Änderung des Waffengesetzes tritt in Kraft

  • Gesetze sind kein Selbstzweck, sondern sie regeln das Zusammenleben der Bürger. Das diese Regeln in die Freiheit einzelner eingreifen ist unvermeidlich,

    ohne solche Regeln ist Zusammenleben nicht möglich.

    Beispiel: " Du sollst nicht töten " hat den Sinn, das eigene Leben zu schützen. Wäre Töten allgemein erlaubt, würde es für Alle gelten und auch Du könntest getötet werden. " Du sollst nicht töten " dient vor Allem dem Schutz des eigenen Lebens. Solche Regeln dienen denen, die sie befolgen.

    Natürlich würde ich auch das akzeptieren, wenn nur es das Zusammenleben ermöglicht und vernünftig ist. Nehmen wir an, durch Autofahren würde die Umwelt so zerstört, daß man nicht mehr in ihr leben könnte, dann müßte man natürlich Autofahren verbieten - ohne Wenn und Aber.

    Würdest Du es denn auch akzeptieren, wenn es heist, aus gesellschaftlichen Gründen werden alle Personen über 65 eutanisiert, weil die Kosten die durch diese älteren Menschen im Gesundheitssystem entstehen für die Allgemeinheit, dem Staat, nicht aufzubürden sind?

    Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen. (Erich Maria Remarque)


    Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes? (Berthold Brecht)

  • Um aber Mißverständnissen vorzubeugen:

    Rechtlich "Voll" ist ein A Langwaffenschrank unabhängig von seiner Größe , mit 10 Waffen

    ::RTFM::

    Das ist mir schon klar ::hahah::

    .... andererseits,.... Lauf kürzen, Schaft ab und schon passen 3 mal soviel in den Schrank

    ::hahah::

    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


    (Mitglied DSB , BDS, proLegal und Firearms United) :f_de:

  • Nehmen wir an, durch Autofahren würde die Umwelt so zerstört, daß man nicht mehr in ihr leben könnte, dann müßte man natürlich Autofahren verbieten - ohne Wenn und Aber.


    Wenn die Welt bloß so schön einfach Schwarz und Weiß wäre.


    Ich erinnere mich an meine lang zurückliegende Schulzeit.

    Eines Tages meinte unser Psychologie Lehrer: "Stellt Euch vor, Ihr seid die maßgeblichen Politiker im Staat und habt über folgendes Problem zu entscheiden: "

    Er schildert das Problem, und wir - in unserer Klugheit - kommen natürlich sofort zu DER klugen Entscheidung!

    Das gefällt dem Lehrer, er meint: "Sehr gut, das müssen wir gleich noch einmal probieren."

    Neues Problem, und wir natürlich noch immer klug. Einhellige Meinung: "Das ist einfach, das lösen wir so...!"

    Darauf hin er: "Sehr gut. Jetzt hätte ich noch für Folgendes gerne eine Erklärung: Ich habe Euch zweimal das selbe Problem präsentiert, nur in anderen Worten. Und Ihr habt zweimal einstimmig entschieden, aber genau gegenteilig. Wie kommt das?"

    Es interessiert mich nicht, was zu tun ist, wenn durch Autofahren die Umwelt so zerstört wird, dass wir nicht mehr in ihr leben können.


    Mich interessiert was wir tun sollen, wenn wir uns durch das fortgesetzte Autofahren - sagen wir - tödlich vergiften, durch den Verzicht auf Autofahren aber verhungern. Weil wir uns in typisch menschlicher Blödheit in Abhängigkeiten getrieben haben die wir in keiner Weise beherrschen können. Allein schon, weil wir es nie versucht haben. Und den erforderlichen "100 Jahre Lehrstoff" dann eben nicht in den verbleibenden 5 Jahren erlernen können.


    Freie Menschen sind unfähig, weil sie keine Teamfähigkeit besitzen, sondern Egoismus überwiegt.


    Unfreie Menschen sind unfähig, weil ihre Arbeit nicht anerkannt wird sondern als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt wird, sie deshalb demotiviert sind.


    Vor etwas mehr als 100 Jahren wurde über solche Probleme noch öffentlich nachgedacht und diskutiert.


    Heute sind solche Debatten Insidern vorbehalten, die ihrerseits wiederum wenig Ahnung vom Denken der Menschen, von ihren Sorgen und Nöten haben, sondern sich lediglich innerhalb ihren Insider-Theorien bewegen.


    So sind Menschen. Es gibt nicht jene die recht haben, und jene die unrecht haben. Es gibt 100 Gruppen, von denen jede zu einem Prozent - ihrem jeweiligen Spezialgebiet - recht und zu 99Prozent unrecht hat. Und da wir nicht zusammenarbeiten wollen - zumindest nicht wenn wir nicht die Führungsrolle übernehmen dürfen, bewältigen wir unsere Probleme eben nicht. Nicht weil sie unlösbar sind, sondern weil wir eben nicht zusammenarbeiten. Werden wir auch nicht. Blöd von uns Menschen, aber so sind wir.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Das ist mir schon klar ::hahah::

    .... andererseits,.... Lauf kürzen, Schaft ab und schon passen 3 mal soviel in den Schrank

    ::hahah::

    DIR möglicherweise schon,

    und ja, auch Spaß muß sein

    aber

    der Fragesteller hat erkennbar keine Ahnung und sollte dann m.E. auch eine korrekte Antwort bekommen ;)

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • DIR möglicherweise schon,

    und ja, auch Spaß muß sein

    aber

    der Fragesteller hat erkennbar keine Ahnung und sollte dann m.E. auch eine korrekte Antwort bekommen ;)

    Touché!

    Asche auf mein Haupt.

    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


    (Mitglied DSB , BDS, proLegal und Firearms United) :f_de:

  • Dazu noch eine Anmerkung: Der Staat ist die Summe der Bürger, die Staatsmacht also die Macht der Bürger.

    Das ist kein unbestimmtes Etwas, sondern ganz konkret das, was die Mehrheit der Bürger fordert.

    Alles was gut für den Staat ist, ist gut für die Bürger. Alles was den Staat schädigt, schädigt die Bürger.

    Z.B. Eine Person, die Steuern hinterzieht, schädigt - oder beklaut - den Staat und dadurch jeden Bürger.

    Klar, alles, was beispielsweise das NS-Regime getan hat, war natürlich gut für den Bürger, denn wie Goebbels so schön sagte bestand ja das Wesen des NS-Staates darin, dass der Staat eins mit dem Volke sei. Jetzt mal im Ernst: Deine Aussage ist wirklich an Naivität nicht mehr zu überbieten. Willst Du tatsächlich behaupten, dass alles, was die Staatsmacht jemals getan hat, gut für die Bürger war?

    Der Staat ist natürlich nicht die Summe der Bürger und schon gar nicht mit ihnen eins, sondern ein mehr oder weniger legitimiertes Machtsystem und eine verwaltungstechnische Institution und auf das meiste, wass diese Institution tut, hat der Bürger nicht den allergeringsten Einfluss. In der sogenannten repräsentativen Demokratie hat der wahlberechtigte Bürger, und auch nur der, einen ziemlich geringen Einfluss auf die personelle Zusammensetzung eines kleinen Teils dieses Apperates und das auch nur alle paar Jahre an einem einzigen Tag, mehr nicht.

  • Das Zitat ist gut, nur wie kannst Du hoffen, dass ausgerechnet "bei uns" die Vernunft siegen wird, wo "wir Deutschen" doch schon so viele unvernünftige Dinge getan haben und immer noch tun?

    Spaß beiseite, fällt Dir nicht auf, dass Dein Zitat, wenn man es ernst nehmen wollte, in letzter Konsequenz ja bedeuten müsste, dass eine Demokratie letztendlich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nur geltungssüchtige Idioten an die Macht bringen wird weil sich die Masse der Ungebildeten, Minderbemittelten und Mittelmäßigen gegen die viel selteneren geistigen Überflieger und die Bildungselite durchsetzen und deshalb eine altehrwürdige Aristokratie viel besser sein müsste im Hinblick auf die Fähigkeit gesellschaftliche Probleme in kluger Weise zu lösen? :)

  • verdammte kleine Tastatur!

    Wer ver**scht jetzt wen?


    Zu Waldgängers Argumenten:

    Adolf Hitler war der kleinste gemeinsame Nenner.

    Nach le Bon und Freud sind große Anführer immer Durchschittsmenschen, mit denen sich die Masse identifizieren kann.

    Das ist auch die Quintessenz des Menken Zitates.

    Oder simpel ausgedrückt: Jede Gesellschaft bekommt die Repräsentanten, die sie verdient.

    Das stimmt für die US Gesellschaft sicherlich.

  • Oder simpel ausgedrückt: Jede Gesellschaft bekommt die Repräsentanten, die sie verdient.

    "Gesellschaft" ist irrelevant. Die Ausrede auf "Gesellschaft" negiert individuelle Verantwortung!

    Man sollte die Wechselwirkungen nicht übersehen! Repräsentanten sind Vorbilder. Warum soll der Mensch sich besser benehmen als ein Repräsentant der ihn vertritt? Zwar bestimmen die Trends in einer Gesellschaft mit, was man sich Politiker (und alle anderen Menschen) erlauben können, umgekehrt aber formt die Politik auch die Gesellschaft. Und die Manipulationsmechanismen sind heute vielfältiger und wirksamer als je zuvor. Und natürlich allgegenwärtig.

    Persönlich maße ich mir nicht an zu beurteilen, was für irgendeine "Gesellschaft" stimmt - oder auch nicht stimmt.

    Damit wird man keinem Menschen gerecht, nicht in seinen Stärken, nicht in seinen Schwächen.

    Und: mich hat gefälligst nicht zu interessieren, was in "der Gesellschaft" heute akzeptiert ist. Meine Handlungsweisen habe ich zu verantworten, wenn sie in der Gesellschaft akzeptiert oder gar gewollt sind rechtfertigt das überhaupt nichts. Die Ausrede "Alle Anderen machen das auch so!" zählt genau garnichts. Jeder Mensch trifft seine Entscheidungen für sich, und verantwortet sie persönlich. Und sei es die Entscheidung, sich um nichts zu kümmern sondern nur im Strom mitzuschwimmen.

    Es gibt keine Repräsentanten die eine Gesellschaft verdient. Es gibt lediglich Repräsentanten die dem in einer Gesellschaft gerade verbreiteten Zeitgeist genauso folgen wie auch die Mehrheit der Menschen in dieser Gesellschaft.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Nach le Bon und Freud sind große Anführer immer Durchschittsmenschen, mit denen sich die Masse identifizieren kann.

    Das ist auch die Quintessenz des Menken Zitates.

    Dann hast du von Geschichte wenig Ahnung (wen wundert's) und ich würde vorschlagen, du lernst da noch a bissl dazu.

    Denn wenn Cäsar, Alex der Große, Napoleon, Dschingis Khan...ect. "nur" Durchschnittsmenschen gewesen sein sollen ... dann irren le Bon und Freud gewaltig, was kein Wunder wäre ...grin-.)

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Dann hast du von Geschichte wenig Ahnung (wen wundert's) und ich würde vorschlagen, du lernst da noch a bissl dazu.

    Denn wenn Cäsar, Alex der Große, Napoleon, Dschingis Khan...ect. "nur" Durchschnittsmenschen gewesen sein sollen ... dann irren le Bon und Freud gewaltig, was kein Wunder wäre ...grin-.)

    Dem ist nichts hinzuzufügen. :thumbsup:

    Wenn der Durchschnittliche Mensch in der Regel etwas extrovertiert und narzisstisch ist, dann hat er Recht.
    Freuds lehren werden heute noch kritisiert.
    Zu Recht.
    Und nur weil eine alte Koksnase, wie Freud, viel Zitate fabrizierte sind seine Aussagen nicht der Weisheit letzter Schluss.
    grin-.)

    Zu meiner Schande weiß ich über Bon allerdings nichts

    (Es sei denn, wir reden über den Erfinder des Kassen Bon)

    ::hahah::

    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


    (Mitglied DSB , BDS, proLegal und Firearms United) :f_de:

  • Ich gebe Dir - was Deine Einschätzung zum Rest der Bevölkerung angeht - uneingeschränkt Recht. Ein Politiker der maximale Härte beim Waffenrecht fordert liegt bei uns - leider - nie daneben. Es ist nahezu unmöglich hier etwas falsch zu machen, wenn man nur immer schön brav extreme Härte zeit. Das ist ja auch genau der Grund, warum man mit "uns" Waffenbesitzern letztlich auch tun kann was man möchte.

    Deine Sichtweise zu den US-Verhältnissen - so es denn diese gibt - teile ich tatsächlich nicht. Die USA sind ein extremer Gegenentwurf zu unserem Gesellschaftssystem - und das nicht nur im Hinblick auf Schusswaffen. Vieles das bei uns selbstverständlich ist findet dort kaum Anhänger und umgekehrt. Während wir an die fürsorgende Allmacht eines alles regelnden Überstaates glauben ist man es dort einfach gewohnt in vielen Lebensbereichen bedeutend mehr Eigenverantwortung zu tragen bzw. tragen zu müssen. Das ist der Geschichte dieses Landes aber auch seiner bisweilen noch sehr unzugänglichen geographischen Struktur geschuldet. Wer dort am A... der Welt wohnt wird sich eher selbst helfen müssen als jemand der mitten in einer Metropolregion beheimatet ist. Bei uns kommt im Prinzip innerhalb von 10 Minuten nach dem Notruf Hilfe. Das ist in den USA - zumindest in einigen Gegenden - definitiv nicht der Fall. Ich denke dass allein von daher bei vielen Menschen ein anderes Staatsverständnis vorherrscht als das bei uns der Fall ist. Ganz nach dem Motto "Wenn mein Staat mir schon nicht hilft, dann helfe ich mir eben selbst". Den Hang - eines großen Teils - der US-Amerikaner hin zu Schusswaffen nur mit Geltungsdrang und Übergewicht erklären zu wollen halte ich für arrogant und unzutreffend. Und ja... auch ich weiß in etwa wovon ich rede.

    Deine Bescheidenheit hinsichtlich 10 Schuss-Magazinen in allen Ehren. Ja... wer braucht denn schon sowas...... außer notorischen möchtegern Rambos und psychisch irgendwie verklemmten Ewiggestrigen mit Minderwertigkeitsgefühlen. Der Deutsche kann etwas eben erst dann akzeptieren, wenn es dringend nötig ist.

    Aber darum geht es ja gar nicht.

    Die zentrale Frage ist doch viel eher "was bzw. wem nützen ständig neue Verbote" und - noch viel entscheidender "Wo führt uns diese Spirale eines nicht allzu fernen Tages gesamtgesellschaftlich eigentlich hin? Das Waffenrecht ist da nur eine eher unbedeutende Facette die zwar für Alle gilt aber nur sehr wenige mit aller Härte betrifft.

    Es geht vielmehr um Fragen wie die Erfassung biometrischer Daten in Personalausweisen. Überwachungskameras mit Gesichtserkennungssoftware. Abschaffung des Bargeldes und des Bankgeheimnisses, sowie die Zusammenführung elektronischer Datenspeicher (Stichwort NWR) mit dem Ziel eines in letzter Konsequenz gläsernen "Bürgers" ohne einen Rest von Handlungsspielräumen.

    Ich beobachte das Waffenrecht seit 30 Jahren und muss sagen, dass ich die Zukunft - nicht nur im Hinblick auf diesen Teilbereich - sehr pessimistisch sehe, zumal alle begeistert mitmachen und sich die Spione von Morgen (Alexa, Siri, etc.) auch noch bereitwillig ins eigene Wohnzimmer setzen. Der Tag ist nicht mehr fern, an dem man als verdächtig eingestuft wird, wenn man sich dem entziehen möchte.

    Das alles ist auch dem Umstand geschuldet, dass Menschen wie Du sich immer mit dem vermeinlich unabwendbaren, kleinsten Übel begnügen bzw. abfinden und dann im Stillen darauf hoffen, dass es schon nicht schlimmer kommen wird.

    Na, dann mal noch viel Spaß in der Zukunft, kann ich da nur sagen.....::lachen2::

  • ...Willst Du tatsächlich behaupten, dass alles, was die Staatsmacht jemals getan hat, gut für die Bürger war?...

    ist es etwas nicht so???


    Was ist mit dem zweiten Welkrieg, der von der Staatsmacht Nazi-DE vom Zaun gebrochen wurde...

    Alles TippTopp!!!

    In den 50iger Jahren gab es Aufschwung, keine Arbeitslosen, jede Menge schöner neuer Häuser...


    Was ist daran schlecht für die Bürger?

    :shock:


    +


    .::t.ü.r::.


    J.


    ( Ach ja: IRONIE ENDE !!! )

    Ich teile hier mit Euch mein Wissen und vertrete meine Meinung.
    Mein Wissen kann Fehler enthalten, meine Meinung muss nicht der Euren entsprechen.
    Korrigiert meine Fehler mit Eurem Wissen. Gute Argumente können meine Meinung beeinflussen.

    Gelebtes Forum... so muss das sein!

  • dass Menschen wie Du sich immer mit dem vermeinlich unabwendbaren, kleinsten Übel begnügen bzw. abfinden

    Ich finde mich in keiner Weise mit gesellschaftlichen Übeln ab. Nur weil durch eine Verschärfung des Waffenrechtes für mich die Welt nicht untergeht,

    darauf zu schließen, daß ich Alles akzeptiere, was die Mehrheit fordert und lebt, ist falsch.

    Bei meinen Aussagen geht es nur um das Waffenrecht. Zudem habe ich nur die Funktion gesellschaftlicher Zusammenhänge - aus meiner Sicht -

    beschrieben.

  • Beispiel LW Magazine größer als 10: Wenn selbst die vorsichtigen Vertreter der Polizei sagen, dass dieser Verbot sinnlos ist, dann tut er wohl nix für die Sicherheit, produziert aber reichlich Ärger für die Betroffenen und Arbeit für die Ämter. In diesem Fall ist es IMHO fahrlässig für einen nicht direkt betroffenen zu sagen: "Ist doch nicht schlimm, kleineres Übel eben". Man sollte über die Hintergründe nachdenken. Salami-Taktik ist deutsche Spezialität, die (Schützen-)Welt geht langsam aber sicher unter.

  • demnach wären die UHRs mit Röhrenmagazin zwar nicht mehr von dem Problem betroffen,

    Halbautomatische Flinten mit Röhrenmagazin aber sehr wohl.

    Man denke z.B. an 12/89 er Flinte und 12/44 er Munition ...

    Nein, stimmt so nicht. Es wurde explizit so entschieden/geregelt, dass es auf die vom Hersteller angegebenen Patronenlänge ankommt und NICHT auf die kleinste zu verwendende Munition. Wenn der Hersteller seine Flinte mit 12/89 und 12/76 angibt, sind die 12/44 irrelevant, was die Magazinkapazität angeht!


    Zitat: Zu messen ist die Kapazität im Kaliber, welches der Hersteller bestimmt, sprich eine Selbstladeflinte im Kaliber 12/76 wird auch nicht mit einer kürzeren Patrone gemessen und ein Magazin für .458 SOCOM nicht in .223 Rem.


    https://www.fwr.de/news/newsde…edda457506b39ff5d9dc07a1b

    Bremse spätestens wenn du Gott siehst! :bud: