Korth PRS und viele Fragen

  • Hallo zusammen,


    zuerst einmal zu mir: Ich bin seit rund 20 Jahren aktiver Sportschütze in einem Großkaliberverein, der der DSU angehört. Seit 18/17 Jahren im Besitz eines S&W 686 Target Champion und einer HK USP Custom Sport in 9mm. Seit gestern Abend kam nun endlich eine Korth PRS 6 Zoll in .45 Auto hinzu. Die Waffe selbst habe ich gekauft ohne sie je vorher in natura gesehen zu haben. Natürlich habe ich nun ein paar Fragen, die mein (nebenberuflicher) Händler nicht beantworten kann. Bevor ich hier alles auf einmal loswerde: Gibt es hier Besitzer einer Korth PRS?


    Zu meiner Waffe: Von "Lieferzeit 9 Monate" bis "wir haben einen Auftragsrückstand von 18 Monaten" und "wir nehmen keine Vorbestellungen mehr an" hatte ich alle möglichen Antworten bundesweit von den Händlern bekommen. Umso überraschter war ich als ich von einem Händler in der Nachbarstadt eine Mail bekam "Eine ist gerade eingetroffen, haben wollen, dann innerhalb einer Stunde überweisen, sonst ist sie weg". Natürlich wollte ich sie haben, angucken ging zeitlich nicht mehr. Vorgestern die Karte mit dem Voreintrag (dauerte nur etwas über 3 Monate) erhalten und gestern die Waffe abgeholt. Nun bin auf der Suche nach Erfahrungsaustausch.


    Viele Grüße
    Andreas

  • Hallo nochmal,


    dann stelle ich mal meine Fragen.


    • Bei der Waffe waren zwei weitere Verschlussfedern enthalten gelb und grün (habe die Waffe jetzt nicht hier am Platz) und eine rote ist verbaut. Wann wird welche dieser Federn verwendet?
    • Bei der Waffe liegen zwei Rückstoßpuffer bei, einer gelb, einer rot. Wann werden diese gewechselt? Und: Müssen die Puffer regelmäßig gewechselt werden iwe bei der HK P9S?
    • Der Lauf hat unter dem Laufgewicht vorn zwei reihen feinster Bohrungen. Im Laufgewicht sind ebenfalls Bohrungen an dieser Stelle. Vermute ich richtig, dass das ein Kompensator ist? Im Laufgewicht stecken in den Bohrungen Hülsen. Eine Saugprobe mit dem Mund ergab, dass da nichts durchkommt. In der DSU darf ich keinen Kompensator verwenden. Noch habe ich keinen SChuss abgegeben mit der Waffe. Ist die Waffe mit den Hülsen im Laufgewicht unkompensiert?

    Diese Fragen mögen aus Eurer Sicht doof klingen, aber ich kannte die PRS vor dem Kauf nur aus Bildern und Youtube-Videos, sowie dem Caliber Sonderheft zur .45 ACP. Der Kaufgrund für die PRS war in erster Linie der Rollenverschluss. Und nach den Erfahrungen mit meiner USP wollte ich kein Plastik, sondern etwas in der Hand haben. Nach vielen Händleranfragen hatte ich mich schon von der PRS verabschiedet und war kurz davor mir eine SigSauer P220 X-Six zu kaufen, bis ich unverhofft die Mail eines Händlers bekam "Eien ist angekommen, wenn Sie die haben wollen, dann jetzt bestellen und sofort das Geld überweisen." Ja, ich war so wahnsinnig, innerhalb von 15 Minuten war das Geld vom Konto. Gesehen habe ich meine PRS gestern das erste Mal.


    Viele Grüße
    Andreas

  • Ich mache mal die Ingrid, denn eine Frage konnte ich mir nach Tegtmeier-Art "Was man nicht selber weiß, das muss man sich erklären"
    Dieser Kompensator ist dem an meiner Korth nicht unähnlich, lediglich das Korn ist anders. Es handelt sich also tatsächlich um den von mir gefürchteten Kompensator am Laufgewicht. klingt erst mal doof, macht aber nichts. Denn Korth hat hier mitgedacht. In jedem der insgesamt 12 Ausströmöffnungen ist eine Madenschraube eingeschraubt, die das Loch jeweils luftdicht verschließt. Folglich darf ich die Waffe in unserem Verband schießen, solange der Kompensator nicht offen ist.


    Übrigens: Erstaunlich ist das Gewicht der Waffe: Laut meiner kalibrierten Präzisionswaage exakt 1500,0 Gramm mit eingestecktem, leeren Magazin.


    Viele Grüße
    Andreas aka Xotzil

  • Im freien "Training" kann man bei uns einiges schießen. Da war auch mal ein Kollege mit einer 04 mit Anschlagschaft. Aber die PRS ist meine dritte Waffe, offiziell für K13 und K36 bewilligt, dann sollte ich auch eine von den Disziplinen schießen :-)


    Aber in der Tat: Im Sommerhalbjahr werde ich mal die Verschlussschrauben rausnehmen und den Kompensator ausprobieren.

  • Teile uns mal bitte mit ob du nach ca. 50 Schuss Störungen bekommst wenn die Waffe langsam schmutzig wird.
    War bei meinem Vereinskamerad so. Aus dem Grund hatte er die Waffe auch nicht gekauft. Er hatte das Glück vom Händler eine Vorführwaffe zu bekommen.

    BDS, DSB, DSU, VdRBw, PROLEGAL, VdW


  • . Und nach den Erfahrungen mit meiner USP wollte ich kein Plastik, sondern etwas in der Hand haben.

    Hi xotzil,


    was für Erfahrungen waren das ?


    Tas

    2017 ist das (Superwahl-)Jahr der Entscheidung !


    Geht zur Wahl und sagt euren Freunden was ihr wählt !


    Wir sind 51 % , noch !


    Berlin (EZ) | 5. Oktober 2015 | Bundeskanzlerin Angela Merkel will Flüchtlingen "so schnell wie möglich" vollumfassende Wahlrechte geben, und das schon zur nächsten Bundestagswahl.
    https://www.eine-zeitung.net/2…moeglich-wahlrecht-geben/

  • Ich bin mit der USP nie wirklich klargekommen. Auch nach 18 Jahren sind meine Trefferbilder mit der USP ganz anders als mit meinem 686 Target Champion.


    Mit der Korth habe ich nun die ersten 35 Schuss gemacht. 20 Schuss mit Geco Vollmantel Rundkopf und 15 Schuss mit wiedergeladenen Semiwadcuttern. Ein Vereinskollege machte ebenfalls 15 Schuss mit den Semiwadcuttern.
    Die PRS sprang nicht hoch, kaum spürbarer Rückschlag, vernünftige Trefferbilder. Für die Wiedergeladenen sollte man eine schwächere Feder einbauen, die hatte der Kollege schwach geladen.


    Die USP springt in meiner Hand und eignet sich nur zum "Rumballern", andere mögen mit dem Dingen besser schießen könne, "Wir" sind in 18 Jahren nie wirklich Freunde geworden. Die PRS war Leibe auf dem ersten Schuss.


    Diese Jahr werde ich nicht mehr zum Schießen kommen aber im nächsten Jahr werde ich mal schauen ob ich über die offene Visierung weiter komme oder ob die PRS auch ein Fasfire3 bekommt.

  • Hallo zusammen,


    die Behörde hat 3 Monate benötigt um den Erwerb abzustempeln und die Munerwerbsberechtigung einzutragen, darum erst jetzt ein Feedback:


    Die PRS scheißt sehr schön, habe heute mal damit begonnen die Visierung einzustellen. Nun aber zu meinem Probelmchen:


    Die PRS ist eine Zicke: Ich hatte vor 14 Tagen 30 Schuss GECO RUndkopf verschossen und anschließend "nur" den Lauf mit einer Boresnake durchgezogen. Heute habe ich dann mal 100 Schuss Magtech Semiwadcutter mit nach Bochum genommen, aber nach den ersten 30 Schuss fingen die Ladehemmungen an. Immer der erste Schuss von fünf beim Schließen/Fertigladen der Waffe. Die automatischen Ladevorgänge waren okay.


    Lange Rede kurzer Sinn: Der Stoßboden des Verschlusskopfes ist vom Werk aus glänzend poliert. Aber bei mir waren dort Pulverrückstände zu eioner schwarzen Kruste verbacken. Darum rutscht der Hülsenboden mit seiner Kante nicht am Verschlusskopf hoch.


    Geputzt, gewienert und probliert: Pistole hat keine Ladehemmungen mehr.


    Unterm Strich: Die PRS ist eine pingelige Diva und extrem schmutzempfindlich. Ich werde nun für noch 900 Schuss mit den Semiwadcuttern leben müssen, die nächste Charge wird Rundkopf.



    Viele Grüße
    Andreas

  • Hatte ich ja bereits befürchtet das die Kanone zickt wenn sie nach paar Schuss schmutzig wird.

    Teile uns mal bitte mit ob du nach ca. 50 Schuss Störungen bekommst wenn die Waffe langsam schmutzig wird.
    War bei meinem Vereinskamerad so. Aus dem Grund hatte er die Waffe auch nicht gekauft. Er hatte das Glück vom Händler eine Vorführwaffe zu bekommen.

    BDS, DSB, DSU, VdRBw, PROLEGAL, VdW

  • Die PRS scheißt sehr schön,


    Freudscher Versprechen ääh Verschreiber ::lachen2:: ?


    Ich weiss einfach nicht, warum ihr einen derartigen Putzfimmel habt. Hat euch Mutti zu lange auf dem Töpfchen warten lassen? Meinen .454 Casull Freedom Arms reinige ich nach etwa 1'000 Schuss, dann hat er in etwa 2,5kg Pulver verbrannt.


    Mitr

    Ich bin immun gegen Marketing. Aus diesem Grunde trinke ich kein Red Bull und habe keine Waffen von H+K!

  • Eigentlich ziehe ich ihn zurück und lasse ihn los. Den Fanghebel wollte ich schonen :-)
    Aber beide Varianten machen keinen Unterschied. Ich frage mich allerdings warum sich nach 100 Schuss dort so harter Dreck festsetzt. Das kenne ich weder vom 686 Targe Champion noch von der USP (9mm). Bei der Korth ist der Stoßboden, wenn er sauber ist, spiegelblank, da kann sich eigentlich nichts dran festsetzen. Die Pistole hat jetzt insgesamt 80 Schuss Geco Rundkopf, 30 Schuss selbstgeladene Semiwadcutter und vielleicht noch einmal 70 Schuss Magtech Vollmantel Semiwadcutter verschossen. Zwischendurch hatte ich sie einmal komplett gereinigt und nach 30 Schuss Geco nur den Lauf durchgezogen.


    Wenn das mit dem Stoßboden zum Problem wird, werde ich mal ein wenig Kupferpaste auf dem Stoßboden ausprobieren. Da die Korth Magazine teuer sind, will ich auch nicht probeweise am Magazin herumfeilen.


    Vom Bewegungsablauf ist das Problem vorprogrammiert. Beim Ladevorgang wird die relativ kurze Patrone vorn auf eine Rampe gedrückt, während sie hinten noch im Magazin nach unten gehalten wird. Dabei wird die Patrone um ca. 30° hochgekippt und die relativ scharfe Kante des Patronenbodens "kratzt" nun über den Stoßboden und muss "hoch rutschen" Wenn da der Widerstand zu hoch ist, klappt das nicht.


    Ein Vereinskollege hat eine HK P9S. Gleiches Prinzip: Fester Lauf, Rollenverschluss. Der hat bei fünfstelliger Schusszahl noch nie eine Ladehemmung gehabt. Okay, bei 9mm Para ist die Patrone nicht viel kürzer aber wesentlich schlanker. Ich hätte aber beim Preis einer PRS erwartet, dass Korth das zuverlässiger hinbekommt. In der Visiser gab es einen (Vorab-) Bericht mit Vorserienmodellen der PRS im Amiland. Angeblich 5000 Schuss ohne Störung.


    Aber ich wollte ja keine 1911, selbst schuld.


  • Freudscher Versprechen ääh Verschreiber ::lachen2:: ?


    Ich weiss einfach nicht, warum ihr einen derartigen Putzfimmel habt. Hat euch Mutti zu lange auf dem Töpfchen warten lassen? Meinen .454 Casull Freedom Arms reinige ich nach etwa 1'000 Schuss, dann hat er in etwa 2,5kg Pulver verbrannt.


    Mitr

    Ich bin wirklich zufrieden mit dem Schießgefühl, auch ohne Vertipper, der war ein Treffer


    Zum Putzfimmel: Den habe ich bei den Waffen eigentlich gar nicht. Mein Revolver wird im Ligahalbjahr gar nicht geputzt. Und zur Zeit ist der in Doppelnutzung. Ich schieße meine Übungen und die DSU K36 in der Liga mit .357Mag und ein Schulfreund, den ich frisch im Verein eingeführt habe, schießt seine Präzisionsübungen mit 38 Special mit meinem Revolver. Das Dingen ist schon mehr schwarz als silbern. Von meiner USP mal ganz zu schweigen. Aber das sind Waffen, die ich seit 18-19 Jahren regelmäßig schieße. Die Korth ist einfach meine Traumpistole. Bei der weiß ich, dass ich nur schwer an Teile herankomme und dass sie so präzise und spielfrei gefertigt wurde, dass Dreck an der falschen Stelle sofort stört. Die USP hat Wurfpassung, da kann nichts klemmen. Beim Ladevorgang senkt sich das Patronenlager ab und die Patrone steht im Magazin fast achsengleich zum Lauf.
    Ich gebe offen zu, dass mein Faible für die Korth in den Bereich der Esoterik geht. Ich werde damit nie so präzise schießen wie manch anderer mit einer alten P38 aus Beutebeständen der Roten Armee, aber ich habe einfach Spaß daran eine Pistole in der (zumindest beworbenen) höchstmöglichen Präzision zu haben. Und die wird von mir gehätschelt und gepflegt.


    Allerdings habe ich schon die Erwartung, dass sie mal zwei Wochenenden ohne intensives Putzen auskommt, das muss ich ihr noch beibringen.


    Selbst die alten Revolver von Willi Korth waren dafür berüchtigt bei zu viel Schmodder vorn an der Trommel diese nicht mehr drehen zu wollen. Heute geht man andere Wege um einen Revolver "gasdicht" zu bekommen. Willi ging auf einen trommelspalt nahe bei Null. Ich habe mit der PRS gerade angefangen, ärgern werde ich mich erst wenn ich in einer Wettkampfübung wegen Waffenstörung disqualifiziert werde.

  • Das mit den Problemen bei zunehmender Verschmutzung hatte ich auch schon gehört.
    Evtl. solltest Du anstelle der Geco Rundkopf auf die Hexagon wechseln.
    Die verbrennen deutlich sauberer, ich schieße die in 9mm und im Vergleich zur Rundkopf eine um Welten sauberere Patrone.
    Da sieht die Waffe nach dem Training fast noch ungeschossen aus.

    gender political correctness sagt - Fraustoppwirkung!

  • Schießen mit den Komp.-Bohrungen dürfest du sie in der DSU (im Freien Training), nur nicht in Wettkämpfen.

    Das ist bei uns im Verein ein politisches Thema: der ehemalige Vorsitzende (aus Vereinsgründungszeiten?) hat altersbedingt vor ein paar Jahren den Vorstand abgegeben. Er achtet immer noch sehr darauf, dass alle Mitglieder die Regeln streng einhalten. Alle, nein nicht alle. Er, sein Sohn und sein Enkel haben immer eine Extrawurst.
    Langwaffenübungen sollen im freien Anschlag geschossen werden, er schießt aufgelegt, es sei eine andere Disziplin. Sein Sohn ist der einzige, der die K36 (Disziplin auf Zeit) nicht nur mit einem nicht zugelassenen Ladebrett schießt sondern sich darauf noch einen riesengroßen Digitaltimer draufmontiert hat, um ja in der richtigen Zeit zu bleiben aber keine Sekunde zu verschenken. Alleine bei der Diskussion am Tisch über eine Disziplin, bei der man 5 Schuss in 5 Sekunden abgeben muss, und der Senior meinte, da merke man, wie die Waffe hochschlägt und ich nur andeutete, dass ich notfalls ein paar Madenschrauben aus der Korth herausnähme um den Magnaport aktiv zu setzen, ließ ihm die Gesichtszüge entgleisen :D Ich sollte wirklich mal machen. Ach ja, sein Enkel hat auch schon gefühlte 2 kg VA-Stahl als Unterbau an seinem Revolver als Zusatzgewicht.


    Ach, ich hör' ja schon auf.


    Viele Grüße
    Andreas

  • Unterm Strich: Die PRS ist eine pingelige Diva und extrem schmutzempfindlich. Ich werde nun für noch 900 Schuss mit den Semiwadcuttern leben müssen, die nächste Charge wird Rundkopf.

    SWC Patronen in .45 ACP können aber auch in einem original 1911er ordentlich Ärger machen. Ich lade selbst und es kommt schon sehr auf die FORM der SWC- Geschosse an. Beispielsweise hatte ich mit https://www.hn-sport.de/de/reloading/swc-451-195-gr-hs enorme Probleme, während die https://www.hn-sport.de/de/reloading/swc-452-200-gr-hs völlig problemlos zuführt und auch von der Patronenlänge viele Freiheiten erlaubt, um sie an die Waffe anzupassen. Sie verhält sich von der Zuführung her fast wie ein Rundkopfgeschoß, stanzt aber viel hübschere Löcher. Damit könnte man leicht Testpatronen herstellen ohne Treibladung nur zum Optimieren der Zufuhr der ersten Patrone aus dem Magazin. Das Geschoss ist so weich, daß man leicht die Delle vom Aufschlag an der Rampe oder anderswo erkennen kann.


    Zur Verschmutzung: Schwache Matchladungen geben keine saubere Verbrennung. Hier in der Gegend wird bei .45 ACP mit 200 grs Geschossen meist VV N310 verladen. Wegen Sauberkeit und Gleichmäßigkeit bei der Schußentwicklung verzichte ich mittlerweile auf absolute Sparladungen und fülle etwas mehr, als von der Mindestenergie her vorgeschrieben. Damit verbrennt das N310 zwar noch nicht völlig rückstandsfrei aber es scheint für Scheibenladungen so ziemlich das sauberste Pulver zu sein. Die Waffe bleibt jedenfalls sehr viel länger sauber, was meiner Faulheit und der Zuverlässigkeit entgegenkommt.


    Warum ich das alles schreibe? Mir steht auch der Sinn nach einer PRS in 6" und 45 ACP. Und wenn es da jemanden gäbe, der erfolgreich wiedergeladene SWC zum Laufen brächte, wäre das für mich ein Kaufgrund.


    Jedenfalls viel Freude mit der PRS!

  • Hallo zusammen,


    ich wollte mich mal zurückmelden.
    Korth hat den Rückschlagpuffer geändert. Statt Kunststoffpuffern verschiedener Härte ist jeztzt eine Stahlfeder verbaut. Das Umrüstkit habe ihc von meinem Händler zugesandt bekommen.
    Die Ladehemmungen werden hauptsächlich vom Magazin verursacht. Ich habe an einem Magazin die Öffnung oben etwas nachgebogen. Am Samstag will ich mal sehen wie es jetzt funktioniert. Ich hatte nach Magtech SWC auch MAgtech Rundkopf Vollmantel und Geco Rundkopf Vollmatel probegeschossen.
    Jetzt habe ich probeweise noch ein original 1911 Magazin im Zulauf. Eigentlich traurig, dass eine Pistole in dieser Preisklasse auch nur annähernd in dne Verdacht einer Ladehemmung kommen kann.

  • Das ist bei uns im Verein ein politisches Thema: der ehemalige Vorsitzende (aus Vereinsgründungszeiten?) hat altersbedingt vor ein paar Jahren den Vorstand abgegeben. Er achtet immer noch sehr darauf, dass alle Mitglieder die Regeln streng einhalten. Alle, nein nicht alle. Er, sein Sohn und sein Enkel haben immer eine Extrawurst.Langwaffenübungen sollen im freien Anschlag geschossen werden, er schießt aufgelegt, es sei eine andere Disziplin. Sein Sohn ist der einzige, der die K36 (Disziplin auf Zeit) nicht nur mit einem nicht zugelassenen Ladebrett schießt sondern sich darauf noch einen riesengroßen Digitaltimer draufmontiert hat, um ja in der richtigen Zeit zu bleiben aber keine Sekunde zu verschenken. Alleine bei der Diskussion am Tisch über eine Disziplin, bei der man 5 Schuss in 5 Sekunden abgeben muss, und der Senior meinte, da merke man, wie die Waffe hochschlägt und ich nur andeutete, dass ich notfalls ein paar Madenschrauben aus der Korth herausnähme um den Magnaport aktiv zu setzen, ließ ihm die Gesichtszüge entgleisen :D Ich sollte wirklich mal machen. Ach ja, sein Enkel hat auch schon gefühlte 2 kg VA-Stahl als Unterbau an seinem Revolver als Zusatzgewicht.


    Ach, ich hör' ja schon auf.


    Viele Grüße
    Andreas

    Na, in dem Verein wäre ich wohl schon 100x rausgeschmissen worden, wegen nicht konformen Verhaltens. ^^