Krawalnikow als Repetierer

  • Kann mir jemand sagen, wie man das Holz vom Gasrohr lösen kann? Ich vermute mal, man verschiebt den linken Metallhalter - aber auf gut Glück will ich da keine Gewalt anwenden.

    du hälst das metall fest und drehst dann das holz auf die achse bezogen um 180° dann kannst du es abnehmen...


    bei mir war dafür SEHR SEHR viel kraft notwendig... genauer gesagt eine zange...


    danach gings leichter aber das erste mal war katastrophe (ebenfalls cugir)

  • Sehr interessant, hätte nicht gedacht, dass der Verschluss unverändert bleibt. Aber die Waffe schießt nicht halbautomatisch, daher reichts um gesetzeskonform zu sein. Dementsprechend würde ich auch denken, dass du ein anderes Gasrohr einsetzen kannst, da dadurch die Waffe auch nicht wieder halbauto schießen wird.

  • Also ich rate ausdrücklich davon ab, irgendwas in diese Richtung zu verändern. Auch wenn damit keine HA-Funktion entsteht. Aber für einen allfälligen Umgang mit behördlichen Institutionen können solche Dinge Missverständnisse und Umstände provozieren.


    Mich hat es nur technisch interessiert. Und ja, es interessierte mich auch, ob es sich bei diesen Änderungen wieder um so eine Pseudomassnahme handelt, weil das deutsche Waffengesetz, weil viele Waffengesetze völlig unklar formuliert sind.



    Noch was zur Umsetzung der Richtlinie, diesmal auf die Schweiz bezogen:


    Es sind im aktuellen Schweizer Vorschlag zur Umsetzung (findet ihr hier: https://www.admin.ch/ch/d/gg/p…01/Gesetzesentwurf_DE.pdf) nur Magazine für Halbautomaten betroffen. Keine Repetierer (mir egal) und keine Vollautomaten (Yesssssss!).


    In meinem Fall habe ich eine vollautomatische M16A1 (mit entsprechender Ausnahmebewilligung). Und eine halbautomatisches Bushmaster AR15 (mit normalem Waffenerwerbschein gekauft). Die Magazine sind selbstverständlich aber alle für die M16. Also kein Problem in dieser Hinsicht.
    Gleiches beim .30 M2. Alle Magazin, ob 15 oder 30 Schuss, sind nur für den .30 M2 gedacht *g*


    Jetzt muss ich mir noch eine VA-AK47 und VA-AK74 kaufen, dann ist das Problem dort auch eliminiert.


    Und ich brauche noch für jede AR15 und jeden .30 M1 Magazine mit 10 Schuss Kapazität. Alibi-mässig.


    Auch die Gesamtlängenlimitation bezieht sich nur auf Halbautomaten (also die kurze Pumpaction ist weiterhin legal bzw. ohne Ausnahmebewilligung erhältlich, in der Schweiz).


    PS: Natürlich alles etwas überspitzt. Falls und wenn die Verordnung für die Schweiz in Kraft treten sollte, rate ich jedem, der Polizei eine vollständige Liste der Waffen und Magazine zuzusenden und sie um Mitteilung bitten, was nun zu unternehmen ist. Dann ist man auf der sicheren Seite.

  • Nun gut, wenn ich den Holzgriff vom Gasrohr abbekomme, brauche ich das Rohr auch nicht zu wechseln. Dieses Holzset wäre ganz nach meinem Geschmack, ist ja nur leider gerade ausverkauft. Wenn jemand eine Quelle weiß oder was anzubieten hat, dann nur her damit.


    Eine sinnvolle Umbaumaßnahme wäre evtl. eine weichere Feder für den Verschluss. Im Video sieht man ja, wieviel Kraft der Gaskolben entwickelt. Dementsprechend hart ist die Feder ausgelegt. Bei Schießen kann man somit nicht einfach repetieren, sondern man muss eigentlich erst umgreifen, um überhaupt die nötige Kraft aufbringen zu können. Hat jemand eine Idee, wo man ersatzweise weichere Federn zum ausprobieren billig bekommen könnte? EIne originale Feder kostet 19,0, die man zum experimentieren hernehmen könnte.
    Ich habe auch auf den Repetierhebel ein Stück Benzinschlauch geschoben. So habe ich nun einen dicken weichen Gummigriff, da mir sonst irgendwann die Finger weh taten (Bin halt ne Memme).


    Ein anderes Problem gibt's noch mit dem Repetieren: Nach dem Schießen nehme ich das Magazin raus und repetiere, um die leere Patrone auszuwerfen. Danach geht der Verschluss durch die Federkraft automatisch wieder nach vorne. Man kann das Gewehr also nicht mit offenem Verschluss ablegen. Um die "Sicherheit" auf dem Schießstand herzustellen, muss man also beispielsweise eine Holzstück oder soetwas dazwischenklemmen. Das ist natürlich unschön und umständlich. Man könnte in den Sicherungshebel eine Kerbe rein sägen, um damit den Hebel in offener Stellung arretieren zu können. Hat das hier schon mal jemand gemacht?
    Bei Einzelschuss (wenn ich bei den Terminen der Jäger mitschieße ist das ja so üblich) muss ich jetzt auch für jeden Schuss zweimal repetieren, das wird auf die Dauer ganz schon anstrengend. Daher wäre ein automatisches Festhalten des Repetierhebels die beste Lösung. Vielleicht hat dazu ja jemand eine Idee.

  • ...Nach dem Schießen nehme ich das Magazin raus und repetiere, um die leere Patrone auszuwerfen. Danach geht der Verschluss durch die Federkraft automatisch wieder nach vorne. Man kann das Gewehr also nicht mit offenem Verschluss ablegen...

    Und wenn Du zuerst repetierst und dann das Magazin 'rausnimmst?
    Bleibt dann der Verschluss nicht hinten, wenn das Magazin leer ist?

    ...
    Bei Einzelschuss (wenn ich bei den Terminen der Jäger mitschieße ist das ja so üblich) muss ich jetzt auch für jeden Schuss zweimal repetieren, ...

    Genau wie oben...
    Leeres Magazin 'rein, Verschluss nach hinten und ab dann Patronen einzeln ins Patronenlager laden, Verschlussfang lösen, feuern, repetieren ...
    Der Verschluss bleibt dann ja wieder offen. Das Ganze wiederholt sich dann immer wieder.


    Sollt doch so gehen, oder hab ich da was Grundsätzliches falsch verstanden???


    Jens

    Ich teile hier mit Euch mein Wissen und vertrete meine Meinung.
    Mein Wissen kann Fehler enthalten, meine Meinung muss nicht der Euren entsprechen.
    Korrigiert meine Fehler mit Eurem Wissen. Gute Argumente können meine Meinung beeinflussen.

    Gelebtes Forum... so muss das sein!

  • Super, danke! Kannst du mir dann auch sagen, wie man den unterem Holzgriff löst?

    wenn das gasrohr ab ist dann siehst du vorne an der platte die auf dem holz aufliegt einen kleinen stift... diesen kann man umklappen... dann kann man soweit ich weiß die platte richtung laufende ziehen und das holzstück einfach entnehmen...



    2:15

  • Ja, der Verschluss bleibt nur am Magazin hängen. Sobald man das rausnimmt, geht der Verschluss zu. So ein echter Verschlussfang wie bei einer Pistole wäre schon eine schöne Sache.

    Verschuß ganz zurück, ca. ein drittel nach vorne gleiten, Feuerwahlbebel nach oben, Verschluss hält.

  • Guggst du bei Cugir, kein Veschlußfang ...: ::c.o.l)



    ::hahah::

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Ja, der Verschluss bleibt nur am Magazin hängen.


    Komisch, weil die Cugir haben eine Raste ab Werk aus.


    Hat ja nie einer geschrieben, dass die einen Verschlußfang hat...
    sondern eine Raste um den Verschluß zu halten.

    Hmm... hab' ich da dann was falsch verstanden? ?(
    Verschlußfang heißt für mich ... "der Verschluß bleibt nach dem letzten Schuß offen" ...und das hat der AK eben nicht.


    BTW: Mich wundert nur, daß sich bisher noch niemand über den (fabrikmäßig) schwergängigen Sicherungshebel beschwert hat ... :Game:

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  • Verschlußfang heißt für mich ... "der Verschluß bleibt nach dem letzten Schuß offen" ...und das hat der AK eben nicht.


    Das sehe ich gleich. Ich würde dass dann "Verschlussarretierung" nennen. Die US .30 M1 und .30 M2 haben ja was Aehnliches; der Verschluss kann hinten mit einem Stift arretiert werden.


    Bei einer AK kannte ich das bisher noch nicht *grübel*. Muss mich da mal einlesen.

  • So, ich habe nun mal meine Cugir weiter zerlegt. Eine Verschlussarretierung durch den Sicherungshebel ist definitv nicht vorhanden. Wenn man den Verschluss langsam nach vorne gleiten lässt, stoppt der nach etwa einem Drittel, weil dann der Verschluss am Schlaghammer aufliegt, den der Verschlussträger beim Repetieren ja nach unten drücken muss zum Spannen. Das ist aber kein sicherer Zustand. Einmal mit dem Finger leicht auf's Gehäuse kloppfen und das Dingt schnell nach vorne.
    Immerhin kann man den Sicherungshebel völlig einfach entfernen. Man muss nur den Blechdeckel abnehmen und dann den Hebel nach oben schwenken. Dann lässt der sich einfach rausziehen. Man könnte so schön bequem eine kleine Aussparung reinfeilen/flexen, um den Hebel hinten zu arretieren. Das würde auch vom Ablauf her stimmen, weil man den Hebel beim Repetieren leicht mit einem Finger nach oben schwenken kann. Nach dem neu Einsetzen eines Magazins muss man dann nur den Hebel leicht runterdrücken und das Teil ist fertig durchgeladen.
    Einziges Manko: Der Repetierhebel ist unten abgerundet, weil der dort ja auf dem Gehäuse gleitet. Eine kleine Einkerbung reicht also nicht, oder aber man schleift den Hebel unten etwas gerade. Keine Ahnung, ob man an dem Repetierhebel rumfeilen darf, der bildet mit dem Verschlussträger ja eine Einheit und da darf man als Laie ja eher nicht rann.

  • Eine kleine Einkerbung reicht also nicht, oder aber man schleift den Hebel unten etwas gerade. Keine Ahnung, ob man an dem Repetierhebel rumfeilen darf, der bildet mit dem Verschlussträger ja eine Einheit und da darf man als Laie ja eher nicht rann.

    Lass doch den "Quark"! ;(


    Mich hat's nie gestört ... wenn der AK aufgehört hat zu schießen war garantiert das Mag. leer.
    Neues rein und: Ratsch ...ratsch ...weiter...

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