.300 Win Mag auf 100m

  • Hallo Leute,
    habe da mal eine Frage bezgl. des Kalibers .300 Win Mag. Wie sieht es mit der Präzision auf 100m aus? Hat sich das Geschoss auf diese Distanz schon stabilisiert?
    Beabsichtige es aus einem 24" Lauf mit 10" Drall zu verschiessen.

  • Ich hatte eine Remington 700 in 300WM.
    Präzision war auf 100m ähnlich meiner 308 (auch Rem700)
    Bei mir war das Primärziel Jagd, deshalb hab ich sie nicht mehr.
    Sportlich hast du "auf der Kurzstrecke" gegenüber den schwächeren Kalibern nur Nachteile.
    Wärme und Rückstoß, aber auch erhöhter Verschleiß und höherer Preis.
    Die Dicken schießt man da nur in den eigenen Klassen.

  • Ich weiß, dass das Kaliber für ausschließlich 100m Präzision übertrieben ist. Beabsichtige aber auch längere Distanzen zu schiessen.
    Wie heisst es so schön "Das Leben ist zu kurz um langweilige Kaliber zuschiessen" ;)
    Deswegen dachte ich an ein Kaliber mit etwas mehr Bums.
    Wichtig wäre mir halt nur, dass man es präzisionstechnisch auch auf 100m sehr gut einsetzen kann.
    Von .338 Lapua Magnum weiß ich, dass sich das Geschoss auf 100m noch nicht stabilisiert hat.

  • Wichtig wäre mir halt nur, dass man es präzisionstechnisch auch auf 100m sehr gut einsetzen kann.
    Von .338 Lapua Magnum weiß ich, dass sich das Geschoss auf 100m noch nicht stabilisiert hat.

    Auf 100 m kann man alles schießen, ob's auch Spass macht ... das muß jeder für sich selber entscheiden.
    GEE muß sowieso Gesamtpaketmäßig immer ermittelt werden


    "Auf 100 m noch nicht stabilisiert" ??? Wer hat dir denn den Bären aufgebunden?
    .338 und .300 sind Hochleistungspatronen die auch aus (ich sag' mal) Hochleistungsläufen verschossen werden sollten. Feldmaß, Zugmaß, Dralllänge, Anzahl Züge. Das muß alles zusammenstimmen.


    Ausserdem kann die Patronenlänge bei der .300 um rund einen halben Zentimeter differieren.
    Das sollte die entsprechende Waffe abkönnen ohne die Geschoßspitzen zu stauchen.

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    Am Ar$ch vorbei geht auch ein Weg ...

  • Die ganze Sache mit dem Kaliber .300 Win Mag ist nur so ein Gedankenspiel.
    Eigentlich war die Anschaffung einer HOWA 1500 mit 24" Heavy Barrel in .308 Win geplant. Hauptsächlich für 100m und bei Gelegenheit mal 300m und mehr.


    Jetzt kam mir die Idee, das das Ganze auch ruhig mehr Bums haben könnte. Kaliber .338 LM viel wegen der Aussage der Stabilisation aus (vermutlich ja Falschinformation),
    weshalb mir der Gedanke an .300WM kam. Auch hierfür gibt es ja Ausführungen von HOWA mit 24" Heavy Barrel und 10" Drall.


    Die Möglichkeit des Wiederladens wäre gegeben (eventuell mache ich auch noch selber einen Kurs).
    Vielleicht siegt aber doch die Vernunft und ich bleibe bei .308Win.
    Was Größeres kann ja immer noch kommen.

  • wenn man wiederläd und die Mun auf die jeweilige Waffe abstimmt ist auch auf kurze Entfernungen wie 100m aus n .300WinMag .300RUM und .338LapMag durch aus eine hevoragende Präzision heraus zu holen. Nur Kracht es ordentlich, es schiebt ordentlich und man darf die nicht auf jedem Stand schießen, der Stand muss auch für die Joule zugelassen sein.
    Zusätzlich wenn man auch 300m oder Long Range wie 6000, 800 oder über 1000m schießen will, macht sich der Verschleiß duetlich bemerkbar bei heutigen Läufen. Richtige Präzisionsläufe in kräftigen Magnumkalibern beginnen bei 1500 bis 2000 Schuss schon ungenauer zu werden, wo man aus Standdart Kalibern wie .308Win aus guten läufen problemlos 10000 Schuss machen kann ohne da was zu merken.

  • Wieviel Erfahrung hast Du bisher überhaupt mit Jagdwaffen?


    Wenn wenig, würde ich DRINGEND zur .308 raten!


    Die .300 WinMag ist eher etwas für erfahrene Schützen, die mit den doch erheblichen Nebenwirkungen klar kommen.


    Rolf2

  • Zusätzlich wenn man auch 300m oder Long Range wie 6000, 800 oder über 1000m schießen will, macht sich der Verschleiß duetlich bemerkbar bei heutigen Läufen. Richtige Präzisionsläufe in kräftigen Magnumkalibern beginnen bei 1500 bis 2000 Schuss schon ungenauer zu werden, wo man aus Standdart Kalibern wie .308Win aus guten läufen problemlos 10000 Schuss machen kann ohne da was zu merken.

    Die 10.000 Schuß aus der 308 sind schon etwas hoch gegriffen, eher 5-7000 Schuß, die richtig guten Schützen, auch die in D, werfen die Läufe noch unter 4000 Schuß raus, wobei die Ami Läufe wie Krieger oder Shilen länger halten sollen wie die LW Läufe.
    Andere Kaliber machen aber bei den hohen Ansprüchen nur 1-2000 Schuß mit.



    Wenn wenig, würde ich DRINGEND zur .308 raten!


    Die .300 WinMag ist eher etwas für erfahrene Schützen, die mit den doch erheblichen Nebenwirkungen klar kommen.

    Wollte er nicht sportlich schießen ?
    Wie dem auch sei, bei Jagdwaffen rate ich Frauen zur 308 (oder 7x57), ansonsten gibt es je nach Einsatzzweck bessere Patronen.

  • Ich schieße sportlich.
    Was für erhebliche Nebenwirkungen eigentlich? Rückstoß? Hatte die Tage mal die Gelegenheit .416 Rigby zu schiessen.
    Also ich weiß schon auf was ich mich einlasse.

  • Hauptsächlich für 100m und bei Gelegenheit mal 300m und mehr.

    Sorry, wenn ich da mal wieder reingrätsche, aaber... :rolleyes:


    Wat willste denn nu wirklich??


    Nen richtigen BUMMS beim Abziehen, dann reicht dir (kostensparend) auch eine .308 und das tatsächlich bis 800 m, egal mit was für einem Prügel.


    Willst du wirklich "PRÄZISION" schießen ... auf 50m bis 300 m, dann würde ich dir tatsächlich eine .22er empfehlen. Kein "großer Bumms" aber du kannst (verhältnismässig billig) deine Präzision trainieren.


    Wenn du dann ... nach Jahren ... die .22 auf 200 - 300m adequat ins Ziel bringst (Euromünzenmässig), dann ... ja dann kannst du dir überlegen, ob du auf ein größeres (und kostenintensiveres) Kaliber umsteigen willst.

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    Am Ar$ch vorbei geht auch ein Weg ...

  • auf Entfernungen wie 300m oder auch mal bis 600 ist auch die gute alte 6,5x55 SE eine hervoragende Präzisionspatrone die sich zudem sehr angenehm schießt und auf 100m auch mit standard Fabrikpatronen i.d.R. sehr gute Schussbilder abliefert. Zudem ist die Energie so, dass sie auf den meisten Ständen geschossen werden kann.


    Generell die häutigen Läufe halten nicht selten leider weniger lange als gute aus vergangener Zeit. das liegt daran, dass kein Hersteller mehr so zähe wiederstandsfähige Laufstähle verarbeitet. Da mussten nämlich früher die Schneidwerkzeuge schon nach ein paar wenigen Läufen ausgewechselt werden. Das spaart man sich heute. Etwas weniger wiedestandsfähigen Laufstahl und die Werkzeuge halten ein Vielfaches an Lebensdauer.

  • Ich sehe schon, wir haben uns verstanden. :thumbsup:

    Kaliber .308 Win kenne ich, schon oft geschossen (auch dienstlich). Schiesse zur Zeit hauptsächlich 100m Präzision mit meiner Hahnel CR223.
    Wollte jetzt mal etwas mit mehr Bums. Einfach aus "haben wollen" Gründen.
    Persönlich hege ich keine Ambitionen bei irgendwelchen Meisterschaften ganz oben mitzuspielen. Dafür fehlt mir die Zeit fürs Training.
    Es ging mir nur darum, ob das Kaliber .300 Win Mag überhaupt auf 100m präzise ist und sich das Geschoss auf diese Entfernung stabilisiert hat.
    Ich hatte ja die Information, dass sich z.B. das Kaliber .338 LM nicht auf 100m stabilisiert, was sich ja nun als Fehlinformation dargestellt hat.
    Mangels Möglichkeiten und Zeit wird sich mein Munitionsverbrauch eh nur auf 40 -80 Schuss pro Monat beschränken.

  • Auf unserem Stand ist übrigens auch .50 BMG möglich. Was natürlich bei nur 100m noch viel weniger Sinn macht als .300 Win Mag .

    Wäre das bei unserem Stand der Fall, hätte ich schon längst ein Steyr HS50 M1. :saint:<3 Welcher Stand ist das denn bei dir? So viele für 50 BMG gibts da ja nicht.