Änderung des Waffengesetzes tritt in Kraft

  • Die Welt dreht sich ja nicht nur um Waffen und Waffenbesitzer. Es gibt viele andere Themen wie Wirtschaft ect. Hast du keine Arbeit, hast du auch kein Geld um dein Sport nachzugehen. Das Thema ist einfach zu kompliziert um eine Aussage eines Politikers dran festzumachen ob man ihn wöhlt oder nicht. Ich wähle weder Grün, noch Rot oder Blau. Da bleibt hat nicht viel übrig. Söder ist der absolut kleinere übel von das was gerade an der Macht ist.

    Fällt dir nicht auf, dass Waffenrecht so was wie ein Indikator erscheint? Die frühere CDU (jetzt AfD) hätte niemals unnötig das Waffenrecht angefasst. Weiter links wird aber alles verboten bzw. schlecht gemacht: Waffen schlecht, Diesel schlecht, Putin schlecht, gegen ungeregelte Migration und kriminelle Migranten sein - schlecht, gegen EU sein - schlecht, gegen menschengemachten Klimawandel sein - schlecht. Soll der Söder doch Eier zeigen und alles auf vor-merklische Zeit bringen - dann gibt's auch keine blauen mehr.

  • Ich will keine politische Diskussion aufmachen weil es ja direkt mit dem Thema hier zutun hat.

    Aber sei doch mal ehrlich wen interessiert den außer uns Waffen und Waffensport? Der Normalbürger geht das völlig am Hintern vorbei ob du oder ich Waffen haben und /oder diese behalten dürfen oder nicht. ...

    Dem "Normalbürger geht es auch am A... vorbei, wenn ihm der Staat 2/3 seines Einkommens wegnimmt, sinnlos verprasst oder umverteilt, ihn total bevormundet, überwacht und das ganze Land "zu seiner eigenen Sicherheit" mit Überwachungskameras pflastert. Der "Normalbürger" ist eben träge und zufrieden, solange er genug zu fressen und etwas Geld übrig hat für seine privaten Vergnügungen.


    ich würde übrigens, anders als Du, die Grünen bedenkenlos wählen, wenn sie eine weitgehende Liberalisierung des Waffenrechts ins Programm aufnehmen würden, denn in allen übrigen Punkten sind sie inzwischen kaum mehr von der SPD und der CDU zu unterscheiden. Darüber brauchen wir uns keine Illusionen zu machen.


    Davon abgesehen sind aber sehr viel mehr Menschen grundsätzlich an Waffenbesitz interessiert, als man uns gerne glauben machen möchte. Du kannst davon ausgehen, dass, wenn der Waffenerwerb komplett frei wäre, sich mindestens 20-30% der Erwachsenen bewaffnen würden, die meisten davon zwecks Selbstschutz. In Ländern mit sehr liberalem Waffenrecht ist das in etwa so. Das ist ja gerade der Grund für die Restriktionen und insbesondere für die Einführung des Bedürfnisprinzips in Deutschland, es nämlich den Interessierten so schwer, teuer und umständlich wie möglich zu machen, legal an eine Waffe zu kommen, in der Hoffnung, dass viele dann aus Bequemlichkeit oder mangelnden Finanzen darauf verzichten, und wie man sieht, hat es ja auch funktioniert. Immer dann, wenn die Gefahr bestand, dass diese Taktik nicht mehr funktioniert, hat man einfach immer neue Hürden und Schikanemaßnahmen erfunden und etwa seit den 1990er-Jahren auch eine massive Kampagne zur gesellschaftlichen Ächtung des privaten Waffenbesitzes und der persönlichen Wehrhaftigkeit allgemein betrieben.

  • Ich kann bestätigen, dass ein nicht zu unterschätzender Teil der Männer grundsätzlich am Waffenbesitz interessiert ist. Ich schätze so jeder Dritte wäre nicht abgeneigt, auch mal zum Schießen zu gehen, wenn er keine Hürden sehen würde, und wenn ihn die "Vereinsmeierei" nicht abschrecken würde.

    Das ist so wie bei anderen Sportarten auch. Die Vereine selbst sind nach meiner Meinung nach eine Hürde, da man als Neuer erst mal der Aussenseiter ist. Der Wintersport wäre bei Weitem nicht so erfolgreich, wenn er nur über Sportvereine betrieben werden könnte. So kann man eben ganz einfach sich ein paar Bretter ausleihen, einen Skikurs belegen, und dann ohne Zwang loslegen. Und man fühlt sich weder gebunden noch verpflichtet.

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Ich kann bestätigen, dass ein nicht zu unterschätzender Teil der Männer grundsätzlich am Waffenbesitz interessiert ist. Ich schätze so jeder Dritte wäre nicht abgeneigt, auch mal zum Schießen zu gehen, wenn er keine Hürden sehen würde, und wenn ihn die "Vereinsmeierei" nicht abschrecken würde.

    Hallo Schwarzer Mann, da bin ich genau bei Dir! Besser hätte ich es auch nicht schreiben können.

    Gruß:

  • Also geht dann doch letztlich wieder Bequemlichkeit vor Interesse am Waffenbesitz,

    denn

    unüberwindbar sind die Hürden weder intellektuell noch finanziell ::c.o.l)

    Waffenbesitz hat aber auch nicht zwingend was mit 12x jährlich gezwungenem Schießen und der Teilnahme an Bewerben zu tun. Oder mit Jagdausübung etc.


    Mein Opa geht vielleicht noch zwei Mal im Jahr schießen. Hat er jetzt weniger Interesse an Waffen oder liegt’s vielleicht doch schon am Alter ?


    Klar, man kann bei jungen Leuten anders argumentieren, aber die Hürden sind auf alle Fälle da.


    Waffe kaufen und zuhause in den Schrank stellen und je nach Lust und Laune „ausführen“ spielt es in good old germany leider nicht (mehr). Die Bequemlichkeit spielt sicher eine nicht zu unterschätzende Rolle.



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • Waffenbesitz hat aber auch nicht zwingend was mit

    Wer etwas wirklich will, der ist auch bereit, etwas dafür zu tun, auch wenn die Umstände widrig sind.


    Auch andere Sportarten stellen Ansprüche, es müssen dies nicht unbedingt gesetzliche sein ::c.o.l).


    Aber mit dem Ar...auf dem Sofa festgewachsen, läßt sich eben kein ernsthaftes Interesse dokumentieren, egal ob Schießen oder Sonstiges :rolleyes:

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • Auf der einen Seite klagen wir über mangelndes Interesse und fehlende öffentliche Unterstützung, aber dann wird von Dir Captain Cat geschrieben, dass bei ausreichendem Interesse die Hürden gar nicht so schlimm wären, und man halt den Arscx vom Sofa heben müsse.

    Das ist für mich symptomatisch. Wir brauchen Interesse am Sport und am Schiessen, und Rückhalt für die Forderung auf das Recht am Waffenbesitz und weniger Restriktionen, erwarten aber gleichzeitig, dass schon ausreichend Interesse vorhanden ist, wenn einer mal den Sport ausprobieren will.

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Auf der einen Seite klagen wir über mangelndes Interesse und fehlende öffentliche Unterstützung, aber dann wird von Dir Captain Cat geschrieben, dass bei ausreichendem Interesse die Hürden gar nicht so schlimm wären, und man halt den Arscx vom Sofa heben müsse.

    Das ist für mich symptomatisch. Wir brauchen Interesse am Sport und am Schiessen, und Rückhalt für die Forderung auf das Recht am Waffenbesitz und weniger Restriktionen, erwarten aber gleichzeitig, dass schon ausreichend Interesse vorhanden ist, wenn einer mal den Sport ausprobieren will.

    Dem ist nichts hinzuzufügen

    :thumbsup:

    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


    (Mitglied DSB , BDS, proLegal und Firearms United) :f_de:

  • erwarten aber gleichzeitig, dass schon ausreichend Interesse vorhanden ist, wenn einer mal den Sport ausprobieren will.

    Ich denk' da an die Schießbuden auf Volksfesten ect, die sind meist gut frequentiert und es scheint den Leuten da auch Spass zu machen.

    Also kann man durchaus sagen, daß allgemeines Interesse vorhanden wäre.

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Ich denk' da an die Schießbuden auf Volksfesten ect, die sind meist gut frequentiert und es scheint den Leuten da auch Spass zu machen.

    Also kann man durchaus sagen, daß allgemeines Interesse vorhanden wäre.

    Das ist wie bei den Prostituierten.
    Milliarden Umsatz aber keiner geht hin.

    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


    (Mitglied DSB , BDS, proLegal und Firearms United) :f_de:

  • Babbi dizzed. Meine Einschätzung über Herrn Söder ist, er folgt seiner eigenen Agenda. Und die ist nicht freundlich hinsichtlich Waffen im Privatbesitz.

    Dasselbe auch in anderen Dingen. Blau ist näher an der alten CSU.. sonst gäbe es blau nicht. Wurde mir von einem konservativen CSUler aus Bad Tölz auch mit einem weinenden Auge bestätigt.. Markus Söder ist das Grüne Herz der CSU.

    Die anderen Themen, die du benennst.. die derzeitigen etablierten Parteien sind der Mittelschicht feindlich eingestellt.

    Alle Maßnahmen, die derzeit getroffen werden, CO2 Steuern, elektro, Sanierung, reisen, usw. wen trifft es?

    Die reichen und Eliten trifft es nicht, die ziehen im Zweifel weg. Hasso Plattner hat schon klar ausgesprochen, Vermögenssteuer dann verlasse ich Deutschland. Und das ist ein Macher,der sich vom kleinen angestellten Entwickler bei IBM als SAP Gründer zum Milliardär hochgearbeitet hat.

    Nix ererbt wie Piech.

    Die armen und nich immer nur bildungsfernen Schichten, knapp an harz 4 ? Die tragen jetzt schon wirklich nichts zum BP bei? Eine Mehrbelastung dort geht eh nicht.

    Ich hatte im Sommer einen Taxifahrer in München, ursprünglich aus Vietnam, der sich in Neufahrn mit einem anderen eine 1 1/2 Zimmer wohnung teilt und die dafür über 1000€ abdrücken müssen. Dauerdienst um über die Runden kommen zu können..

    also wen trifft es? Wir, die sich dieses Hobby noch leistet, die Mittelschicht.

    Wir sind der rest, der selber denkt, sich nicht so einfach indoktrinieren lässt, motzig ist. Linke lassen sich lenken, weil sie abhängig sind. Die Reichen steuern oder verschwinden.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV

  • Wer etwas wirklich will, der ist auch bereit, etwas dafür zu tun, auch wenn die Umstände widrig sind.


    Auch andere Sportarten stellen Ansprüche, es müssen dies nicht unbedingt gesetzliche sein ::c.o.l).


    Aber mit dem Ar...auf dem Sofa festgewachsen, läßt sich eben kein ernsthaftes Interesse dokumentieren, egal ob Schießen oder Sonstiges :rolleyes:

    Wenn ich so etwas lese!


    Es gibt viele Menschen, die gerne Waffen hätten, ohne sich sportlich oder jagdlich betätigen zu müssen.


    Merkwürdigerweise war das vor ca. 1977 kein Problem; jeder über 18 durfte zumindest Langwaffen und Vorderlader nach Belieben kaufen.

  • ... und nun erklärt der Staat den Besitz dieser Objekte GRUNDLOS für illegal, Besitzer welche ihr legal erworbenes Eigentum nicht (mit enormen Verlusten) abtreten für Kriminelle!

    Wann passiert dies mit KFZs, mit Eigentumswohnungen, Einfamilienhäusern, Gold, …, …, …, ?!!

    Da wurde hier irgendwo grad noch die Niere o.Ä. erwähnt... :think:!

    Gar nicht viel weiter entfernt!


    ... Es gibt viele Menschen, die gerne Waffen hätten, ohne sich sportlich oder jagdlich betätigen zu müssen.

    Merkwürdigerweise war das vor ca. 1977 kein Problem...


    Und was die letzten Posts angeht, bin ich auch der Meinung, dass das grundsätzliche Interesse an Waffen deutlich höher, als der tatsächliche Waffenbesitz ist. Beobachtet man mal ein Schaufenster eines Waffenladens, so stehen da immer wieder Leute davor und interessieren sich für die Auslagen ( neben den Trachten ). Sich dann einfach etwas kaufen zu können, würde die Verkaufszahlen sicher pushen.

    Die Motvation dahinter alleine beim Selbstschutz zu suchen, wäre mir zu einfach, auch, wenn mir im Hinterkopf die mögliche Verwendung in einer SV-Situation auch bei meinen Waffen herumgeistert.

    Ob ich ( ::Flgc.h:: ) mit den deutschen Hürden die ersten Waffen erworben hätte, weiss ich nicht. vermute aber, dass diese Hürden "direkt vor meinem Sofa" zu hoch gewesen wären. Aus heutiger Sicht würde ich das sicher machen, aber damals hatte ich nur das Bedürfnis "Haben-will-weil goil...", technikinteressiert und schon immer Schaufenstersteher mit Schreckschüsser in der Schublade ( bis 1994 sogar am Gürtel )......


    Ich bin überzeugt, dass sehr viele Waffen, die in einem unbeschränkten* Szenarium erworben würden, genaus unrelevant bei Delikten mit Schusswaffen wären, wie die, die seit anfangs der 70iger in irgendwelchen Schränken "wohnen", zwischenzeitlich illegal wuren und dennoch nicht in Erscheinung treten...

    ( * bedürfnisfrei, aber gerne mit Zuverlässigkeit )



    Jens

    Ich teile hier mit Euch mein Wissen und vertrete meine Meinung.
    Mein Wissen kann Fehler enthalten, meine Meinung muss nicht der Euren entsprechen.
    Korrigiert meine Fehler mit Eurem Wissen. Gute Argumente können meine Meinung beeinflussen.

    Gelebtes Forum... so muss das sein!

  • Ich gebe denen recht, die sagen, dass das Interessse an Waffen aller Art groß ist. Aber sind wir doch froh, das nicht jeder an solche Dinge so einfach kommt. Gewisse Hürden und Einschränkungen muss es geben, natürlich nicht in solcher Art, wie es die deutschen Gesetzgeber mal wieder praktizieren.

    Ich konnte es viele Jahre als Bezirksschießsprtbeauftragter erleben, welche Art von Menschen ein Bedürfnis beantragt haben, das selbst Leute die die Person kannten, gesagt haben, der dürfe nicht in den Besitz von Waffen kommen.

  • Wenn ich so etwas lese!


    Es gibt viele Menschen, die gerne Waffen hätten, ohne sich sportlich oder jagdlich betätigen zu müssen.


    Merkwürdigerweise war das vor ca. 1977 kein Problem; jeder über 18 durfte zumindest Langwaffen und Vorderlader nach Belieben kaufen.

    Na klar doch.

    Es gibt immer viele Menschen die irgend etwas gerne hätten ohne etwas dafür tun zu wollen - das war tatsächlich auch früher schon so :P


    Die Einen jammern dann darüber, daß früher alles besser war (das natürlich sowieso :rolleyes:)

    und

    die Anderen tun eben das, was nötig ist, zu bekommen, was sie gerne haben wollen .


    Auch das war früher so - und wird auch künftig so bleiben.


    Niemand behauptet, daß die früheren oder heutigen Hürden sinnvoll und vernünftig waren/sind und all das bezieht sich nicht nur auf Waffenbesitz .


    Also bleibt es ganz einfach jedem selbst überlassen, ob er trotzig wie ein Kind mit dem Füßchen stampft und nichts tut

    oder aber

    die Ärmel hochkrempelt und sagt

    "jetzt erst Recht" .


    Die Menschen sind eben verschieden, daran ändert weder das Waffenrecht noch unsere herrlichen Gleichstellungsgesetze etwas

    :trio:

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • Wer etwas wirklich will, der ist auch bereit, etwas dafür zu tun, auch wenn die Umstände widrig sind.

    ...

    Ja, schon, manche sind dafür beispielsweise bereit, Gesetze zu brechen weil das immer noch einfacher, erfolgversprechender und preiswerter ist als "den rechten Weg" einzuhalten! Das ist übrigens auch ganz allgemein, nicht nur auf die Waffenproblematik bezogen, ein sehr typisches Verhalten von Menschen, welche in totalitären oder korrupten Systemen leben.

  • ein sehr typisches Verhalten von Menschen, welche in totalitären oder korrupten Systemen leben.

    Könnte man allerdings auch "zivilen Ungehorsam" nennen ... :trio:

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.