PFSG-Schwabach

  • Z. Zt. werden noch Mitglieder aufgenommen. Einstieg erfolgt über BSSB-Mitgliedschaft; je nach Fähigkeiten kann nach 3-4 Monaten die Nachmeldung beim BDS erfolgen.


    http://www.pfsg-schwabach.de

    Das ist aber gnädig vom Verein das man evtl. wenn man gut Schiessen kann oder seinen Namen rückwärts buchstabierend tanzen kann man beim BDS angemeldet wird.


    Geht's noch?


    Wenn die Neumitglieder eine Doppelmitgliedschaft haben wollen dann haben sie die auch zu bekommen und zwar vom ersten Tag an
    .
    Jetzt geht es wohl los hier. :shock:


    Das kann doch wohl nicht war sein das ist eine Frechheit Sonders gleichen. <X::kotze.::
    Da bekommt man 180 Puls bei solchen Aussagen :cursing: .

  • @'Grosskaliberfan,


    die Seite ist tatsächlich ansprechend gemacht. Aber ich würde KEINEN Verein nur über seine HP beurteilen. Bei uns z.B. gibts leider keinen, der sich wirklich drum kümmert, und nen "Profi" damit zu beauftragen, iss auch ned grad billig...


    @Colt 1982,


    bleib mal locker. KEINER verpflichtet dich, dort Mitglied zu werden. Und jeder Verein kann seine Regeln so aufstellen, wie er es will und möchte. Wem die Regeln nicht passen, kann ja woanders hin gehen....

  • @Colt 1982,


    bleib mal locker. KEINER verpflichtet dich, dort Mitglied zu werden. Und jeder Verein kann seine Regeln so aufstellen, wie er es will und möchte. Wem die Regeln nicht passen, kann ja woanders hin gehen...

    Nimm es mir nicht übel aber was soll dieser Unsinn?
    Das ist ja genau so besch.... Wie die Mindestringzahl beim Ersterwerb wie es von manchen Vereinen gehandhabt wird.


    Bei soetwas bekomm ich :kotz:

  • Darum geht´s doch hier garnicht. ICH sehe das auch ähnlich wie du, aber darum muss ich doch hier ned so nen Affentanz aufführen, sorry. In diesem Thread geht es doch ausschließlich darum, Vereine aus der Gegend vorzustellen.
    Wie dieser Verein welche Regeln aufstellt, und ob diese "koscher" sind oder nicht, kann doch jeder Verein selbst bestimmen. Der obige Verein hat sich doch auf die Fahne geschrieben ein "moderner" Verein zu sein. Vieleicht ist man dort doch grad noch am umstrukturieren oder oder oder..... JEDER, der dort Mitglied werden möchte, kann sich doch sein eigenes Bild davon machen.
    Nochmal: ich selbst finde solche "Hürden" auch veraltet bzw. nicht Zeitgemäß. Aber wenn das ein, ursprünglich nur DSB-Verein, ist, dann kannste dort die Uhr nicht von heut auf morgen auf 0 stellen und das Rad neu erfinden. Sowas braucht Zeit. Ich seh das in meinem Verein.

  • Du hast natürlich vollkommen Recht .
    Es grämt einen nur immer solchen Mist zu lesen.
    Gerade weil wir nun schon durch denn Gesetzgeber so gebeutelt werden da müssten die Vereine einfach entspannter agieren .

  • Schon interessant, was da alles an Kommentaren aufläuft. Und noch dazu so nett und professionell geschrieben 8-.) 

    Das ist aber gnädig vom Verein das man evtl. wenn man gut Schiessen kann oder seinen Namen rückwärts buchstabierend tanzen kann man beim BDS angemeldet wird.


    Geht's noch?


    Wenn die Neumitglieder eine Doppelmitgliedschaft haben wollen dann haben sie die auch zu bekommen und zwar vom ersten Tag an


    Ein perfekter Vorschlag. Und dann öffnen wir für diejenigen, die keinerlei Schießerfahrung haben noch unsere Vereinstresore, drücken denen die GK-Handfeuerwaffen und Halbautomaten in die Hand und schicken sie mit dem lockeren Spruch:"Make your day" auf die Stände.


    Mag zwar nicht in Deinen Kram passen, aber bei uns werden Neulinge durch Anfängertrainings angelernt, damit sie in kurzer Zeit die sicherheitstechnischen Aspekte intus haben und auch mit sich selbst - und ihren Ergebnissen - zufrieden sind. Daher auch kein Wachstum ohne Ende. Wenn nämlich wieder mal zu viele Anwärter da sind, kann man die nicht mehr richtig betreuen.


    Und warum regeln wir das so?
    Ganz einfach, damit unsere "Newbees" innerhalb kurzer Zeit den Weg zu der Waffengattung beschreiten können, die sie wirklich interessiert, ob GK-Faustfeuerwaffe, GK-Langwaffe, Selbstlader, oder was auch immer.


    Warum BDS mit Verzögerung?
    Wir planen im Moment massive Umbauten, bis hin zu IPSC. Da wird zwar vieles extern vergeben, jedoch brauchts auch interne Manpower, die nur die Mitglieder stemmen können. Nachdem diese Umbauten nur von IPSClern genutzt werden können, stehen die auch besonders in der Pflicht mitzuhelfen. Nachdem in der heutigen Gesellschaft jedoch vielerorts eine perfekte Nehmerkultur ausgeprägt ist, das sich einbringen aber schnell vergessen wird, gibts da eine erweiterte Kennenlernphase. Stellen wir fest, dass die neuen Mitglieder auch bereit sind, Ihren Teil mit einzubringen, heißts willkommen beim BDS; ansonsten eben nicht. Die Alternative hierzu wäre eine massive Erhöhung der Beiträge.


    Dich mein lieber Colt wird das alles nicht interessieren, aber so wie Du Dich bisher in diesem Fred geäußert hast, wären wir auch an Dir nicht interessiert. So long :drink:

  • Nein ich würde bei euch denke ich auch nicht glücklich werden .


    Warum dürfen bei euch die Newbies nicht gleich GK Schiessen wenn die auf Kommerzielle Stände gehen darf doch auch alles geschossen werden.
    Und GK wird doch auch im Bssb geschossen habe ich kein Verständnis für.
    Es gab eimal Zeiten in Deutschland da haben sich die Leute ihre Waffen egal ob GK oder KK einfach gekauft und haben sich dann einen Verein angeschlossen.
    Nur leider kommt durch Vereinszwang und 12 Monatsregel sollch ein Blödsinn bei raus .



    Das mit denn Arbeitseinsätzen ist aber vertretbar da gibt es nichts zu meckern.

  • Nur leider kommt durch Vereinszwang und 12 Monatsregel sollch ein Blödsinn bei raus .

    Darüber ein Pauschalurteil abzugeben, ohne die Details zu kennen ist natürlich leicht. Ich versuche mal Dir das zu erklären. Dazu brauchts aber noch ein paar Details:


    Warum dürfen bei euch die Newbies nicht gleich GK Schiessen wenn die auf Kommerzielle Stände gehen darf doch auch alles geschossen werden.
    Und GK wird doch auch im Bssb geschossen habe ich kein Verständnis für.

    Ein kommerzieller Stand hat durch seine Gäste ganz andere Einnahmen und wenn da Beschädigungen auftreten, wird mit ganz anderen Beträgen abkassiert, als das in einem Verein normalerweise üblich ist. Wir halten die Bälle flach, reparieren selbst und da sind wir dann auch schon wieder beim Problem, wer dazu denn wieder mal bereit ist (siehe Nehmerkultur Beitrag weiter oben).



    Es gab eimal Zeiten in Deutschland da haben sich die Leute ihre Waffen egal ob GK oder KK einfach gekauft und haben sich dann einen Verein angeschlossen.

    Da hast Du so was von Recht........ Aber die Ausgangsbasis war eine andere. Ich wage dieses Statement, weil ich mit knapp 50 Jahren aktivem Schützensport die "anderen Zeiten" erlebt habe.
    Da kamen die Interessenten auf den Stand und konnte schon schießen, weil damals jeder in seiner Jugend mit nem Luftgewehr oder nem Flobert zu Hause, im Garten oder irgendwo in den Pampas seine Erfahrungen bereits gesammelt hatte. Denen musste man nicht erst aufwändig erklären, wie das mit Kimme und Korn funktioniert. Das hat jetzt nichts mit Glorifizierung der Vergangenheit zu tun nach dem Motto:"Früher war alles besser, da hatten sogar die Streichhölzer die Köpfe auf der anderen Seite", es war anders.
    Du findest heute oft genug Interessenten vor, die ich mal - gelinde gesagt - als Bewegungsneurotiker bezeichne, weil sie null Muskelkoordination, keine Körperspannung und einen schlecht ausgeprägten Gleichgewichtssinn haben. Gabs früher in der Form auch nicht, denn da wurde man auf der Straße groß, war ständig in Bewegung und das Körperskelett war vom Aufbau her anders trainiert.


    Und mit all dem muss ein Verein, der seine Aufgabe ernst nimmt umgehen können. Deshalb wird bei uns beim ersten Schnupperschießen grundsätzlich die gute alte GSP aus dem Tresor geholt. Auf verkürzte Distanz geschossen, hat der Newbee sein erstes Erfolgerlebnis und unsere Coaches erkennen auch sehr schnell die Defizite. Wir sind nun mal der Meinung, dass es mehr Spaß macht, seine erste Scheibe mit Treffern mit stolz geschwellter Brust nach Hause tragen zu können, als mit eingezogenem Kopf den Stand zu verlassen, weil man etliche Beschädigungen verursacht hat.


    Je nach Fähigkeiten und Fertigkeiten erhalten unsere Neulinge dann weiteres Coaching; und das kann sehr unterschiedlich ausfallen. Bis hin zum Worstcase, dass wir jemanden für einige Zeit auf die Luftdruckwaffenstände schieben. Warum? Weil die teilweise 4 Wochen brauchen, bis die auf 10m das erste Mal die Scheibe treffen.
    Soll Deiner Meinung nach ein Schütze dieser Qualität eine GK-Waffe in Händen halten?? Unserer Meinung nach definitiv NEIN!


    Jetzt aber genug der Worstcase-Betrachtung und zurück zum Normalfall.
    Nach dem Schnupperschießen, gibt es solange KK-Einzeltraining auf verkürzter Distanz, bis ca. 80% der Treffer auf dem Einsteckspiegel landen. Ab dann gehts auf die Volldistanz, wieder solange bis 80% der Treffer auf dem Einsteckspiegel landen, ab dann gibts GK.
    Bei Otto Normalo dauert dies so um die 4 Wochen und ab dann können wir unseren Neuschützen problemlos in den Schießbetrieb integrieren. Er hat die Sicherheitsregeln intus, trifft halbwegs, hat Spaß und vor allem haben die etablierten Schützen - und das ist extrem wichtig - auch kein mulmiges Gefühl mehr, wenn Otto Normalo neben ihnen steht.


    Das unterscheidet einen Verein oder eine Schützengesellschaft von einer Ballerbude. Und wem diese 4 Wochen zu lange erscheinen, der muss halt wo anders hin. Dass unsere Methoden so schlecht nicht sein können, zeigen auch unsere sportlichen Ergebnisse. Wir haben Schützen, die vor rund 1,5 Jahren begonnen haben und bereits auf der LM in ihren gewählten Disziplinen dieses Jahr im einstelligen Wertungsbereich gelandet sind, wir haben mehrere Deutsche Meister im BSSB-Bereich, wir haben in der Teamwertung einen Deutschen Meister IPSC-Shotgun undundund....

  • Ich fand das jetzt recht ausführlich und gut erklärt. Geht man also vom Normalo aus, dann übt er ca. 4 Wochen unter fachlicher Anleitung. Das ist sicher für einen Neuen ein überschaubarer und abzuwartender Zeitraum. Wenn das so ist, passts doch. So sins halt die Schwobacher... :)

  • Moin,
    schön auch nen Verein aus meiner Heimat hier im Forum zu sehen :D Vor ner halben Ewigkeit (ca 6 Jahre ist das her glaub ich) war ich mal n paar Mal bei euch beim Bogenschießen...


    Bei uns ist das "Procedere" übrigens recht ähnlich, es wird mit dem schießen oben (auf dem Luftdruckstand) gestartet, egal welche Story erzählt wird (vor 20 Jahren beim Bund gewesen, letztes Jahr in Amerika geschossen, ...), WBK-Inhaber ausgenommen. Das wird den Interessierten auch klar gesagt, bisher hat sich keiner beschwert... (Die meisten waren sogar eher erstaunt, dass es doch direkt zum Schießen geht.)
    Oben ist "mein" Bereich, ich schau ob die entsprechenden Sicherheitsregeln eingehalten werden und idealerweise dass die Scheibe gehalten wird... Wenn das gegeben ist, Vereinswaffen mit nach unten und je nach Interesse kann geschossen werden, was die Leute wollen. Die meisten starten trotzdem mit KK...
    Und immer wieder kann ich beobachten: Wer mit LP trifft, trifft mit der KK-Pistole meist auch. Andersrum hab ich es noch nicht erlebt (bei Anfängern).


    Vielleicht schau ich mal bei nem Heimatbesuch bei euch vorbei, Sonntag 10-12 klingt gut ^^

  • @Grosskaliberfan , danke für die schöne und detaillierte Erklärung. So weit so gut, bis zu diesem Punkt:


    Grosskaliberfan schrieb:

    Ab dann gehts auf die Volldistanz, wieder solange bis 80% der Treffer auf dem Einsteckspiegel landen, ab dann gibts GK.

    Ab hier werdet ihr pingelig. Dass der Neuling mit einer Waffe umgehen kann, habt ihr ja gesehen. Es gäbe somit keinen objektiven Grund, ihm GK zu verwehren. Du schreibst, dass ihr groß im Sport seid...was ist aber mit dem Spass? Ich bin richtig froh, dass ich in meinem Verein nach den ersten Einweisungen einfach in Ruhe gelassen wurde. Eingegriffen wird bei uns nur im drohenden Ernstfall. Bei uns gibt es auch einige Schützen mit eigenen Waffen, die nach euren Kriterien immer noch LuPi schießen müssten.

  • @Grosskaliberfan , danke für die schöne und detaillierte Erklärung. So weit so gut, bis zu diesem Punkt:


    Ab hier werdet ihr pingelig. Dass der Neuling mit einer Waffe umgehen kann, habt ihr ja gesehen. Es gäbe somit keinen objektiven Grund, ihm GK zu verwehren. Du schreibst, dass ihr groß im Sport seid...was ist aber mit dem Spass? Ich bin richtig froh, dass ich in meinem Verein nach den ersten Einweisungen einfach in Ruhe gelassen wurde. Eingegriffen wird bei uns nur im drohenden Ernstfall. Bei uns gibt es auch einige Schützen mit eigenen Waffen, die nach euren Kriterien immer noch LuPi schießen müssten.

    Und genau da weht auch der Wind her warum ich mich hier so aufgeregt habe.


    Da sind wir wieder bei der Sache mit denn komischen Anforderungen von einzelnen Vereinen an ihre Mitglieder. :think:

  • Und noch was aus eigener Erfahrung: vor etwa 15 Jahren war ich zur Probe bei einem Verein, in dem Luftwaffen (klingt komisch) und KK geschossen wurden. Da wurde mir auch erzählt wegen "erstmals LuPi und dann mal sehen". Bereits im ersten Training habe ich mit LuPi um die 300 geschossen. Und nach zwei Trainings hatte ich keine Motivation mehr. Was ich noch nervig finde, dass man oft bei einem Interessenten gleich anfängt, ihn mit "richtiger" Technik zu konfrontieren. Wenn einer nur aus Spaß schießt, verdirbt es nur die Stimmung.

  • @Grosskaliberfan , danke für die schöne und detaillierte Erklärung. So weit so gut, bis zu diesem Punkt:


    Ab hier werdet ihr pingelig. Dass der Neuling mit einer Waffe umgehen kann, habt ihr ja gesehen. Es gäbe somit keinen objektiven Grund, ihm GK zu verwehren. Du schreibst, dass ihr groß im Sport seid...was ist aber mit dem Spass? Ich bin richtig froh, dass ich in meinem Verein nach den ersten Einweisungen einfach in Ruhe gelassen wurde. Eingegriffen wird bei uns nur im drohenden Ernstfall. Bei uns gibt es auch einige Schützen mit eigenen Waffen, die nach euren Kriterien immer noch LuPi schießen müssten.

    Genau deshalb gabs von mir auch einen Daumen nach unten, da kann die Erklärung des ganzen Prozederes noch so detailreich sein. Mit solchen leistungsorientierten Vorgaben syngergiere ich einfach nicht. Und sportlich ist das auch nicht. Sport schließt nämlich keine speziell festgelegten Ergebnisse mit ein. Es gibt Leute die schießen besser, dann gibt es welche, die schießen schlechter und dann gibt es welche, die können es gar nicht. Das ist nun mal so. Jemanden auf 5m hingegen zu schicken bei den ersten Trainings, ist nicht nur legitim, sondern auch notwendig (falls machbar). Das handhaben wir auch so. Aber jemanden aufgrund falsch verstandener Sportlichkeit über ein hohes Maß hin KK aufzuzwingen.... Nö.