Benelli M2 SP

  • Hallo zusammen,


    mal eine kurze Frage in die Runde:


    Gibt es hier Schützen die eien Benelli M2, ggf. noch in der Version SP ihr eigen nennen?
    Wie sind die Erfahrungen damit im sportlichen Einsatz, vor allem in Bezug auf die Funktionssicherheit. D.h. schwache Ladungen oder auch besonders kurze Slugs?



    Gruß
    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Hmmm....schießt hier keiner Flinte oder sind die Benellis dabei soooo in der Minderheit..... :think:

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Ne...nicht so wirklich. Da kenne ich ausschließlich Leute mit, die immer mal wieder Störungen bei schlappen Ladungen im SF Modus haben....ich glaube da hab ich Angst die zu kaufen.....



    Gruß
    Frank

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Ich hatte schon mal gepostet.. ich habe eine M2 Ipsc mit 28“ Lauf und Magazin-Verlängerung. Leider kam der Text nicht durch.
    Zuverlässig mit cleanspeed plus und geco Sport Slugs. Cleanspeed Standard mag sie nicht.
    Schrot funktioniert alles was an trap, Skeet ab 24g bisher reingesteckt wurde. Und wird zuverlässig ausgeworfen und nachgeladen.
    Gut geschmiert möchte sie sein. Aber das ist typisch benelli.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV

  • Ne...nicht so wirklich. Da kenne ich ausschließlich Leute mit, die immer mal wieder Störungen bei schlappen Ladungen im SF Modus haben....ich glaube da hab ich Angst die zu kaufen.....



    Gruß
    Frank

    Im SL-Modus habe ich bisher nur mit Slugs geschossen.
    Habe zwei Sorten ausprobiert, GECO Competition und Brenneke KO Clean Speed Plus.
    Beide liefen störungsfrei, auch bei "Schnellfeuer".
    Schrot konnte ich bisher leider noch nicht testen.

  • Meine M2 lief anfangs mit allem (also ab 24gr.) an Trap/Skeet, was ich auf die Fallscheiben haben wollte.


    Dann gab es mal eine kurze Phase, in der wir uns nicht mochten: Die "günstige" 24gr. TopShot wollte nicht so richtig (es gingen 2-3 Schuss und dann klemmte die Hülse, bzw. wurde durch mangelndes repertieren nicht richtis ausgeworfen).
    Nach Rücksprache mit zwei M2 Besitzern habe ich dann mal richtig geölt. An meinen anderen Waffen verwende ich FrogLube und wusste nicht, dass es bei der M2 schön feucht sein muss ^^
    Besonders auch Öl hinten in die Feder laufen lassen (also auf Schaft stellen und hinten rein sprühen).
    Zudem stelle ich Sie jetzt auf Empfehlung immer mit geöffnetem Verschluss in den Tresor.


    Seitdem ist alles wie im ersten verliebten Jahr - Sie nimmt jede 24gr. Ladung und - wie schon andere geschrieben haben - wird immer gut geölt.


    Ob das nun am Lagern mit offenem Verschluss liegt (Feder etwas weicher) oder am Öl, kann ich dir nicht einmal sagen. Bin mir aber sicher, dass das "gemecker" über Störungen auf falsche Behandlung hindeutet.


    Eine SLF muss auch gut in die Schulter gedrückt werden, sonst funktioniert das nicht (kann gerade für SLF Anfänger ein Problem sein).


    Alternativ gibt es von TaranTactical einen bezahlbaren Federsatz (entweder einzeln oder zusammen mit einer Abzugsfeder), dann sind schlappe Ladungen noch unproblematischer. Ich wollte es damals bestellen, aber als dann alles wieder lief, habe ich es auch vergessen. Also den Kauf kann ich empfehlen. Alternativ sehe ich im Verein die günstigere Beretta 1301 als echte Alternative, wenn man nicht der riesen Turnier-Mensch ist (da dominiert die M2). Wäre für mich definitiv etwas gewesen, aber da hatte ich die noch nicht aus dem Schirm. Läuft auch ab 24gr. sehr gut und hat schon einiges (große Ladeöffnung usw.) was ich bei der M2 nachkaufen musste (z.B. Ladezunge ohne "Daumenklemmen" - jeder M2 Besitzer weiß was ich meine).

  • Hallo DaTaXi,



    danke für deine umfangreiche Antwort!



    Dann gab es mal eine kurze Phase, in der wir uns nicht mochten: Die "günstige" 24gr. TopShot wollte nicht so richtig (es gingen 2-3 Schuss und dann klemmte die Hülse, bzw. wurde durch mangelndes repertieren nicht richtis ausgeworfen).


    Diesen Effekt hatten einige Freunde und meine Wenigkeit auch schon einmal, aber nicht bei einer SLF sondern bei div. Rem.870 und auch bei einer BDF beim Einsatz von TopShot, sowie auch S&B Schrot. Die Hülsen wurden nicht zuverlässig ausgeworfen.


    Die Analyse der Munition hat bei uns aber diese als Schuldigen identifiziert. Die Hülsen waren zum Teil oben an der Bördelkante leicht bauchig. War für einen gewissen Zeitraum bei allen Schützen zu beaobachten, die zu dieser Zeit Munition gekauft hatten. Ich war damals auf Rottweil umgestiegen und die Probleme waren schlagartig weg. Den von die beschriebenen Effekt würde ich somit nicht zwangsläufig auf eine Waffe schieben wollen. Aber das nur der Vollständigkeit halber.


    Gruß
    Frank

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Ah ok, dass kann natürlich sein, ich habe mich nur böse geärgert und die Hülsen nicht weiter angeschaut.


    Wobei - auch das nur als Info - ich schieße die Restbestände (ich Depp habe ja gleich richtig zugeschlagen bei Frank u. Moni im Sonderangebot) jetzt ohne Probleme. Schau ich mir aber mal an die Hülsen.

  • Ja das war auch ganz komisch seinerzeit. Es gab da wohl auch Vermischungen. Ich hatte Kisten, wenn ich die Patronen in so einen 25er Tray umgepackt hatte, dann waren davon 15, die leicht in ihre Plätze vielen, 5 die ich schieben musste und 5 die gar nicht gut reingingen. Die haben dann auch immer für die "sporadischen" Störungen gesorgt und eben auch dazu, dass wir den Fehler nicht sofort erkannten. Wenn man drauf achtet, sieht man das aber schon.


    Ich habe die Reste auch verschossen, dann aber aus meiner BDF, deren Ejektor ein kleiner "Brutalo" ist..... :happy:



    Gruß
    Frank

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Ich hatte schon mal gepostet.. ich habe eine M2 Ipsc mit 28“ Lauf und Magazin-Verlängerung. Leider kam der Text nicht durch.
    Zuverlässig mit cleanspeed plus und geco Sport Slugs. Cleanspeed Standard mag sie nicht.
    Schrot funktioniert alles was an trap, Skeet ab 24g bisher reingesteckt wurde. Und wird zuverlässig ausgeworfen und nachgeladen.
    Gut geschmiert möchte sie sein. Aber das ist typisch benelli.

    kann ich bestätigen hatte die M2 von Klaus ja mal ausgeliehen um meine selbst entwickelten Schrotlaborierungen auch mal aus verschiedenen Flinten zu testen. Die frisst eigentlich fast alles zur Zufriedenheit. Nur bei Schwachladunen wie langsame 24g Trap Patronen sollte sie gelegentlich mal geputzt und geschmiert werden. Wie viele Selbstladeflinten auch mag sie keine Schrotpatronen, welche die maximale Patronenlänge erreichen (geht nur wenn die Hülse mit Rollcrimp und Abdeckplättchen geschlossen wird), dann kann sie beim Zuführen der nächsten Patrone zicken.

  • Hallo zusammen,


    an dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an alle, die hier geantwortet haben. Ich habe mit inzwischen dann tasächlich eine Benelli M2 SP gekauft und bin damit mehr als zufrieden. Geschindigkeit des Systems, Balance, Rückstoßabsoption des Schaftes sowie bisher auch problemlsoe Funktion mit der von mir genutzten Munition im sportlichen Einsatz - alles perfekt!



    Auf WO wird derzeit viel über die M2 geschimpft weil es bei den neuen Modellen anscheinend nicht mehr möglich ist den Verschluß bei gesicherter Waffe vollständig zu öffnen.


    Hier zu noch eina Anmerkung: Diesen Thread habe ich auch gelesen und den "Mangel" dann tatsächlich auch bei meiner Flinte selbst bemerkt. Mit etwas "Spielen" an der Waffe, in jedem Falle aber durch Lesen der Bedienungsanleitung hätte man erkennen können, dass dieser "Mangel" keine ist, sondern eine gewollte (?) Funktion. Auch die "Abhilfe" oder die korrekte Bedienung ist dort beschrieben. Benelli hat einen sogenannten Patronenfreigabehebel, der zum einen den Status des Schlosses anzeigt, auf der adneren Seite aber auch das Schloß manipulieren, bzw. entspannen kann. Damit ist ein Öffnen der Waffen und Arretieren des geöffneten Verschlusses immer problemlos möglich (Bei entspannter Waffe, leerem Magazin usw. geht das natürlich auch wie gewohnt).


    Ich schreibe das deshalb hier, weil ich zwischenzeitlich schon unsicher war, die Waffe zu kaufen. Rückblickend kann ich aber nur einmal mehr sagen, dass leider auch hier (also im WO-Thread) von einigen gemeckert wurde, die entweder die Waffe gar nicht kennen, oder erwarten, dass alles immer gleich funktioniert, wie damals, als wir noch einen Kaiser hatten. Mal einen Blick in die Bedienungsanleitung ist schon zu viel verlangt.



    Gruß
    Frank

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • kannst alles reinpacken, bei einer 12. brauchst du dir keine Gedanken um Präzision Loch an Loch zu machen ::hahah::
    Ich verwende, wenn es sicher laufen soll, nur ab 28 gr. Die 24 Ladungen (oft im Angebot bei Frank/Moni) habe ich gekauft und teilw. Probleme (wie schon geschrieben läuft 24 gr. derzeit bei meiner M2 auch störungsfrei, da ich den Verschluss geöffnet in den Schrank stelle - Tipp aus Ami-Forum).


    Slug kauf was du willst, aber pass auf den Choke auf (kannst du ja schauen, was max. empfpohlen wird). Ich meine Impr. Cylinder ist kleinst möglichste, naja sagen wir empfohlene (grundsätzlich ist der Slug ja so aufgebaut, dass er schon einiges verzeiht).

  • Was genau bewirkt das mit offenem Verschluß in den Schrank stellen?

    Es soll die Feder "weicher" machen, deswegen legen ja manche auch Magazine gefüllt irgendwo hin damit die Murmeln sich besser reinladen lassen.


    Mir wurde in der Uni beigebracht, dass Federn nur durch häufige "Bewegung" schwächer werden, nicht durch konstantes zusammengedrückt sein, aber das ist wieder so ein Glaubenskrieg...

  • Es soll die Feder "weicher" machen, deswegen legen ja manche auch Magazine gefüllt irgendwo hin damit die Murmeln sich besser reinladen lassen.
    Mir wurde in der Uni beigebracht, dass Federn nur durch häufige "Bewegung" schwächer werden, nicht durch konstantes zusammengedrückt sein, aber das ist wieder so ein Glaubenskrieg...

    Achso... das ist hier gemeint.
    Bei dem Thema bin ich absolut Deiner Meinung.
    Federn werden nur durch Dauerbewegung abgenutzt.
    Ich will hier aber auch keinen Glaubenskrieg auslösen... ::c.o.l)


    Aber nehmen wir mal an es wäre so, tut es dann dem System gut wenn eine schlappe Feder da drin ist?
    Ich glaube eher nicht...


    Das System muß sich meiner Meinung nach erstmal einlaufen und dazu braucht es erstmal ein paar hundert, gern auch stärkere Ladungen.
    Dann läuft es hinreichend sanft, um auch schwache Ladungen sicher zu repetieren.

    gender political correctness sagt - Fraustoppwirkung!

  • Theorie ist was schönes und trockenes (und füllt gerne auch viele Seiten).


    Ich habe eine M2 und es funktioniert. So auch bei vielen anderen. Keine Ahnung ob Feen oder Hexenwerk die Ursache sind oder ob die Feder am Ende hier nicht mitliest und gar nicht weiß, was Ihr wisst :/
    Wer Probleme mit M2 und 24gr. hat möge es probieren. Wer keine hat... weiß auch nicht, vlt. gibt es einen "Theorie was Federn dürften" Thread