Erste 9mm und dann gleich High End?

  • Die Walther mit dem Wechselsystem hat schon ordentlich geknallt, also im Vergleich zu einer Luftpistole. Das war vom Feeling schon "echt". Meine Frau hat zumindest keine sichtbare Angst und schießt auch eher besser als ich :shock: Habe mir jetzt vor Schreck mal eine Brille gekauft...


    Man muß halt' überlegen: Für ein Wechselsystem spricht, daß man nur einen Platz in der WBK hat (wir interessieren uns auch für Western schießen, also kommt vielleicht mal ein Revolver dazu) und daß man die gleiche Waffe nutzt. Wenn ich mir jetzt günstig eine gebrauchte Sportpistole kaufe, ist das ja ganz was anderes von der Handhabung. Dagegen spricht, daß man halt' immer mal wechseln muß. Vielleicht kann man ja auch von einem Schützenkamerad eine KK "mieten", mit der man ein paar Monate übt. Wäre auch elegant.


    Vom finanziellen rechnet es sich wohl kaum, man muß es schon wollen: Man spart so 12 Ct je Schuß, bei 550€ für ein System bei der Q5 kommt man also bei 4.500 Schuß ins Plus. Wenn man es wirklich nur zum Erlernen nimmt und es dann wieder verkauft, rechnet es sich dann vielleicht ab 2.000 Schuß. Es wäre schon nicht schlecht, wenn wir uns am Anfang auf eine Waffe mit Wechselsystem einigen könnten. Also eine, die perfekt für einen von uns paßt, der andere aber auch mit zurecht kommt. Für die könnte man dann ein Wechselsystem beschaffen, ein paar Monate üben bis man genau weiß, was da passiert und dann kann jeder im Großkaliber weitermachen. Uns ist schon aufgefallen, daß man mit der Kurzwaffe Halbautomat deutlich mehr verschießt als liegend Einzellader KK. Also mit einem System rechnet sich das sogar. Ist jetzt nicht das Hauptkriterium, spielt aber natürlich auch eine Rolle.

  • Hallo Albuchler


    ich bin auch im Besitz eines WS für meine GK-Waffe und schieße mit diesen System offt und gerne. Wir tragen auch Meisterschaften damit aus. Wobei ich aber zugeben muss, das ich mit dem WS gegenüber den Schützen mit den KK-Pistolen im Nachteil bin, da diese meißt, präzieser sind.

  • Also doch eine langfristige Investition. Dann besser gleich von Beginn an holen. Die Mehrausgaben sind schnell wieder vergessen. Schießt Du dann einhändig mit Deiner Pistole in den KK-Disziplinen?

    Nein, beidhändig wie auch mit der GK - Waffe. Ich konnte auch erneut feststellen, dass das KK- WS auch sehr Munitionsabhängig ist. Mit machen Fabrikaten sind die Streukreise eng und mit anderen wieder größer, aber das kennt man vom GK ja auch


    Übrigens, mit der 9mm Geco- Hexagon hatte ich, gute Erfahrungen gemacht, was die Präzision betrifft. Sie ist zwar teuer, aber für Wettkämpfe zu empfehlen. Zum Training wäre sie mir aber zu kostspielig.

  • Für meine X-Five habe ich mir auch vor einiger Zeit ein .22 lfb Wechselsystem angeschafft. Dieses nutze ich für die BDMP-Disziplin DKS, auch für Wettkämpfe. Zu 99% arbeitet es zuverlässig und hinreichend präzise. Allerdings benötigt es stärker geladene KK Patronen (CCI miniMag) und man muss die Pistole gut festhalten, damit das relativ schwache Repetieren nicht "in der Luft verpufft".

    Meine Überlegung war auch, alternativ eine reine KK Selbstladepistole anzuschaffen, aber diese hätte einen Platz auf der Grünen WBK belegt. KK ist für mich so ein Zwischending aus reiner Trockenübung und scharfem 9mm Schuss. Zu Üben super und Spaß bringt es auch.

    (Zum Trockenüben kann ich übrgens sehr eine Laserpatrone empfehlen - absolut genial. Dazu noch ein MantisX und viele Fehler können aufgedeckt werden).

  • KK Pistole schießt sich halt' sehr angenehm und wäre zum Lernen vielleicht nicht verkehrt. Wenn es dann einigermaßen läuft, kann man immer noch GK weiterschießen. Wir überlegen mal noch.

    Ich bin ja absolut FÜR KK - nur wenn es möglich ist, eben mit einer eigenen Waffe in dem Kaliber.

    KK Pistole schießt nicht nur angenehm sondern auch sehr präziser (feststehender Lauf halt). Ich hab eine Ruger Martk 2, mit der richtige Munition kann sie locker die teurere GK Pistole mithalten. Bis heute nehme ich immer noch gern zum Training, schont die Geldbeute auch.

  • Zitat

    Interesssantes System, dieses Mantis X. Gerade als Anfänger kann das wirklich was bringen, also schätze ich jetzt mal. Vor allem kann man damit auch zu Hause üben - Pufferpatrone rein und ab geht's. Das überlegen wir uns mal.


    Das Mantis funktioniert einwandfrei und lässt sich sehr flexibel montieren (sogar am Magazinboden).

    Anstatt der Pufferpatrone würde ich unbedingt noch in eine Laserpatrone investieren.

    Damit kann man hervorragend Trockenübungen absolvieren. Die Laserpatrone (ich habe die Laser Ammo SureStrike in 9mm)

    wird einfach ins Patronenlager eingeführt und hält dort durch einen O-Ring. Der Schlagbolzen löst dann einen kurzen Laserblitz aus.

    Idealerweise sollte die Pistole einen von Hand zu spannenden, außenliegenden Hammer haben, sodass

    man nicht repetieren muss.

    Einerseites sieht man direkt, wo der Treffer gelandet ist und andernseits sieht man auch, ob man beim Abschlagen verzogen hat.

    Aus dem Laserpunkt wird dann ein mehr oder weniger langer Strich. Beim Repetieren wird die Laserpatrone übrigens nicht ausgeworfen,

    weil diese keine Rille hat.

  • Die Laserpatrone hatte ich mir auch angeschaut, aber nicht so ganz verstanden, was der kurze Laserpunkt bringen soll. Machst Du das dann auch auf 25m oder kann man das auch zu Hause üben? Das fand ich am MantisX auch gut, daß man auch mal zwischendurch üben kann, nicht nur auf dem Stand.

  • Das fand ich am MantisX auch gut, daß man auch mal zwischendurch üben kann, nicht nur auf dem Stand.

    Dafür hat man zuhause an passender Stelle einen Kugelfangkasten hängen und eine LuPi mit reichlich Diabolos im Vorrat.


    Hab meiner Lebtag nichts von "Trockentraining" gehalten - aber der Erziehungswert einer LuPi oder eines LG für JEDE Disziplin

    ist m.E. nicht zu toppen - und das ist wenigstens richtig geschossen :thumbup:

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • Dafür nimmt man heutezutage Softair, idealerweise mit einer originalgetreuen Kopie der eigenen Waffe.

    Ich bezweifle stark dass Softair mit der Präzisszion einer LuPi nur ansatzweise mithalten kann.

    imho ist Softair doch eher was für die Jungs, die gerne echte Waffen hätten aber aus verschiedenen Gründen meilenweit davon entfernt sind, auf absehbare Zeit eine solche zu besitzen.

    *** BdMP *** - *** BDS *** - *** IPSC ***



    :flagge_deutschland_animiert:::bayernbew::

  • Wir sind öffters zu Gast bei der BW und schießen in Schießkino (AGSHP) mit Kurz- u. Langwaffen. Da lässt sich jeder noch so kleine Fehler am PC nach vollziehen.

    Sicherlich ist sowas für einen Privatgebrauch viel zu teuer, aber es gibt auch kleinere und kostengünstigere Systeme, die auch zu Hause ein gutes Trockentraining ermöglichen. Ich finde ein Trockentraining durchaus für Sinnvoll, da kann man z.B. Magazienwechsel oder ziehen aus dem Holster üben.

    Auf der IWA in Nürnberg sind einige Anbieter solchen Anlagen in den unterschiedlichen Preisklassen.

  • Ich bezweifle stark dass Softair mit der Präzisszion einer LuPi nur ansatzweise mithalten kann....

    Da hast Du sicher völlig Recht, aber...


    Wie immer: Das ABER....


    Zum Ausbau dynamischer Skills ist sie durchaus ein wenig geeignet.

    Pleng oder nicht Pleng, das ist die Frage...


    Als eine der Möglichkeiten, ohne scharfen Schuss etwas zu üben, nicht nur "lächerlich"!


    Jens

    Ich teile hier mit Euch mein Wissen und vertrete meine Meinung.
    Mein Wissen kann Fehler enthalten, meine Meinung muss nicht der Euren entsprechen.
    Korrigiert meine Fehler mit Eurem Wissen. Gute Argumente können meine Meinung beeinflussen.

    Gelebtes Forum... so muss das sein!

  • Ich habe ein Sport III Wechselsystem zu meiner Sport II und möchte es nicht mehr missen. Schießt genau so gut wie ne Sportpistole.

    Leider nur mit Geduld zu bekommen, die Lieferzeiten sind echt unterirdisch.

    BDS, DSB, DSU, VdRBw, PROLEGAL, VdW

  • Ich bezweifle stark dass Softair mit der Präzisszion einer LuPi nur ansatzweise mithalten kann.

    Natürlich nicht, muß es auch in diesem Fall nicht.

    Es geht um Waffenhaltung, -kontrolle, Zielerfassung, Abzugskontrolle an einem funktionsfähigen Modell der Originalwaffe.

    Und eben nicht an einer völlig anderen Waffe, meist mit Formgriff, anderer Visiserung, anderem Abzug.

  • Natürlich nicht, muß es auch in diesem Fall nicht.

    Es geht um Waffenhaltung, -kontrolle, Zielerfassung, Abzugskontrolle an einem funktionsfähigen Modell der Originalwaffe.

    Und eben nicht an einer völlig anderen Waffe, meist mit Formgriff, anderer Visiserung, anderem Abzug.

    Und das genau der Knackpunkt warum eine dem Original entsprechende Softair mehr Sinn macht als eine andere Waffe, so überlegen für sich genommen

    die aus Präzisionssicht auch sein mag.

  • Das ist das tolle an den Foren, der Anfänger fragt nach Tipps für den Einstieg und bekommt die Beratung für den Olympiateilnehmer.

    Natürlich ist mir bekannt dass ein richtiger Schütze dort nicht antritt.

  • Das ist das tolle an den Foren, der Anfänger fragt nach Tipps für den Einstieg und bekommt die Beratung für den Olympiateilnehmer.

    Natürlich ist mir bekannt dass ein richtiger Schütze dort nicht antritt.

    Das ist wie auch in anderen Foren, das eigentliche Thema, gleitet leider recht schnell in ein anderes ab. Nach einiger Zeit weiß man gar nicht mehr, um was es ursprüglich ging.

    Ich denke mitlerweile dürfte der TE durch die Flut der Ratschläge und Empfehlungen, gar nicht mehr wissen was er kaufen soll:think: