Survival-Tipps - Bundeswehr

  • Hallo Forum,


    Survival-Tipps #1: Ausrüstung - Bundeswehr

    Wie kannst du im Wald ohne Nahrung, ohne Orientierung überleben?Wie kommt man durch die Nacht und erzeugt man Feuer?Das klären wir in unserer Sendung Survival Tipps auf dem Youtube Kanal der Bundeswehr.



    Survival-Tipps #2: Unterkunft - Bundeswehr

    Wie baut sich der Soldat eine behelfsmäßige Unterkunft für die Nacht?Er wird verfolgt und muss sich für die Nacht gut geschützt vor Sicht eine Unterkunft bauen.Damit es bei der Flucht schnell geht, gibt es einige Tricks für Knoten und Windschutz.



    Survival-Tipps #3: Feuer machen - Bundeswehr

    Wie macht der Soldat Feuer um sich Essen zuzubereiten oder sich aufzuwärmen?Er wird verfolgt und muss sich ein Feuer machen. Dabei hat er viele Hilfsmittel um auch Regen oder heftigen Winden zu trotzen.



    Survival Tipps #4: Provisorische Waffe - Bundeswehr

    Wie baut der Soldat sich eine provisorische Waffe zur Selbstverteidigung und dem jagen von Tieren?Er wird verfolgt und muss sich eine Waffe bauen um sich notfalls zu verteidigen. Dabei kann er mit Stöckern und Hölzern eine provisorische Waffe bauen. Die soll nicht viel aushalten, aber ihm die Möglichkeit bieten zu verteidigen oder zu jagen für die Nahrungsgewinnung.


    Grüsse
    czler



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    Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen. (Erich Maria Remarque)


    »Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz.«
    Gustav Heinemann (ehemaliger deutscher Bundespräsident 1899 – 1976)

  • Er wird verfolgt und muss sich ein Feuer machen.

    ;( Verfolgt ... und dann Feuer machen ... dann kannste gleich Selbstmord begehen.


    Ein Feuer ... od. auch nur eine Zigarette riecht man im Gelände/Wald 100te Meter weit...

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  • Hallo Peppone,


    wenn Du schon keine Feuer machen kannst, dann hast Du hier wenigstens was zum Trinken. ;)


    Survival-Tipps #5: Wasser filtern - Bundeswehr



    Wie gewinnt der Soldat Wasser um seinen Wasserhaushalt zu erhalten?Er wird verfolgt und muss sich Wasser beschaffen um nicht zu verdursten. Es gibt Pfützen in der näheren Umgebung.Doch hier ist Vorsicht geboten. Die Pfützen könnten verseucht sein. Dafür gibt es eine einfache Methode Wasser zu filtern.


    Grüsse
    czler :drink:

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    Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen. (Erich Maria Remarque)


    »Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz.«
    Gustav Heinemann (ehemaliger deutscher Bundespräsident 1899 – 1976)

  • ;( Verfolgt ... und dann Feuer machen ... dann kannste gleich Selbstmord begehen.
    Ein Feuer ... od. auch nur eine Zigarette riecht man im Gelände/Wald 100te Meter weit...

    Wohl war, Feuer wäre nur dann akzeptable wenn erstens guter Sichtschutz gegeben ist und man zweitens richtig trockenes Holz als Brennmaterial hätte (sonst gibt es zwangsläufig viel zu viel Rauch) und drittens ein grosser Vosprung zu den Verfolgern gegeben ist. Also in so einem Szenario eigentlich NIE!
    Ansonten wohl dem der noch etwas Rauchloses und mit wenig Lichtemission brennes künstliches Brennmaterial wie Spiritus oder Trockenbrennstofftabletten hat.

  • Wenn ich die Überschrift so betrachte -


    gibt es eigentlich irgendwo auch Tips, wie die Bundeswehr selbst überlebt ?( ?


    Beim deren derzeitigem Zustand, scheint mir diese Frage nicht nur erlaubt und berechtigt, sondern sogar absolut notwendig ::c.o.l)

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • Also solange die Schuhe ordendlich sind und das Bett frisch gemacht und die Hemden orgentlich gefaltet sind, dann kanns ja nicht so schlimm sein ^^. Ist doch egal wenn kein Kampfmaterial einsatzbareit ist - hauptsache die Klamotten sind spindmäßig eins A eingeräumt und die Uniform ist frisch gebügelt und sitzt...

  • Also solange ...

    Du hast Recht !
    Diese Prioritäten haben mich schon früher gewundert :rolleyes:


    Nichts gegen eine grundsätzlich notwendige "Ordnung" im vernünftigen Rahmen,
    warum allerdings die Verteidigungsfähigkeit der Republik von millimetergenau gefalteten Wäschestücken abhängen sollte,
    hat sich mir nie erschlossen ::c.o.l)


    Andererseits war natürlich der Intelligenzgrad des zu meiner Zeit nicht unüblichen "Schleifers" auch nur begrenzt belastbar
    und wäre mit anderen Aufgaben als Spindkontrolle nach Vorgabe oftmals wohl auch überfordert gewesen :/ .


    Wie das heute üblich ist, kann ich mangels Kontakt in den Bereich nicht beurteilen.

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • warum allerdings die Verteidigungsfähigkeit der Republik von millimetergenau gefalteten Wäschestücken abhängen sollte,
    hat sich mir nie erschlossen

    Weil das kein Physisches Problem ist - Sprich dass das gefaltet oder sauber ist..


    Sondern ein Psychisches sprich Psychologisches Problem... :sla:


    Jeder der sich mit Profiling und Mitarbeiterführung schon mal etwas beschäftigt hat weiß - es gibt Fälle da ist nicht unbedingt die Handlung selber das Ziel sondern der Wille und die Fähigkeit (Dazu gehört das nicht hinterfragen) diese Handlung nach Anweisung auszuführen...



    :drink:

  • (Dazu gehört das nicht hinterfragen) diese Handlung nach Anweisung auszuführen...

    Darum geht es wohl armeetypischer Weise :whistling: .
    Mitdenken und gar den Sinn hinterfragen gehört wohl nicht unbedingt zu den gewünschten Tugenden :Braverle:



    ja sowas hat man früher Dummfickausbildung genannt.

    Also die Wortwahl ist natürlich etwas, hrm, räusper ...
    war aber
    doch irgendwie treffend :love:

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • Man will ja auch keine Widersprechenden Mitarbeiter, bzw. Soldaten haben. Selbstständig denken oder gar agieren, wo kämen wir denn da hin in der Wirtschaft oder beim Bund? Könnte ja jemand den Chef/den Vorgesetzten dumm da stehen lassen.

    Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen. (Erich Maria Remarque)


    Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes? (Berthold Brecht)

  • Man will ja auch keine Widersprechenden Mitarbeiter, bzw. Soldaten haben. Selbstständig denken oder gar agieren, wo kämen wir denn da hin in der Wirtschaft oder beim Bund? Könnte ja jemand den Chef/den Vorgesetzten dumm da stehen lassen.


    Am Ende könnte es ja sonst Autos geben, die Abgasnormen einhalten oder eine funktionierende Armee :trio:

    Ich bin ausschließlich aus beruflichen Gründen in diesem Forum und recherchiere mit dem Ziel journalistischer Berichterstattung.


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    Je suis Charlie!

  • Das systemische Problem derartiger Institutionen ist die Technokratie selbst.


    Nehmen wir einfach mal das Beispiel der Wunderwehr und übertragen dies auf ein Krankenhaus, dann entsteht folgendes Bild:


    - Jeder muss erstmal als Urinkeller anfangen
    - Nach bestandener Ausbildung zum Pflegehelfer muss man Pfleger werden
    - Nachdem man Pfleger ist, wird man Stationsleiter
    - Nach der Stationsleitung darf man an die Uni und Medizin studieren
    - Nach dem Studium muss man als Abteilungsleiter arbeiten
    - Dann kommt die ärztliche Spezialisierung und man wird z.B. Hirnchirurg
    - Ist man erfolgreich als Hirnchirurg, wird man Chefs der Proktologen
    - Nachdem man Chef der Hebammen für Är.sche war, wird man zum Lehrgang für Chefärzte geschickt
    - Nach der Chefarztausbildung geht es zurück zur Hirnchirurgie, um dann endlich
    - Ärztlicher Leiter der Gynäkologie zu werden.


    Und als Leiter der Gyn hat man ständig Termine mit dem Aufsichtsrat des Klinikums, beaufsichtigt die frischen Urinkeller und muss Mittagessen mit den Abteilungsleiter, die Beschaffung von Skalpellen für die Hirnchirurgie abarbeiten und ganz nebenbei auch noch dafür sorgen, dass die Proktologen sich ausreichend um ihre Hintern kümmern.


    Weil das Prinzip aber erkennbar nicht funktioniert und dabei wirklich nur Scheixxe rauskommt, hat der Aufsichtsrat nun ganz wichtige Unternehmensberater angeheuert, die sich das System mal angucken und verbessern sollten.


    Das Ergebnis:


    Es kratzen auch weiterhin alle Patienten ab, aber inzwischen sind die Trauerkarten für die Hinterbliebenen ansprechender gestaltet worden...

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    Je suis Charlie!

  • wird sogar ganz offiziell definiert


    https://www.mundmische.de/bedeutung/1839-Dummfick

    Ich bin begeistert :happy:


    Etwas, wofür meine Mutter, Gott hab sie selig und gebe ihr Frieden, mit mir geschimpft und mein Vater, als er noch nicht so klapprig wie jetzt war, mir für den Wiederholungsfall PaM angedroht hätte - wird heute offiziell wissenschaftlich erklärt !


    Es leben die modernen Zeiten dreimal HOCH HOCH HOCH :trio::trio::trio:

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  • Man will ja auch keine Widersprechenden Mitarbeiter, bzw. Soldaten haben. Selbstständig denken oder gar agieren, wo kämen wir denn da hin in der Wirtschaft oder beim Bund? Könnte ja jemand den Chef/den Vorgesetzten dumm da stehen lassen.

    Kann man jetzt sehen wie man will..


    Wenn Lehrlinge schon mit der Vorstellung kommen er könne Eigene Ideen verwirklichen bevor sie überhaupt wissen wie man ne Feile hält..


    Dann ist Frust vorprogrammiert.. Auf beiden Seiten...


    Oft hat der Mitarbeiter gar nicht alle Informationen um irgendwas auch nur überdenken zu können..


    Wenn jemand mit seiner Verantwortung dafür steht, dass in seiner Abteilung etwas gemacht wird, dann hat das auch so zu erfolgen wie er das anordnet weil er nicht die Zeit hat das hinterher zu prüfen...Warum auch.. Dazu gibt es eine Anweisung.


    Wenn da in der Arbeitsanweisung steht - drehe dich 3x nach links, dann dreht man sich 3x nach links..
    Man kann zwar einen KVP einreichen, der Mitarbeiter würde sich lieber 3x nach rechts drehen aus den und den Gründen, dann steht das Einem frei.
    Aber bis das dann Genehmigt ist, dreht man sich 3x nach links..


    Und wenn beim Bund einer sagt, geh in 100m da vorne links in Deckung.. Dann hat sich (Idealerweise) jemand was dabei gedacht der mehr Informationen hat..
    Und wenn der Herr Soldat in 100m rechts in Deckung geht, dann trifft ihn vielleicht Eigenbeschuss weil er dort lt Befehl ja gar nicht sein sollte....


    Und der der das Anordnet kann das nicht immer vor Demokratisch im Ringelpiezreihen abstimmen lassen was denn der Einzelne da für Befindlichkeiten bezüglich den Aufgaben hat...


    Wenn einer gerne Anordnen und Ideen verwirklichen will, dann soll er sich so lange fortbilden bis er das auch Hierarchisch darf..


    Und irgendwann ganz an der Spitze wird er dann feststellen, dass nicht der Chef ist der die 3x links angeordnet hat sondern der Kunde, Der Markt oder der Gesetzgeber...


    Dann kann er zur Not noch Politiker werden....


    ::frinds::

  • Kann man jetzt sehen wie man will..

    Alles gut und schön, hast mit einigen Dingen natürlich Recht, aber der Ausgangspunkt dieses Teils der Diskussion war die weltbewegende Notwendigkeit des millimetergenauen Faltens von Hemden -
    und
    das kann man zumindest in der früher üblichen und auch sanktionierten Form nur als eins sehen:


    Idiotie !

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • nur als eins sehen:


    Idiotie !

    Na ja .. :rolleyes: .


    Wenn jemand noch nie gelernt hat, AKKURAT zu arbeiten .. sprich-ein Hemd, Decke, Bettzeug, richtig und vorschriftsmäßig zu falten (weil er einfach ein Schussel ist) ...


    würdest du dem dann zutrauen, ein MG zu zerlegen und danach fehlerfrei wieder zusammenzubauen? :rolleyes:::c.o.l)
    I ned ... :sla:

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  • … dann wird Dir möglicherweise einfach der Unterschied zwischen akkurater Arbeit und schikanöser Pedanterie eben nicht so ganz geläufig sein, das kann schon mal vorkommen :rolleyes:


    Und wie will man das am unteren Ende der Nahrungskette auseinanderhalten, wenn man es nicht besser weiß?


    Wenn ich Dich eine Banane nähen lasse, ist das dann Schikane oder Ausbildung?


    Das kannst Du erst beurteilen, wenn Du nachts um 2 Uhr auf der Autobahn einen Schlauch im Brustkorb festnähen musstest und vor Regen, Blaulicht und Schatten kaum was sehen konntest. Bis dahin ist das gefühlt IMMER Schikane...

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