Flughafen ?

  • Hallo und guten Morgen.



    Ich war im Urlaub und auf dem Flughafen war ein Mitflieger der musste einen Handabststeichtest ( genauer Begriff unbekannt )auf Sprengstoff machen.
    Der Zöllner hat den Streifen über die Hände und danach noch über die Kleidung gezogen.
    Danach die Auswertung.
    Ich bin sehr aktiver Sportschütze und Wiederlader.
    Sowohl Schwarzpulver und Nitro und das fast Täglich.
    Ich hab mir gedacht der Flieger wäre bestimmt Ohne mich geflogen. :NO:


    Was macht Ihr alles wenn Ihr Fliegen wollte.


    Grüsse


    Quigley 1874


    Der Urlaub war super.
    Im Land der Pharaonen. :)

  • @Quigley 1874, das passiert mir öfters, Hand und Notebook. In FRA, HAM, STG, MUC, LHR und ZRH.
    Völlig normal. - Ich habe Kopien - nicht originale, meines Jagdschein und der §27 Erlaubnis bei meinen Papieren und im Notebook Case.
    Das passiert meist per Zufallsgenerator. Selbst nach ausgiebigem Schießen ist das Dingen bei mir als ich anderntags geflogen bin noch nie positiv gewesen. - Und da waren mit Sicherheit Schmauchspuren an meinen Händen.


    Ein Arbeitskollege, ebenfalls Jäger bei dem ist es tatsächlich losgegangen, der hatte sogar die Originale in der Tasche.. Da hat die BuPo und Fraport Security draufgeschaut und da wars okay ohne weitere Fragen. Hat ein paar große Augen bei anderen Paxen gegeben.. das wars dann aber auch.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV

  • Diese Tests gibts auch bei Führerscheinkontrollen.
    Ein Konopfdruck weiter steht das SEK vor der Haustür...........


    Wenn man sich das Überlegt. Alles Beschlagnahmt.
    Bis du das alles Wiederhast.


    Grüsse


    Quigley 1874

  • Diese Tests gibts auch bei Führerscheinkontrollen.
    Ein Konopfdruck weiter steht das SEK vor der Haustür...........


    Wenn man sich das Überlegt. Alles Beschlagnahmt.
    Bis du das alles Wiederhast.


    Grüsse


    Quigley 1874

    Bei der Fluggesellschaft nachfragen.

    Das ist die Staatsmacht. Die dir auch deine WBKs entziehen kann. Nicht die Fluhafen wie auch immer.....

  • Ich habe nie Probleme. Habe einen Ausweis dabei, der auf diverse Metallteile in meinem Körper hinweist und muss dadurch vielfach nicht einmal durch die Schleuse.


    Mitr (Terminatorabkömmling ;) )

    Ich bin immun gegen Marketing. Aus diesem Grunde trinke ich kein Red Bull und habe keine Waffen von H+K!

  • Ich habe nie Probleme. Habe einen Ausweis dabei, der auf diverse Metallteile in meinem Körper hinweist und muss dadurch vielfach nicht einmal durch die Schleuse.


    Mitr (Terminatorabkömmling ;) )

    Wusst ichs doch; Du hast dir doch deine Handgelenke metallisieren lassen, damit du besser Grosskaliberrevoler schiessen kannst!

  • Klar, Metall mögen die auch nicht, aber das Aufregungslevel ist bei Sprengstoffrückständen um das x-fache erhöht, und an Flieger noch rechtzeitig bekommen ist dann nicht mehr zu denken.


    klausrgr : Also reichen den Flughafensicherheitsmenschen dann die Kopien der Sprengstofferlaubnis, wenn mal was in Spuren vorliegt?


    Gruß


    Quigley 1874

  • @Quigley 1874, niemand ist gezwungen den JS Ständig mitzuführen - man muss sich jedoch ausweisen können. Wenn der Ausweis und das auf der Kopie übereinstimmt reicht das in der Regel, wenn die und dann muss man schon sich daneben benehmen - etwas genauer hingucken - reicht das um eine Abfrage zu machen - ob die Unterlagen tatsächlich vorhanden sind.


    Du kannst auch ständig die Originale mitnehmen, aber wenn man die verliert irgendwo im Hotelgewusel.. nein - die Mappe mit WBKs, JS und Sprengpappe bleibt im Schrank bei den Waffen, - wenn ich die Waffen einpacke kommt das Ledertäschli mit den Dokumenten an den Mann - in die Oberschenkeltasche. Reissverschluss zu.


    Abgesehen davon sehe ich zu dass ich nicht auf die letzte Minute am Flughafen bin. Ich versuche das selbst morgens, wenn ich mal die erste Maschine die nach London City rausgeht nehmen muss, (6:00) X/ trotzdem immer noch so entspannt da zu sein das es da Airside noch für einen Kaffee im Finger B in FFM reicht bevor das Einsteigen beginnt.


    Also wenn man entspannt am Airport ist - überträgt sich die Ausstrahlung auch auf das Sicherheitspersonal.. selbst wenn das anzeigt und die Infos hat oder gleich sagt bei der Probe, es ist durchaus möglich dass da was ist - weil man ist Jäger und Sportschütze noch während die Probe genommen wird.. wirkt das positiv.


    Nur ganz ohne Unterlagen (nur mit PA oder ReisepassI würde ich nicht antreten. Das könnte komplex werden. Nicht in D die kriegen ggf mal eine schnelle Abfrage hin, aber in den Nachbarländern .. Spanien, Frankreich oder die Briten die könnten das ggf derzeit aufgrund der Anschlagserfahrung eng sehen.
    Die typischen Deutschen Dokumente sind aber auch da bekannt (auch als Kopie)

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV

  • Ich bin in den letzten 18 Jahren mehrmals geflogen, hatte keine Probleme mit Schmauch an den Pfoten etc.
    Gut ich bin auch nie sehr weit geflogen meistens nur 1.8 - 2m denn dann lag ich schon auf der Fresse. ::besoffen::

    .........."Everything else is just what you shoot before you shoot your first FA."fas_2019.png

  • Wenn der Test auf Nitroverbindungen positiv ausfällt ist da gar nichts mehr entspannt, da hilft auch der Verweis auf den 27er oder die WBK rein gar nix. 2 IPSC Schützen hat es vor 2 Jahren unabhängig voneinander am Flughafen auf dem Weg in den Urlaub erwischt, da wird man in nen Raum geführt und ehe man sich versieht steht ein halbes Dutzend Bundespolizisten um einen herum die auf Bad Cop machen und nix von dem hören wollen was man sagt.

  • kommt wohl wie immer darauf an ob man an einen Beamten mit gesundem Menschenverstand kommt oder eben nicht. Wie in vielen anderen Situationen auch.

  • Kollegen haben sie vor 15 Jahren in Chicago fest genommen.
    Wir standen am Gate und er kam nicht. Keinerlei Infos vom Personal zu bekommen.
    Er hat auf Staatskosten übernachtet bis alles geklärt war.
    Glaube kaum die Situation hat sich seit dem vereinfacht.

  • Volker, na Du verlangst da ja was, Beamte und gesunder Menschenverstand, das schließt sich doch gegenseitig aus.

    Nicht ganz so …


    Ich kenne ein paar Beamte, welche sich nach meiner Meinung wirklich klasse verhalten und um die Bedürfnisse von uns Bürgern kümmern.
    Ein paar geistig Entglittene gibt es überall.


    Ich sehe das eher so, dass mit steigender Funktion auch der Abstand zum normalen Denken und bürgernahen Handeln verloren geht.


    Ist man erst mal in der (hohen) Politik angekommen, dann wird es schwierig.
    Diese Typen/-innen überschätzen sich, werden machtgeil und fangen an, ihr nicht mitgewachsenes Wissen als Standard vorzugeben.


    Und dann beginnt das mit Grenzöffnung, Fliegen auf Teufel komm aus ….
    … die Wohnungspolitik für gut zu halten


    … und Gesetze auf den Weg zu bringen, die völlig wirkungslos sind (Mietpreisbremse, Gefährder-Überwachung, Schwarzarbeit bei Politikern etc.)

    Russland hat 144 Millionen Einwohner und 450 Abgeordnete. USA hat 326 Millionen Einwohner und 435 Abgeordnete
    Deutschland hat 82 Millionen Einwohner und 709 Abgeordnete. Wo sind wir nur gelandet? ?(

  • Kollegen haben sie vor 15 Jahren in Chicago fest genommen.
    Wir standen am Gate und er kam nicht. Keinerlei Infos vom Personal zu bekommen.
    Er hat auf Staatskosten übernachtet bis alles geklärt war.
    Glaube kaum die Situation hat sich seit dem vereinfacht.

    So Ähnlich hab ich mir Vorgestellt!
    Und wer kommt für die Kosten auf?



    Wie soll sich der Rechtschaffene Bürger verhalten ausser ruhig sein.
    Alle Papiere dabeihaben und dann hoffen das nichts Passiert. Das kanns nicht sein................



    Grüsse
    Quigley 1874

  • Also - nochmal, - bevor ich fliege - und ja - abends vorher Training hatte - sollte man die Grundprozedur der Hygienemassnahmen nach dem Schießen schon machen.. - und das gehört sich eh - nicht müffelnd unter seine Mitmenschen zu gehen.


    Zudem eher unwahrscheinlich dass man dieselben Klamotten trägt - "Önnerwesch" sowieso!!
    wie anhat wie beim Training oder zur Jagd


    Was man auch nicht machen muss, ist unmittelbar vor Abflug noch an die Munpresse gehen.


    D.h. von sich auch dafür sorgen - dass die Spuren minimiert werden und sich kein Körnchen Treibladungsmittel irgendwo verirren kann, wofür man eh zu sorgen hat.


    Die Unterlagen mitnehmen in irgendeiner Form hilft. Und wenn die dann wirklich Fragen stellen, höflich bleiben - "bitte ich bin bereit zu kooperieren, was möchten Sie wissen, dass sind die Unterlagen, fragen Sie ihre Daten über mich ab, ich habe die entsprechenden Berechtigungen, das kann ich nachweisen und Sie wissen genausogut wie ich dass schmauchspuren längere Zeit anhaften und nicht mal eben mit üblichen Reinigungsmassnahmen sofort zu beseitigen sind" Nicht provozieren lassen, nicht spöttisch werden etc und wie gesagt, grundsätzlich mit Zeitrahmen hingehen. Zumindest für die deutsche Polizei kann ich sagen, die wenigsten wollen Stress, die machen ihren Job, - und die müssen fragen. In den USA ist es ebenfalls wieder was anderes. Jedoch gilt auch da - zumindest so wie ich es erlebt habe, hat man alle unterlagen und ist kooperativ - gibts auch da keine Probleme - wenn man waffen einführt und wieder ausführt muss man eh extra Genehmigungen vorliegen haben... Wenn man da von einem Turnier wieder nach Hause fliegt hat man auch bestimmt Teilnahmebestätigungen etc., Bilder u.v.a.m was überprüfbar ist. - Die wollen, wenn man sich "normal" verhält auch keinen Stress. Ich habe die Amerikanischen Behörden zwar als strikt aber stets höflich erlebt, sind alle unterlagen da - gab es bisher nie Probleme. Auch da ist es immer so - wie man in den Wald reinruft.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV