Änderung des Waffengesetzes tritt in Kraft

  • Auch wen es manche nicht gerne hören werden: ich glaube nicht, daß der aktive Sportschütze mit einer 11., 12., 15. oder 18+ Waffen in seiner gelben WBK die Aufmerksamkeit auf den scheinbar unbegrenzt möglichen Waffenerwerb gelenkt hat, sondern jene "Kollegen", die ganz offensichtlich "gehortet" haben, so als ob sie ganze Kompanien auszurüsten hätten. Man erinnere sich an den Jäger, dem der 151. Ordonanzler noch unverzichtbar schien.........


    Eine Limitierung auf 10 ist auf jeden Fall zu knapp. Wenn man wenigstens so wie im Ösi-Land die mehrschüssigen Vorderlader nicht mitgezählt hätte....

    Im Ösi-Land ist Kat. C und D generell völlig unbegrenzt. Nur das ermöglicht es alle Waffen dieser Kategorien die man haben möchte auch zu bekommen.


    Wenn in Deutschland bei 10 schluss ist, dann muss man auf sehr viele Schmuckstücke und Exoten , die man sich gerne gekauft hätte, verzichten.


    Und ganz ehrlich, bei uns gibt’s nicht wenige die +10 Langwaffen zuhause haben. Von der 22lr Kinderplempe bis zum alten Jagdgewehr vom Opa. Und immer wieder findet man was nettes beim nächsten Büchser um die „Sammlung“ zu erweitern.


    Das ist doch Schwachsinn mit der Begrenzung...



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • wenn man eine neue Gelbe haben will bracht es zumindest in FD eine erneute Verbandbescheinigung für das Bedürfnis. Das ist quasi die gesetzliche Regelung eines defacto Standards.

    Das ist keine gesetzliche Regelung, das ist einfach nur willkürliche Verschärfung.


    Die Bedürfnisbescheinigung für die Gelbe ist bei erstmaliger Antragstellung vom Verband zu bestätigen. Die daraufhin erteilte Erlaubnis wurde mit der ersten Gelben zahlenmäßig unbeschränkt erteilt, die 8 Einträge sind eine dem Formular geschuldete Zahl, eine erneute Verbandsbescheinigung für den Erwerb der 9. und weiterer Waffen ist nirgendwo im Gesetz gefordert oder vorgesehen

    und systematisch unpassend.


    Bei uns steht im amtlichen Vordruck zur Anzeige nach Erwerb ein Kästchen "Ich bitte um Ausstellung einer neuen Waffenbesitzkarte".

    Nach der 8/16/24 … Waffe hat man das angekreuzt und fertig.


    So war die bisherige Regelung.


    Was die Ausführung anbelangt über "wenn es deutlich mehr wird" - selbstverständlich kann man darüber unterschiedlicher Ansicht sein.

    Viele Schützen haben oder wollen gar nicht so viele Waffen,

    aber,

    es ist eine unnötige Gängelung ohne jeden Sicherheitsgewinn !


    Ganz persönlich betrachtet : Ich werde nie mehr im Leben eine Waffe auf Gelb kaufen DÜRFEN !


    Das stinkt mir !


    Ich nenne hier keine Zahlen.

    Es stinkt mir, nicht weil ich zu wenig Waffen hätte, oder weil ich noch zusätzliche Waffen brauchen würde, oder weil ich offene Wünsche hätte

    aber

    ganz gelegentlich tauchte eben in den vergangenen Jahren mal ein Schätzchen auf, das mich alten Mann entzückt hat und das dann

    eben zum Bestand dazu kam.


    Der letzte derartige Kauf war ein fast 100 Jahre altes einschüssiges Weihrauch Block KK in nahezu perfektem Zustand.


    Künftig dürfte ich z.B. noch großkalibrige Halbautomaten auf Grün kaufen, weil ich da nicht mal mein Grundbedürfnis ausgeschöpft habe

    aber

    ein Gegenstück zum vorgenannten Weihrauch bliebe mir verwehrt, da ich weit mehr als 10 Waffen auf Gelbe habe

    und

    ein Bedürfnis für ein weiteres einschüssiges KK bedürfnismäßig somit absolut nicht mehr begründbar ist !


    An dem Beispiel kann man m.E. doch die Sinnhaftigkeit dieser Neuregelung am Besten erkennen.


    CC

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • Ich schrieb nicht, dass es die Regel ist, sondern praxis bei einigen Behörden. Ansonsten.. Teile ich eure Ansicht.

    Glock4Ever danke für die Info.. ich wusste das da Klagen liefen wegen Begrenzung.. das Kalifornien da in die Schranken gewiesen wurde, finde ich gut.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV

  • Von der 22lr Kinderplempe bis zum alten Jagdgewehr vom Opa. Und immer wieder findet man was nettes beim nächsten Büchser um die „Sammlung“ zu erweitern.

    ...und genau das will der Gesetzgeber ja einschränken !

    Man soll sich gefälligst nur die unbedingt nötigen Waffen zulegen, alles andere kann weg. "Sammeln" braucht eine rote WBK.


    Find ich auch total Käse, ich gib doch den alten 98er vom Papa nicht her, nur weil ich den kaum nutze.


    LG

    -Michael

  • Ja, und was unbedingt nötig ist, darüber streiten sich die Gelehrten. Der eine meint, alles was jagdlich oder sportlich genutzt werden kann oder sammelwürdig sei, könne man als nötig bezeichnen, dar andere widerum meint, ein Jäger wäre mit einer einschüssigen Schrotflinte schon bewaffnet genug, Sportschützen bräuchten sowieso nur Laserwaffen, Selbstschutz wäre überflüssig weil wir ja unsere omnipräsente Polizei hätten und private Waffensammler sollte es gar nicht geben, wenn überhaupt dann nur mit deaktivierten Waffen und ohne Munition, etc.

    Dass die deutsche Staatsmacht dazu tendiert über lang oder kurz der maximal restriktiven Auslegung gesetzliche Geltung zu verschaffen, ist überflüsig zu erwähnen.

  • Klaus, Du beschreibst genau das Kernproblem, ohne einen Lagerkampf starten zu wollen.


    Bei der Anhörung wird von einem Jäger gesprochen, der 500 Waffen im Bestand hatte.

    Wo bitte wird dies für den Jäger eingeschränkt, laut Entwurf? Ich habe dazu nichts gefunden. Wer eingeschränkt wird, ist der gemeine Sportschütze. Jagdlangwaffen gehen auf den Jagdschein, nicht auf die gelbe Sportschützen WBK.


    Ich sage es nun frei raus. Wenn die IGs etwas Gripps in der Birne hätten, würden sie hier eine Klage anstrengen. Die EU Richtlinie zielt auf den Waffenbesitz ab, ohne der Zuordnung zu einem bestimmten Lager (Jäger, Sammler, Sportschützen).


    Die allermeisten Einschränkungen der Richtlinie und der Bundesreg. richten sich aber gegen den Sportschützen und das ist eine Ungleichbehandlung und das einzige was damit forciert wird ist, viele Menschen werden den Jagdschein machen, der Waffen wegen und nicht der Jagd wegen.

    Das wird ja hier schon immer wieder mal geschrieben und empfohlen. Mach den Jagdschein und Du kannst kaufen so ziemlich was das Herz begehrt.

  • war nicht die Rede von einer Begrenzung der Anzahl Langwaffen bei den Jägern?

    Wenn nicht jetzt, dann kommt das halt später...


    und dann noch die Jäger unter sich: Mein Bruder ist hauptsächlich mit der R8 jagdlich unterwegs,

    hat sich auch ein MR 308 zugelegt. Der Mann im Amt, selbst Jäger, konnte es sich bei der Eintragung nicht Verkneifen: "Bei mir im Revier gäbe es das nicht..."

  • So, jetzt streiten sich die LWB wieder intern, vor allem die Sposchüs regen sich wieder über die Jäger auf

    Ziel erreicht !

    Wie wärs wenn ihr euch an eure Vetreter wenden würdet statt Verschärfungen für die Jäger zu fordern:wall:

    M.w. war die Begrenzung auf 10 Langwaffen auch für Jäger angedacht, die Jagdverbände bzw. deren Verteter konnten das jedoch mit Argumenten abwenden, vorerst zumindest. Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, möglicherweise kommt es noch, wenn die LWB doch eh selbst der Meinung sind das dies angebracht ist...

  • farmer3

    Bitte nicht falsch verstehen, ich gönne den Jägern (auch meinem Bruder) ihre relative Freiheit.

    Ich sehe da keine größere Gefahr, wenn jemand mehr als 10 Langwaffen hat, richtige Lagerung und Zuverlässigkeit der Person sind klar.

    Mich "Pappscheibenlocher", Jagdschein kommt nicht in Frage, ich will nur auf Pappe bzw. Stahl schiessen,

    treffen die Einschränkungen, die die Sportschützen nun einmal haben, bis hin zu Lauflänge, ja nicht zwei gleiche Waffen (Ersatzwaffe) - ausser man nimmt an einer WM teil, Bedürfnis usw.

    An den Beschränkungen, denen ich unterliege, ändert sich nichts, wenn die Jäger diese ebenfalls bekommen.

  • farmer3 du hast recht und der SLG-Leiter regt sich auf. Du hast erkannt, um was es geht - Teile und Herrsche, weil sich die LWB wieder untereinander streiten. Das ergebnis ist vorauszusehen - d.h. die werden das als Anlass nehmen nicht die Sportschützenbedürfnisse wieder zu lockern sondern die Jäger ebenfalls einzuschränken. Und die Politik wird sich die Hände reiben.


    Tatsächlich wird längst bereits diskutiert auch die Jäger im Waffenerwerb zu "Deckeln". Da betrifft es eben auch "prominente" inklusive der Bundestagsabgeordneten selbst. - Das ist halt häufiger als ein Schießsportler der Bundestagsabgeordneter ist. Ich weiß keinen der in der Politik im Bundestag sitzt. SIcher ist, Wenn mehr Leute den JS haben - werden die eh genau hinschauen.


    Es hat sich lediglich geändert für Jäger, dass SD für Zentralfeuer-Langwaffen ohne Voreintrag erworben werden dürfen.

    Diese dürfen lediglich bei der Jagd und Jagdlichem Übungsschießen verwendet werden, d.h. sofern Jäger auch Sportschütze ist darf der nicht sportlich verwendet werden um den Jäger als Sportschütze nicht zu privilegieren. - Da der Jäger als Sportschütze sich der Sportordnung unterwirft - darf er den Schalldämpfer eh nicht verwenden.


    Alles andere ist tatsächlich eine Gängelung der Legalen Waffenbesitzer. - Darin sind wir uns alle einig. Die Dekowaffen, Salutwaffen, Waffenteile etc. da wird ein ganzer Geschäftszweig wirtschaftlich zerstört. Ein Nischenmarkt der für die Wirtschaftskraft Deutschlands relativ bedeutungslos ist - aber ohne Subventionen auskommt. Sicherheitsgewinn durch die Maßnahme - EIN WITZ. - 0.0%

    Die Änderung für die Sicherheit in Deutschland durch die Maßnahme insgesamt ? Ebenfalls 0.0% Die Massnahme ist lediglich ein ALIBI für die nicht waffenbesitzende Bevölkerung auf kosten einer 1.5% igen gesetzestreuen Minderheit.

    Damit kriegt man weder die Messerstechereien in den Griff, die Clankriminalität, noch religiöse oder "rechte" terroristen. Die nutzen keine Dekowaffen.. Die ZIELGRUPPE sind die legalen Waffenbesitzer - von der Politik ganz klar definiert und gewollt. Wir sind diejenigen die konservativ sind und wir sind hochgradig politisiert. die fürchten sich vor uns.. warum wohl - weil viele von uns in der "rechten Ecke" vermutet werden? - Stimmt nicht. Weil wir angeblich "die Fremden Heere Mitte" sind? - wie Herr Brenneke uns unterstellt.


    Das kann nur ein Politiker vermuten der gegen die Bürger arbeitet und sich aus jeder Ecke fürchtet. Wenn diese die Sportschützen und Jäger wirklich kennen würden - so politträge wie die sind.. :hyster:



    Lächerlich ist das Argument kein Randfeuer SD ins allgemeine Bedürfnis zu packen wegen der starken Dämpfung von Randfeuer..

    Wenn ich eine .308 in Subsonic lade.. dann kriege ich die auch ordentlich runter im Knall.

    Ein .22 Magnum oder .17HMR würde auch mit Schalldämpfer einen ordentlichen Überschallknall auslösen .. mit Sicherheit im 100dB bereich.

    die .17 fliegt mit > 730 m/s Der Überschall-Knall trägt weit.



    Was den Typen angeht. - mit MR 308 zu jagen? Warum nicht. Ich geh auch mit der AR auf Fuchs.. und Waschbär, weil die letzteren mittlerweile aufgrund der Schonung in Hessen so fett sind, dass die .17HMR nicht sofort wirkt.


    Tradition geht mir am Pöter vorbei was das angeht, und was ein SB mit Revier angeht .. ich glaube ich würde die EInladung ableehnen bei dem zu jagen. Soll er es altmodisch machen und den Wildschaden zahlen, wenn man nur mit Drilling und einsteckläufen jagen darf, und dann wie ich es schon bei einem erlebt hab, mit der eingesteckten Hornet Einstecklauf auf die Sau gehalten.. weil der Kerl in seiner Nervosität den Falschen Lauf geschaltet hat. Die Sau war sauer.. und der hatte Glück.. das der Nachbarschütze rechtzeitig reagiert hat. Schon viele Jahre her.. da war ich als gerade Teenager. bei meinem Onkel als ich das mitbekommen hab.. Die Entscheidung Tradition vs Gesetz ist eine andere Sache und die hat kein SB zu bewerten. Man kann gesetzlich mit allem zur Jagd gehen was zulässig ist. Und in meinem Revier entscheide ich mit welcher Ausrüstung ich zur Jagd gehe. Sie ist nach Gesetz geeignet und zulässig.

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV

  • So, jetzt streiten sich die LWB wieder intern, vor allem die Sposchüs regen sich wieder über die Jäger auf

    Ziel erreicht !

    Wie wärs wenn ihr euch an eure Vetreter wenden würdet statt Verschärfungen für die Jäger zu fordern:wall:

    M.w. war die Begrenzung auf 10 Langwaffen auch für Jäger angedacht, die Jagdverbände bzw. deren Verteter konnten das jedoch mit Argumenten abwenden, vorerst zumindest. Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, möglicherweise kommt es noch, wenn die LWB doch eh selbst der Meinung sind das dies angebracht ist...

    Nein, es geht nicht um Streit, sondern Gleichbehandlung.


    Die Politiker schränken Jäger nicht sonderlich ein, weil sie sich dann selber einschränken müssten, da viele Politiker auch Jäger sind.

    Da braucht es nicht viele Argumente.


    Wo liegt denn, in Punkto Sicherheitsbedenken, der Unterschied zwischen einem Jäger (nicht staatlicher Jäger) und einem Sportschützen, dass 90% der Einschränkungen immer nur den Sportschützentreffen?


    Rein aus waffenrechtlicher Sicht, sehe ich keinen Unterschied, denn beide Gruppen sind legale Waffenbesitzer. Und die EU Richtlinie richtet sich gegen den Waffenbesitz, nicht gegen den Sportschützen, oder den Jäger, etc.


    In meinen Augen ist das ein durchaus berechtigtes Thema, das diskutiert werden sollte, wenn man sieht, dass der SpoSchü z.B. gezungen wird regelmäßig mit der Waffe zu trainieren, der Jäger meiner Kenntnis nach nicht. Ungleichbehandlung nummer 1 und der Jäger bewegt sich mit der Waffe in der Öffentlichkeit, der SpoSchü nicht.


    Das nur als ein Beispiel

  • So, jetzt streiten sich die LWB wieder intern, vor allem die Sposchüs regen sich wieder über die Jäger auf

    Ziel erreicht !

    Wie wärs wenn ihr euch an eure Vetreter wenden würdet statt Verschärfungen für die Jäger zu fordern:wall:

    M.w. war die Begrenzung auf 10 Langwaffen auch für Jäger angedacht, die Jagdverbände bzw. deren Verteter konnten das jedoch mit Argumenten abwenden, vorerst zumindest. Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, möglicherweise kommt es noch, wenn die LWB doch eh selbst der Meinung sind das dies angebracht ist...

    Regen sich über die Jäger auf?

    Ja, zu Recht bei solchen Jägern.


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    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


    (Mitglied DSB , BDS, proLegal und Firearms United) :f_de:

  • So, jetzt streiten sich die LWB wieder intern, vor allem die Sposchüs regen sich wieder über die Jäger auf

    Ziel erreicht !

    Ja, in die Falle sollte man nicht laufen. Das ist alles gerade sehr emotional ... wieso darf ich, warum darf der. Aber Emotionen sind hier ein schlechter Ratgeber.


    Wie sagte schon Sun Tzu "Säe Zwietracht zwischen deinen Feinden." Ist ein starker Gegner erstmal in 2 schwächere Einheiten geteilt, kann mit Leichtigkeit erst der eine, dann der andere besiegt werden.


    Mit Sicherheit wird das Gesetz irgendwann in mittelbarer Zukunft nachgeschärft. Es wird sich schon einer finden, der behauptet der Jäger benötigt nur 5 LW und keine KW. Wir sollten dann bitte nicht rufen "Haha, genau ... jetzt haben sie euch auch.", sondern dann zusammenstehen."

  • So, jetzt streiten sich die LWB wieder intern, vor allem die Sposchüs regen sich wieder über die Jäger auf

    Ziel erreicht !

    Wie wärs wenn ihr euch an eure Vetreter wenden würdet statt Verschärfungen für die Jäger zu fordern:wall:

    GENAU DAS IST DAS PROBLEM!


    Die Sportschützen müssen sich bei ihren Verbandsfürsten beschweren, denn DIE (und NICHT die Jäger) haben diesen ganzen Bedürfnisregelungsschwachsinn zum laufen gebracht (Stichwort: "Sportschützenverbände sollen nicht zum Waffensammeln "mißbraucht" werden!").


    Aber wenn ich viele Sportschützen erlebe, dann liegen die vor der Stäätin auf dem Boden im Staub und BETTELN DARUM, noch mehr bevormundet zu werden!


    Und wenn die Stäätin irgendeine Regelung noch relativ frei geregelt hat, dann machen die Verbände zusätzliche, eigene Einschränkungen, wie z.B. die DSU: "Es werden max. 3 Revolver und 3 Pistolen befürwortet. Darüberhinaus nur dann, wenn hohe Mindestanforderungen an die Erfolge auf Wettkämpfen erfüllt werden." (der zweite Satz ist eine sinngemäße Wiedergabe)


    Selbst schuld!


    :wall:

  • Realist63 ich teile deine Meinung - aber die sorte gibts überall - auch bei den Schießsportlern - "Drucklufter" warum brauchts überhaupt feuerwaffen, die zielleuchte tuts doch.


    Guckt Euch mal die Webseite zum Beispiel der Schützen von Kirchborchen bei Paderborn an..

    Die und eine Petition zum Waffengesetz unterschreiben ? Ich glaube eher nicht.

    Zählen aber zu den Schützen.. Nennen sich zumindest so - und ich will mit "sowas" nicht gleich gesetzt werden.

    So werden wir jedoch in der Öffentlichkeit wahr genommen. Möchtegern Militaristen ..


    Rolf2 100% !!! ::frinds::

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV

  • Ich stimme den diversen Aussagen 100%ig zu:

    Keiner BRAUCHT hohe Magazinkapazitäten, keiner BRAUCHT überhaupt eine Schusswaffe, etc. etc. !

    ABER:

    Wollen wir uns wirklich auf das Kriterium "BRAUCHEN" reduzieren???

    Knochenfunde belegen, dass es den Homo Sapiens - also den modernen Menschen - bereits vor 300.000 Jahren gab.

    Er hat wenigstens 280.000 Jahre praktisch ohne Kultur und Technik gelebt. All dies - inklusive Politik(er) BRAUCHT er also

    nicht zum Überleben. Und da wir ja keine Diskriminierungen wünschen, ist gefälligst nicht nur eine Objektgruppe zu

    verbieten, weil sie "niemand braucht", sondern wenn schon dann alle auf die das zutrifft. Inklusive Politiker.

    Die durch ihre Fehlleistungen nicht bloß vielleicht 100 Menschen pro Jahr und Land ermorden, sondern hunderte Millionen,

    mittlerweile eher einige Milliarden Todesopfer - durch Gewalt, künstlich erzeugte Armut und Hungersnöte, aus Gewinnsucht

    verweigerte medizinische Versorgung etc. etc. zu verantworten haben!


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



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    Ziel erreicht !

    Wie wärs wenn ihr euch an eure Vetreter wenden würdet statt Verschärfungen für die Jäger zu fordern:wall:

    M.w. war die Begrenzung auf 10 Langwaffen auch für Jäger angedacht, die Jagdverbände bzw. deren Verteter konnten das jedoch mit Argumenten abwenden, vorerst zumindest. Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, möglicherweise kommt es noch, wenn die LWB doch eh selbst der Meinung sind das dies angebracht ist...

    Braucht nicht ein Sportschütze theoretisch mehr Waffen als ein Jäger ?


    Ich kenne viele Jäger, Sportschützen und Sammler und die reinen Jäger haben mit Abstand die wenigsten Waffen zuhause.


    Ich gönne es jedem ! Ich halte nur die Beschränkungen ausgerechnet für Sportschützen total sinnwidrig. Genau diese Gruppe braucht die Anzahl der Waffen. Wer ist für diesen Schmarrn verantwortlich ? Warum lenkt der Gesetzgeber also bei den Jägern ein und bei den Sportschützen nicht ?



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  • Knochenfunde belegen, dass es den Homo Sapiens - also den modernen Menschen - bereits vor 300.000 Jahren gab.

    Er hat wenigstens 280.000 Jahre praktisch ohne Kultur und Technik gelebt.

    Zudem glaube ich, dass unsere Ahnen 280.000 deshalb gelebt haben, weil es nachweislich keine Grünen und Bahnhofsklatscher gab.


    ::hahah::

    Die Mammuts würden sich heute freiwillig vor einen funktionierenden ICE werfen.

    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


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