Erste 9mm und dann gleich High End?

  • Und wenn ihr nicht zählt: was wird denn dann trainiert?

    Na, da gibt es schon einiges zu trainieren ... ohne Ringerl zu zählen. grin-.)

    Eine Aufzählung kann ich mir ... da ihr ja alle routinierte Schützen seid ... wohl sparen. :Game:

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Na, da gibt es schon einiges zu trainieren ... ohne Ringerl zu zählen. grin-.)

    Eine Aufzählung kann ich mir ... da ihr ja alles routinierte Schützen seid ... wohl sparen. :Game:

    Das mag ja alles stimmen, aber wenn ICH auf eine Scheibe schieße, dann werte ich diese hinterher auch aus -

    sonst kann ich ja gleich Trockentraining machen - das ist billiger :rolleyes:

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • Nein, Du musst Dich nicht rechtfertigen. Aber es passiert schon mal wenn man in der Öffentlichkeit es sagt, das Antworten/Fragen kommen.


    Es interessiert mich einfach warum jemand (Du) behauptet, er habe besser geschossen als jemand anderes, wenn nicht ausgwertet wurde, statt dessen aber einfach mal behauptet der schlechtere Schütze habe seine Waffe nicht korrekt gehalten. Woher willst Du das wissen? Hellseher? Der andere hats Dir gesagt? Und wenn, war es eine Ausrede? Oder lags evtl. an der Waffe mit der er sonst ggf. nicht schiesst (weil es ja nun einfach mal keinen Sinn macht)

    Wegen mir könnt ihr mit Knallerbsenpistolen trainieren, wenn es euch was bringt.

    Ich mache das nicht, bisher zumindest, aber vielleicht hättest Du die Güte Deine Behauptungen einfach mal für Deppen wie mich zu erläutern, vielleicht lerne ich ja etwas...

  • aber wenn ICH auf eine Scheibe schieße, dann werte ich diese hinterher auch aus -

    KANN man machen Katze, aber für die Grundlagen der Waffenbeherrschung ist doch das "Ringerlzählen" absolut ohne relevanz.

    Oder war die Ausbildung, u.a. beim Bund, "für die Katz' ", was ich mit Fug und Recht verneinen würde ...:sla:

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • KANN man machen Katze, aber für die Grundlagen der Waffenbeherrschung ist doch das "Ringerlzählen" absolut ohne relevanz.

    Oder war die Ausbildung, u.a. beim Bund, "für die Katz' ", was ich mit Fug und Recht verneinen würde ...:sla:

    Du kennst die Disziplin EPP offensichtlich nicht.

    Kurz: 50 Schuß gesamt

    7m stehend 10

    30m liegend 5

    25m stehend mit Pfosten 2x5

    20m sitzend 5

    15m knieend/stehend 5+5

    10m, stehend, 5 beidhändig, 5 einhändig

    alles Hot Range, immer aus dem Holster, immer selbstständig Nachladen (Magazine: 1, also schließen/Abschlagen/Holstern)

    Zeit für das alles: 5:30min.


    Da ist keine Zeit für Fußstellung, Atemtechnik, Nachhalten... deswegen hatte ich das weiter oben gefragt was denn da trainiert wurde.

  • Da ist keine Zeit für Fußstellung, Atemtechnik, Nachhalten... deswegen hatte ich das weiter oben gefragt was denn da trainiert wurde.

    Und ich hab' dir doch darauf schon geantwortet ... die Grundlagen der Waffenbeherrschung und Schußabgabe. :whistling:

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Sorry, dafür ist diese Disziplin (genauso wie zB IPSC oder PPC 1500) wirklich nicht geeignet.

    Wer seine Waffe nicht beherrscht (hier u.a.: selbstständig und unter Zeitdruck Mag raus, schließen, abschlagen, holstern, Mag füllen, laden, holstern > wenn die gesamte Schützenreihe damit fertig ist, gehen alle gemeinsam auf die nächste Station (mit geladenen Waffen im Holster) muss das zu Hause trocken üben, aber bestimmt nicht mit Live-Ammo und lebenden Standnachbarn.


    Ich habe leider schon mehrfach ein BUMMM gehört wo ein KLICK erwartet wurde... zum Glück immer in den Boden vor dem Schützen ohne Verletze

  • Wen juckt das denn? Jeder kann trainieren, womit er will!. Und worauf ich/wir im Traoning Wert legen - glaubst du wirklich, dass sich irgendjemand rechtfertigen muss?

    Da ist es wieder, dieses typische deutsche Gehabe: kaum tut jemand etwas nicht mainstreammäßig, kommen die Klugscheißer und Besserwisser um zu kritisieren. Zum kotzen!

    Falls es dir nicht klar ist, erkläre ich es in der Auto-Sprache. Was du geschrieben hast: "Ich habe gestern Hamilton abgeledert. Er war mit seinem F1-Boliden, ich mit meiner G-Klasse. Gefahren wurde im schweren Gelände. Um wie viel weiter bin ich gekommen? Keine Ahnung, wir haben es nicht gemessen, Training halt".

    Geh mal damit in ein Autoforum und lass dich vom deutschen Gehabe zerlegen.

  • Ich selbst komme hobbymäßig eigentlich vom Modellhubschrauber-Fliegen. Dabei taucht auch regelmäßig die Frage nach dem besten, ersten Modell auf. Die Meinungen gehen dabei extrem weit auseinander. Ich selbst bin der Meinung, dass das Erlernen des Fliegens an sich bereits sehr anspruchsvoll ist und und man jegliche Nebenschauplätze in Form von nicht optimal funktionierendem Material tunlichst ausmerzen sollte. Das "in der Luft bleiben", ist schon schwierig genug, so dass man keinerlei zusätzlicher Unwägsamkeiten brauchen kann.


    Beim Schießsport kann man das allerdings nicht so pauschal sagen: Wahrscheinlich würde man das saubere Abziehen des Abzugs mit einem hakeligen Diestpistolenabzug wesentlich effektiver erlernen können, als mit einem feinen, einstellbaren Matchabzug. Auf der anderen Seite hätte dann wahrscheinlich beim mir die Motivation stark gelitten, wenn das Trefferbild nicht gut ist. Man benötigt ja auch irgendwie ein Erfolgserlebis, zumal, wenn man nicht jeden Tag auf den Schießstand gehen kann. Von daher bin ich nicht sicher, ob es besser wäre, gleich mit einer TOP-Pilstole oder lieber mit einer nicht so tollen Pistole anzufangen.


    Da meine Frau und ich unsere WBKs auch noch nicht so lange haben, standen wir beim Thema "welche erste Pistole" vor dem genau gleichen Problem. Im Verein konnten wir einiges an Kurzwaffen ausprobieren. Eigentlich wusste ich bereits nach der ersten Durchsicht der Frankonia-Webseite, dass ich irgendwann eine SigSauer X-Five Supermatch haben will und dass ich eine H&K USP auf keinen Fall haben will (unsere Vereinswaffe) Das hat sich dann auch nach einem Jahr Training und einem Messebesuch nicht geändert. Also habe ich mir die X-Five lange vor Erteilung der WBK vorbestellt und auf Lager legen lassen. Ich habe es bis jetzt nie bereut und hatte bis jetzt auch nach mehren 1000 Schuss noch keine einzige Fehlfunktion. Der Abzug passt genau so, wie ich diesen haben wollte.


    Was ich damit sagen will: Es gibt da draußen bestimmt noch andere Kurzwaffen, welche mir noch einen Tick besser liegen könnten, aber ich mag meine X-Five einfach, weil ich Sie auch unbedingt haben wollte. Man arrangiert und identifiziert sich dann automatisch mit der Waffe. Das einzige, was ich getauscht habe, waren die Griffschalen. Ich habe momentan die Hogue Piranha-Grip Schalen drauf.

    Mit einem 22er Wechselsystem, X-Mount und einem Red-Dot ist das Teil universell einsetzbar.

    Das anfängliche Gewicht relativiert sich im Laufe der Zeit. Meine Frau wollte zuerst überhaupt keine Ganzstahlwaffe haben, weil ihr diese beim in die Hand nehmen viel zu schwer vorkam. Sie hat sich dann aber doch für eine SigSauer LDC II entschieden und plötzlich alles ist kein Problem mehr.


    Bei uns im Verein gibts, besonders bei den exklusiveren, hochpreisigen Modellen auffallend viele Probleme. CZ ist seltsamerweise bei uns kaum vertreten.


    Letztendlich ist es eine recht schwierige Entscheidung, welche Erst-Pistole man nehmen sollte. Einen Heli kann man locker wieder verscherbeln (so weit kommt es meistens eh nicht, weil das Teil im Acker steckt :-)). Eine Pistole zu tauschen ist leider nicht so ganz einfach. Letztendlich muss man sich einfach sein Wunschobjekt zulegen und dann schauen, ob man damit klarkommt. Ewig lange rummachen bringt nur Verwirrung. Trotzdem macht es natürlich immer Sinn, so viele Waffen wie möglich zu probieren, sofern man die Möglichkeit dazu hat.

  • Ich selbst komme hobbymäßig eigentlich vom Modellhubschrauber-Fliegen. [..] Ich selbst bin der Meinung, dass das Erlernen des Fliegens an sich bereits sehr anspruchsvoll ist [..] Das "in der Luft bleiben", ist schon schwierig genug, ...

    Ein sehr guter Vergleich wie ich finde und da hänge ich mich mal dran auf ... grin-.)


    Wenn du deinen Hubi fernsteuerst, wirst du doch auch nicht mehr überlegen müssen, welchen Hebel du für welche Funktion an deiner Fernbedienung betätigen musst. Das wird dir sicher schon "in Fleisch und Blut" übergegangen sein. Und durch was ... durch Training.

    Du mußt nicht mehr Aufmerksamkeit und Gehirnaktivität vergeuden, den Hubi zu steuern, das machen dein Gehirn deine Finger schon GANZ AUTOMATISCH, oder nicht?

    Ist wie bei einem Klavierspieler, der muß auch nicht mehr überlegen welche Tasten er nun GENAU antipsen muss für welchen Ton ... das ist durch Training abgespeichert.


    Und genau so ist es bei und mit Waffenbeherrschung ... das genaue Treffen kommt erst nach der verinnerlichung viel später dran ... :Game:

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Zitat

    ... das genaue Treffen kommt erst nach der verinnerlichung viel später dran ...

    Dann gibts ja doch noch Hoffnung, mit der Zeit etwas besser zu treffen ::hahah::


    Zitat

    Wenn du deinen Hubi fernsteuerst, wirst du doch auch nicht mehr überlegen müssen, welchen Hebel du für welche Funktion an deiner Fernbedienung betätigen musst. Das wird dir sicher schon "in Fleisch und Blut" übergegangen sein. Und durch was ... durch Training.

    Du mußt nicht mehr Aufmerksamkeit und Gehirnaktivität vergeuden, den Hubi zu steuern, das machen dein Gehirn deine Finger schon GANZ AUTOMATISCH, oder nicht?

    Ja, bisschen hin- und herfliegen und das übliche Kunstflugprogramm geht ohne großes Nachdenken nebenher. Es gibt aber Figuren, da muss ich sämtliche Kommunikation konsequent abstellen, sonst krachts. Ist ein super Konzentrationstraining, wie ich finde. Fehlertoleranz: Null, sonst Kosten und Reparieren!



    Mir ist wohlbekannt, dass es (meist hinter den Rücken der Betroffenen), kleine Sticheleien gibt, wegen des verwendeten Anfängermaterials.

    (Im Modellflug ist das aber noch viel extremer). Es herrscht oftmals die Meinung, dass ein Anfänger kein Super-Duper-Hightech-Equipment benötigt. Stattdessen soll er erstmal die "Sache" an sich lernen, bevor er würdig ist, sich ein "Profiteil" leisten zu dürfen. Eigentlich ist es in den Augen mancher sogar "verboten", gleich mit teurem Equipment anzufangen.

    Mich nerven diese Ansichten ehrlich gesagt etwas, denn, wieso soll sich ein Anfänger nicht gleich etwas Gescheites kaufen dürfen?

    Natürlich wird es IMMER jemanden geben, der auch mit einer Gurke 1000x besseres leistet (übrigens völig egal, in welchem Hobby), als der Anfänger mit einem Hyper-Teil. Ja und? Soll sich nur deshalb ein Anfänger mit etwas Billigem zufrieden geben, wenn er aber gleich etwas Hochwertges anschaffen kann oder will?


    Und natürlich weiß so gut wie jeder Anfänger, dass eine gute Ausrüstung schlechte persönliche Leistungen nur sehr bedingt kaschieren kann.

    Letztendlich dient es nur der Selbstbestätigung der "Überflieger" und "Naturtalente" mit einer günstigen Waffe besser zu schießen, als der Anfänger mit seinem 4k Teil. Ist neidlos anerkannt eine tolle Leistung.


    Ich habe es mir in sämtlichen, techniklastigen Hobbybereichen angewöhnt, mir das zuzulegen, was ich mir leisten will und was mir gefällt und mit dem ich persönlich klarkomme. Völlig egal, was andere denken und völlig egal, ob ich schon würdig bin oder nicht. Das Leben ist zu kurz für Kompromisse.


    Eines finde ich jedoch sehr positiv: Neid scheint es unter Schützen (zumindest die, die ich kenne) nicht wirklich zu geben. Meist freuen sich die Kameraden mit einem, wenn man etwas Neues hat. Beim Modellflug und anderen Hobby sieht es da ganz anders aus. Da muss man sich genau überlegen, was man anschafft, um nicht den Hass vom Rest der Welt auf sich zu ziehen. Das kann wirklich nerven...

  • Richtig so, machen was Spaß macht.

    Ich habe mir ales erste Waffe eine gebrauchte 1911 gekauft. Wollte ich unbedingt haben.

    Nix getroffen. Also HighEnd 1911 gekauft, musste ja an der Waffe liegen.

    Wieder nix getroffen.

    Revolver meiner Frau geschossen: oh, ich treffe ja was...

    Dann einen bauen lassen nachdem ich wusste was ich brauche, dann folgten einige Standard Revolver.

    Lief alles prächtig, Pistolen nicht weiter beachtet.

    Irgendwann mal hat mir einer ne CZ in die Hand gedrückt, naja, seitdem habe ich mehrere davon.


    Das Doofe ist: man braucht recht lange um herauszufinden was einem liegt wenn man erst mit der Materie angefangen hat.

  • Wen juckt das denn? Jeder kann trainieren, womit er will!. Und worauf ich/wir im Traoning Wert legen - glaubst du wirklich, dass sich irgendjemand rechtfertigen muss?

    Da ist es wieder, dieses typische deutsche Gehabe: kaum tut jemand etwas nicht mainstreammäßig, kommen die Klugscheißer und Besserwisser um zu kritisieren. Zum kotzen!

    Bitte Sachlich beim Thema bleiben !!!!!!!!!!!!!

    -----Bei Supportanfragen bitte immer Usernamen angeben!!! ------
    Hilf dir selbst dann hilft dir Glock

  • Ja, irgenwie muss man ja mal mit der eigenen Waffe mal anfangen. Perfekt kann man das so oder so nicht machen. Wie auch. Erst mit der Zeit stellt sich dann heraus, ob die ausgesuchten Disziplinen passen und ob die Waffe zum eigenen Empfinden passt. Der Geschmack entwickelt sich - dafür benötige ich aber noch Zeit. So weit bin ich noch nicht. Also nutze ich das, was ich habe und versuche, damit so gut es geht zu trainieren und mein Trefferbild zu verbessern.

    Übrigens tat mir eine 4-wochen Trainingspause vom scharfen Kurzwaffen-Schießen richtig gut. (nur bisschen Trockentraining dazwischen) Da hat sich wohl einiges gesetzt und es haben sich ein paar neue Gehirnwindungen neu vernetzt.


    Was ich noch herausgefunden habe: Mit einer komplett unbekannten Waffe schießt es sich erstmal gar nicht schlecht (außer mit der Glock 17 meines Vereinskameraden...). Liegt vielleicht daran, dass man weiß, dass die Waffe unbekannt ist und man damit irgendwie seine Reflexe (Flinchen usw.) auf Null setzt.

    Der Effekt hält aber nicht lange an :-)

  • Der Effekt hält aber nicht lange an

    Den Effekt kann man auch oft beim Bowlingspielen beobachten wenn absolute Anfänger das Erste mal spielen ... die sind meist gar nicht so schlecht.

    Wenn sie dann aber anfangen sich zu "konzentrieren", dann häufen sich die "Rinnerl" ... :hyster:

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.