Winchester 1873 Sporter Colored - Welches Kaliber?

  • Eine 73er schießt man in 44-40 Punkt !


    .357er verträgt das Kniegelenk auf Dauer nicht

    Ich persönlich glaube das nicht . Zumindest nicht bei Miroku. Nicht umsonst haben die ein verstärktes Gelenk eingebaut. Ich habe bisher noch nicht gehört das jemand mit den Miroku Fertigungen Probleme hatte.

  • Ich persönlich glaube das nicht . Zumindest nicht bei Miroku. Nicht umsonst haben die ein verstärktes Gelenk eingebaut. Ich habe bisher noch nicht gehört das jemand mit den Miroku Fertigungen Probleme hatte.

    "Glauben heißt nicht wissen" ;)


    Ich hätte zur Miroku Fertigung zwar auch mehr Vertrauen als zu Ami oder Italienware, weiß es aber trotzdem nicht, ob sich die grundsätzlich bekannte Problematik dort nicht trotzdem auch einstellt.


    Deswegen lasse ich es gar nicht erst darauf ankommen, schieße die 73er in .44-40

    und

    die .357er aus einer 1894er Marlin :thumbsup:


    "Im Leben braucht man zwei Dinge - Ignoranz und Überheblichkeit

    und

    der Erfolg ist einem sicher."

    (Mark Twain)

  • "Glauben heißt nicht wissen"

    Ja das mag richtig sein. Aber mal ehrlich wieviele Leute kennst du selbst bei dene so ein Gelenk kaputt gegangen ist. Zumindest habe ich noch kein einzigstes mal gelesen oder gehört das ein 1873er von Miroku diesbezüglich Probleme hatte. Ich lass mich gerne vom Gegenteil überzeugen wenn du mir Quellen nennst.


    Was Marlin angeht muss ich sagen, das die was Fertigungsqualität angeht nicht an Miroko rankommen. Ich hatte beide schon im direkten Vergleich auf dem Tisch. Und ich rede hier von der aktuelle Serie der Marlin die um Welten besser ist als die von 2011 bis 2016. Was mich bei Marlin 1894 extrem stört ist der lose Abzug. das ding wackelt wie Kuhschwanz::hahah::. Da muss man erst für 170 Euro einen Happy Trigger einbauen um die wacklerei abzustellen. Das System muss man eigentlich überarbeiten lassen inkl. einteiliger Schlagbolzen ect. das weisst du aber sicherlich eh schon. Wenn Marlin dann die Cowboy variante mit 20" Octagon Lauf und dem Neuen Abzug, und am besten von hauck überarbeitet. Dann bist aber bei jenseits von 2000€.

  • Einteiliger Schlagbolzen braucht es nicht, das war so ein Shotgun Boogie quatsch. Sinnvoll ist das nur für diejenigen die 10 Schuss in 1,73 Sekunden rausfeuern. Ansonsten hat das Ding eher Nachteile.
    Ich habe die einteiligen Schlagbolzen bei meinen Marlins wieder ausgebaut.

    .........."Everything else is just what you shoot before you shoot your first FA."

  • Einteiliger Schlagbolzen braucht es nicht, das war so ein Shotgun Boogie quatsch.

    Aber nicht untypisch für eine ganze Anzahl an "Tuning Hypes" die man so durch die Fan Gemeinde jagt wie die sprichwörtlich

    "neue Sau durchs Dorf"

    ::c.o.l)

    "Im Leben braucht man zwei Dinge - Ignoranz und Überheblichkeit

    und

    der Erfolg ist einem sicher."

    (Mark Twain)

  • Würde nochmal gern auf den Eingangspost antworten, auch wenn die betreffende Büchse, der Traum der Begierde womöglich längst auf'm Hof ist:

    Vorraus gesetzt man(n) lädt selber wieder ... (!) ist auch die 32-20 keine schlechte Wahl. Absolut goile Präzision bei mikrigem Rückstoß. Ist zwar etwas jünger als die hier hochgelobte 44-40, aber genauso ein Originalkaliber. Falls der Purist fragt.


    Hab so'n Schätzelein in originol in dem Kaliber. Schießt sich absolut erste Sahne. Bin im Büchsenschießen echt kein Crack, aber selbst mir sind damit schon Ergebnisse von 350 Ringen beim D(R)SB Wettbeweb Unterhebelrepetierer gelungen.


    Seltsam das die 32-20 nicht verbreiteter ist. An verfügbaren Komponenten kann es nicht liegen. Kriegst Hülsen und Murmeln dafür. Wer so'ne Büchse sein Eigen nenen will, der sehe mal auf Kai Hauk seiner Homepage nach. Er importiert von Uberti und macht auf Wunsch auch Sonderschäftungen und brät andre Extrawürste.

    Nur mal so als Erjänzung. :sla:

    Et hätt noch immer jot jejange.

    Uralte kölsche Weisheit

  • Tipp für das Wiederladen einer .44-40:

    Die Hülse nicht fetten sondern graphitieren.

    Ich habe da so eine kleine Dose mit rund 5.000 Minikeramikkugeln in der auch Graphitpulver ist. Die Hülse einfach mit der ersten Hälfte (Hülsenmund) runstecken, etwas drehen und schon reicht die Graphitierung fürs kalibrieren. Das Fetten und Entfetten spare ich mir komplett. Die Dose kostet bei Henke ca. 13,00 Euro.

    Die Hülsen sind danach zwar nicht mehr ganz sauber, aber so sehen sie sogar fast .... ok wirklich nur fast ein klein wenig so aus, als ob man Schwarzpulverschütze ist....

    Geht übrigends auch mit mit .45-70, .45-90, etc. ...

    Bei modernen Falschenhalspatronen oder auch Kalibern älteren semesters mit stärkerer Hülsenschulter geht es dann nicht mehr. Da muß man fetten...

    Grüße

    Ethan :Cowboy:

  • Habe Hülsen wie die 44-40 oder ihre Schwestern bislang noch garnicht gefettet beim calibrieren, ging alles wunderbar ohne... trotzdem danke für den gut gemeinten Tip!

    Et hätt noch immer jot jejange.

    Uralte kölsche Weisheit