Schuss löste sich aus Gewehr: Jäger verletzt

  • Ich frag mich nur, wie schultert man sein Gewehr, so dass sich dann ein Schuss löst und man den eigenen Finger trifft...

    Ich versuche bei so etwas immer was zu lernen/verstehen... aber da fehlt mir gerade die Phantasie.

  • Ich frag mich nur, wie schultert man sein Gewehr, so dass sich dann ein Schuss löst und man den eigenen Finger trifft...

    Ich versuche bei so etwas immer was zu lernen/verstehen... aber da fehlt mir gerade die Phantasie.


    Man schultert quasi nach vorne, und greift dann noch irgendwo an das vordere Laufende::besoffen::.


    Am geilsten find ich immer die Experten, die noch den Daumen oder besser gleich die ganze Hand über die Mündung legen.::t.ü.r::..


    Ist eine sehr beliebte Trageweise bei der Generation, die den Förster vom Silberwald noch als Erstausstrahlung im Kino erlebt haben.

    Wer nach allen Seiten offen ist,ist nicht ganz dicht.

    μολὼν λαβέ

  • Sein Gewehr war nicht gesichert.

    Nun..."kleine Sünden straft der Herr sofort"

    Er wird wohl nicht mehr vergessen wo die Sicherung ist und wo der Finger (Hand) hingehört.

    Zu allem Elend war der Hahn ja wohl auch nicht mehr da::besoffen::

    Nur schwarzes Pulver ist gutes Pulver

  • Diese Beiträge sind nicht als Jäger Bashing gedacht.........ich stelle solche Artikel nur aus einem Grund ein.....das jeder der ihn liest seine Sinne schärft und nicht aus Routine unachtsam im Umgang mit Waffen wird...........das jeder der sie liest wieder mehr Vorsicht walten lässt.....:thumbsup:


    Fehler passieren.....sollten aber nicht in dieser Art und Weise passieren.....:happy:.....also wenn nur ein Unfall aufgrund dieser Beiträge vermieden werden kann.....haben meine Beiträge schon einen SInn....und Nutzen.....:drink:



    lg leonardo

    Ich habe keine Vorurteile.
    Ich kann überhaupt niemanden leiden.



    „All right, they're on our left, they're on our right, they're in front of us, they're behind us...they can't get away this time.“
    Lewis B. Puller

  • Es gibt ein paar Grundregeln,:

    Waffe entladen beim abbaumen, aufbaumen, oder überwinden von Hindernissen.

    Bei Blaser r8 kann man die Abzugsgruppe samt Magazin rausnehmen, ohne die Patrone aus der lager zu nehmen, vorteil ist damit ist der Schlagbolzen sicher entspannt und es fliegen keine einzelnen Patronen durch die Gegend oder fallen in laub wo man mühsam suchen muss. Ich steck mir das teil in die Seitentasche, und wenn das Problem überwunden ist, wieder reingeklickt und fertig, damit kann sich auch kein ästchen im Abzugsbügel verfangen.

    dazu ist die Waffe nur zum Schuss gespannt, ansonsten niemals auf rot, und die mündung wird niemals berührt oder mit einem Körperteil überstrichen. Ausnahme: es sei denn der Lauf ist zum reinigen von der Waffe genommen.

    Bei der Remington und den Flinten ist die Waffe leer / gebrochen und kammer offen. Der rest ist dasselbe: die Mündung nicht berühren, ne kettensägenkette fasst man ja auch nicht einfach an oder ne messerklinge?

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV

  • Ja, auch Jäger sind nicht Perfekt, denen passieren genauso Fehler wie anderen Menschen auch. :shock:

    Das hat nichts mit Fehlern zu tun... es gibt ein paar Grundregeln die jedem Jäger eingeprügelt werden und die man bei der Prüfung auch vorwürfen muss ansonsten fliegt man durch.


    Zu behaupten sowas wäre ein "Fehler" ist wie zu sagen man würde sich "ausversehend" quer auf die Autobahn legen.

  • duffmanohyeahr  ::frinds:: korrekt. Das ist Sorte Mensch die auch auf dem Schießstand schwierig sind, hab ich schon immer so gemacht, was willst mir erzählen etc.. , die Sorte landet halt zum Zeitpunkt X in den Schlagzeilen. Irgendwann bezahlen ::ableb::::Bumm:: sie für ihr Verhalten, ich sorge nur strikt dafür, das sie nicht (in der Weise) bezahlen, wenn ich Aufsicht oder Schießleitung habe.:teufel:

    Bei der LM wollte auch einer Rumzicken.. die beende ich recht schnell, ggf mit einem Strich diagonal auf der Startkarte..

    . In Wald und Flur.. ist man seine eigenen Aufsicht. Leider sorgen diese Pressemitteilungen halt auch für ne Verallgemeinerung der Jäger und Waffenbesitzer.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV

  • Wer lange genug mit Waffen umgeht wird erfahrungen machen die man eigentlich nicht fuehr moeglich halten koennte.


    Deshalb mein Grundsatz.

    Keine Patrone im Lauf (das bezieht sich auf Repetierer und Pistolen) ausser man ist in einer situation wo man eventuell in einem bruchteil einer sekunde Schiessen muss.

    Wer nicht weiss wie man Gereuschlos eine Patrone in den Lauf des Repetierers / Pistole bringt sollte sich das mal von entsprechenden Koennern zeigen lassen.


    Cheers

    Freiheit ist nicht frei !

    Von roter Propaganda verdummte Demokraten sind die Schlächter echter Demokratie ::(

  • Wirklich geräuschlos bekommst Du bei kaum einem Repetierer eine Patrone in die Kammer ganz besonders nicht beim klassischen 98er System ohne Feder gelagerten Auszieher.

    Man sollte dabei die Wahrnehmungsfähigkeiten von verschiedenen Wildarten nicht unterschätzen, die ist z.T deutlich ausgeprägter als beim Mensch.

    In sofern ist beim Pirschen selbstverständlich eine Patrone in der Kammer. Nur bei Sachen wie Hindernissen oder Auf- und Abbaumen muss entladen sein. Aber selbst verständlich ist die Büchse dann immer gesichert wenn geladen. Gibt verschiedene Sicherungsformen. Einige sind fast 100%ig, andere leider mangelhaft.

    Je nach Situation ist die Kurze im Holster eventuell auch mit Patrone in der Kammer, dass kommt darauf an worum es gerade geht. Hier kommt es dann auch noch sehr auf den Waffentyp an ob mit oder ohne manuelle Sicherung.

  • Die wenigsten Sicherungen die ich kenne wuerde ich als verlaesslich bezeichnen, momentan kommen mir nur die sicherungen des Original K98, Mauser 66 querriegel und Schweizer Ordonanz Gewehr in den Sinn.


    Auch ein Jaeger mit einem original K98 Schloss kann fast gereuschlos eine Patrone in den Lauf bekommen wenn man sich lange genug uebt.


    Habe sehr viel mit Baeren zu tun und kenne kein anderes Wild das ein feineres Gehoer hat als ein Grizzly der der denkt hier stimmt was nicht.


    Uebung macht den Meister !


    Cheers

    Freiheit ist nicht frei !

    Von roter Propaganda verdummte Demokraten sind die Schlächter echter Demokratie ::(

  • Das würd mich jetzt insbesondere bei einer Pistole sehr interessieren. Jede Manipulation des Ladevorganges kann zu einer ungewollten Funktionsstörung führen.


    Außerdem ist die geladene Pistole (insbesondere zb. Glock) im Holster absolut sicher und es kann sich niemals ein Schuss „lösen“. Vor Beginn der Jagd laden, nach dem Ende der Jagd entladen. Wer dafür zu blöd ist soll es besser lassen...



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • Es gibt schon Defekte, die recht gruselig sein können.

    Bei einer meiner Colt 1911er kam es - noch beim Händler, bevor ich sie gekauft habe, zu dem Problem, dass sich der Schuss löste, wenn man den Sicherungshebel von "sicher" auf "scharf" stellte. Was bei geladener Waffe wohl nicht ganz so toll wäre.

    OK, die Reparatur ist simpel (hat man mir gesagt), aber das Problem brauche ich unvorbereitet sicher nicht.

    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Ich kenne das schon. Ich lese einen Text immer anders, als andere Menschen. Der Jäger brach im Schnee ein. Ein Schuss löste sich. Der Jäger verletzte dich schwer am Zeigefinger. Dass er sich in den Finger geschossen hat, steht dort nicht. Für mich hatte er das Gewehr quer geschultert und seinen Finger am Abzug. Dann macht, Einbrechen, Schuss lösen, Finger am Abzugbügel brechen, Sinn.


    Mann sollte immer wissen, was man tut. Sitze ich alleine am Ansitz ist das Gewehr immer geladen und entsichert. (Klar, kenne ich die UVV). Es zeigt nach oben und wenn ich es in den Anschlag bringe, zeigt es nie auf mich. Wenn ich mit Gewehr durch den Wald gehe, ist es immer gesichert. Stolpern kann Mann immer. Dass der Hochsitz umfällt und sich ein Schuß löst, halte ich für so unwahrscheinlich, dass ich auf dem Ansitz nie sichere. Entsichern ist mir einfach zu laut.