Hat jemand eine Remington 700 Varmint im Kal. .223?

  • Portaner .. hab ich gehört.. ist schon schlecht.. stimmt. Korrekt ist aber das Laufputzen durchaus Einfluss auf Präzision hat. Nicht aber das ein Lauf erst eingeschossen werden muss.
    Mit jedem Schuss verschleißen die Züge, und je höher die Projektilgeschwindigkeit desto eher.
    Das wichtigste hast du jedoch genannt:

    Saubere Waffe, Bettung prüfen und optimal montierte und taugliche Optik.

    Match Munition in verschiedenen Gewichten, passend zum Drall.Waffenauflage.

    Schütze der es kann. die 700 ist ein Standardsystem, ich hab auch eine, wenn auch in .308

    Habe auch eine 700er in .308 Win. mit 20" Lauf und 10er Drall. Verschiesse damit die Hornady Match 168grs BTHP. Auf 100m kann ich damit Streukreise in 5 Ct Größe und enger produzieren. Meinem Anspruch ist damit Genüge getan. Schätze mit ein bisschen mehr Übung und selbstlaborierter Munition ist noch mehr drin.

    Aber das Hobby Wiederladen ist mir zu zeitaufwendig.

  • Beim meiner .223 mit (gemessenem) 1/12 Drall hat sich auch nach mittlerweile ca. 500 Schuss nichts geändert. 52gn Geschosse gehen einfach nicht, warum auch immer. Die .223 Varmintläufe haben eigentlich ALLE einen 1/12 Drall.

  • Paul99


    Der lange Drall würde dann eber eher FÜR die leichten Geschosse sprechen und nicht dagegen!


    Gruß

    Frank

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"


  • Abgesehen davon, dass das "Glattschießen" und nicht "Blankschießen" heißt, wirst du sicher schon die ersten 100 ode 200 Schuss aus der Waffe verschossen haben, sonst könntest du eine solche Aussage ja nicht treffen. Somit hat sich das Thema eh erledigt (was aber auch keine Katastrophe ist).


    Zu der Munition sei gesagt, dass IMI sicher schon mal keine Präzisionsmunition ist, zumal du vermutlich auch noch eine mit FMJ Geschoss benutzt hast. Wenn du das wirklich angehen willst, solltest du entweder selbst laden oder die wenigstens anständige Fabrikmunition für in etwa den doppelten Preis wie die IMI kaufen. Hornady bietet da recht gute Munition mit Matchgeschossen an. Deine Munition sollte schon HPBT bzw. BTHP oder vergleichbare Geschosse haben.


    Abschließend sollte dir aber auch klar sein, dass eine Rem.700-out-of-the-Box auch kein High-End Präzisionsgewehr ist!


    Gruß

    Frank

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Genau das ist ja der Punkt, welcher für mich nicht erklärbar ist. In jedem Test schneidet die Varmint mit z.b. Remington Premier Match 52gn sehr gut ab, meine verdaut keine 52er. Schießt aber mit 55gn's super. Klingt komisch, ist aber so::c.o.l)

    Munition ala' IMI / Privi ist KEINE Matchmunition und wird auch nie eine sein. Fürs dynamische ok aber für enge Streukreise definitiv nicht.

  • Aus meiner Tikka t3 X Tac streut die Hornady Match .308 Win 168grs BTHP um gute 6 cm. Mit Remington Match hingegen schießt es sich Loch in Loch. Meine Erfahrung ist, weil eine Munition teuer ist, muss diese nicht besser laufen. Beim Schüttpackung S&B 147 Gr. komme ich auf die Hälfte der Streukreise von Hornady.

  • Meine Erfahrung ist, weil eine Munition teuer ist, muss diese nicht besser laufen.

    Das sage ich auch nicht, aber du vergleichst Match Muni mit Match Muni. Die IMI hingegen ist eine Militärpatrone, knackig geladen und hat V0 Streuungen jenseits von Gut und Böse. Ich verschieße sie nur aus meiner Zastava "AK", für Präzision ist sie definitiv ungeeignet.

  • Das sage ich auch nicht, aber du vergleichst Match Muni mit Match Muni. Die IMI hingegen ist eine Militärpatrone, knackig geladen und hat V0 Streuungen jenseits von Gut und Böse. Ich verschieße sie nur aus meiner Zastava "AK", für Präzision ist sie definitiv ungeeignet.

    Die S&B aus der Schütte ist Vollmantel und eigentlich kein Match Muni. Läuft dennoch viel besser als die Hornady. Was ich sagen will ist, das man sich die zeit nehmen muss und vieles ausprobieren muss um die geeignete Munition zu finden.

  • Babbi


    Jein!


    Sicher kann es sein, dass die einer Match-Munitionssorte besser läuft und die andere schlechter. Ist ja auch ganz normal und wie bei Handladungen - da kommt es ja auch auf den Abgangszeitpunkt (Laufschwingung) an, ob eine Laborierung eben einen kleinen oder einen großen Streukreis produziert. Somit entspricht die eine Fabrikpatrone eben der einen Handlaborierung, die gut läuft, die andere eben der anderen, die weniger gut läuft.


    Der Punkt, auf den ich hier aber abzielte ist der, dass eine Matchpatrone (unter anderem) eben auch über ein Match Geschoss verfügt. Und wenn es heir mit modernen Waffen um Streukreise geht, dann kann mit keiner erzählen, dass es ein FMJ Geschoss mit einem HPBT aufnehmen kann, sofern die Laborierung nicht völlig ungeeignet für die Waffe ist (Abgangszeitpunkt/Laufschwingung).

    Auf 50m ist das noch fast egal, auf 100m bei einem ungeübten Schützen vielleicht auch nicht sofort zu merken. Aber ein PSG ist für 300m und mehr gebaut und auf 300m brauchen wir über eine FMJ Patrone gar nicht mehr zu reden (wenn die Konkurrenz HPBT schießt)!


    Mal als Beispiel: Bei meinem OA15 ist der Streukreis auf 100m auf der BDMP ZG Scheibe mit IMI FMJ ca 1,5 Ringe größer als mit meiner Handladung. Die Hornady Fabrikpartone liegt etwas 0,5 Ring über meiner Handladung. Mein Enfield verliert auf 300m ca. 3 Ringe auf der BDMP DG Scheibe, wenn ich FMJ anstelle der HPBT mal im Training verschieße. Das ist schon eine Welt, und es sind nur 300m!


    Und das ist nun mal einfache Physik, da muss man auch nicht diskutieren. Bei einem FMJ ist der Schwerpunkt einfach an der falschen Stelle, darum haben die eben diese Nachteile.


    Gruß

    Frank

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