PETA Umfrage fällt nicht so wie gewünscht aus

  • https://www.jagderleben.de/new…ium=cpc&utm_campaign=jagd


    PETA Umfrage fällt wohl anders aus als gewünscht. 94% sind für Jagdausübung. Nur die Frage nach Jagd durch Berufsjäger oder Hobbyjäger führt zu einem eher problematischem Ergebnis.
    Wobei ich mir sicher bin, dass gerade die meisten Städter den wirklichen Unterschied zwischen Privatjäger und Berufsjäger gar nicht kennen!!!
    Denn das was Hobbyjäger ehrenamtlich ja nicht nur kostenlos machen sondern auch noch aus eigener Tasche bezahlen und zudem auch noch für Wildschaden finanziell aufkommen, für das müssten Berufsjäger sehr sehr teuer bezahlt werden mit allen Nebenkosten, und dazu nix mit Wildschadenersatz. Welche Dimension das hätte dürfte kaum einem klar sein, der mit der Jagd derzeit nix zu tun hat.

  • Na, das ist doch ganz einfach:


    Dann holt sich der Hobbyjäger halt einen Gewerbeschein und rechnet das mit der zuständigen Behörde als selbständige Tätigkeit ab.


    Die haarigen...ähmmm… PETA ist ja dafür :trio:

    Ich bin ausschließlich aus beruflichen Gründen in diesem Forum und recherchiere mit dem Ziel journalistischer Berichterstattung.


    www.lars-winkelsdorf.de



    Je suis Charlie!

  • Na, das ist doch ganz einfach:


    Dann holt sich der Hobbyjäger halt einen Gewerbeschein und rechnet das mit der zuständigen Behörde als selbständige Tätigkeit ab.


    Die haarigen...ähmmm… PETA ist ja dafür :trio:

    ganz so einfach isses auch nicht, Berufsjäger Revierjäger etc. ist ein Ausbildungsberuf mit 3 Jähriger Vollzeit-Ausbildung ...
    Der normale Freizeitjäger macht erst mal nur den normalen Jagdschein entweder im normalen Jahreskurs an jedem Wochenende oder bei n Jagdschule im Jahresurlaub on Block. Danach ist er je nach Bundesland erst mal 3 Jahre lang Jungjäger und darf selbst noch nichts pachten bzw. muss zusehen, dass er bei einem Pächter etc. unterkommt. Sind die abgelaufen darf er auch selbst pachten.
    Wer jetzt mehr auf dem Kasten hat ist halt eigentlich nicht zu beantworten. Denn das ist auch eine Frage der persönlichen Erfahrung des persönlichen Könnens etc.. Einige langjährige Privatjäger stehen da einem Berufsjäger in überhaupt nichts nach. Beim Berufsjäger ist halt nur der Mindeststandard etwas anders gesetzt.

  • Gab es in der DDR nicht auch nur staatlich kontrollierte Jagd im engen Sinne?
    1. Schritt: Nur noch Berufsjäger
    2. Schritt: Nur noch von Staatswesen aus Berufsjäger
    3. Schritt: Auch diese Berufsjäger müssen ihre Ausrüstung (Waffen und Munition) jeweils vor der Jagd und danach wieder in die Staatsobhut beim Amt lagern. => DDR 2
    Ja, ja, die Jägerschaft wird als Bundesnaturschutzverband in der Bevölkerung grundsätzlich noch (!) positiv betrachtet. Aber man sieht an diesem Beispiel, daß da schon sehr daran gearbeitet wird, dieses Bild zu zerstören. Anders kann man die in dem Link (Posten 1) geschriebene Veröffentlichung der Umfrageergebnisse sachlich nicht deuten!


    ".... Die Tierschutz-Organisation PETA gab in einer Pressemitteilung an, dass eine knappe Mehrheit der Deutschen sich gegen die Hobbyjagd aussprechen würde. Das ein überwältigende Mehrheit sich jedoch weiterhin für die Jagd ausspricht, wurde nicht erwähnt. ..."


    Seit wann sind 49% von 100% eine knappe Mehrheit? Gibt es da Überhangmandate, oder wie wollen die das mathematisch erklären....?


    Überwältigende Mehrheit ist hier mit 94% zu beziffern.


    Das die Städter hier mehr zu den Berufsjägern tendieren, hat ggf. auch mit der politischen Richtung zu tun, die in den Städten eher prozentual Richtung "Links" driften und auf dem Land, wo auch eher tendenziell mehr Informationen bezüglich Jagdrecht- und -handwerk der Bevölkerung bekannt sind, eher Richtung "Mitte - Konservativ".


    Und die "Begrifflichkeit" .... "HOBBYJAGD" ist ja wohl völlig daneben und unqualifiziert!!!!


    Auch Nicht-Berufsjäger müssen um einen amtlichen Jagdschein zu erhalten, eine sehr umfangreiche Ausbildung absolvieren!!!! Ob die nun in einem 3 - 4 Wochen - Kurs an einer Jagdschule mit viel Vorarbeit (Vorlernen) oder durch eine Schulung der Landesjägerschaft selber in 6-8 Monaten erfolgt, ist hier nicht von Belang, da es hier mit dem Grünen - Abitur (hat nichts mit der Partei zu tun....!) quasi wie bei dem staatlichem Schulabitur rechtlich funktioniert. Hat man es bestanden, gilt es Bundesweit für alle gleich!


    Ich behaupte, daß es wohl viele Doktrinierte gibt, die etwas behaupten und selber weder Ahnung haben, noch eine solche Ausbildung bestehen würden...


    Mal sehen wie es weitergeht...? Und genau das ist es wohl, was denen zugute kommt. Es passiert nichts.... und ausbaden tut es der LWB und in diesem Fall insbesondere die Natur!


  • Die Begriffe Hobbyjagd oder Hobbyjäger assoziieren nun mal den Gedanken "Die schießen aus Spaß in ihrer Freizeit auf die Viecher". Kannst nix machen wenn die Presse das nicht ordentlich darstellt.

    Ehre steht aufrecht, Feigheit kniet

  • Die Begriffe Hobbyjagd oder Hobbyjäger assoziieren nun mal den Gedanken "Die schießen aus Spaß in ihrer Freizeit auf die Viecher". Kannst nix machen wenn die Presse das nicht ordentlich darstellt.

    Na ja das ist auch die Fragestellung die bei Leuten die keine Ahnung von der Materie haben eine bestimmte Antwort provoziert.
    Frage einfach mal, ob die Bürger im Fall der Fälle lieber von einer Hobbyfeuerwehr oder von einer Berufsfeuerwehr gerettet werden wollen! Die Antwort ist doch dann klar.
    Das eine komplette Versorgung mit einer Berufsfeuerwehr kaum möglich wäre, extrem teuer wäre (Steuererhöhung?), und zu sehr viel weiteren Wegen zum Einsatz und damit Wartezeit führen würde während der man schon erstickt verbrannt etc. sein kann etc. das wäre in so einer Frage ja auch erst mal nicht im Blickpunkt. Also würden viele sich ganz bestimmt für die Berufsfeuerwehr statt für die freiwillige aussprechen.


    Und auf die Jagd bezogen bei so einer Frage Berufsjäger / Hobbyjäger erstaunt es mich eigentlich, dass noch so viele sich für die Privatjagd ausgesprochen haben! In sofern ist die Zustimmung in der Bevölkerung eigentlich höher als ich im Vorraus angenommen hätte.

  • Dein Vergleich mit der Feuerwehr gefällt mir. Allerdings hats in jedem Dorf eine freiwillige Feuerwehr, die mit ihren Mitgliedern und Familien fest integriert und anerkannt ist. Die FFW ist in aller Regel vor der BF am Einsatz, zumindest außerhalb der Großstadt, so dass auch in der Bevölkerung eine recht hohe Akzeptanz besteht. Bei den Jägers ist das aber leider nicht so.


    Erschwerend kommt in dem von mir verlinkten Nürnberger Fall hinzu, dass es sich um eine kombinierte Freizeit/Naturschutzanlage mitten in der Stadt handelt, und das Södersche Projekt mit den bösen Gänsen nun mal gar nicht funktioniert :D

    Ehre steht aufrecht, Feigheit kniet

  • Eine BF ist eher die Ausnahme in Deutschland,Feuerwehr und Rettungsdienst sind in der Regel Ehrenamtliche,die diese Arbeit verrichten.


    Wobei der RD als HiOrg da inzwischen wegen der Ausbildungsdauer auch mehr und mehr Angestellte einsetzt und die Ehrenamtlichen dann meistens "Fahrer" sind.


    Die Qualität kommt von Qualen und da gibt es eine Menge freiwilliger Helfer,die sich gerne quälen,weils für einen guten Zweck ist. :thumbsup:

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