Schießen im Freien ohne Gehörschutz

  • Du solltest dir lieber überlegen was du im Einsatz machst..

    So ein Feuergefecht in geschlossenen Räumen...:shock:


    Da dürften dir die Ohren ne Woche lang pfeifen :blink:


    Du hast Probleme.


    Der Beschaffer würde jetzt sagen wenns im Einsatz nicht geht braucht ihrs beim üben auch nicht.


    Die Ausbilder meinten früher das hatten wir im Krieg auch nicht.


    Was soll also die Aufregung.

  • Ihr solltet mal mit eurer Gewerkschaft reden.. :think:


    Ich habe mittlerweile 43 Positionen !!! Handschuhe in verschiedenen Größen und Ausführungen und 8 Positionen Gehörschutz im System die ich bestelle....

    Und natürlich auch 9 Positionen verschiedene Brillen


    Damit jedes Tierchen sein Pläsierchen hat....:rolleyes:

  • Wer die Zeit hat nutzt sinnvoller Weise auch im Einsatz einen Gehörschutz. In der klassischen SV Lage geht das natürlich nicht, da hat man insbesondere in geschlossenen Räumen dann halt einfach Pech, aber besser ein Gehörschaden als tot oder lebensgefährlich verletzt.


    Im Übrigen da hätte die gute alte .45 ACP mit den standard 230grs Geschossen doch mal einen deutlichen Vorteil gegenüber hoch geladenen 9x19.

    Geschoss fliegt Unterschall also kein Überschallknall und der Mündungsgasdruck geladen mit den üblichen schnellen Pulvern ist auch deutlich geringer in sofern ist da der Knall ohne einen Gehörschutz zu tragen deutlich weniger schädigend als der einer entsprechenden 9mm

  • Was jetzt?


    In #24 meinst Du noch das könnte selbst beschafft werden.


    Die eigentliche Frage ob alles was nützlich ist auch in jeder Situation genutzt werden muss oder genutzt werden kann blenden wir dann aus.

  • Jeder Tinnitus ist entweder ein Schaden oder, wie ich in deinem Fall vermute, eine Durchblutungsstörung (Die man auch von Zugluft krigen kann) ...


    In dem Fall schädigt jeder Tinnitus das Ohr ein bisschen mehr bis er dann bleibt....

    Du bringst hier einiges durcheinander.

    Ein Tinnitus schädigt nicht das Ohr, sondern er ist ein Symptom, das ein Hinweis für einen Gehörschaden sein kann, aber auch bei anderen Urachen auftritt. Zutreffend ist, dass nach akuten Lärmbelastungen (z.B. einem lauten Konzert) ein Tinnitus nach Stunden bis Tagen wieder verschwinden kann und nach weiteren Belastungen dann irgend einmal schliesslich bleibt.

    Zugluft hat rein gar nichts mit Durchblutungsstörungen zu tun, wie sie typischerweise in den Beinen ("Raucherbeine"), im Gehirn (Hirnschlag) oder Herz (Angina pectoris, Herzinfarkt) auftreten. Ein Hörsturz kann zu einer plötzlichen Gehörverminderung und Tinnitus führen, hier ist die Ursache meist unklar, als eine Möglichkeit wir immer wieder eine Durchblutungsstörung des Innenohres diskutiert.

    Neben einer Lärmschädigung des Gehörs können Verspannungen der Nacken-/Schultergürtelmuskular eine häufige Ursache eines Tinnitus sein oder einen solchen als zusätzlichen Faktor verstärken, dies mit oder ohne gleichzeitige degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule (wie wir sie alle mit zunehmendem Alter mehr oder weniger ausgeprägt bekommen). Dies scheint bei klausrgr ein Problem zu ein, wozu die Besserung durch körperliche Aktivität gut passen dürfte. Hier kann dann auch die erwähnte Zugluft eine Rolle spielen (infolge Muskelverspannungen durch Abkühlung, aber nicht wegen "Duchblutungsstörungen"). Als weiterer häufiger Faktor kann auch psychischer Stress einen Tinnitus verstärken.

  • Du bringst hier einiges durcheinander.

    Ein Tinnitus schädigt nicht das Ohr, sondern er ist ein Symptom, das ein Hinweis für einen Gehörschaden sein kann, aber auch bei anderen Urachen auftritt. Zutreffend ist, dass nach akuten Lärmbelastungen (z.B. einem lauten Konzert) ein Tinnitus nach Stunden bis Tagen wieder verschwinden kann und nach weiteren Belastungen dann irgend einmal schliesslich bleibt.

    Zugluft hat rein gar nichts mit Durchblutungsstörungen zu tun, wie sie typischerweise in den Beinen ("Raucherbeine"), im Gehirn (Hirnschlag) oder Herz (Angina pectoris, Herzinfarkt) auftreten. Ein Hörsturz kann zu einer plötzlichen Gehörverminderung und Tinnitus führen, hier ist die Ursache meist unklar, als eine Möglichkeit wir immer wieder eine Durchblutungsstörung des Innenohres diskutiert.

    Neben einer Lärmschädigung des Gehörs können Verspannungen der Nacken-/Schultergürtelmuskular eine häufige Ursache eines Tinnitus sein oder einen solchen als zusätzlichen Faktor verstärken, dies mit oder ohne gleichzeitige degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule (wie wir sie alle mit zunehmendem Alter mehr oder weniger ausgeprägt bekommen). Dies scheint bei klausrgr ein Problem zu ein, wozu die Besserung durch körperliche Aktivität gut passen dürfte. Hier kann dann auch die erwähnte Zugluft eine Rolle spielen (infolge Muskelverspannungen durch Abkühlung, aber nicht wegen "Duchblutungsstörungen"). Als weiterer häufiger Faktor kann auch psychischer Stress einen Tinnitus verstärken.

    Gut zusammen gefasst ... gut auf den Punkt gebracht.


    Stress.

    Lärm.

    Durchblutung (Änderungen der Kleinstblutgefäße, Zucker, usw...) .

    Muskulatur / Verspannungen (Nacken, Kiefer).

    Defekte in Teilen des Nervensystems (efferente und afferente Ankopplung und Weiterleitung bei den passiven und aktiven Sinneszellen).

    Defekte in der Zentrale (Stamm, Rinde).

    Hörschädigung (gemeint ist nicht nur Lärmschwerhörigkeit, sondern fehlende Wahrnehmung durch Schwellenverschiebung und dadurch fehlende Verdeckung).


    Letzter Punkt scheint mit dem ersten Punkt den Hauptteil zu stellen. Es ist wahrscheinlich, dass lärmbedingte Hörstörungen häufiger durch Tinnitus begleitet sind und die Penetranz höher ist.

    Der Effekt der abgewanderten Wahrnehmungsgrenze spielt auch eine Rolle, ist aber bezüglich der subjektiven Wahrnehmung (also der Belastung) weniger heftig.


    Wenn die Ursachen des Tinnitus bekannt sind, ist manchmal eine 'Linderung' der Wahrnehmung / Penetranz möglich. Einige Ursachen erfordern eine medizinische Akutbehandlung andere eine Art Training oder auch apparative Unterstützung. Standard Lösungen gibt es nicht.


    Ein kurzer Bogen zum Eingangspost:

    9mm , egal ob im Freien oder Indoor, erfordern mechanische (und/oder elektronische) Maßnahmen zum Schutz des Hörsinnes. Es gibt kaum Ausnahmen.

    Auch die subjektiv aufgeführte ,nicht so laute, Wahrnehmung des Threadstarters ändert nichts an der Wirkung des Schusses. Hier gelten die Gesetze der Mechanik.