Allgemeine und Anfängerfragen

  • Moin Leute



    Bin ernsthaft am Überlegen ob ich mit den Wiederladen anfange.
    Nach durchstöbern des Forums habe ich allerdings mehr Fragen als Antworten :pinch::pinch::pinch:
    Mir ist bewusst das ich den Wiederladerlehrgang besuchen und die Prüfung bestehen muss, sowie vorher die Unbedenklichkeitsbescheinigung beantragen muss. (wenn jemand für den Raum Thüringen für Ende 2017 oder Anfang 2018 Termine dafür hat, immer her damit 8-.) )


    Die Munition die ich Wiederladen möchte wäre 357 Mag /38 Sec. (hauptsächlich) oder (später) alte Kaliber wie 30/30, 40/40 evt. 45/70, sowas halt.
    So wie ich das raus gelesen habe, spart man auch etwas bei der Herstellung, in Vergleich zu hochwertiger Munition. Und man kann das beste aus seiner Waffe rausholen. Es gibt in meinen Umfeld Wiederlader die verladen hauptsächlich billig, um günstig schießen zu können (ala S&B Schüttpackung).
    Der andere Grund wäre für mich das die Verfügbarkeit einiger Kaliber (meist schlecht bis gar nicht lieferbar oder es ist sehr teuer).


    Habe mich natürlich schon etwas eingelesen, aber wo kann ich die Ausrüstung denn kaufen?
    - Frankonia ist sehr teuer
    - Egun hat nicht die Auswahl bzw. muss man wissen was man kauft.


    Also um es auf den Punkt zu bringen:
    - Ich möchte nur eine Einzelladestation. Einige sage Lee hätte ein gutes Preis/Leistungsverhältnis (duck und wech Murmmel iss im Anflug), andere sagen die sind Schrott
    - Wo kauft ihr?
    - Sind Komplettangebote sinnvoll oder doch lieber selbst zusammenstellen?
    - Welche Komponenten von welcher Firma sollte ich mir kaufen
    - Was benötige ich genau? und was nicht?
    Presse, Tumpler, Handzündhütchensetzgerät, Matritzen, Entladehammer, Messschieber, Hülsenmundentgrader ist klar, kommt noch was dazu?
    Möchte daraus keine absolute Wissenschaft machen, wäre halt für mich nur ein Hobby im Hobby.

    Es ist nicht immer richtig das richtige zu tun :shock:

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Silvio Halti ()

  • www.diplomus.de
    Das ist in Crimmitschau Sächsisch/Thüringische Grenze gut über die A4 zu erreichen.
    Kann ich dir als 27er Inhaber
    wärmstens empfehlen.


    Er macht dieses Jahr glaube ich noch Lehrgänge.
    85 Euro pro Lehrgangseinheit(wiederladen/Böllern/Vorderlader)


    Du kannst dir denn Ausbildungsinhalt aussuchen also wenn du nur wiederladen machen möchtest z.b.


    Übernachtung ist auch ohne Probleme organisiert und kostet nicht die Welt.


    Ich kann dir das nur wärmstens ans Herz legen. :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

  • Danke ::frinds::

    Bitte er macht dieses Jahr noch einen Lehrgang an 2 Wochenenden im November(18 und 25).
    Du brauchst aber die UB in der Hand für die Anmeldung.
    Also so schnell wie es geht beim Amt beantragen. :thumbup:

  • Bitte immer wieder gern. :thumbsup:
    Aber wenn du die grüne Pappe schon hast dauert die UB keine 6 Wochen .
    Ausser euer Amt ist doof was ich nicht hoffe. ::hahah::

  • Moin Leute



    Möchte daraus keine absolute Wissenschaft machen, wäre halt für mich nur ein Hobby im Hobby.


    Man könnte auf diesen Beitrag und seine zahlreichen Fragen zig Seiten Antworten schreiben, die alle bereits gegeben sind, nur nicht von jedem und nicht an jeden


    Kurz gesagt:


    1. einen Wiederlader im Verein suchen und bei dem zugucken
    2. hier und in anderen Foren zu jeder Einzelproblematik suchen und lesen,lesen,lesen
    3. dann noch offene Einzelfragen gezielt formulieren und im Forum stellen.
    4. damit leben, daß einem nicht jede Entscheidung abgenommen wird
    5. wer mit LEE Geräten keine brauchbare Munition fertigbringt sollte es nicht auf LEE schieben :rolleyes:


    CC

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • Hi Silvio Halti ,


    zu den Händlern ,, schau mal im I-Net ,, zb. Grauwolf - Wiederladen 24 usw. ganz am Ende kommt Frank + Moni .


    Gruß

    Absolut erste Adresse ist m.E. Johannsen !
    Aus dessen Katalog habe ich mehr übers Wiederladen und alles was damit zusammenhängt mitbekommen, wie aus mancher Fachliteratur.


    Jetzt kommt von irgendwo her der übliche Einwand : Apothekenpreise !


    Richtig, er ist kein Billigheimer, aber wenn ich etwas brauche und rufe dort an, dann kommt das in 90 Prozent der Fälle
    sofort und auf Rechnung-
    Ansonsten pünktlich nach kurzer Lieferzeit.


    Klar können Händler mit einem Riesenangebot, wo bei den allermeisten Artikeln steht "wird auf Kundenwunsch bestellt" oder "Lieferzeit unbestimmt" billigere Preise machen.


    Aber mir persönlich ist Lagerhaltung, Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Lieferung auf Rechnung schon ein paar Cent mehr wert !


    CC

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch


  • Ok, dass ist doch schon mal mit dem ich was anfangen kann :thumbsup:


    Hi Silvio Halti ,


    zu den Händlern ,, schau mal im I-Net ,, zb. Grauwolf - Wiederladen 24 usw. ganz am Ende kommt Frank + Moni .


    Gruß

    Danke für die Tipps :thumbup: bei Johannsen werde ich auch mal das Angebot durchforsten

    Es ist nicht immer richtig das richtige zu tun :shock:

  • UND sich darüber im klaren sein, dass man STUNDEN über STUNDEN damit verbringt...


    Speziell Ballermunition muss man sich ganz genau überlegen ob man sich das antut....
    Und man muss halt die für sich geeignete Ausrüstung zusammenstellen und kaufen oder bauen...


    Für Präzi oder teure Muni lohnt es sich..


    Wenn du mal einen ganzen Samstag in den Sand gesetzt hast nur um für ne Stunde am Stand was zum werfen zu haben...


    Das muss man schon mögen oder Effizient sein...



    Ich lade mit Lee 223 und 9mm. Also die Munisorten die sich in Massen ohne Mehrstationenpresse nicht sooo lohnen....
    (Aber bei mir ises für einen 9mm Camp Carabine und einen Zickigen 223er Repetierer...)



    Speziell Langwaffen Muni mit der ganzen Trimmerei... Das ist Sklavenarbeit :D


    ;(

  • Speziell Langwaffen Muni mit der ganzen Trimmerei... Das ist Sklavenarbeit :D

    ....für meine Frau (duck und wech)




    Mit der Trimmerei habe ich was beim Ami gesehen, die spannen die zu bearbeitende Hülse in einen Akkuschrauber und bearbeiten die Hülse.

    Es ist nicht immer richtig das richtige zu tun :shock:

  • Mit der Trimmerei habe ich was beim Ami gesehen, die spannen die zu bearbeitende Hülse in einen Akkuschrauber und bearbeiten die Hülse.

    Jaaaa.. Das is auch Unheimlich lustig .... ;(


    Ich hab auch n Akkuschraubermotor in ner Konsole aufn Tisch und bearbeite die Hülse fertig..


    bzw letztens einen "World finest Trimmer" nachgebaut für 223er Ballermuni (Der aber fast noch genauer trimmt als die Lee Trimmwerkzeuge )


    Trotzdem...


    Tumbeln (Kann entfallen wenn die Muni sauber ist)
    fetten
    ZH raus und Resizen
    trimmen
    tumbeln
    ZH setzen
    Ladung Dosieren oder wenns genau werden soll - wiegen und trickeln
    Füllen
    Projektil setzen


    Und das bei jeder einzelnen Patrone....


    Dann was vorhergeht
    Testladungen herstellen
    Ladungen mit verschiedenen Setztiefen herstellen - vorher Züge am Gewehr ausmessen
    Pulvermenge, Projektile und Pulversorte variieren


    Alles genau mitdokumentieren


    Alles wieder von vorne wenn man Pulver, Hülsen oder Projektile oder Gewehr wechselt....


    :bud:

  • Wenn ich das richtig verstanden habe muss man nur bei Langwaffenhülsen trimmen.
    Bei .357 Mag. zum Beispiel ist dieser Schritt nicht nötig. Richtig??

    Es ist nicht immer richtig das richtige zu tun :shock:

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Silvio Halti ()

  • Bevor man so weit ist, daß man den Unterschied getrimmter/nicht getrimmter .357er Hülsen auf der Scheibe sieht, muß man entweder Wunderkind sein, oder zentnerweise Blei übungsmäßig Richtung Scheibe geschickt haben und dann auch nur vielleicht
    :rolleyes:


    Das würde allenfalls dann Sinn machen, wenn man mit Rollcrimp arbeitet, was im .357er bei normalen Gebrauchsladungen überflüssig ist, da genügt ein Taper.


    Die ganze Wiederladerei kann man zur Wissenschaft hochstilisieren oder aber als vernünftige Ergänzung des Hobbys mit durchaus kostensparendem Effekt betreiben.


    Wenn man die Arbeit gut organisiert, die Ansprüche dem eigenen Leistungsniveau entsprechend ansetzt und die Ausrüstung mit Vernunft und Augenmaß einkauft, dann hat es durchaus Vorteile.


    Trotzdem sollte man immer vorher eine nüchterne Bedarfsanalyse abgestimmt auf die persönlichen Umstände machen !


    Wer z.B. nur zwei KW Kaliber schießt und womöglich selbständig ist, der hat Vernünftigeres zu tun als im Wiederladekeller zu hocken.


    Ich z.B. bin im Ruhestand und lade anderthalb Dutzend unterschiedliche, teils gar nicht käufliche Patronen, ich als Schütze kann also kaum etwas Vernünftigeres tun als Wiederladen
    :thumbsup:


    CC

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • Bevor man so weit ist, daß man den Unterschied getrimmter/nicht getrimmter .357er Hülsen auf der Scheibe sieht, muß man entweder Wunderkind sein, oder zentnerweise Blei übungsmäßig Richtung Scheibe geschickt haben und dann auch nur vielleicht

    CC.kleiner Einwand: :!:
    Bei verwendung unterschiedlicher Hülsenfabrikaten ist das einmalige Trimmen durchaus sinnig.
    Bei mir habe ich beim Krimpen unterschiede gemerkt.

    Nur schwarzes Pulver ist gutes Pulver

  • Es ist nicht immer richtig das richtige zu tun :shock:

  • CC.kleiner Einwand: :!: Bei verwendung unterschiedlicher Hülsenfabrikaten ist das einmalige Trimmen durchaus sinnig.

    Damit hast Du natürlich Recht.


    Aber mein Gegeneinwand wäre dann: Wieso soll man sich bei einer Allerweltshülse wie der .357 denn überhaupt unterschiedliche Fabrikate antun ?


    Da taugt praktisch jedes Fabrikat, sogar die oft geschmähten S&B und zumindest bei meinen Vereinen mußte noch kein Wiederlader je eine .357er Hülse kaufen, da ist das Angebot an einmal abgeschossenen Fabrikhülsen weit größer als die Nachfrage :thumbsup:


    CC

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch