+++ PETITION gegen #DEGunban : ZEICHNEN und TEILEN +++

  • Zuviel Text......


    Von massiven Widerstand kann man nicht reden. Wir haben nicht mal 10% der EU LWB zur Zeichnung eer Petition bewegen können, warum auch immer.


    Außerhalb der LWB Reihen kennt kaum einer die GRA, somt ist sie eine IG der LWB......



    FU meint wir haben so ca. 15 Millionen private LWB in Europa. Ob diese Zahlen stimmen weiß ich nicht, ich halte sie im Grunde genommen ja für etwas wenig. Davon haben über 400.000 die Petition gezeichnet. Das ist eigentlich keine schlechte Quote. Vielleicht waren es weniger als erhofft und nötig sind um was zu ändern, aber wieviel hätten es sein sollen ? Verhältnismäßig gesehen klafft zwischen Protest/Demo/Petition und tatsächlich betroffenen Personenkreis immer eine große Lücke. Wieviele haben von der Petition Wind bekommen usw. sind die klassischen Fragen die man sich hier wiedermal stellen kann...


    Die USA haben angeblich über 100 Millionen LWB. Davon sind "nur" ca. 6 Millionen Mitglied bei der NRA. Und welche Macht die NRA hat, das wissen wir ja...



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • FU meint wir haben so ca. 15 Millionen private LWB in Europa. Ob diese Zahlen stimmen weiß ich nicht, ich halte sie im Grunde genommen ja für etwas wenig. Davon haben über 400.000 die Petition gezeichnet. Das ist eigentlich keine schlechte Quote. Vielleicht waren es weniger als erhofft und nötig sind um was zu ändern, aber wieviel hätten es sein sollen ? Verhältnismäßig gesehen klafft zwischen Protest/Demo/Petition und tatsächlich betroffenen Personenkreis immer eine große Lücke. Wieviele haben von der Petition Wind bekommen usw. sind die klassischen Fragen die man sich hier wiedermal stellen kann...


    Die USA haben angeblich über 100 Millionen LWB. Davon sind "nur" ca. 6 Millionen Mitglied bei der NRA. Und welche Macht die NRA hat, das wissen wir ja...

    wie gesagt, nicht mal 10% der LWB haben mitgezeichnet. Daher kann man von Widerstand nicht reden.

  • Die europäischen Legalwaffenbesitzer sind nichts Anderes als die Pseudo-Aktivitäten Ressource

    für ach so um die Sicherheit der Menschen besorgte europäische Politiker, die durch Repressalien gegen diese

    Minderheit präsentieren, wie "aktiv" sie doch für den Schutz der Menschen handeln.

    Und die Legalwaffenbesitzer spielen mit, lassen sich jede Gemeinheit gefallen.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Zuviel Text......

    "Das ist bei mir voll die Ausnahme." ::lachen2::

    Im Ernst: Wir haben Sprache, um sie zu nutzen und als Deutscher habe ich beste Möglichkeiten im Land der Denker und Dichter.


    Ich habe erklärt, wie ich meine Frieden mit der GRA gefunden habe und auch wieder aus Überzeugung das Logo trage.

    Andere schreiben Bücher über weniger interessante Gegebenheite, etwa irgenwelche Grünen, die das Volk mit ihrer Biographie quälen wollen.


    Es ist ja kein Werbeplakat oder "Aufmacher". Es ist eine fundierte Basis, auf der man als Essenz Slogans machen kann.


    Das Problem:

    Wenn Du z.B. nur raushaust: "Waffenbesitz ist Menschenrecht!" zeigen Dir 85% der Leser den Vogel, der Rest hat sich mit Völkerrecht, den Holocaust und Widerstand dagegen, dem Artikel 20 GG und weiteres befasst. Wer Menschen abholen will, der muss sie emotional packen. Denken?! Rationalität? Menschen denken in "FRAMES". Bei Waffen kommt den meisten sofort Tod, Krieg, Verbrechen in den Sinn. Dieses Denken müssen wir ändern!


    Ohne dem lohnt es sich über eine adäquate Form von Öffentlichkeitsarbeit zu sprechen. (Viel Text, Slogans, Videos... egal, solange das Ziel offen ist!)

    Minderheit präsentieren, wie "aktiv" sie doch für den Schutz der Menschen handeln.


    Ideologische Minderheiten. Sie hätten gerne Frieden unter allen Menschen, das "Gute" unterstelle ich ihnen mal. Das es kein Frieden geben wird, weil die Auseinandersetzung und das "Böse" ein natürliches Gleichgewicht wollen sie nicht akzeptieren und da ihnen nichts anderes einfällt, laufen sie jetzt ideologisch Amok mit schwachsinnigen Gesetzen, die aber emotional gut ankommen im Volk.


    Grüne sind stärkste Macht... :cursing:

  • Das Problem: ...

    Sehr richtig! Es gäbe viele Ansätze, sogar viele gute, bloß muss man die halt auch nutzen. Die täglichen Schlagzeilen bieten mehr als genug Material.
    * Gesunde Menschen sind nicht gewalttätig! Völlig gleichgültig ob die Waffen besitzen oder nicht.

    * Kranke Menschen brauchen keine Waffen, um zu töten. oder gewalttätig zu sein.

    * Die einzig richtige Vorgehensweise ist also, die Krankheit zu bekämpfen. Der Druck wird aufgebaut, indem man den Menschen ihre Sicherheit nimmt. Stichworte Arbeitsmarkt, Gesundheitswesen, Bildung, Altenversorgung, Laufende Kosten des täglichen Lebens in Relation zu Gehältern, etc. etc. .

    Die politische (grüne) Gegenmaßnahme: Da man am Druck verdient, ihn also nicht verringern wil, verbietet man die Möglichkeit zu "lauten" Ausrastern wie Schulmassakern etc.. (glaubt man). Nicht alle 4, 5 Jahre ein Amoklauf mit 20, 30, 40 Toten. Dafür, weil man die gesellschaftliche Erkrankung leben lässt, halt täglich 1-2 Tote in der Familie, oder in öffentlichen Verkehrsmitteln, etc.. Mensch verprügelt und vor die Bahn geworfen, mit dem Küchenmesser erstochen, aus dem Fenster geworfen. Alles egal. Hauptsache leise. Hauptsache, man kann den Anschein der gesunden Gesellschaft bewahren, sich weiterhin ins Hemd lügen. "Wir sind ja sooo gut, und sooo human".


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Andere schreiben Bücher über weniger interessante Gegebenheite, etwa irgendwelche Grünen, die das Volk mit ihrer Biographie quälen wollen.


    Die Bücher von Politikern (zusammengefasste Bundestagsreden, Reden vor Verbänden, zur Not auch die eigene Biographie) haben doch wohl den Zweck, Zuwendungen interessierte Kreise zu kaschieren. Da kaufen eben großzügige Interessierte einen Stapel der Bücher aus dem Eigenverlag zu überhöhten Stückpreisen. (Herstellungskosten nur ein paar Euro, als Taschenbuch dann mit satter Gewinnspanne z.B. https://www.amazon.de/Zur-Zukunft-Deutschland-Europäischen-Union/dp/3848757818/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=MCDNAPJT4V62&keywords=schäuble+wolfgang&qid=1560329899&s=gateway&sprefix=schäuble%2Caps%2C364&sr=8-2, oder mit Coautor https://www.amazon.de/Anders-gemeinsam-Gespräch-Wickert-Dominique/dp/3455504019/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=MCDNAPJT4V62&keywords=schäuble+wolfgang&qid=1560329968&s=gateway&sprefix=schäuble%2Caps%2C364&sr=8-3)

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • s gäbe viele Ansätze, sogar viele gute, bloß muss man die halt auch nutzen.

    Wie?

    Ich meine so langsam zu verstehen, wie Nudging und politisches Framing als Mittel zur Macht benutzt wird.


    Nur ist es für die Debatte zu spät!

    "Man hat keine zweite Chance für den ersten Eindruck".


    Jede Mal, wenn wir Waffen mit Gewalt in Verbindung bringen und auch nur schreiben: "Waffen töten doch nicht von sich aus!" aktivieren und bestärken wir den Frame: Waffe - Töten - Menschen. Auch wenn wir dies negieren! Denn die Menschen wurden emotional so programmiert, dass sich die Bilder in die Köpfe einbrennen und immer aufgerufen werden, wenn jemand "Waffe" sagt.


    Wir denken in diesen "Frames"! Dies ist die Natur unseres Gehirnes!

    Wer gerne Bratwurst vom Grill ist, der rief beim Lesen von "Bratwurst" völlig unterbewusst (!) auf: "Grillkohle, Grill, den Geschmack der Wurst, vom dazu genossenem Brot, dem Geruch des Grills..."

    Wer Grillgegner ist, dem ist der Duft ein Gestank, der Geschmack löst Brechreiz aus, er denkt auch an Brände durch Funkenflug.


    Die Menschen sind durch viele "Gewerke" programmiert: Film und Fernsehen, Debatten, "Fachleute" und "Gebildete"... Moralische Instanzen... sie alle formten den Frame im Michel: "Waffen" -> Gewalt -> Unrecht -> Tod -> Gefahr -> Kriminalität -> Angst. Angst vor Waffen = Hoplophobie, wenn diese krankhaft ist und die meisten wurden so "gehirngewaschen" durch Fiktionen, dass ihre Angst dazu führt, dass sie Sicherheit wollen.


    Die bekommen sie... durch "Verbote". Und: Siehe da! Es wirkt! Denn wo keine echte Gefahr war, sorgen wirkungslose Maßnahmen ja nicht für Eintreten eines schlimmes Ereignisses. Wie auch! Man kann dies als Wirksamkeit verkaufen.


    Und all das bin ich nicht fähig wie auch immer an den Michel zu bringen! Denn es gibt für die Erstprogrammierung keine zweite Chance. Wer Bilder zuerst für sich missbraucht, ist im Vorteil!


    "Jedes Mal, wenn Du einen Schuss abgibst, stirbt ein Einhorn!"

    "Was?! Es gibt keine Einhörner!"

    "Da siehst Du es! Ihr Mörder habt sie ausgerottet!"


    ... klingt irgendwie komisch und natürlich habe ich absichtlich infantil übertrieben. Das Prinzip Funktioniert aber leider!

  • Nachtrag:

    https://www.welt.de/debatte/ko…nehmung-zu-verdrehen.html


    Sprache als Werkzeug der Ideologen:


    "Sportwaffen machen Spaß und bringen Menschen zueinander!" [Okay]


    "Sportmordwaffen töten Kinder" [NEG]


    "Waffen-NARREN gefährden die Sicherheit" [NEG]


    Es ist also etwas anderes, ob wir von "Problemen von Waffenmißbrauch" rational sprechen, oder ob Ideologen die Debatte vergiften: "Waffen sind das Problem!".

    Waffen können nämlich auch eine Lösung sein, aber hat sich der "Problemaspekt" erstmal festgesetzt, kämpfen wir auf verlorenem Posten und haben es schwer notwendige Mehrheiten zu aktivieren. SELBST IN DEN EIGENE REIHEN -> TOPIC -> PETITION!

    "Ja, ein SPORTGEWEHR ist notwendig. Aber so ein STURMGEWEHR braucht doch niemand!"

    "Ein Schuss im Gewehr ist okay. Niemand braucht MASCHINENGEWEHRE!"


    Die eigenen "Kameraden" wollen ihre Pfründe sichern und geben unserem gemeinsamen Feind Munition, verstärken sogar DEREN FRAMES! Danke.

  • Beispiel Wortwahl Habeck:

    Er spricht nicht von Sozialrente, oder unbedingte Grundrente... nein!


    Die Klasse, mit der wir es ja auch zutun haben als Gegner, offenbart sehr professionell und erfolgreich, dass er von einer "GARANTIESICHERUNG" spricht!

    Also: Sicherheit garantiert. Das prägt sich tief ein, das will der Michel hören, haben und glaubt daran, egal was für ein Mumpits kommen mag.


    So funktioniert das und wir nehmen diese "Worte", die vor allem die Grünen benutzen, zu sehr auf die leichte Schulter!

    Das fängt beim "Gendersternchen" an, die sofort bei "Sonstigen" Sympathien entlockt. Es geht weiter, wenn die Grünen sofort dutzen und gar nicht von "Fordern" sprechen: "Du kannst Platikmüll vermeiden. Gemeinsam möchten wir darüber hinaus..." So, so: Man möchte also darüber hinaus und "Fordert nicht, dass..."



    Waffen: So wird auch nicht von Verboten gesprochen, sondern "Einschränkungen", auch wenn diese "TOTAL" sind, was so auch nicht gesagt wird: Man spricht von Allumfassenden Einschränkungen gegen Gewalt. Denn man weiß doch: Gewalt ist nie eine Lösung.... gelle?!

  • Gut formuliert, MJR .


    Und nun drucke das Formulierte auf Kärtchen,

    packe es in einen hübschen, färbigen Karton,

    grob A4 Format und 8cm hoch,

    drucke in einer hübschen Schrift darauf:

    "Privatwaffenbesitzer DKD, ein Gesellschaftsspiel für 4 - 8 Personen"

    übernimm einen der Spieler und mache Deine Strategie.

    OHNE Druck, einfach als Spiel.

    Du wirst Dich wundern, wie viele Ideen Du auf einmal hast,

    und alle sind umsetzbar!


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Die bekommen sie... durch "Verbote". Und: Siehe da! Es wirkt! Denn wo keine echte Gefahr war, sorgen wirkungslose Maßnahmen ja nicht für Eintreten eines schlimmes Ereignisses. Wie auch! Man kann dies als Wirksamkeit verkaufen.

    Sehr interessanter Gedanke zur Verbotspolitik.

    Man verbiete Dinge, die nicht gefährlich sind, vor denen man aber den Wählern selbst Angst gemacht hat, und schon kann man behaupten, dass das (an sich wirkungslose Verbot) das befürchtete schlimme Ereignis verhindert hat.

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • So und die 50.000 sind inzwischen erreicht. Ich nutze das Forum in der Regel nur als Infoquelle und stelle den Frust fest.

    Aber sehr gute Posts hier auf den letzten Seiten. :thumbsup:


    Alleine haben wir Sportschützen es jedenfalls nicht geschafft. :( Freuen kann man sich, aber auch nachdenken.


    Es wurde noch nachgeholfen, dank der Outdoor-Messerfraktion, den Jägern, Waffensammlern, Paintballern, Airsoftlern , dem VdB, sowie Händlern.


    Diese gewisse Lethargie wird man leider zur Kenntnis nehmen müssen. Auch das Einige hinter dem Mond leben und alles nicht mtbekommen, kann ich bestätigen. U.a. die Wahlprüfsteine zur EU Wahl habe ich unserem Verein herumgeschickt. Da kommt dann allen Ernstes als Antwort, dass man der CDU ja vertrauen kann, weil die sich ja vor die Schützen stellen. :blink: Feuerwaffenrichtline ? Ja, was ist das denn für ein Ding ? Wieso, dass jetzt wieder ? Zuletzt wurde doch erst 2017 an dem Gesetz mit den Schränken nachgebessert. Große Magazine für LW, habe ich doch eh nicht. ? Fragen über Fragen und jede Menge Diskussionen.


    Bei Einigen herrscht auch Unbehagen, dass sich zeigen müssen und für was einstehen, ist auch nicht so Jedermann sein DIng. (Kann der Verband machen, wofür zahle ich mein Geld ?).


    Das ist manchmal (leider) so ein bißchen betreutes Denken. Die Schlauen meinen, dass es ja eine Waffenlobby gibt, die das alles regelt. :hyster:


    Einige machen sich da leider gar keinen Kopf, weil ja "Ach, ja geredet wurde schon immer. Aber es ging immer weiter".


    Meine Frage ist noch, warum der DSB als Verband den Aufruf nicht unterstützt hat ? Gilt hier etwa die alte Weisheit:

    Beiß die Hand nicht, die einen füttert ?:Braverle: grin-.)

  • Ergänzend noch ein anderer Faktor, nämlich die Legalwaffenbesitzer selbst. Nicht ihr Schweigen, das ist zum Teil nur Folge.

    Aber nur leicht verallgemeinernd lassen sich Legalwaffenbesitzer bezüglich ihres Verhaltens gegenüber "Nicht-Waffenbesitzern" oder gar Waffengegnern in zwei Gruppen teilen.

    Da wäre die eine Gruppe die recht aggressiv und mit selbst Insidern nicht immer verständlichen Argumenten den Legalwaffenbesitz nahezu glorifiziert,

    andererseits jene Gruppe, die das personifizierte schlechte Gewissen darstellt, völlig grundlos, vermutlich auch unbeabsichtigt, was aber nichts hilft, wenn's so 'rüberkommt.


    beides nicht gut für uns.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Ideologische Minderheiten. Sie hätten gerne Frieden unter allen Menschen, das "Gute" unterstelle ich ihnen mal. Das es kein Frieden geben wird, weil die Auseinandersetzung und das "Böse" ein natürliches Gleichgewicht wollen sie nicht akzeptieren und da ihnen nichts anderes einfällt, laufen sie jetzt ideologisch Amok mit schwachsinnigen Gesetzen, die aber emotional gut ankommen im Volk.


    Grüne sind stärkste Macht... :cursing:


    Si vis pacem para bellum.


  • Sind es nicht gerade die Kaltgasschützen, die sich selbst Sportschützen nennen, im gleichen Atemzug aber immer wieder erwähnen, dass gefährliche Feuerwaffen für diesen Sport ja absolut unnötig sind?

  • Das Problem:

    Wenn Du z.B. nur raushaust: "Waffenbesitz ist Menschenrecht!" zeigen Dir 85% der Leser den Vogel, der Rest hat sich mit Völkerrecht, den Holocaust und Widerstand dagegen, dem Artikel 20 GG und weiteres befasst. Wer Menschen abholen will, der muss sie emotional packen. Denken?! Rationalität?

    Jemanden, der emotional, wie von dir beschrieben, "besetzt" ist, wirst Du mit einer emotionalen Ansprache nicht ändern.

    Ich mache gute Erfahrungen, seit ich die folgende "denkende Rationalität" anspreche:

    (Dabei hilft es enorm, vorher §32 StGB zu rezitieren, und es darf nur mit ja oder nein geantwortet werden.


    -Hat jedes Lebewesen, jeder Mensch das Recht zur Selbstverteidigung (Notwehr) bei einem gewalttätigen oder gar bewaffnetem Angriff?

    -Das Gewaltmonopol liegt aber beim Staat (der Polizei). Ist es richtig, dass nicht ständig ein Polizist in Deiner Nähe ist, um dich gegen einen bewaffneten Angriff zu schützen?

    -Hast Du also das Recht, dich mit einer Waffe zu verteidigen, wenn Du mit einer Waffe angegriffen wirst?

    -Musst Du dazu die Waffe griffbereit haben?

    -Was ist für dich eine geeignete Waffe, um, z.B., einen Messerangriff abzuwehren, ein Messer?

    -Eine Schusswaffe?

    -Was passiert, wenn in dem Moment kein Polizist in deiner Nähe ist, und Du keine für dich zur Abwehr geeignete Waffe hast, weil der Gesetzgeber dir das verbietet?


    Tja, ... siehste?


  • Der Michel lernt doch, wie man sich in so einem Fall zu verhalten hat... "Halt! Nein! Ich möchte das nicht." :happy:

  • Es ist nach allem, was ich mir bislang zu dem Thema angelesen habe, wirklich eine Sache der Sprache!

    Am kompaktesten bringt es Frau Wehling rüber in ihren Abhandlungen rund um das Framing.


    Wir denken in Deutungsrahmen. Wer diese zu gestalten in der Lage ist, BRAUCHT KEINE FAKTEN!

    Wer es schafft, dass der Michel sofort an Krieg, Tot, Kriminalität und Unrecht denkt, wenn er das Wort "Waffen" hört, der kann völlig gegen die Realität verstoßen: Er hat die Moral definiert, in der die Menschen fortan "denken"... völlig unbewusst!


    Die Sprache ist der Schlüssel zu diesem "Nudging", was völlig unterbewusst stattfindet, wie 98% unserer Denkprozesse!


    Die Gesellschaft ist der Härte überdrüssig, in der Debatten geführt werden.


    Habeck und die Grünen haben dies in PERFEKTION verstanden und sind inzwischen wie Heinz Rühmann: Was so leicht und "EASY" daher kommt, ist in Wahrheit in penibelsten Perfektionismus trainiert.


    Das Problem ist, darum auch so tumbe Dumpfbacken wie der Grafe von Monteheuchlo dramatisch punkten: Etwas SCHLECHT reden und runtermachen ist sehr viel einfacher gemacht, als etwas gut darzustellen! Darum: Etwas wird so richtig mies gemacht, dann ist es einfacher die Gegenmaßnahmen zu legitimieren.


    Wir müssen also aus dem Bösewicht-Image ausbrechen. Die Sprache ist der elementare Schlüssel dazu!


    Statt: "Wer mit einer Waffe von einem kriminellen Gewalttäter angegriffen wird, hat nur die Chance sich mit der eigenen Waffe zu erwehren und wenn der Täter dabei umkommt, so es besser als wenn wie sonst unvermeidbar das Opfer stirbt!" -> Korrekt! Aber es aktiviert den ANTI-WAFFEN-FRAME im Michel und ist KONTRAPRODUKTIV! Die hervorgehobenen Wörter machen unser Anliegen unnötig schlecht! Zudem der Satzbau: "hat nur..." eine inzwischen nicht mehr akzeptierte "Alternativlosigkeit" offeriert, die zusammen mit dem unangenehmen, eigenen Tod und Risiko ohnehin Ablehnung produziert.


    Besser sind Aussagen:

    "Wer sich mit einer Waffe verteidigt, schadet in der Regel niemanden, da ein Warnschuss die meisten Angriffe stoppt."

    "Im Idealfall kommt bei einer geschulten Verteidigung kein Mensch zu schaden, nicht einmal der Täter!"


    Komplizierter:

    "98% der Opfer eines Terroranschlages mit einer Schußwaffe überleben! Es sind aber nur die Hälfte, wenn der Täter eine Bombe benutzt und es sterben die meisten, wenn geeignetes Gift zum Einsatz kommt."


    Perfide zudem:

    England, insbesondere: London.

    Man verbot rigoros Schusswaffen. Fortan gibt es mehr Tote. Warum?

    Die Täter benutzen nun nicht mehr unbedingt letale Waffen. Sie benutzen Hilfsmittel wie Säure, die ihre Opfer psychisch und physisch so stark verletzen, dass etliche sich selbst umbringen!

    Ein Leben muss lebenswert sein! Es nutzt nichts, wenn der Ehemann die Ehefrau in Ermangelung einer Schußwaffe nicht sofort erschießt, sondern sie lediglich mit anderen Mitteln so verletzt, dass ihr Leben zur Qual wird.


    Dies zu kommunizieren beschreibt die böse Realität in einem Land, welches das Totalverbot quasi lebt und mit mehr Opfern und mehr Toten seither umgehen muss! Es gibt aber kein Mittel für uns dies für unsere Zwecke kund zutun. Wir würden nur das Bild vom Umfeld der Gewalt schüren, aus dem wir ausbrechen müssen.


    Wie gesagt: Die Sprache ist der Schlüssel. Was Menschen sympathisch macht und was nicht, hängt von den Deutungsrahmen ab, die der jeweilige aktiviert!

    Da müssen wir wesentlich weicher in unserer Wortwahl werden und dennoch die Realität beschreiben... das ist die größte Aufgabe, denn alle Fakten sind eindeutig auf unserer Seite! Die sind aber nichts wert, waren sie noch nie.