Prepper auf der Anklagebank

  • Gestern musste ich durch die Nachrichten der ÖR-Meiden erfahren, dass ich wahrscheinlich auch bald Besuch vom SEK bekomme, meine Sportskonkurrenten bald aufatmen können: Der Platz vor ihnen wird wohl bald FREI werden... 8| .... 8| .... ;(


    Es geht um das Verfahren rund um eine Social-Media Gruppe namens "Nordkreuz" in Mc Pomm.
    Die ÖR Medien stellt den Einsatz eines SEK sowie die Überwachung der Teilnehmer dieser Gruppe durch den Verfassungsschutz, den Inlandgeheimdienst in direkter Verbindung zu dem Hauptanliegen der Personen: Dem PREPPING.


    Besitzt ein Prepper privat, oder beruflich auch noch WAFFEN... so wird dies als "STAATSGEFÄHRDEND" wahrgenommen.


    Was ich nicht verstehe und was mir, ehrlich gesagt, ANGST bereitet... denn: MOMENT! Da passe ich ja INS PROFIL?!


    JEDOCH muss ich anmerken:
    Ich tue nicht mehr, als der Staat von mir als BÜRGER ja auch verlangt... nur habe ich einen FEHLER: ICH BESITZE WAFFEN!
    Lassen wir die mal außer acht: So mag ich eine QUELLE einführen:



    FERNER:

    Eigenverantwortung sinnvoll wahrzunehmen, setzt ein entsprechendes Wissen über die relevanten Risiken, die Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Leistungsfähigkeit sowie die notwendigen Selbstschutz- und Selbsthilfefähigkeiten voraus.
    [SIE]... verfolgt das Ziel, die genannten Zielgruppen hinsichtlich möglicher Gefahren und Bedrohungen, ihrer möglichen Konsequenzen für den Staat und die Bevölkerung sowie über die Planungen von Gegenmaßnahmen und Schutzmöglichkeiten aufzuklären und zur Vorsorge anzuregen.

    Im Rahmen aber der Verfolgung, die von Seiten des Staates jetzt gegen die s.g. "PREPPER" stattfindet, darf gemutmaßt werden, dass der Bürger doch nur INKONSEQUENT ein wenig "SPIELEN" soll... nimmt er seine Aufgabe ernst, so fühlt sich der Staat offensichtlich in einer Konkurrenzsituation angegriffen!


    Diese Art und Weise der Vorverurteilung, die einhergeht mit einer völlig aus dem Ruder gelaufenen Staatsgewalt muss öffentlich angeprangert werden!
    Es kann nicht sein, dass ein SEK das Heim verwüstet, Gegenstände und Waffen beschlagnahmt, Familienmitglieder nachhaltig traumatisiert... nur weil Papa sich ein Dieselagregat gekauft hat, zufällig Jäger oder Sportschütze ist und sich in Foren (wie DIESEM!) darüber austauscht, welche Gefahren und wo die Grenze der staatlichen Handlungsfähigkeit enden und die persönliche Verantwortung beginnt!


    Der Staat macht seinen Bürgern vermehrt ANGST und hier muss so langsam eine DEBATTE stattfinden, die mal klarstellt, welche Werte in unserem Land gelten sollen:


    Es gibt ein paar Gründe, die das harte Vorgehen rechtfertigen sollen und wären sie mehr als nur Vorverurteilungen, haltlose Sprüche naiver Traumtänzer, so würde ich den derzeitigen Maßnahmen auch Beifall spenden:

    • Freude am "UNTERGANG DER WELT"
    • Unmenschliches Handeln im Krisenfall
    • Herbeiführen (!!!) oder verschärfen (!!!) von Krisen
    • Verängstigung in der Gesellschaft verbreiten

    Der Tenor ist klar, die Vorwürfe sollten jedoch bevor ein nicht wieder gut zu machender SCHADEN eintritt, genauestens geprüft werden:


    Wer sich darauf vorbereitet, die freiheitlich demokratische Grundordnung dieses unseren Landes abzuschaffen, oder Krisen dahingehend zu verschärfen, der ist ein Staatsfeind, dessen Schuld sich leicht auf seine verfassungsfeindlichkeit begründen lässt. Egal, aus welcher sozialen Gruppe (Staat, Bürger, Feind) so eine Person oder so eine Gruppe entstammt: JEDER hat das Recht auf Widerstand dagegen! (ARTIKEL 20 GG).


    Das bedeutet, wenn jemand sich nicht nur auf "DEN TAG X" vorbereitet, sondern diesen auch "HERBEIFÜHREN WILL"... so wäre dies selbstverständlich ein Grund massiv tätig zu werden.
    Nur: Es sollten bitte auch BEWEISE dafür vorliegen... denn: Nur weil jemand Waffen besitzt, sich Gedanken über Notwehr macht und sich zudem auf Krisen in einem nicht fanatischen Rahmen vorbereitet (Ein paar Wochen Nahrung, Notstrom, Schlauchboot, etc...), macht ihn dies noch lange nicht zu einem Staatsfeind oder einen Terroristen.


    Ich bin der Meinung einmal mehr gerät "DAS MASS DES ANSTANDES" aus den Fugen:
    Es ist BELOBIGENSWERT, wenn Menschen für andere einstehen oder sich auf Krisen vorbereiten, um den Staat zu entlasten.
    Waffenbesitzer werden sich darüber hinaus Gedanken machen, was ihr besonderes Potential an Anforderungen an sie stellt!
    Dies ist nicht einfach.
    Ich selbst definiere genau ZWEI GRÜNDE mit meinen Waffen ausnahmsweise Gewalt gegen Menschen auszuüben... es kann dabei nur zwei Gründe geben überhaupt Gewalt gegen Menschen auszuüben: NOTWEHR und NOTSTAND! Es müssen also ganz massive Schäden bevorstehen, am ehesten der Tod eines oder vieler Menschen, bevor ich die Waffe gegen jemanden richte. So habe ich es gelernt und zwar bei der Bundeswehr.
    Darüber hinaus ist doch bitte logisch: Wir haben bereits heute auf dem Lande ca. 1..4 Stunden STROMAUSFÄLLE im Jahr. Die Unwetter werden immer heftiger... trifft es einen, so ist eine Woche "Notstand" keine Besonderheit! Dabei braucht es nur "WETTER"... und keinerlei "NATURKATASTROPHE".


    Wenn so eine Katastrophe eintritt, dann sollte man schon für zwei Wochen Lebensmittel, zu Trinken, Möglichkeit Strom zu nutzen, Medizinisches Equipment um einen Bruch zu schienen, Herz- und Kreislauf zu retten, etc... kurzum: Wenn HILFE gebraucht wird... ist wichtig, dass Menschen HILFE bekommen! Für mich SELBST habe ich mir keinen AED zugelegt! Wie soll ich mich selbst damit retten? UNFUG! Ich bin die SCHNELLE CHANCE für meine Familie und Nachbarn!
    Ebenso meine Waffe... wenn ein Landstrich abgeschnitten ist, so kommen auch die Ratten aus ihren Gullys! Wir sehen es bei jedem längeren Stromausfall: Mehr Vergewaltigungen, mehr Raubüberfälle... und jede Menge Verletzte mit bleibenden Schäden oder den Tod. Natürlich freut sich niemand auf solche Krisen! Das ist ABSURD anzunehmen! Aber es muss getan werden, was getan werden muss!
    Meine Nachbarin sagte mal, dass wenn es brenzlig wird sie zu uns herüber kommen wird, weil sie sich bei uns sicher fühlen würde. Sie selbst hat ebenfalls Vorräte... man kann sich also ergänzen. Diese form des Netzwerkes schützt Recht und Ordnung!


    Anstatt also von staatlicher Seite eine Gefahr zu wittern... sollten Menschen, die HELFEN wollen bitteschön als CHANCE gesehen und gefördert werden:


    ICH FORDERE UNTERSTÜTZUNG STATT SEK-EINSÄTZE!


    Es ist verrückt gegen Menschen vorzugehen, die sich vorbereiten HELFEN zu können!
    Die Medien haben es gestern leider so dargestellt, als seien diese "PREPPER" so verrückt wir Islamisten oder Reichsbürger!


    Dabei gab die Regierung selbst eine Broschüre heraus, die PREPPING vom Bürger verlangt... DAS hat die Redaktion gestern leider NICHT ERWÄHNT!
    Sie wollte PREPPING in die SCHMUDDELECKE treiben, manipulierte durch Weglassen wesentlicher Informationen und machte am Rande NATÜRLICH wieder Stimmung gegen LWB:


    Jäger und Sportschützen? Wenn da nicht REICHSBÜRGER zur Bewaffnung ihrer "Reichswehr" darunter sind, so handelt es sich "OFTMALS" um "PREPPER", die ja nicht helfen, sondern Krisen HERBEIFÜHREN WOLLEN... -> SO DAS FAZIT, das beim Zuschauer über geblieben sein muss. Weil man nicht fähig war, das Thema rational und ohne Naivität anzugehen.


    So eine "STIMMUNGSMACHE" ist einem freien Land nicht würdig! ENTWEDER man belegt, dass diese "Nordkreuz"-Gruppe wirklich DRECK am STECKEN hat... und RECHERCHIERT DANN AUCH DIE BEWEISE, die man publiziert.... Dann hätte ich Verständnis für den SEK - Einsatz... wenn wirklich eine OBJEKTIVE GEFAHR für uns alle vorlag... ABER SO?


    So habe ich Angst vor meinem Staat bekommen: Eigenverantwortliche Hilfe untereinander... der Staat spielt sich als "SCHUTZMONOPOLIST" auf, der sowas verbieten will und dabei kann der Staat nur den RAHMEN für echten Schutz bieten, der aber nur Realität wird, wenn seine Bürger FÜR den SCHUTZ einstehen! WIR SEHEN ES: Ohne PRIVATE HILFE... wäre GOSLAR HEUTE NOCH VERSCHLAMMT und abgesoffen! MENSCHEN helfen MENSCHEN... das ist ZIEL... und wo es einige zu ihren Gunsten übertreiben? Muss man hinschauen! JA! Aber erst wenn der Egoismus SCHADEN FÜR ANDERE bedeutet... also eine "BESCHAFFUNGSKRIMINALITÄT MIT WAFFENGEWALT" im Krisenfall angedeutet wird, ist meiner Meinung nach der Einsatz von Staatsgewalt gerechtfertigt.


    Wie steht ihr zu dem Thema?

  • Wie steht ihr zu dem Thema?

    Mich kann dieser Staat....Regierung...EU Gebilde nicht mehr groß überraschen.....denn alle die nicht ins Normbild des Euromenschen passen, werden früher oder später von denen aus, auf der schwarzen Liste landen und interniert.....die Geschichte wiederholt sich....... :drink:



    Man braucht keine denkenden Menschen für den EU - Monomensch .......sondern Arbeitssklaven.........und Steuerzahler....ohne eigene Meinung und Verstand... :drink:


    Du solltest mehr RTL gucken....dann wird das schon passen mit der EU und dir... ::hahah::



    lg leonardo

    Ich habe keine Vorurteile.
    Ich kann überhaupt niemanden leiden.



    „All right, they're on our left, they're on our right, they're in front of us, they're behind us...they can't get away this time.“
    Lewis B. Puller

  • Staatliche Quellen FORDERN PREPPING:


    http://www.bbk.bund.de/DE/Ratg…heckliste/Checkliste.html


    Broschüre:
    http://www.bbk.bund.de/SharedD…df?__blob=publicationFile


    Die Broschüre ist gut gemacht und vermittelt das Essenzielle sachlich und klar verständlich für jeden.


    Es ist ein UREIGENES Anliegen des Staates, dass Bürger die LEISTUNGSGRENZEN DES STAATES kennen und ein Gefühl entwickeln, wo sie auf SELBSTHILFE angewiesen sind.
    Dazu gibt es inzwischen eine APP: NINA.
    Besser ist jedoch ehrlich gesagt: KATWARN.


    Das sind alles Dinge, die vom Staat fast schon GEFORDERT werden!

  • So sehr ich sonst immer insgeheim Markys Pamphleten etwas kritisch gegenüberstehe:
    Hier hat er zu 100% Recht !


    "Der Prepper" ist doch keine Gefahr für seine Umgebung, sondern jemand, der im Krisenfall helfen kann,
    oder zumindest selber (nicht sofort) Hilfe benötigt. Also doch genau im Interesse des Staates und der
    Allgemeinheit ! (eh selben, dass beides einmal zusammenfällt)


    LG
    -Michael

  • Bericht PANORAMA:



  • mein persönliches Prepping war Ergebnis eines Hochwassereinsatzes, bei dem ich vor massiven Schwierigkeiten in der Durchführung stand. Das heisst, ein Hoden im Eimer und aus den Erfahrungswerten selbst Vorbereitungen getroffen für solche Situationen, um die eigene Familie vor Schäden bewahren zu können.


    Sehe ich auch als problemlos an, meine Nachbar lieben mich dafür, dass ich denen beim großen Stromausfall geholfen habe und meine Angehörigen und Dritten hat diese Macke so um die 100 bis 150 Mal schon das Leben gerettet.


    Ist ne gute Sache, wird halt nur auch ab und an mal von den verkehrten Leuten betrieben, die fahren aber auch Auto, masturbieren oder essen Hühnerfleisch, kann man halt genauso als "negativ" auslegen, wenn man nur dumm genug ist...

    Ich bin ausschließlich aus beruflichen Gründen in diesem Forum und recherchiere mit dem Ziel journalistischer Berichterstattung.


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    Je suis Charlie!

  • Ne, das man Vorräte für x Tage haben sollte, war mal vorgesehen. Dann wurds abgeschafft, weil Kalter Krieg ect ja vorbei war, und mittlerweile wieder aufgegriffen. Mit dem Thema hab ich beim THW auch zu tun.


    Kleine, pikante Details am rande: Telefonnetz hat eine eigene Stromversorgung, damit bei Stromausfall selbiges noch funktioniert. Klappt nur leider mit den heutige ISDN-Telefonen nicht mehr, die haben alle ein Netzteil. Bei VoIP ist ohne Strom natürlich auch schluss.
    Handy funktioniert maximal 24 Std, eher weniger ... dann sind die Akkus an den Stationen leer. Digitalfunk vol Polizei/Feuerwehr/THW gehts genauso. Da soll das THW dann zB Stromerzeuger für bereitstellen ... haben wir aber nie im leben genug...



    @marksman : Hast du vielleicht mal nen Link zu dem Bericht?
    edit: da isser ja schon der bericht, beim tippen dazwischengeschlichen ^^


    Edit die 2.:


    Soll das also so übersetzt werden: Lagert der Polizist, Feuerwehrmann ect was ein, ists blöd weil er im entsprechenden Fall ja nicht drauf angeweisen ist zum Dienst zu erscheinen um versogt zu werden?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Lofwyr ()

  • Sorry, aber "dem Untergang geweiht" ist unsere Gesellschaft tagtäglich, da soll diese Schreibtischschranze seine Theoreme mal im Oderbruch kommunizieren, danach kann der seine Schneidezähne mit gebrochenen Fingern aufsammeln gehen.


    Was zündet bei dem kognitiv als nächstes durch? "Anschnallen im Auto ist Ausdruck einer staatsfeindlichen Gesinnung, weil es beleg dafür ist, Verkehrsregeln nicht einhalten zu wollen!" ???


    AMTSARZT, bitte einmal gucken gehen!!!

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  • Klappt nur leider mit den heutige ISDN-Telefonen nicht mehr, die haben alle ein Netzteil

    Einspruch, Euer Ehren !
    Es gibt durchaus ISDN-Telefone ohne Netzteil, die mit der Speisung durch den NTBA (auch ohne Netzteil) auskommen, extra damit es eben "Notfalltelefone" sind.


    Aber mit der bevorstehenden Abschaltung von ISDN (mir dreht die Telekom es zum Ende des Jahres ab) wird dieses Sicherheitsmerkmal dann natürlich stillschweigend abgeschafft.


    Bei uns im Ort haben wir mehrmals im Jahr (so zwischen 3-6 mal) für 2-8 Stunden Stromausfälle gehabt in den letzten Jahren. Bin ich deswegen verrückt, wenn ich zwei Notstromaggregate habe, die es im Falle des Falles erlauben, dass elektrische Geräte im Haus (Kühlschränke, Pumpen der Zentralheizung, Licht) auch im Falle eines längeren Ausfalls betriebsbereit bleiben ? Ich halte das nur für vernünftig.
    Ich sperre ja auch die Haustür zu und verlasse mich nicht drauf, dass schon keiner was klauen wird, weil wir ja eine Polizei haben.


    LG
    -Michael

  • Ich habe nicht die ganze Sendung gesehen, kann mich also auch irren, aber ich fragte mich bei so manchen intelligenten Ausführungen dieser Sendung spontan:


    Gehen denen für den Waffenentzug so langsam die Reichsbürger aus ?
    Brauchen die eine neue Zielgruppe und haben sie in den Preppern jetzt gefunden ?


    Staatliche Stellen raten selbst zur Vorsorge, aber wird sie dann betrieben (o.K. von manchen vielleicht auch etwas übertrieben) gilt das auch wieder als Infragestellung der Fähigkeit des Staates die Ordnung und Versorgung aufrecht zu erhalten.


    Also was soll man jetzt tun: Vorsorgen oder sich auf den Staat verlassen ?
    ?(


    Fragen über Fragen
    :think:

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • Haben wir unseren dauerverregneten Sommer im Winter, ist bei diesem Schneechaos ganz schnell Feierabend für den "Superduperstaat".


    In den 70ern hatten wir das schon mal, damals haben die Bundeswehr und die NVA die Bevölkerung gerettet. Und jetzt, wer soll das heute machen?



    https://de.wikipedia.org/wiki/…e_in_Norddeutschland_1978



    Bisschen Hirn gehört für den Staatsbürger dazu, wird aber offenkundig im Staatsdienst nicht im gleichen Ausmaße gefordert, um dort in Führungsverantwortung gelangen zu können...

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  • Vorsorge wird vom Bundesministerium für Inneres gefordert, dieser unentdeckte Genius ist nur nachgeordneter Beamter eines Landes.


    Bundesrecht bricht Landesrecht, somit ist klar, was gilt.

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  • Dieser Bericht hat mich ein wenig mitgenommen, muss ich sagen.
    Ich hoffe mal, dass da wenigstens ein paar objektive "GEFAHREN" im Spiel waren, sonst würde ich mich da als potentielles Opfer sehen:


    Ich habe für die zwei Wochen Vorräte, die das BMI vorgeschlagen hat. Habe auch einen Generator.
    Ich spreche mich für ein "STAND YOUR GROUND RECHT" aus, weil ich meine, wenn mich oder einen anderen jemand angreift, weil er ihn verletzen oder gar töten will... sollte NOTWEHR bitteschön als einziger Rechtfertigungsgrund auch in Deutschland eine Option sein. Ob mit, oder ohne Waffen... sich zu wehren ist ein Menschenrecht!


    Also: OH... oh! GANZ SCHÖN GEFÄHRLICH, wenn man nicht kapiert, was HELFEN und was SCHADEN ist...!



    Also schaue ich besorgt auf diesen Bericht von "Panorama". Die schreiben sogar, dass die GSG9 (also TERRORABWEHR, oder habe ich was verpasst?!) tätig wurde?!


    Eventuell ist aber auch die Angst unberechtigt. Denn klar ist auch: Wer irgendwelche Phantasien in die Welt wirft, dass es im Krisenfall erstmal eine "Herrenrasse" oder "Rechte Führung" etablieren wird, oder auf solche Gelegenheit wartet... oder GEIL darauf ist, Menschen mit Waffengewalt zu begegnen... dann ist völlig klar: Dann war so ein Einsatz durchaus gerechtfertigt.


    Keine Ahnung... ich werde aus dem Bericht von Panorama auch nicht schlau?
    Der Schnitt spricht aber Bände über die Intention der Redaktion!
    Da wollte man den Bezug zu Legalwaffen herstellen... damit man hetzen kann: "Alle nur IRRE! Diese Waffennarren..."

  • Die Frage von Pano ist ja nicht, ob Prepper allgemein brandgefährlich sind sondern konkret diese Gruppierung.


    Klar ist aber auch:


    Insbesondere inkompetenten Vertretern der "Staatsmacht", die nach dem Peter-Prinzip arbeiten, ist so etwas unheimlich.


    Die Frage ist dann halt nur, wie solche Beamten über Kernspaltung oder bemannte Raumfahrt denken mögen...

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  • Nö, seit Mitte der 50iger.Eben mit Aufstellung des Bundesamt für Zivilschutz.
    Damals hat man auch noch richtig Kohle vom Staat bekommen, wenn man einen Bunker baute.


    Wäre schön, wenn Vater Staat solche Bemühungen wieder finanziell unterstützen würde, dient immerhin im kleinen, regionalen Rahmen nicht allein dem bösen Prepper sondern eben auch dem Umfeld.



    Ich fänds prima, wenn die Hilfeleistung bei Notfällen ganz regulär so belohnt würde:


    Beschafftes Material und Ausbildung kannste von der Steuer absetzen und wenn Du helfen musstest, kriegst Du dafür das gleiche Geld wie Feuerwehr oder Rettungsdienste für den Einsatz abgerechnet.


    Für 10 Minuten Erste Hilfe kriegste dann 160,- Euro nach Gebührenordnung abgerechnet, wird bei der Einkommenssteuer gutgeschrieben.


    Dann haste die Leute nämlich auch mal wieder motiviert, sich für ihre Mitmenschen zu engagieren!

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