Wölfe – Schützen oder schießen?

  • Hallo Forum,



    Wölfe – Schützen oder schießen?
    Etwa 800 Wölfe leben in Deutschland. Schäfer beklagen Verluste, Dorfbewohner fürchten um ihre Kinder, Politiker schlagen Alarm und fordern eine Obergrenze. Alles nur Hysterie? Oder ist die Bedrohung real?



    https://www.mdr.de/tv/video-27…ad95f400_zs-7b169939.html


    Grüsse
    czler

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    Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen. (Erich Maria Remarque)


    »Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz.«
    Gustav Heinemann (ehemaliger deutscher Bundespräsident 1899 – 1976)

  • Schießen.


    Die romantische Vorstellung der Städter vom wunderschönen Wolf hat nichts mit der Realität zu tun.


    Das Thema wird sich bald von alleine erledigen sobald die ersten Kinder zu schaden kommen. Schade dass es soweit kommen muss aber manche lernen es anders nicht!


    Dann ist das Geschrei nach den Jägern wieder groß und wieso nicht gehandelt wird. ::kotze.::

  • Sehe es auch so: schießen.
    Allerdings (!) ohne das Ziel der Ausrottung. Nämlich mit Augenmaß, Sinn und Verstand. Soll heissen: Fachleute entscheiden,- und keine grünen Politiker.


    Mit den Kindern halte ich persönlich für Panikmache. Der Mensch gehört nunmal nicht zum natürlichen Beuteschema des Wolfs. Versuch mal Wölfe in freier Wildbahn zu beobachten. Wirste dich sehr schwer mit tun. Allerdings gibt es auch (vermutlich vom Mensch verursachte) Ausnahmen. Wenn Wölfe beispiesweise auf Truppenübungsplätzen gefüttert werden darf man sich nicht wundern hinterher. Deshalb: Gefahr ja - aber (!) Kirche im Dorf lassen.

    Jeder Jeck is' anders.

    Uralte kölsche Weisheit

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  • - Unsere Vorfahrten waren noch mehr mit der Natur verwurzelt als wir heute.


    - Unsere Vorfahren haben die Wölfe ausgerottet, weil der mittleuropäische Lebensraum keinen Platz mehr bietet für Wölfe.


    - Heute gibt se die fortschrittliche, gut aus(ein)gebildete urbane Bevölkerung. Weil die absolut keine Ahnung von der realen Natur haben, aber leider heute in der Überzahl sind, haben wir wieder Wölfe.


    Mitr

    Ich bin immun gegen Marketing. Aus diesem Grunde trinke ich kein Red Bull und habe keine Waffen von H+K!

  • Und die werden wohl erst zur Besinnung kommen wenn die Wölfe in der Innenstadt vor der Wohnung warten. ::hahah::

  • Mit den Kindern halte ich persönlich für Panikmache. Der Mensch gehört nunmal nicht zum natürlichen Beuteschema des Wolfs.

    Wissen die Wölfe das auch ?
    Halten sie sich auch immer daran ?


    So weit mir bekannt gehören Menschen auch nicht zum natürlichen Beuteschema von Tigern und Löwen.


    Dummerweise haben sich, aus diesen oder jenen Gründen, eine Vielzahl von "men-eatern" nicht daran gehalten :S


    Wer schließt derartiges Fehlverhalten von Wölfen aus ?


    Die Experten die sich auch beim Verhalten von Wölfen schon oft genug geirrt haben ?


    ICH würde kein Kind alleine in einer von Wölfen besiedelten Region in freier Natur spielen lassen, wie das in meiner Kindheit noch völlig selbstverständlich war ::c.o.l)

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • CC, - bin da dieses Mal nicht deiner Meinung.


    Ein reales, heute und seit vielen Jahren schon existierendes Risiko von Kindern die in freier Natur spielen sich Parasiten wie den Fuchsbandwurm einzufangen oder sich durch Zecken mit Borreliose oder FSME anzustecken, beides nicht witzig - ist nachweislich hunderte Male größer als jenes, vom ach so bösen Wolf gefressen zu werden. Soweit mal zur Realität. Die Angst vor zweibeinigen Wölfen wäre da sicher angebrachter.


    Apropos Zahlen und Fakten. Will kein Schwarzmaler sein, aber fährt das gute Kind auch noch mit dem Rad (um z.B. in der Natur zu sein) erhöht sich das Risiko zu verunfallen wiedermal um -zig 1000e je Jahr. Traurig aber nachzulesen.


    Also sind wir so gut: und bleiben cool. Lassen wir den Wolf meinetwegen sein was er ist. Ein Wilddieb, aus unsrer Sicht zumindest. Jou, ein Prädator. Schieben wir ihm aber nix in seine grauen Schuhe was er noch gar nicht getan hat.


    Und von wegen spielende Kinder: wer hat denn eigentlich zum letzten Mal welche gesehen?? Und noch abseits der Zivilisation?? Bei dem Heer von Helicoptermüttern?? Gelächter ...


    Also bei uns hier jedenfalls Fehlanzeige. Bin jeden Tag im Wald. Wäre mir sicher aufgefallen.

    Jeder Jeck is' anders.

    Uralte kölsche Weisheit

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  • @Captain Cat - also - ausrotten ? Nein - Ich bin Jäger. Das heißt aber das ich jedes Geschöpf in der Natur achte und respektiere und schon gar nicht schieße wie es mir gefällt.


    Ich hatte die Diskussion schon viele male - auch mit Jagdgegnern? Ihr hasst den Wolf ja nur weil er Euch Euren blutrünstigen Sport verdirbt.
    Blödsinn:
    Jagd ist kein Sport und blut fällt beim Töten nun mal an. Man kommt viel seltener mit Beute heim als man gemeinhin denkt..
    Man kan 365 Tage im Jahr jagen gehen. beute gibts vielleicht an 10- 30 Tagen . D.h. wenn man nicht jeden Tag draußen ist wird es mit dem Jagderfolg entsprechend proportional weniger.


    Ja ich töte zum Essen,
    um andere seltene Tieren eine Überlebenschance zu geben, in dem ich eine andere Art die sie bedroht und aufgrund deren Anpassungsfähigkeit an die Natur überhand nimmt ( Waschbären zum Beispiel)
    Um die Tier- , Land- und Forstwirtschaft vor Schaden zu bewahren.
    Die Aufgabe des Jägers in ein gesunder, angepasster und diversifizierter Wildbestand zu erhalten.


    Aber ja - jeder Prädator - auch der Wolf ist ein Konkurrent im System. Wir bezahlen einen 5 stelligen Betrag an Jagdpacht jedes Jahr und der ist fällig. Wenn jemand anderes meine Beute weg nimmt, wofür soll ich dann zahlen. - Und ggf noch den Wildschaden?
    Wer hätte denn gerne eine Steuererhöhung dafür und möchte mehr Versicherungsprämie und mehr Geld für seine Landwirtschaftlichen Erzeugnisse zahlen etc.. - wer möchte unter den Bedingungen überhaupt noch Landwirtschaft betreiben?


    Frag mal die Jagdgenossenschaft - wenn sich auf einmal keine Jäger mehr bereitfinden die Pacht zu zahlen.. das wird kommen oder man verpachtet an einen Ausländer, dem das deutsche Jagd und Naturschutzrecht, waidmännisches Verhalten herzlich egal ist und dann mit Taschenmond rausschießt was geht inklusive "grauer" Tiere. Schweigen im Walde.. Anscheinend gewollt?



    Und wenn der Wolf merkt, dass er sich nach belieben ausbreiten kann, dann wird er - genau wie Wildschwein, Fuchs und Waschbär in die Städte kommen.
    Bisher ist es wohl eher so dass die Kinder anderen menschlichen (einheimisch, sogar aus der eigenen Familie wie auch importierten) Gefahren eher ausgesetzt sind als durch einen Wolf.
    Und auch das Risiko von Hund und Wildschwein angegriffen zu werden NOCH um Potenzen größer ist. Daher - ich hätte erstmal keine Angst, meine Kinder entsprechend instruiert, auch in einem Wolfsgebiet spielen zu lassen. Allerdings würde ich meine Kinder heute grundsätzlich nicht mehr beliebig frei spielen lassen - jedoch nicht wegen Wolf.



    Aber - mit steigender Verbreitung des Wolfes wird es Angriffe geben. Denn der Nahrungsbedarf des Wolfes bedeutet auch Konkurrenz untereinander - und bei Nichtbejagung wird es andere Beutespezies geben - da wird dann der Mensch dazugehören.
    Der ist leichter zu jagen als ein Wildschwein.



    Daher - Der Wolf gehört genau da zurückgedrängt und erlegt wo er eine Gefahr für Mensch und Nutztier darstellt und gegen den angepassten Wildbestand agiert. Genau wie Fuchs, Waschbär und alle anderen Prädatoren.


    Sobald eine Spezies nicht mehr in gesundem Verhältnis in einer Gegend agiert - und gegen die Regeln des "angepassten Wildbestands" und untragfähig aus meinem Beutebestand entnimmt muss sie entnommen werden. Aber so dass der Grundbestand erhalten bleibt - das geht aber nicht überall. Wolf ist nicht vom Aussterben bedroht.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV

  • Hallo Mühlenbracher,


    ich hab nur noch eine Ergänzung zu Deinem Beitrag, ich persönlich halte im Wald ein mich angreifendes Wildschwein für gefährlicher als ein Wolf. Wer schon mal (unbewaffnet-bin kein Jäger) von einem Wildschwein angegriffen wurde weiss wovon ich rede.


    Grüsse
    czler :drink:

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    Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen. (Erich Maria Remarque)


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    Gustav Heinemann (ehemaliger deutscher Bundespräsident 1899 – 1976)

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  • Ein Thema über das man sich nie einigen wird !


    Unsere Vorfahren haben aus für mich nachvollziehbaren Gründen die Viecher ausgerottet.


    ICH sehe keinerlei Nutzen oder Gewinn, sie noch dazuhin mit immensem Kostenaufwand, wieder europaweit einzubürgern.


    Wir geben für diese Viecher Geld aus, mit dem man auch für die Natur Sinnvolleres finanzieren könnte.


    Ich werde immer GEGEN Wölfe sein - und wenn Bären dazukommen sollten, gegen diese auch !

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • @Captain Cat deine Meinung verstehe ich.. und finde ich auch okay, ich bin nun mal kein Mensch der einfach tiere ausrottet.
    Aber an den meisten Plätzen in West und Mitteleuropa ist ein Leben von Mensch und Wolf nicht möglich.
    Richtung Karpaten etc.. mag das anders sein hier aber nicht.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV

  • Es fällt mir immer mehr auf, dass die Diskussionen in unserer Gesellschaft mehr und mehr um Extrempositionen gehen. Ein gesundes Mittelmaß scheint ein Fremdwort zu sein.
    - Alles oder Nichts
    - Säufer oder Blaukreuzler
    - gendergerecht oder Benachteiligung
    - links oder Nazi
    - Gutmensch oder Rassist
    - Asylantenhelfer oder Ausländerfeind
    - vegan oder Fleischfresser
    - totaler Naturschutz oder Ausrottung


    So auch beim Wolf, Bären, Luchs. In der Natur geht es aber immer um ein mehr oder weniger fragiles Gleichgewicht.
    Monokausales Denken ist zwar einfach, aber fatal im Netzwerk der Natur.


    Deswegen halte ich nichts von der Polarisierung in der Diskussion um den Wolfschutz. Es geht nicht um Jagd oder natürliches Gleichgewicht, denn der Mensch steht nicht ausserhalb. Egal ob durch Handeln oder Nichthandeln wirkt er auf die Natur ein.


    Kurz: Nach meiner Meinung funktioniert in der durch den Menschen dominierten und gestalteten Umwelt der Wolfschutz nur durch und mit Bejagung, im Neusprech Wolfmanagement genannt.

    ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Gibt Begrifflichkeiten die mir zuwider sind und es auch bleiben, einfach weil ich sie für falsch halte.
    Arroganz und Überheblichkeit gehören dazu. Aber auch Ausrottung. Letzteres bedeutet Endgültigkeit. Der Mensch in seiner ach so tollen Herrlichkeit ist schnell damit zur Hand, - wenn's ihm denn grad' nützt. Nix Neues: im 17 Jahrhundert waren einige Walarten bis kurz vorm aussterben dezimiert, nur um an ihren Tran zu kommen. Kurzfristiger Gewinn auf Kosten anderer Kreaturen rechtfertigen und rechtfertigen schon zu allen Zeiten alle möglichen Exzesse. Den Bisons in Nordamerika gings im sogen. wilden Westen vor ca. 150 Jahren nicht anders. Hauptsache man konnte deren Zungen in klingende Münze wandeln.


    Es gäbe andere Baustellen als die Ausrottung des Wolfs zu befürworten. Vor allem Maß halten und Vernunft walten zu lassen.


    Der Beitrag des @Schwarzer Mann verdient 2 grüne Daumen.

    Jeder Jeck is' anders.

    Uralte kölsche Weisheit

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Mühlenbracher ()

  • Ich kann Euch beiden @Schwarzer Mann und @Mühlenbracher nur zustimmen. :thumbup:


    Übrigens: Die Bisons waren auch Druckmittel gegen die Plains-Indianer .. ich nenne die US - Natives mal so.. um denen die Nahrungsgrundlage zu entziehen. Das hatte mit Jagd / Sport und billigem Fleisch nichts zu tun. Das war Politische Kriegsmassnahme gegen die Ureinwohner.


    Das wir uns von den extremen wegbewegen müssen, da stimme ich Dir, Schwarzer Mann - 100% zu. Das Problem ist, radikalisieren geht schnell - und zwar je mehr man in eine Ecke gedrängt wird. Ich habe das politisch in Nordirland erlebt, und man sieht die Folgen des Kriegs auf dem Balkan / ehm. Jugoslawien. Die Folgen und Traumata durch den Krieg haben sich eingebrannt und so kommen dann auch die extremen Meinungen.
    Hier ist es so dass die Politik immer weiter nach Links und Bestimmend / bevormundend agiert, und diejenigen die sich in dieser Welt eingerichtet haben, reagieren immer schriller je mehr ihre Pfründe und Welt in der sie ihr Auskommen haben, bedroht sehen.


    Leider hat sich die Methode alles im Exzess zu machen in fast alle Lebenslagen eingeschlichen.. traurig..
    Binge Saufen, Dauerfernsehen... , ::kotze.::

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV

  • Nicht mal ich als überzeugter Wolfsgegner habe irgendwo von Ausrottung gesprochen !


    Kein vernünftiger Mensch wird sich über Wölfe z.B. in den Weiten der Tundra aufregen - o.k. klingt jetzt nach Sankt Florians Prinzip, ist aber so nicht zu verstehen sondern als Beispiel für einen geeigneten Lebensraum, wie er in der BRD nun mal nicht mehr gegeben ist.


    Der Wolf paßt und gehört einfach nicht in ein letztlich sogar überbevölkertes und fast bis zum letzten Zipfel landwirtschaftlich genutztes Land in dem sogar der Einsatz von Herdenschutzhunden aus Gründen der Bevölkerungsdichte problematisch ist (kann man hier im Forum an anderer Stelle nachlesen).


    Es geht mir nicht um Ausrottung, ich bin gegen eine immens teure Wiederansiedlung in dafür ungeeigneten Gegenden wie es die BRD nun mal fast vollständig ist und gegen eine Komplettschonung womit die Scheu vor dem Menschen in kürzester Zeit verlorengeht (bei den Rabenvögeln sehr schön zu beobachten) und wo gerade aus diesen Gründen
    die Konflikte vorhersehbar sind !


    Dort, wo sich der Wolf bis heute gehalten hat, spricht nichts gegen seine Existenz - bei uns und unseren Verhältnissen ist er aus der Zeit gefallen.
    Ob einem das gefällt oder man es bedauert ändert m.E. nichts an der Tatsache selbst !

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • Das Thema wird sich bald von alleine erledigen sobald die ersten Kinder zu schaden kommen. Schade dass es soweit kommen muss aber manche lernen es anders nicht!

    Das hört sich für mich verdächtig nach der Hysterieplatte an, die grundsätzlich für alles herhalten muss. :thumbdown:

    Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich nicht gehört habe was ich sage?

  • Das hört sich für mich verdächtig nach der Hysterieplatte an, die grundsätzlich für alles herhalten muss. :thumbdown:

    Ist leider keine Hysterieplatte.


    Das ich für gezielte Abschüsse von Wölfen bin heißt noch lange nicht, dass ich für eine Ausrottung bin. Ich sehe es wie Klaus.


    Die Naivität der Bevölkerung muss man jedoch klar ansprechen!


    Und entsprechende Fälle sind leider auch schon vorgekommen im letzten Jahr. In Deutschland wird sowas auch früher oder später passieren da der Wolf keine natürlichen Feinde bei uns hat. Irgendwann muss man die Ausbreitung einfach begrenzen.

  • Das ich für gezielte Abschüsse von Wölfen bin heißt noch lange nicht, dass ich für eine Ausrottung bin.

    Schau, ich teile diese Meinung nicht und spreche Dir die Deine nicht ab (wie käme ich auch dazu), lass uns einfach den Dissens geniessen. ::frinds::
    Aber........mit der Hysterieplatte bezog ich mich auf die immer wieder schnell vorgeschützen Kinder. Rotkäppchen ist ein Märchen und die Gefahr das ein Wolf in Deutschland ein Kind reisst halte ich für sehr, sehr unwahrscheinlich. Daran störe ich mich. Die andere Argumentation von Dir und anderen hier betrachte ich als Bereicherung (auch wenn ich leise und für mich bei wenigen Beiträgen manchmal den Kopf schüttle, aber das sieht ja keiner :D )

    Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich nicht gehört habe was ich sage?

  • Und entsprechende Fälle sind leider auch schon vorgekommen im letzten Jahr. In Deutschland wird sowas auch früher oder später passieren da der Wolf keine natürlichen Feinde bei uns hat. Irgendwann muss man die Ausbreitung einfach begrenzen.

    Das Hauptproblem das verkannt wird, ist einerseits die "Enge" und der Bevölkerungsdruck bei uns, die räumliche Konfrontation unumgänglich macht
    und
    andererseits die Lernfähigkeit nicht bejagter Tiere, welche dann ganz schnell den Menschen nicht mehr als Feind wahrnehmen, zu welchem man Abstand halten muß.


    Würden die Tiere standortfest auf den niedersächsischen Truppenübungsplätzen bleiben, wäre es auch kein Problem.


    Aber hohe Vermehrungsraten welche die Verbreitungsnotwendigkeit auslösen und tägliche Wanderungsdistanzen von 40 und mehr Kilometern sorgen mit all den bisher schon genannten Faktoren dafür, daß die Wahrscheinlichkeit eines ernsthaften Zwischenfalls ständig wächst.
    Der muß nicht auf Kinder beschränkt bleiben, das ist eher ein Aspekt der Sorge als der Wahrscheinlichkeit ::c.o.l)

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch