Rossi M92

  • Hallo Freunde!
    Obwohl ich meine Rossi (Neukauf) schon vor zwei Jahren gekauft habe und häufig damit schieße, bemerkte ich erst gestern, dass man zumindest bei meiner Waffe, das Rörenmagazin nicht nachladen kann, solange noch eine Patrone drin ist. Denn die Patrone liegt genau vor der Ladeklappe, die sich dann nicht nach innen öffnen lässt. Da ich beim Füllen des Magazins stets die Ladeklappe mit der nächsten Patrone offen halte und erst nach fünf oder zehn Patronen die Klappe zuschnappen ließ, fiel mir das nie auf. Ist das bei Rossi normal?
    Bei meiner Winchester 94 wird die aus dem Röhrenmagazin kommende Patrone direkt vor der Ladeklappe gehalten, so dass man diese weiterhin öffnen kann und den Patronenboden sieht. Soweit Platz vorhanden kann man also zwischendrin nachladen.
    Servus Emil.

    Bin Sozialschütze ..... ::abschi:: Verteile meine Treffer auf alle Ringe.

  • Ladeklappe verbogen? Zumindest scheint es so, als würde die nicht an der Patrone vorbei öffnen. Normal ist das Verhalten nicht.






    "Ich fürchte nicht die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten"
    Theodor Adorno

  • Hallo @Steelworker,


    Also, bei meiner Rossi geht das Nachladen problemlos.
    Wenn die Ladeklappe geschlossen ist, weil ich die Patrone weit genug hineingeschoben habe, lässt sich die nächste Patrone trotzdem laden.
    Die Ladeklappe öffnet sich ganz einfach wieder.
    Hab's mit .38 und .357 probiert...
    So sollte das m.M. nach auch sein.
    Die Patrone, die beim Schliessen des Verschlusses aus dem Magazin nachrutscht, um als nächstes verladen zu werden, liegt mit dem Hülsenboden auf der Laderampe nur soweit hinten, dass die Ladeklappe beim Öffnen gerade so eben am Hülsenboden vorbei geht.
    Vielleicht stimmt da bei Dir um ein paar Zehntelmillimeter etwas nicht, dass sich die Klappe nicht öffnet?


    @Dzilmora:
    Wenn ie Klappe, so wie es bei mir ausschaut, in irgendeiner Weise verbogen wäre, würde sie nur kürzer werden, bezogen auf ihren Befestigungspunkt und den Abstand zur Patrone...
    Dass hiesse für mich, aufgrund von Verbiegereien würde sie vielleicht nicht mehr richtig in die Gehäuseöffnung passen, am Hülsenboden müsste sie aber vorbei gehen...


    Jens

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    Korrigiert meine Fehler mit Eurem Wissen. Gute Argumente können meine Meinung beeinflussen.

    Gelebtes Forum... so muss das sein!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von suveran ()

  • Die Patrone wird vom Unterhebel in Position gehalten. Vielleicht ist bei dem die "Haltenase" abgeschliffen?


    Suveran,


    an der Ladeklappe vorne (Richtung Lauf gesehen) ist eine Nase, die glaube ich verhindern soll, dass die Patrone wieder raus rutscht. Die meinte ich mit verbogen. Allerdings nicht unbedingt wahrscheinlich, dass die verbogen ist.

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    Theodor Adorno

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Dzilmora ()

  • ... die "Haltenase" abgeschliffen?

    Das klingt sehr logisch.
    Ich habe es bei mir nicht so recht gesehen, wo der Hülsenboden anstösst. Dieser Anschlag für die Patrone ist also kein Fixpunkt z.B. am Gehäuse, sondern ein variabler durch die Beweglichkeit des Unterhebels. Fehlt da nur ein wenig, oder ist die Bohrung für die Drehachse des Hebels minim daneben, kann's auch bei 'ner Neuwaffe zum bekannten Ergebnis führen.
    Ist ja auch nicht so ein Problem, dass sofort auffällt - denn schiessen tut sie ja...


    Das kann @Steelworker ja mal genauer untersuchen und hier dann feedbacken...


    Jens

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  • Fehlt da nur ein wenig


    Deswegen klappt ja der Trick von Werner, da der Unterhebler beim öffnen die Patrone nach vorne schiebt.

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    Theodor Adorno

  • Hallo Freunde!
    Ursache ist definitiv der Unterhebel. Der stützt den Patronenboden im voll geschlossenen Zustand nicht ausreichend, und die Patrone rutscht nach hinten bis zur Nase des Löffels. Damit liegt sie aber mit ca. 1cm Länge vor der Ladeklappe. Erst wenn ich wie Werner schrieb den Unterhebel 15mm öffne, schiebt sich die Patrone nach vorn, die Ladeklappe lässt sich herabdrücken und weitere Patronen können eingeschoben werden. Da die Büchse ausgezeichnet schießt, 11 Zehner und 4 Neuner auf 50m aufgelegt, für einen 74 jährigen nicht schlecht, meine ich und auch nichts verbogen oder abgenutzt aussieht, lasse ich daran nichts machen. Falls ich wirklich mal nachladen muss, mach ich eben den Lever einen Spalt auf.
    Die Montagstoleranzen sind beim Amadeo Rossi halt etwas größer.
    Danke für Eure Tipps.
    Servus Emil.

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  • Sollte eigentlich auch ohne weitere Manipulationen gehen. Zumindest bei meiner hab ich damit null Probleme.
    Ich hab da noch so ne dumme Idee im Hinterkopf, aber da bin ich erst mal vorsichtig. Schießt Du Fabrikmuni oder Wiedergeladene?

    Ich schieße beides: Fabrikmuni und geschnorrte von einem "Wiederladerfreund". Da sehe ich aber nicht das Problem.
    Servus Emil.

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  • Ich nutze diesen Thread mal für mein Problem. Der Auswerfer meiner Rossi 65 cal. .357 Magnum ist gebrochen. Ferkinghoff müsste das Teil bestellen, hat aber keine Ahnung, wann es eintrudeln würde. Google liefert auch nichts brauchbares. Kennt hier jemand noch eine Firma, bei der dieses Teil eventuell rumliegen könnte?

  • Ich nutze diesen Thread mal für mein Problem. Der Auswerfer meiner Rossi 65 cal. .357 Magnum ist gebrochen. Ferkinghoff müsste das Teil bestellen, hat aber keine Ahnung, wann es eintrudeln würde. Google liefert auch nichts brauchbares. Kennt hier jemand noch eine Firma, bei der dieses Teil eventuell rumliegen könnte?

    Du meinst den Auswerfer oder den Auszieher?


    Generell würde ich sagen, kann ein BüMa das richten.

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    Ike Godsey


    --- Just a grumpy old man with a gun ---

  • Ich habe das Gewehr kürzlich gebraucht gekauft. Nach ungefähr 30 Schuss - nicht durch mich, sondern durch einen Freund - war Feierabend. Eine Hülse wurde nicht ausgezogen und wir haben ein wenig rumgefummelt und festgestellt, dass der Auswerfer an seiner dünnsten Stelle gebrochen war.
    Ich wars nicht. Ehrlich!

  • Ich habe das Gewehr kürzlich gebraucht gekauft. Nach ungefähr 30 Schuss - nicht durch mich, sondern durch einen Freund - war Feierabend. Eine Hülse wurde nicht ausgezogen und wir haben ein wenig rumgefummelt und festgestellt, dass der Auswerfer an seiner dünnsten Stelle gebrochen war.
    Ich wars nicht. Ehrlich!

    Sorry, aber du sprichst hier von 2 unterschiedlichen Dingen.
    Wenn die Hülse nicht auszieht, liegt es nicht am Auswerfer.
    Ich erbitte deutliche Bilder.


    Zwei Auszieher hast Du wohl nicht zufällig rumliegen?

    Nee, leider nicht.

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    Ike Godsey


    --- Just a grumpy old man with a gun ---

  • VideoSorry, aber du sprichst hier von 2 unterschiedlichen Dingen.Wenn die Hülse nicht auszieht, liegt es nicht am Auswerfer.
    Ich erbitte deutliche Bilder.

    Schön, dass einer mal mitdenkt beim Lesen :thumbsup: . Mir ist schon klar, dass meine Beschreibung nicht ganz schlüssig war, aber - wie gesagt - ich habe ja nicht geschossen. Ich sag's mal anders: Nach einem Schuss klemmte der Unterhebel in mehr oder wenig offener Position. Der Schütze riss ein wenig am Unterhebel rum und fummelte eine Hülse raus. Daraufhin sah ich von oben in den Systemkasten und bemerkte, dass der Auswerfer ein gutes Stück nach vorne aus dem Träger hervorstand. Zuhause zerlegt ich das Gewehr und stellte eben fest, dass der Auswerfer gebrochen war. Ziemlich genau wie in diesem Video ab Minute 1:00. Mein Auswerfer ist an genau derselben Stelle gebrochen.

  • Nun muss ich diesen Thread leider nochmal wiederbeleben. Nachdem ich mir einen Ersatzauswerfer aus USA besorgt habe, muss ich nun feststellen, dass die Rossi immer wieder mal Patronen - getestet habe ich nur Magtech .357er - nicht zündet. Die Abdrücke des Schlagbolzens auf den nichtgezündeten Patronen sind auch nur schwach ausgeprägt. Ich habe das zwar Gewehr komplett zerlegt, kann aber nichts Auffälliges finden. Gibts von eurer Seite hierzu eventuell Erfahrungswerte, was die Fehlerursache sein könnte oder Vorschläge zur Herangehensweise zur Lösung dieses Problems? Schon mal danke im Voraus.