Lehrgänge für Standaufsicht Nähe Köln (+100KM) und kurzfristig gesucht

  • Hallo Leute,


    ich würde gerne einen Lehrgang zur Standaufsicht machen. Leider hat meine Internetrecherche mich nicht so weit gebracht. Hat jemand eine Ahnung wo ich den kurzfristig einen Lehrgang zur Standaufsicht machen kann? Über entsprechende Links und Kontakte wäre ich sehr dankbar. Raum Köln und Umgebung und Kursbeginn möglichst noch in Februar.

  • ...bei dem Betreiber des jeweiligen Standes.


    Oder meinst Du die Waffensachkunde?

    Ich muss die Gesetze und Regeln eines Landes nicht mögen oder gut finden, aber solange ich in ihm Lebe muss ich sie respektieren.

    BDMP e.V. - proLegal e.V. - VdRBw e.V. - FvLW e.V.

  • Da solltest Du beim Verband nachfragen. Dieser Sachkundenachweis wird z.B. von einem BSSB Verein als Standbetreiber nur dann anerkannt, wenn der Sachkundenachweis in einem Kurs des BSSB erworben wurde.
    Die formalen Anforderungen an die Qualifikation der Standaufsicht sind nicht staatlich vorgegeben.

    ---------------
    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Moin moin , die Standaufsicht wird doch


    m.E. Vom jeweiligen Betreiber berufen und


    der Behörde gemeldet.


    Was er sicher meint ist der "Schiessportleiter".


    Dieser Lehrgang beinhaltet 30 UE mit Prüfung.


    Damit könnte er u.a. sich allein auf dem


    jeweiligen Stand bewegen also schiesen.


    M.f.G

  • Hallo zusammen,


    Die formalen Anforderungen an die Qualifikation der Standaufsicht sind nicht staatlich vorgegeben.


    Da möchte ich dir mal widersprechen. Soweit ich weiß, verlangt der Staat für eine Aufsicht beim Schießen mit Feuerwaffen die Sachkundigkeit und darüberhinaus eine Einweisung (auch mündlich) durch den Standbetreiber bzgl. der örtlichen Gegebenheiten, sofern erforderlich.


    Dass manche Verbände daraus mehr machen, steht auf einem anderen Blatt.



    Moin moin , die Standaufsicht wird doch m.E. Vom jeweiligen Betreiber berufen und der Behörde gemeldet.

    Jein.....aber ungeachtet dessen ist es so, dass der gelistete oder gemeldete über die entsprechende Qualifikation verfügen muss. Darum geht es. In DIESEM Falle, den du ansprichst, genügt aber die Qualifikation gemäß den gesetzlichen Anforderungen. Das was die Verbände, ganz gleich sportliche oder jagdliche daraus machen, wäre onTop und rechtlich nicht zwingend.



    Moin moin , die Standaufsicht wird doch m.E. Vom jeweiligen Betreiber berufen und der Behörde gemeldet.


    Was er sicher meint ist der "Schiessportleiter".


    Hatte ich auch erst gedacht und das wird auch gern mal verwechselt. Aber ich meine gelesen zu haben, dass der Themenstarter Jäger ist.


    Gruß
    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Und "..., dass der Themenstarter Jäger ist." befreit ihn jetzt von der Pflicht sich mit den grundlegendsten Fragen des Waffengesetzes auseinanderzusetzen? Oder den Betreiber des Standes auf dem er "Aufsicht machen will" ihn entsprechend zu unterweisen?


    Was ist denn an den Voraussetzungen...
    1. Sachkunde (egal ob durch WSK oder Jägerprüfung) nach § 7 WaffG i.V.m. § 1 AWaffV
    2. Bestellung zur Aufsicht (s. § 10 AWaffV) durch den Betreiber (Erlaubnisinhaber)


    Von "Schießleiter" ist weder im gesetz noch in der Verordnung die Rede! Eine nach § 10 AWaffV zur Aufsicht befähigte Person darf auch alleine Schießen (s. § 11 AWaffV), auch hier ist kein "Schießleiter" erforderlich. Alles Andere, sind (Sonder-)Regeln der Verbände/Schießstandbetreiber!

    Ich muss die Gesetze und Regeln eines Landes nicht mögen oder gut finden, aber solange ich in ihm Lebe muss ich sie respektieren.

    BDMP e.V. - proLegal e.V. - VdRBw e.V. - FvLW e.V.

  • Und eine der Qualifikationen, die in der Regel von den Vereinen als Kenntnisnachweis vor der Bestellung zur Aufsicht zugrunde gelegt werden, ist eben der nachgefragte Standaufsichtskurs. Und ein von einem anderen Verband durchgeführter Kurs (meist auf Kreisebene oder Bezirksebene organisiert) wird nach meiner Erfahrung von Standbetreiber nicht anerkannt.
    Der genaue Inhalt des Kurses oder ein amtlicher Prüfungsfragenkatalog ist eben nicht vorgegeben. So weit Ich weiß, müssen bestimmte rechtliche Themen erörtert werden, eine Wirksamkeitskontrolle der Schulung geprüft werden, und eine bestimmte Anzahl von Schulungsstunden beachtet werden. Wobei vor ein paar Jahren auch die Stunden für das Selbststudium der Schulungsunterlagen in die Rechnung mit eingegangen sind.


    Die Schulungen sind hier bei uns meist sehr schnell ausgebucht, weil man dann, wenn man vom Verein zur Aufsicht bestellt wird, auch alleine schiessen darf

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  • @D.T.

    Und "..., dass der Themenstarter Jäger ist." befreit ihn jetzt von der Pflicht sich mit den grundlegendsten Fragen des Waffengesetzes auseinanderzusetzen?


    Hat das irgendjemand geschrieben???


    Hatte ich auch erst gedacht und das wird auch gern mal verwechselt. Aber ich meine gelesen zu haben, dass der Themenstarter Jäger ist.


    Gruß
    Frank


    Und fall's du deine Aussage auch meinen, oben noch einmal zitierten Post bezogen hast, dann solltest du den vielleicht noch einmal lesen und verstehen.



    Von "Schießleiter" ist weder im gesetz noch in der Verordnung die Rede!


    Richtig. Das hat aber ebenfalls keiner hier behauptet!


    Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass vielen der Unterschied zwischen einer Standaufsicht und einem Schießleiter/Schießsportleiter nicht vetraut ist, ebenso auch die Anforderungen an diese Personen und wer die stellt (Gesetzgeber bzw. Verbände). Aber das ist eine andere Diskussion und beantwortet nicht die Eingangsfrage.


    Vor diesem Hintergund habe ICH Rednic so verstanden, dass er auf diesen Unterschied noch einmal hingewiesen hat, was ja auch korrekt ist.



    Gruß
    Frank

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  • @Schwarzer Mann


    Wovon redest du hier:


    Und eine der Qualifikationen, die in der Regel von den Vereinen als Kenntnisnachweis vor der Bestellung zur Aufsicht zugrunde gelegt werden, ist eben der nachgefragte Standaufsichtskurs. Und ein von einem anderen Verband durchgeführter Kurs (meist auf Kreisebene oder Bezirksebene organisiert) wird nach meiner Erfahrung von Standbetreiber nicht anerkannt.
    Der genaue Inhalt des Kurses oder ein amtlicher Prüfungsfragenkatalog ist eben nicht vorgegeben. So weit Ich weiß, müssen bestimmte rechtliche Themen erörtert werden, eine Wirksamkeitskontrolle der Schulung geprüft werden, und eine bestimmte Anzahl von Schulungsstunden beachtet werden. Wobei vor ein paar Jahren auch die Stunden für das Selbststudium der Schulungsunterlagen in die Rechnung mit eingegangen sind.


    Die Schulungen sind hier bei uns meist sehr schnell ausgebucht, weil man dann, wenn man vom Verein zur Aufsicht bestellt wird, auch alleine schiessen darf


    Standaufsicht gemäß den Forderungen des Gesetzgebers?
    Standaufsicht gemäß den (Möchtegern-)Forderungen des DSB?
    Schießleiter/Schießsportleiter gemäß den Forderungen von Schießsportverbänden (DSB/BDMP/BDS/...?)


    Wenn ich deinen Text so lese, würde ich mal raten, du beschreibst die Möchtegernforderungen des DSB :sla:


    Gruß
    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


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  • Ich beschreibe eigentlich nur die BSSB Handhabung.
    Da die meisten Vereine in einem Landesverband des DSB sind, halten sich diese Vereine eben an die Rahmenbedingungen des Verbands.
    Warum sollte man sich auf Vereinsebene die Mühe von Einzelschulungen machen, wenn es Gruppenschulungen gibt? Warum nicht die bewährten Regeln des Verbands anwenden? Da kann man als Vereinsvorstand bei der Bestellung der Aufsicht halbwegs sicher sein, dass man sich im gesetzeskonformen Bereich bewegt.
    Übererfüllung der gesetzlichen Vorgaben? Kann sein, beinhaltet aber nicht das Risiko, dass man als juristischer Laie etwas zu lasch interpretiert.

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  • Muß ja nicht gleich ein Streit ausbrechen


    Bei u s hat die Behörde zur Auflage gemacht


    das zwingend ein Schiessportleiter als


    Aufsicht auf dem Stand ist. Und nur noch der


    gegebenenfalls auch allein .....auf dem Stand


    seiner sportlichen Betätigung nachgehen


    darf.Deshalb haben wir den "Leiter " gemaxht.

  • Leider hilft das dem Themen Starter alles nix.


    Ich würde im Verband und oder Verein nach


    fragen. Ein Verein dürfte interessiert daran


    sein viele SL zu haben und die Kosten trägt


    er (der Verein) auch noch .


    Sollte er nur :) Jäger sein ist der


    entsprechende Verband sicher der richtige


    Ansprechpartner.

  • Ich beschreibe eigentlich nur die BSSB Handhabung.
    Da die meisten Vereine in einem Landesverband des DSB sind, halten sich diese Vereine eben an die Rahmenbedingungen des Verbands.
    Warum sollte man sich auf Vereinsebene die Mühe von Einzelschulungen machen, wenn es Gruppenschulungen gibt? Warum nicht die bewährten Regeln des Verbands anwenden? Da kann man als Vereinsvorstand bei der Bestellung der Aufsicht halbwegs sicher sein, dass man sich im gesetzeskonformen Bereich bewegt.


    Ja so hatte ich das auch gedacht, als ich deine Texte gelesen hatte.


    ICH persönlich habe mit den Lehrgängen ja auch gar kein Problem, den Lehrgang zum BDMP Schießleiter habe ich selbst gemacht, obwohl ich den aufgrund anderer Qualifikationen gar nicht benötige. Aber man lernt (hoffentlich) auch was auf solchen Veranstaltungen, also sehe ich das nicht negativ.


    Dennoch ist das eben ein Punkt des vorauseilenden Gehorsams.....das Thema haben wir hier ja schon zig mal gehabt.....
    Wenn dazu dann Verbände, und der DSB ist da ganz weit vorn....die absolute Übererfüllung der gesetzlichen Vorgaben verlangen, dann führt das bei mir zu Unmut und UNverständnis. Zumal eben auch viele Vereine ihren Mitgliedern diese Verbandsspezifischen Regelungen als Gesetzesvorgaben verkaufen.


    Wenn ich mich an die letzte Diskussion über die Bedeutung der Begriffe Standaufsicht und Schießleiter/Schießsportleiter erinnere, dann ist das für mich ein Paradebeispiel.


    Übererfüllung der gesetzlichen Vorgaben? Kann sein, beinhaltet aber nicht das Risiko, dass man als juristischer Laie etwas zu lasch interpretiert.


    Ich kann deine Aussage absolut verstehen, denke selbst aber anders. Erstens weil ich glaube, dass auch eine Übererfüllung nicht sicher vor Problemen schützt. Das kann nämlich nur die eigene Fachkenntnis. Und da sind wir bei zweitens, jeder, der sich mit Waffen unter den Vorgaben dieses Gesetzes freiwillig beschäftigt, sollte, seinem perönlichen Anforderungsprofil entsprechend, sich mit der Juristerei auskennen. Denn Unwissenheit schützt nicht vor Strafe, Übererfüllung in einzelnen Punkten hilft dann aber eben auch nicht.


    Darum halte ich solche Diskussionen wie hier eben auch für sinnvoll und zielführend.


    Gruß
    Frank

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