Gallager, Austausch und Infos ?

  • Wow, habe ich mir angeschaut - schöne Teile, aber elend teuer !!!

    Stimmt! Um das Geld kannste gleich ein Original nehmen.


    https://ancestryguns.com/shop/…ssee-cavalry-regiments-3/


    https://ancestryguns.com/shop/…nessee-cavalry-regiments/


    besten Gruß
    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • war gerade etwas googeln, schönes Gewehr mit interessanten Mechanismus. Könnte mir vorstellen so eines in meine Sammlung aufzunehmen. Nur wie reinigt ihr die Gallagher?


    Beste Grüße!
    PS

    Nabend :-) Wenn ich nur ein paar Schuss machen würde, dann einfach Lauf abkippen, und mit einem Putzstock Lappen durch den Lauf schieben bis er sauber ist, bei einer Session wie ich sie mache (50 - 60 Schuss) zerlege ich sie hinterher. Der Lauf ist mit drei Schrauben schnell zu demontieren, und kann wie bei jedem Schwarzpulvergewehr gereinigt werden. Zündsystem ist da schon etwas aufwändiger. Piston rausdrehen, Kanal und Piston reinigen - an der Pistonaufnahme ist wie bei vielen VL eine kleine Schraube. Rausdrehen und mit Pfeifenreiniger reinigen. Beim Gallager schaut ja ein grosser Teil der Hülse nach dem Abkippen des Laufes aus dem Lauf heraus. Das GEGENSTÜCK im Gehäusekasten läßt sich gut mit einm Holz, um das ein Lappen gewickelt ist reinigen, den nun sichbaren Zündkanal einfach mit einem dünnen Dorn, oder langer Nadel freistechen wenn es eine Verschmutzung geben sollte. Ich persönlich habe aber noch keinen Ärger an der Stelle gehabt! Wenn Du magst, kann ich meine ja mal zerlegen und Fotos machen (bei Bedarf!!!) Sorry bei Fehlern, bin schon recht müde :blink:


    (Preise gebraucht bei egon (cirka) 700 - 1100 Teuros !



    Nachtrag : Nach 60 Schuss, muss ich den Pistonsockel schon mal mit einem kleine Gasbrenner heiss machen, um den Piston rausdrehen zu können, verschmanntet dann doch ganz ordentlich - dont forget - etwas Kupferpaste aufs Gewinde, ist SEHR hilfreich !!!

  • Jo, mache ich genauso ... ich habe gelernt, dass es sich lohnt die 3 Schrauben zu lösen, da sich bei mir auch Schmodder zwischen den "Gelenken" ansammelt. Ansonsten wie geschrieben: Heisses Seifenwasser macht alles blitzeblank.

  • Jo, mache ich genauso ... ich habe gelernt, dass es sich lohnt die 3 Schrauben zu lösen, da sich bei mir auch Schmodder zwischen den "Gelenken" ansammelt. Ansonsten wie geschrieben: Heisses Seifenwasser macht alles blitzeblank.

    :-) Ist ein sehr leicht zu reinigendes Gewehr, ich habe festgestellt, das es sich lohnt, am Tag nach dem Putzen NOCHMAL mit einem Lappen mit WD40 oder Ballistol durch den Lauf zu gehen. Das löst sich über Nacht doch noch Dreck aus den vielen Zügen. Ist nicht viel, aber da geht noch was

  • Moin Werner,


    Danke fürs Nase-lang-machen. :evil:
    Aber, kannst Du sagen, wie dünn das Material der Hülse war?
    Konnte sie lidern, was ja schon fast richtig dicht gewesen wäre,
    oder war die Wandung dafür doch zu dick?
    Kann es sein, dass der Boden angelötet war?


    Grüsse
    Karsten

  • Wenn ich mir die Bilder der Maynard Ptrone ansehe, glaube ich fast, das der Boden angelötet ist.


    https://www.google.be/search?q…46654214&biw=1024&bih=768


    Es gibt die Hülsen aber neu
    http://www.lodgewood.com/Mayna…--Full-Capacity_p_26.html

    Happy Trails


    Texas Jack


    SASS life # 55314


    BDS Western # 625


    “They Knew Their Duty And They Did It,” John S. “Rip” Ford, Texas Ranger

  • Nu, Karsten,
    MaynardCartridge01.JPG


    da gibt es wohl 2 Problemchen,
    1) muss man originale Patronen von dem heute erhältlichen Maynard Zubehör unterschieden,
    2) gibt es unterschiedliche Angaben, offenbar verschiedene Kaliber:
    Variante 1:
    Länge Gesamt: 43.20mm
    Länge Hülse: 30.44mm
    Geschoß Durchmesser: 13.00mm
    Hülsen Durchmesser: 13.75mm
    Boden Durchmesser: 19.56mm
    Boden Stärke: 0.83mm
    Durchmesser oberhalb des Hülsenbodens: 13.81mm


    Variante 2:
    Länge Gesamt: 46.50mm
    Länge Hülse: 30.80mm
    Geschoß Durchmesser: 13.32mm
    Hülsen Durchmesser: 13.90mm
    Boden Durchmesser: 19.40mm
    Boden Stärke: 0.74mm
    Durchmesser oberhalb des Hülsenbodens: 14.00mm


    Was richtig(er) ist sei dahingestelt, insbesondere wenn man selbst nicht zum Messen hat... .


    besten Gruß
    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Die Gallager war damals - also American Civil War - nicht beliebt, weil die Hülsen (Messing Folien, Papier) expandiert sind und festgeklemmt haben. Das ist im K-Fall schon eher ungünstig. Mit den heute gedrehten Messinghülsen ist das kein Thema. Das Laden finde ich super easy. Die Qualität von Erma ist sehr gut, da passt alles 1A und die Läufe haben einen Drall von 1:20".


    Einzig der Abzug ist mit der Originalfeder sehr sehr schwergängig (5kg). Da habe ich die Feder getauscht und das Abzugsgewicht liegt jetzt bei angenehmen 800g. Hier muss auch nur 1 Federelement getauscht werden. Abzugsfeder und Hahnfeder sind getrennt.


    Am Trefferbild vom 2. Post sieht man, dass auch die Gallager auf 50 Meter gut treffen kann. Ich kriege das so noch nicht hin. Aber sie macht Spaß, ist deutlich weniger kompliziert gebaut wie eine Sharps und sehr leicht. Außerdem hat die beim abfeuern schon einen satten Sound :-)

    Hallo Sirrah73,

    Kannst du mir sagen wo man so eine Feder herbekommt?

    :)

  • Kannst du mir sagen wo man so eine Feder herbekommt?

    Hallo,


    zu kaufen gar nicht. Ich habe Federstahlblech genommen und mir die Feder passend rausgeschnitten. Die Hauptfeder ist ja recht simple nur ein Stück "Eisen". Das ganze leicht in Form gebogen und soviele Bleche übereinander gelegt bis das Abzugsgewicht passte. Die Feder muss dann in der Aufnahme sehr bündig sitzen, sonst ist die Funktion sehr lasch. Das kriegt man aber mit Unterlegscheiben (auch aus dem Federblech geschnitten) hin.


    Vorteil der ganzen Aktion: Die Originalfeder bleibt unberührt, ebenso der restliche Aufbau. Will man wieder zurück zum Ursprung: Alte Feder rein, fertig.


    Das mag ne Stümpermethode sein, funktioniert für mich aber gut. Und vor allem nicht invasiv an der Waffe selber.


    Das Federblech hatte ich von einem Kumpel der bei einem Maschinenhersteller arbeitet her. Das mag es aber bei jeder Schlosserei geben. Man braucht auch nicht viel. 10x10cm reicht vollkommen.


    Ich hoffe ich konnte helfen. Ansonsten einfach noch her mit den Fragen.