Erste 9mm und dann gleich High End?

  • Wen juckt das denn? Jeder kann trainieren, womit er will!. Und worauf ich/wir im Traoning Wert legen - glaubst du wirklich, dass sich irgendjemand rechtfertigen muss?

    Da ist es wieder, dieses typische deutsche Gehabe: kaum tut jemand etwas nicht mainstreammäßig, kommen die Klugscheißer und Besserwisser um zu kritisieren. Zum kotzen!

    Es geht schon wieder los!

    Normale Diskussionen und Erfahrungsaustausch werden wieder mit unflätigen Kommentaren abgekanzelt!

    Leute so NICHT wenn das so weitergeht werden uns weitere User verlassen müssen, Letzte WARNUNG @ whoami sonst weist du sicher wo du bald nicht mehr bist. (iamout)

    Da gibst auch keinerlei Diskussion.

    Beitrag wird GELÖSCHT

    soe

    soe
    ************************
    Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen.
    Platon


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  • Auf den letzten Seiten gehts oft um Basics die doch eigentlich bekannt sind.


    Möchte der ambitionierte Schütze sich eine Kurzwaffe zulegen, kommt er erstmal um Eines nicht herum: optisch gut finden, das Auge isst schließlich mit, selbst in die Hand nehmen - und dann nach Möglichkeit testen. Dann lichten sich schonmal die Nebel.


    Dabei gibts ein paar Eigenschaften die selbstverständlich sein sollten - daher verstehe ich einige Diskussionen (und die in einem Beitrag völlig überflüssige Unhöflichkeit) hier nicht. Wenn das Reglement einen 6" Lauf zulässt und eine meiner möglichen Wunschwaffen in eben dieser Ausführung zu haben ist, was um Wimmels Hillen soll mich denn dran hindern sowas haben zu wollen, wenn die Cracks mir dazu raten? Ich will doch treffen und mich nach Möglichkeit irgendwann mit den Besten messen. Den Wunsch nach optimaler Treffkunst mal vorraus gesetzt.


    Das heisst neben exakter Visiering noch gravierender: Thema Abzug. Ein Vorredner meinte, vielleicht in etwas jugendlicher Unbedarftheit, man würde mit einem kratzenden, schlechten Abzug womöglich besser lernen. Dem ist mitnichten so!

    Da passiert höchstens Eines: derjenige verliert ganz schnell die Lust. Ein alter Hase dagegen kann auch mit schlechtem Abzug treffen, er hat's halt raus und kompensiert schlechtes Material mit Erfahrung und Können. Ein Newcomer dagegen zweifelt ganz schnell an sich selbst und gibt schlechtestenfalls auf.

    Mit weniger guten Angeln lassen sich genauso Fische fangen wie mit super Teuren. Beim treffen mit Waffen fürs sportliche schießen isses da etwas anders.


    Dazu kommt noch Eins. Einträge auf der Grünen sind immer mit Aufwand, sprich Befürwortungen verbunden. Also, passendes Budget vorraus gesetzt (!) gibts nur eine logische Empfehlung, sinngemäß in altbekanntem Reim: 'Prüfe bevor sich länger bindet, ob sich nicht was Bessres findet.'

    Und das ist grade gut genug. :sla:

    Et hätt noch immer jot jejange.

    Uralte kölsche Weisheit

  • Ja, irgenwie muss man ja mal mit der eigenen Waffe mal anfangen. Perfekt kann man das so oder so nicht machen. Wie auch. Erst mit der Zeit stellt sich dann heraus, ob die ausgesuchten Disziplinen passen und ob die Waffe zum eigenen Empfinden passt. Der Geschmack entwickelt sich - dafür benötige ich aber noch Zeit. So weit bin ich noch nicht. Also nutze ich das, was ich habe und versuche, damit so gut es geht zu trainieren und mein Trefferbild zu verbessern.

    Übrigens tat mir eine 4-wochen Trainingspause vom scharfen Kurzwaffen-Schießen richtig gut. (nur bisschen Trockentraining dazwischen) Da hat sich wohl einiges gesetzt und es haben sich ein paar neue Gehirnwindungen neu vernetzt.


    Was ich noch herausgefunden habe: Mit einer komplett unbekannten Waffe schießt es sich erstmal gar nicht schlecht (außer mit der Glock 17 meines Vereinskameraden...). Liegt vielleicht daran, dass man weiß, dass die Waffe unbekannt ist und man damit irgendwie seine Reflexe (Flinchen usw.) auf Null setzt.

    Der Effekt hält aber nicht lange an :-)

    Wir bekommen auch ja immer wieder Neue Mitglieder in unseren Verein, die sich am Anfang mit der Vereinswaffe begnügen müssen. Wenn sie mal die "Ersten Gehversuche" hinter sich haben und die Scheibe treffen, lass ich sie schon mal ein paar mal, mit einer meiner Waffen schießen, damit diese auch andere, als die Vereinswaffe kennen lernen.

    Aber wie du schon richtig erkannt hast, der Spass kommt dann meist erst, wenn sich die ersten Erfolge, mit Treffern ins Schwarze einstellen und damit auch erkennbar wird, das es Aufwärts geht.

    Natürlich ist die Motivation durch Lob und Zuspruch wichtig.

    Bei der Auswahl für eine spätere Eigene Waffe, sollte man nicht nur das "Ding" in die Hand nehmen, besser ist es damit zu Schießen, um zu sehen wie komme ich damit zurecht.

    Viele kommen am Anfang mit einer Glock, wegen des Abzuges nicht klar und lehne diese ab. Aber das ist alles nur Übungssache (ich hatte ja selbst zwei) man muss sich daran gewöhnen, dann klappt es sehr gut.

  • Thema Abzug. Ein Vorredner meinte, vielleicht in etwas jugendlicher Unbedarftheit, man würde mit einem kratzenden, schlechten Abzug womöglich besser lernen. Dem ist mitnichten so!

    Da passiert höchstens Eines: derjenige verliert ganz schnell die Lust.

    Dieser Vorredner ist alles andere als jugendlich :-)


    Ich habe gerade einen (auch nicht mehr ganz jungen) Schützenkollegen, der aus welchem Grund auch immer vor ca. 2 Jahren mit einer gebrauchten Glock 17 angefangen hat zu schießen - während andere 2000 € und mehr ausgegeben haben. Die Ergebnisse waren wie zu erwarten anfangs sehr mäßig. Aber sehr fleissig trainiert hat er und einiges an Munition investiert.


    Beim Jahresabschlußschießen unseres Vereins hat er nun gegen ca. 50 Konkurrenten den zweiten Platz erreicht und bis auf einen Top-Wettkampfschützen alle alten Hasen inklusive mir dumm dastehen lassen.

    Allerdings, das muß ich zugestehen, haben wir an dem Tag nur auf Stahl geschossen, also Fallplatten und Popper.

    Nichtdestotrotz, er hat eine hervorragende Waffen- und Abzugskontrolle entwickelt, d.h. jetzt würde sich eine Investition in eine präzisere Waffe erst recht lohnen.


    Die anfänglichen Erfolgserlebnisse kann man nach meiner Erfahrung gut dadurch erhöhen, daß man, sofern es der Stand zuläßt, auf kürzere Entfernung beginnt. So machen es zumindest auch alle kommerziellen Schießtrainer, deren Kurse ich bisher besuchen konnte.

  • Interessant, dann wäre die Walther zumindest für meine Frau interessant, vielleicht auch für mich. Ich schreibe Walther mal an, bei denen ist der gleiche Wert auf der Homepage. Ein Sportabzug mit 2000g ist doch aber ungewöhnlich hoch, oder?


    pasted-from-clipboard.png

    Habe die Antwort von Walther heute bekommen;


    Sehr geehrter Herr ...,

    Abzugsgewicht gilt für den Neuzustand, die kupferfarbene "light" Feder setzt sich aber ziemlich schnell auf das von Ihnen angegebene Gewicht.

    Die Genauigkeit einer Lyman Waage kann ich nicht beurteilen, wir arbeiten mit geeichten Gewichten und vorgegebenem Abzugswinkel.

    Man kann allerdings mit einer standard Abzugsfeder wieder auf 20N kommen, falls benötigt.

    Das ist eine Erklärung. Trotzdem hätte ich nicht erwartet, daß sich die Werte so schnell von der Normangabe entfernen. Aber in dem Fall ist das ja gut.

    Beste Grüße

  • Zitat

    Die anfänglichen Erfolgserlebnisse kann man nach meiner Erfahrung gut dadurch erhöhen, daß man, sofern es der Stand zuläßt, auf kürzere Entfernung beginnt. So machen es zumindest auch alle kommerziellen Schießtrainer, deren Kurse ich bisher besuchen konnte.

    Meine Frau und ich sind sehr froh darüber, dass alle unsere Kurzwaffenstände voll begehbar sind. Das erste halbe Jahr haben wir sehr viel auf kurze Distanzen geübt.

    Dabei gingen die Meinungen jedoch auch etwas auseinander. Ein (externer) Trainer in einem Schießsportzentrum meinte: Zuerst mal auf ganz kurze Entfernungen ins Schwarze kommen. Dann erst die Entfernung steigern. Das hörte sich für uns vernünftig an.

    Es gab aber auch Stimmen, dass wir unbedingt auf 25m trainieren sollten, weil das nachher im Wettkamp auch so sei. Klar, irgendwann muss man die 25m packen, aber das Schussbild wird meiner Ansicht nach dadurch nicht besser - das demotiviert eher. Mir liegen eher die kurzen, dynamischen Entfernungen, ruhig unter Zeitdruck (BDMP). Präzision auf 25m mit viel Zeit ist eher nicht so meines. Ich arbeite aber dran...

    Sehr praktisch finde ich übrigens diese "Abplatzscheiben", bei denen man schon aus der Entfernung heraus aus die Treffer in Echtzeit sehen kann. Da kann man sofort reagieren und die Fehlschüsse erkennen udn eventuell das eigene Fehlverhalten direkt zuordnen.

  • Habe die Antwort von Walther heute bekommen;


    Sehr geehrter Herr ...,

    Abzugsgewicht gilt für den Neuzustand, die kupferfarbene "light" Feder setzt sich aber ziemlich schnell auf das von Ihnen angegebene Gewicht.

    Und dann hört sie plötzlich auf, sich "zu setzen" - oder geht das in derselben Geschwindigkeit dann weiter ? ::dry::


    Offen gesagt, wenn MIR als Hersteller bekannt würde, daß ein verbautes Teil "ziemlich schnell" nachläßt,

    dann würde ich Sorge dafür tragen, dort einen Ersatz besserer Qualität einzubauen und nicht darauf hinweisen,

    man könne ja den angegebenen Wert mit einem Ersatzteil wieder herstellen :rolleyes:


    Offenbar gibt es einfach unterschiedliche Vorstellungen und Definitionen zum Begriff "Qualität" ::c.o.l).

    Jeszcze Polska nie umarła, kiedy my żyjemy.

  • Nach den Erfahrungen der Besitzer hier scheint sich die Feder dann ja tatsächlich zu stabilisieren. Aber seltsam ist das schon: Normal erreicht ein mechanisches Produkt ja oft am Anfang noch nicht die angegebenen Parameter, nach einer gewissen Zeit aber schon. Ich hätte erwartet, daß die Waffe mit ca. 1500g angegeben ist und wenn jemand wegen 2000g meckert sagt man, es müssen erstmal ein paar hundert Schuß raus...

  • Federn kann man sehr unterschiedlich ausführen. U.a. gibt es Federn, die sind zeitlich begrenzt haltbar oder dauerfest und es gibt Einbaufälle, wo die Belastung der Feder durch die Vorspannung so hoch sind, dass ein Setzvorgang, also ein Verkürzen der Federlänge stattfindet. Dieses Verkürzen führt automatisch zu einer geringeren Federkraft, in diesem Beispiel zu einer reduzierten Abzugskraft. Der korrekte Weg wäre hier die Feder gesetzt zu beziehen, dann wird der Setzvorgang schon bei der Herstellung gemacht. Wahrscheinlich ist es so, dass in dieser Ausführung eine geringe Stückzahl benötigt wird oder man eine bereits lagernde Feder verwendet.

    Aber ich "lese" das nicht so negativ, da ja Absicht und ein vorhersehbarer Ablauf dahintersteht. Ausserdem ist es nicht ungewöhnlich, dass ein neuer Abzug ein etwas höheres Abzugsgewicht hat und sich einläuft.

  • Federn kann man sehr unterschiedlich ausführen. U.a. gibt es Federn, die sind zeitlich begrenzt haltbar oder dauerfest und es gibt Einbaufälle, wo die Belastung der Feder durch die Vorspannung so hoch sind, dass ein Setzvorgang, also ein Verkürzen der Federlänge stattfindet. Dieses Verkürzen führt automatisch zu einer geringeren Federkraft, in diesem Beispiel zu einer reduzierten Abzugskraft. Der korrekte Weg wäre hier die Feder gesetzt zu beziehen, dann wird der Setzvorgang schon bei der Herstellung gemacht. Wahrscheinlich ist es so, dass in dieser Ausführung eine geringe Stückzahl benötigt wird oder man eine bereits lagernde Feder verwendet.

    Aber ich "lese" das nicht so negativ, da ja Absicht und ein vorhersehbarer Ablauf dahintersteht. Ausserdem ist es nicht ungewöhnlich, dass ein neuer Abzug ein etwas höheres Abzugsgewicht hat und sich einläuft.

    Richtig! Eine Pistolenabzug im Neuzustand wird immer einen höheren Wiederstand aufweisen, als einer mit dem schon einige tausend Schuß gemacht wurden. Außer, ein bereits vom Hersteller getunter Abzug, der extra auf ein bestimmtes Gewicht getrimmt wurde. Ich hatte das bei meiner Glock erlebt, im Neuzustand, war dieser um einiges härter, als nach 5000 Schuß.

    Unterschiedliche Federn, beeinflussen logischer Weise auch das Abzugsverhalten und das Auslösegewicht

  • Da steht "Das Wechselsystem muss an das jeweilige Griffstück angepasst werden. Gerne übernehmen wir das für Sie! Kosten je nach Aufwand bis zu 60€."

    Da fällt mir noch ein: Wenn es angepaßt werden muß, paßt es ja auch nicht auf zwei baugleiche Waffen? Also selbst wenn meine Frau und ich sich für das gleiche Pistolenmodell entscheiden würden, bräuchten wir zwei Wechselsysteme, richtig?

  • Also selbst wenn meine Frau und ich sich für das gleiche Pistolenmodell entscheiden würden, bräuchten wir zwei Wechselsysteme, richtig?

    Da würde ich mal von ausgehen. Es wäre ja auch unschön wenn das Wechselsystem auf der einen Waffe gut läuft, auf der anderen weniger oder gar nicht gescheit.

  • Da würde ich mal von ausgehen. Es wäre ja auch unschön wenn das Wechselsystem auf der einen Waffe gut läuft, auf der anderen weniger oder gar nicht gescheit.

    Macht Sinn, Ist vielleicht auch gut so. So kann man sicher gehen, daß jeder wirklich kauft, was er am besten findet. Und das Wechselsystem sparen wir uns wohl erstmal.

  • Und das Wechselsystem sparen wir uns wohl erstmal.

    Wenn der Bestand bei Euch ohne großen Bedürfnisaufwand eine weitere Kurzwaffe in KK zuläßt, womöglich von Beiden nutzbar, dann ist es m.E. vernünftiger, diese zu kaufen, anstatt zwei Wechselsysteme.


    Auch wenn die Montage eines WS keine große Sache ist - man greift doch aus Bequemlichkeit eher zur fertigen Waffe.


    Ich habe für meine Colt 1911 ein Originales KK System mit der "Floating Chamber" - technisch eine tolle Lösung und funktionell eine gute Waffe - aber in der Praxis liegt das WS seit Jahren im Tresor.


    Wenn ich KK schießen will, dann lange ich eben zur SpoPi oder zum KK Revolver, die sind schon fertig

    :)

    Jeszcze Polska nie umarła, kiedy my żyjemy.

  • KK Pistole schießt sich halt' sehr angenehm und wäre zum Lernen vielleicht nicht verkehrt. Wenn es dann einigermaßen läuft, kann man immer noch GK weiterschießen. Wir überlegen mal noch.

    Ich bin ja absolut FÜR KK - nur wenn es möglich ist, eben mit einer eigenen Waffe in dem Kaliber.

    Jeszcze Polska nie umarła, kiedy my żyjemy.