Gute und günstige 1911

  • Gefühlt alle 😀

    Das ist Blödsinn.

    Das von Dir verlinkte Modell ist eine BUL M-5, entwickelt in den 1990er Jahren. Die M-5 war als moderne Polymer-Dienstwaffe gedacht und die erste 1911er mit High Capacity-Griffstück . Diese Polymer-Griffstücke galten damals als hochmodern und wurden von BUL auch z.B. für Kimber und Springfield Armory gefertigt.

    Der Nachfolger ist die SAS II, eine moderne 2011er mit Ganzstahl-Griffstück.


    Die M-5 hat mit den aktuellen Ganzstahl-Sportwaffen nichts zu tun.

  • Ok, mit "alle" nehme ich zurück. Dennoch ist das das Modell, das vor kurzem auch von Frankonia geführt wurde. Habe auch vor kurzem gelesen, dass BUL weiterhin Plastik-Griffstücke produziert. Auf der Schnelle konnte ich keinen Laden in D finden, wo man einen BUL 1911 mit Stahlschlitten kaufen kann. Wer importiert die?

  • Habe auch vor kurzem gelesen, dass BUL weiterhin Plastik-Griffstücke produziert. Auf der Schnelle konnte ich keinen Laden in D finden, wo man einen BUL 1911 mit Stahlschlitten kaufen kann. Wer importiert die?Sobal ich weiß

    BUL baut auch noch Waffen im Bereich Defense (bultransmark.com) und baut / entwickelt auch für andere Hersteller. In dem Bereich gibt es sicher auch Polymergriffstücke.


    Deutscher Generalimporteur für BUL Sportwaffen ist Hans Peter Schäfer (HPS-Guns).

    https://www.bularmory.de/

  • Warum nicht eine nur leicht gebrauchte Colt 1911 Gold Cup?


    Derzeit für 600 € bei egon. http://egun.de/market/item.php?id=7531580


    Ein Vereinskollege hat eine, die ich auch mal schießen konnte. Die würde ich persönlich vielen anderen, auch teureren Pistolen vorziehen, da sie sehr gut in der Hand lag und auch einen sehr angenehmen Abzug hatte

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Hallo,

    ich bin neu hier im Forum.

    Seit ca. 2,5 Jahren bin ich Sportschütze.

    Meine erste Kurzwaffe ist eine KK (Browning Buckmark), die ist gut und günstig.

    Meine zweite ist nun seit Februar eine STP Sparta 5" in 9mm Luger.

    5" deshalb, weil sie einfach besser aussieht, als 6 Zoll. Denn auch das Aussehen spielt bei mir eine Rolle.


    Ich kann mich derzeit voll und ganz den positiven Bewertungen bezüglich der STP Sparta anschließen.

    Mein bestes Ergebnis (Geschossen während der Wertung für NDSB, kleine Leistungsnadel) in diesem halben Jahr sind 373 Ringe mit der günstigen Geco 124 grs.


    Und ich hatte bis dato noch keine Probleme!


    Ich stand damals auch vor der Frage, welche Pistole?

    Die Sig Sauer X.. sind mir einfach zu teuer und bei Problemen müssen die eingeschickt werden. Die CZ 75 Pistolen, die ein Tuning haben, hatte ich auch ins Auge gefasst, sind mir aber auch zu teuer gewesen und leider auch selten.

    Wobei ich sagen muss, dass ich im Verein vorher nur Sig Sauer X5 und eine einfache CZ 75 Probeschießen konnte.


    Ich bin mit beiden Waffen, KK, sowie 9mm völlig zufrieden. Ich würde sie jedem Anfänger sofort empfehlen, dessen Geldbeutel nicht so prall gefüllt ist.


    Nun aber mein Anliegen, bezüglich 1911.

    Da ich mit der 9mm bereits eine STP habe, wollte ich als .45 gerne eine von einem anderen Hersteller haben.

    Und das dann auch gerne noch in Edelstahl.

    Da wird es mit günstig dann etwas mau. Denn die sollte zumindest eine Mikrometervisier besitzen.


    Ich habe folgende ins Auge gefasst:

    Sig Sauer 1911 Stainless Target (Leichte Bedenken, wegen des einschickens bei Problemen)

    Ruger SR 1911 Target
    Eine Alternative, wäre ggf. die STP mit farblich veränderter Oberfläche (Beschichten).


    Was meint Ihr, welches wäre die beste Wahl?


    LG

    Volker

  • Ich als 1911 und Rugerfan besorgte mir vor acht Jahren über einen deutschen Importeur eine SR1911 (tiefe dreistellige Seriennummer). Die Pistole fünktioniert direkt aus dem Karton einwandfrei und hält auf 25 Meter mit meiner (selbstgestrickten) .45ACP Standardpatrone problemlos die 9.

    Dieses Frühjahr leistet ich mir die SR1911 Target. Mit dieser Pistole hatte ich anfangs recht viel Mühe ein vernünftiges Resultet auf die Scheibe zu bringen, die Mikrometervisierung mit ihrem tiefen Kimmeneineschnitt ist für mich einfach ungewohnt und machte mir mehr Mühe als ich erwartet habe. Nun aber geht es langsam aber sicher, ich habe aber auch das Training mit ihre intensiviert.

    Nächstens wird meine alte SR1911 einem Trigger Job unterzogen. Abzugswiderstand nach ~4'000 Schuss immer noch >5lbs.


    Eine SIG Sauer 1911 werde ich mir nie zulegen. Der Auszieher wurde nach STAR Manier geändert. Der alte originale Auszieher nach der Konstruktion von JMB arbeitet zuverlässiger und ist weniger bruchgefährdet.


    Merke: Die Konstruktion eines Genies zu verändern zeugt von Arroganz und Dummheit!

    Mitr

    Ich bin immun gegen Marketing. Aus diesem Grunde trinke ich kein Red Bull und habe keine Waffen von H+K!


  • Hallo Mitr,

    danke für Deine Einschätzung.

    Das die SigSauer einen anderen Auszieher hat war mir schon bekannt.

    Ich war davon ausgegangen, dass sich SigSauer etwas dabei gedacht hatte.


    Mein Büchsenmacher (der, bei dem ich zwei meiner 4 Waffen gekauft habe) meinte, die Ruger wäre von der Präzision der Teile nicht ganz so gut, wie die Sig Sauer.

    Allerdings wollen die ja auch Geld verdienen. :)

    Der hatte aber auch die Idee, die Oberfläche der STP farbig zu gestalten. Eigentlich eine gute Idee, aber trotz dem keine Edelstahl. :)


    Wenn ich dich richtig verstehe, ist die Ruger SR1911 Target präzise genug.


    Übrigens, seit ich mit der STP 1911 schieße, frage ich mich,warum man sich eigentlich teurere Pistolen kaufen sollte. Außer man möchte immer und leicht über die 370 Ringe kommen. Denn es soll auch Spaß bringen. Und es gibt genug Schützenkollegen, die mit einer SigSauer X... schlechter schießen als ich.


    LG

    Volker

  • Das die SigSauer einen anderen Auszieher hat war mir schon bekannt.

    Ich war davon ausgegangen, dass sich SigSauer etwas dabei gedacht hatte.



    Ja, die haben sich schon was dabei gedacht - ist billiger!


    Zur Präzision der SR:


    Der Abzug meiner ersten SR ist einfach zu hart dass bessere Resultate durch mich realisibierbar wären. Derjenige der Target ist um einiges besser, nach meiner RCBS Federwaage löst er bei ~ 3,5lbs aus.

    Meine präzisiste 1911 in .45ACP (habe davon ein rundes Dutzend) ist die Kimber Raptor II. Das Ding kann mit meiner P210 auf 50 Meter mithalten. Die schlechteste 1911 die ich je besass war eine AMT Hardballer. Die bestand aus einem extrem grobkörnigen SS Guss, brauchte viel Geduld und Spezialschmierung bis die Mal lief, Präzision war ihr jedoch nicht beizubringen.

    Mitr

    Ich bin immun gegen Marketing. Aus diesem Grunde trinke ich kein Red Bull und habe keine Waffen von H+K!

  • Ich bin in meiner Sparphase auch noch am überlegen.

    Meine jetzige Auswahl ist wie folgt...


    KIMBER

    -Stainless Target 2

    -Eclipse Target (leider nicht mehr zu bekommen laut dem DUKE)

    -Eclipse Custom (+ Visieränderung)

    -Rapide (leider etwas über dem budget und man müsste noch das Visier tauschen...aber sieht geil aus :-))


    Springfield Armory

    -Springfield 1911 Target (Stainless)

    -Springfield 1911 Range Officer (Stainless)


    RBF

    -Target MK V (siver Target / Nickel Beschichtung)


    Leider haben die beiden Springfields und die Kimber Stainless Target 2 kein checkering an der Vorderseite.

    Bei der Ruger weiß ich auch noch nicht so genau.

  • Vielleicht eine Alternative: Brixia 1911

    Hatte ich auch schon mal ins Auge gefasst.

    Aber da die "nur" verchromt ist, weiß ich nicht, wie es da mit der Haltbarkeit der Beschichtung aussieht.

    Und damit meine Ich den Abrieb zwischen Schlitten und Griffstück.

    Und wie es sich verhält, wenn die Pistole dann doch mal aus versehen irgendwo angestoßen wird.


    Eine STP in 9mm brüniert habe ich ja schon. Daher nun mal der Wunsch nach Edelstahl.