Frage zu Mauser K98

  • Ich hatte schon darüber nachgedacht, ein Schild an das ordnungsamt zu hängen, mit dem Hinweis, die Waffen bei mir abzugeben für den obligatorischen Euro, natürlich sofern es auf die gelbe geht :-)

    Es wird Zeit, das dass Land dem Volk dient, bevor sich das Volk das Land zurückholt

  • Selbst ein interner Vorschlag bei einer KPB, die abgegbenen Waffen an Berechtigte zu verkaufen und den Erlös einem karitativem Zweck zuzuführen, traf bei den Verantwortlichen auf taube Ohren.
    Da könnten regelmäßig große Summen gespendet werden und für die Eintragungen würde das Stadtsäckel auch noch gefüllt werden.
    Stattdessen zahlt man lieber fürs Verschrotten und sorgt für eine Menge Arbeit u. Bürokratie.

  • Um aufs Thema zurückzukommen...
    Die jährliche Herbst-/Wintermesse in Kassel; da sind so manche Ordonnanzschätzchen käuflich zu erwerben.
    Schußleistung kann man natürlich nicht feststellen, aber es sind ja schließlich Händler die da verkaufen mit Gewährleistungspflichten und man kann sich vorher in Ruhe alles angucken.
    Die Preise in 2017 fand ich auch nicht so spektakulär...

  • Das mag ja für seltenen Stücke gelten.
    Ich bin der Meinung jede Waffe im Ofen ist eine zuviel.

    Jain.


    Solange wir am grundlegenden Prinzip des Reichswaffengesetzes von 1938 festhalten und die pure Gesamtzahl der Waffen im Vordergrund der Strategie steht, ist die Vernichtung eine denklogische Konsequenz und somit richtig - allerdings im Ergebnis falsch.


    Das Problem ist, dass die zugrundeliegende Strategie falsch ist:


    Ziel sollte immer das berechtigte Sicherheitsinteresse der Bevölkerung sein, die Zahl des Missbrauchs von Waffen zu reduzieren.



    Wenn mein Keller voll mit Wasser läuft, kann ich natürlich versuchen, den weltweiten Wasservorrat so zu reduzieren, dass die Suppe nicht mehr reinläuft, aber bis das erreicht wird, hab ich meinen eigenen Swimmingpool. Sandsack vors Fenster ist dann doch irgendwie schlauer und führt zu schnelleren Ergebnissen, die deutlich bessere Wirkung zeitigen werden.


    Ist den Opfern des Missbrauchs illegaler Waffen aber im Prinzip auch egal...

    Ich bin ausschließlich aus beruflichen Gründen in diesem Forum und recherchiere mit dem Ziel journalistischer Berichterstattung.


    www.lars-winkelsdorf.de



    Je suis Charlie!

  • Selbst ein interner Vorschlag bei einer KPB, die abgegbenen Waffen an Berechtigte zu verkaufen und den Erlös einem karitativem Zweck zuzuführen, traf bei den Verantwortlichen auf taube Ohren.
    Da könnten regelmäßig große Summen gespendet werden und für die Eintragungen würde das Stadtsäckel auch noch gefüllt werden.
    Stattdessen zahlt man lieber fürs Verschrotten und sorgt für eine Menge Arbeit u. Bürokratie.

    In Minden ist die KPB eh nicht sonderlich kooperativ. Bin da nur immer froh, daß ich im Kreis HF wohne. Mit denen kommt man eigentlich ganz gut klar.