Änderung des Waffengesetzes tritt in Kraft

  • Würden die Verbände und Hersteller wirklich Geld in die Hand nehmen und professionelle Medienkampagnen aufziehen, dann wäre damit sicher etwas erreichbar.

    Ich glaube, das grüne Horn hat die Frage schon mal gestellt, ... WIE sollten solche Kampagnen denn en detail aussehen??


    Obwohl ... was mich sehr überrascht hat grade bei der Recherche ... die gestrige TV-Einschaltquote beim Gold-Lauf von Arnd Peiffer im 20-km-Einzelrennen bei der Biathlon-WM im schwedischen Östersund lag bei beachtlichen 29,2% sprich 4,61 Mio Zuschauern. Quotenchampion.:thumbsup:

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • In ländlichen Gebieten kann ich die Begeisterung für Schützenfeste sehr gut nachvollziehen. Das sind ja oft die mitgliederstärksten und manchmal auch die einzigen Vereine.

    Leider sieht das in den städtischen Bereichen, insbesondere Großstädten, komplett anders aus. Da gibts etliche Alternativangebote und der Begriff "Schütze" wird dort im Allgemeinen eher mit Verbrechen in Verbindung gebracht.

    Glaubt mir, ich wünschte, es wäre anders.

    Für die große Allgemeinheit dürte das Thema "Schusswafen in Privathand" aber nur dann kurz in Erscheinung treten, wenn mal wieder ein Terroranschlag oder Amok-Lauf war. Danach ebbt das Interesse schnell wieder ab. Ich schätze mal, der ganz große Teil der deutschen Bevölkerung weiß nicht, dass das Waffengesetzt aktuell angepasst werden soll. Betrifft ja auch nicht viele.


    Stichwort Biathlon: Komischerweise sagt da keiner was. Etliche Fernseh-Zuschauer und immer volle Ränge und Begeisterung vor Ort.

    Irgendwie doppelmoralig. Biathlon ist momentan auch mein Lieblingsargument für Freunde und Kollegen.


    Früher gabs auf Kreuzfahrtschiffen wenigstens Tontaubenschießen als Animationsprogramm. Heute sind sogar die Kreuzfahrtschiffe verpönt... (vom Tontaubenschießen ganz zu schweigen)

  • Peppone

    Mag sein, da jubeln die Leute aber dem Sportler, insbesondere dem Leichtathlet zu. Der, der vor grandioser Winterkulisse im Zielspurt von begeisternden Mengen bejubelt wird und sich auf den letzten Metern vielleicht noch die deutsche Fahne umhängt. Das der Gute dabei auch noch schießt, na ja, - wird billigend am Rande zur Kenntnis genommen.


    Biathleten sind in der Wahrnehmung des Volks ebenso wenig Sportschützen und Legalwaffenbesitzer, wie die mit Gold und Silber aufgewogenen Formel 1 Rennfahrer Umweltsünder sind, mit ihrem sinnlosen 'im Kreis gefahre'. Hier protestiert noch nichtmal Gretel. Komisch oder?


    Das Zauberwort heisst Fernsehn - Einschaltquoten und: Werbeeinnahmen. Gewisse Sponsoren (wie ein Heizungshersteller) wissen sowas schon längst und ganz genau, sonst stünde ihr Name nicht auf den Stirnbändern der Biathleten. Hier fließen Millionen.

    Wie immer: Geld regiert die Welt.


    Frag deine 4,6 Mio. Schafe, Zuschauer mal, was sie von der aktuellen Waffenrechtsnovelluerung halten. Die geht denen nämlich genau wie LWB wie du und ich die Lupi., Spopi KK, GK Vorderlader oder was weiss ich schießen, an sich - einfach nur am Ar... vorbei.

    Ganz und vollkommen unspektakulär.:sla:

    Fott is' fott.

    Uralte kölsche Weisheit

  • Ich glaube, das grüne Horn hat die Frage schon mal gestellt, ... WIE sollten solche Kampagnen denn en detail aussehen??


    Biathlon-WM im schwedischen Östersund lag bei beachtlichen 29,2% sprich 4,61 Mio Zuschauern. Quotenchampion.:thumbsup:

    Wäre ich der von mir erwähnte Profi - könnte ich Deine Frage beantworten.

    Gerade deswegen braucht es ja Profis und nicht nur wohlmeinende Amateure mit gutem Willen aber sonst nicht viel.


    Aber selbst als Amateur kommt einem der Verdacht, daß sogar massive Chancen, wie z.B. die von Dir erwähnten Biathlon Erfolge gar nicht genutzt werden - vermutlich genau deswegen, weil Profis fehlen, die das ausbauen könnten ::dry::

    Wer oft genug ans Hohle klopft schenkt der Leere ein Geräusch

  • Ich habe vor ein paar Tagen einen Antwortbrief auf eines meiner Protestschreiben vom Innenministerium erhalten. Der Brief ist sehr ausführlich, geht aber nicht genau auf meine Fragen ein. Daher wird es wohl ein Standardschreiben sein.


    Grundtenor des Schreibens: Die Gesetzesänderung ist gut so, wie sie ist und es hätte für die Sportschützen noch schlimmer kommen können. Also Fresse jetzt!


    So weit, so vorhersehbar.


    Ein Satz hat mich aber zutiefst beunruhigt. Und zwar steht in dem Absatz zur Regelabfrage beim Verfassungsschutz unter anderem folgendes:


    "...soll künftig auch die bloße Zugehörigkeit zu einer extremistischen Vereinigung, auch wenn sie noch nicht verboten ist, ausreichen, um eine waffenrechtliche Erlaubnis in der Regel zu versagen oder zu entziehen."


    WAS ZUR HÖLLE?


    Wie war das noch Mal mit der Gewaltenteilung in einer Demokratie? Beispiel NPD Verbot. Die Legislative hätte den Laden gerne verboten. Kann das aber nicht, ohne dass die Judikative in Form des Bundesverfassungsgerichtes das absegnet und holt sich in dieser Sache seit Jahren eine blutige Nase.


    Wenn das in dem Schreiben formulierte so durchgeht, wer legt denn dann zukünftig fest, wer oder was eine extremistische Vereinigung ist? Die Regierung? Die Grünen? Frau Merkel persönlich? Eine Prüfung und Freigabe im Sinne eines Verbotes der betreffenden Vereinigung durch das Verfassungsgericht muss ja nicht mehr stattfinden, um Sportschützen dann die Erlaubnis zu entziehen. Die Kontrolle durch die Judikative und somit eine Gewaltenteilung findet also nicht statt.


    Da kann man ja dann die Tage zählen, bis die AfD von den Kollegen der Einheitspartei dann zur extremistischen Vereinigung erklärt wird. Das bekommt man natürlich beim Bundesverfassungsgericht niemals durch. Aber muss man ja auch nicht. Es reicht ja, wenn die AfD zur extremistischen Vereinigung erklärt wird, von wem auch immer, und Leute wie ich dürfen dann die Knarren abgeben wegen der bloßen Mitgliedschaft in einer extremistischen Vereinigung, auch wenn diese noch nicht verboten ist, oder wie muss ich das verstehen?


    Und in ein paar Jahren darf man dann per Gesetz gewisse Jobs nicht mehr an Mitglieder einer extremistischen Vereinigung vergeben, auch wenn diese noch nicht verboten ist.


    Oder vielleicht wird Mitgliedern einer extremistischen Vereinigung ja auch direkt das Wahlrecht entzogen, auch wenn diese noch nicht verboten ist.


    Und wenn die Bevölkerung dass dann doch etwas zu Adolf- mäßig findet, wird angeführt, dass dieses Vorgehen beim Waffenrecht schon seit Jahren so praktiziert wird und da hätte man nur super Erfahrungen mit gemacht. Also könne daran ja nix verkehrt sein.


    Was ist denn nur in diesem Land los? Was hat denn dieser Wahnsinn noch mit Demokratie zutun? Ich bin Grad echt angepasst :wall:

  • Das Hauptproblem ist doch:

    Man kann einfach der Mehrheit nicht etwas als positiv verkaufen oder nahebringen, was von der Mehrheit generell als schlecht und gefährlich wahrgenommen wird. Das KANN nicht funktionieren.

    Das ist so nicht richtig, Peppone!

    Ja, natürlich, die von Dir angesprochene Gruppe gibt es, und sie ist tatsächlich nur schwer in unserem Sinn zu überzeugen. Aber unmöglich ist nicht einmal das. Vor Allem aber: Sie ist bei weitem nicht so groß wie wir glauben. Wir reden hier letztendlich von einer Modeerscheinung, und bei einer Mode ist "jeder" schnell gerne dabei. Geht die Mode vorbei, will keiner mehr mit ihr zu tun haben.

    Es gibt viele Methoden zu überzeugen. Was gut kommt ist beispielsweise dafür zu sorgen, dass die Menschen mit denen man Kontakt hat wissen, dass man Waffen besitzt und schießt, dass man mit denen guten Kontakt pflegt und durchaus auch gemeinsam Spaß hat, wenn man sich bei Volksfesten trifft, oder mit den Hunden, etc., das Thema Waffen aber sein lässt bis die damit kommen. Sie kommen irgendwann! Dann hat man seinen Humor zu behalten, das Thema ernsthaft aber dennoch fast beiläufig und ruhig zu behandeln, ohne Bekehrungsabsichten, und die Leute wieder sich selbst zu überlassen. DIE müssen zu denken beginnen. Tun sie nicht, wenn sie den Eindruck haben, dass man sie manipulieren will!


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Also wirklich bist du doch jetzt nicht überrascht, oder?

    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


    (Mitglied DSB , BDS, proLegal und Firearms United) :f_de:

  • Also das Ding mit der nicht verbotenen Vereinigung macht mich schon wütend.

    Der Rest in dem seitenlangen Wisch... geschenkt.

    Aber der eine Satz hat mich dann doch überrascht.

    Mich überrascht nichts mehr. Je weniger du erhoffst, desto geringer ist deine Enttäuschung.

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  • Schwätzer. Wir Legalwaffenbesitzer werden doch verarxxxx


    https://www.facebook.com/10109…90265283?vh=e&d=n&sfns=mo

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  • Was ist denn eine verbotene Vereinigung ?


    CDU/CSU ist noch nicht verboten , hat aber 1980-2000 Positionen vertreten die heute als "AFD " und somit als "Nazi" gelten...


    Am besten bis in keiner Partei als Mitglied - sonst bist evt in einer verbotenen Vereinigun und Waffenverbot inc..


    Wer bei der deutschen Hyme unter Zitteranfällen neigt, die Fahe wegschmeit der hat heute einefach einen alternativlosen "Wir schaffn das Bonus"....


    Ich halte mich da an den verstoebenen Politiker der umgebracht wurde: wems nicht paßt kann D. verlassen...


    Mir paßt so einiges nicht und ich will mit meinem Mann hier weg bevor die Grenzen die angeblich nicht kontrollierbar sind, dann dichtgemacht werden undman nicht mehr ausreisen kann....


    Noch kann ich legal ausreisen -noch kann ich das erarbeitete hier zu Geld machen - bevor die Grundstücke hier enteignet werden...

  • Nein, die Immobilien werden nicht enteignet, denn da müsste der Staat ja den Verkehrswert entschädigen. Die bleiben natürlich im Eigentum des Bürgers. irgendwer muss ja die Unterhaltskosten tragen und die Modernisierungen/energetischen Sanierungen nach der jeweiligen Gesetzeslage bezahlen. Im Grundgesetz steht ja explizit drin, dass Eigentum verpflichtet. Na also!

    Und dann kann man alle Immobilien für die Absicherung einer neuen Währung beleihen, so wie man es bei der Rentenmark gemacht hat, oder eine Zwangshypothek darauf auflegen. Nennt sich dann halt Lastenausgleichsgesetz oder so.

    Alles schon durchexerziert.

    Wichtig kann auch sein, dass der Immobilieneigentümer nicht unbedingt der Besitzer sein muss. Theoretisch können Immobilien also in den Besitz des Staates überführt werden, der Eigentumsanspruch bleibt aber weiter bestehen.

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Ich glaube du verstehst da jetzt was falsch. Die NPD sollte verboten werden, jedoch wurde diese Entscheidung der Regierung vom Bundesverfassungsgericht aufgehoben, da nicht vereinbar mit dem Grundgesetz. Verfassungsfeindlichkeit alleine reicht nicht aus hat das Gericht damals geurteilt.


    So wird es auch bei der Zugehörigkeit zu einer fragwürdigen Vereinigung ablaufen, wenn man das Verbot nicht gut begründen und rechtfertigen kann. Auch hier wird die bloße Verfassungsfeindlichkeit (subjektiv) nicht ausreichen.


    Noch würde ich mir keine großen Sorgen machen, niemand von euch wird sich aktuell in solchen Gruppierungen befinden nehme ich an. Die Entwicklung ist aber sicher dramatisch und muss weiter kritisch und genau beobachtet werden.



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • Ich glaube du verstehst da jetzt was falsch. Die NPD sollte verboten werden, jedoch wurde diese Entscheidung der Regierung vom Bundesverfassungsgericht aufgehoben, da nicht vereinbar mit dem Grundgesetz. Verfassungsfeindlichkeit alleine reicht nicht aus hat das Gericht damals geurteilt.


    So wird es auch bei der Zugehörigkeit zu einer fragwürdigen Vereinigung ablaufen, wenn man das Verbot nicht gut begründen und rechtfertigen kann. Auch hier wird die bloße Verfassungsfeindlichkeit (subjektiv) nicht ausreichen.


    Noch würde ich mir keine großen Sorgen machen, niemand von euch wird sich aktuell in solchen Gruppierungen befinden nehme ich an. Die Entwicklung ist aber sicher dramatisch und muss weiter kritisch und genau beobachtet werden.

    Das Problem ist aber doch, dass es nach dem zitierten Passus aus dem Antwortschreiben zukünftig völlig egal ist, ob eine Vereinigung verboten ist, oder nicht (sofern das so im Gesetz oder einer Verwaltungsvorschrift landet). Es können und werden bei einer Mitgliedschaft trotzdem Konsequenzen für den LWB entstehen. Es reicht ja die bloße Einstufung als extremistische Vereinigung. Von wem auch immer. Und frag mag mal den Mainstreampolitiker, ob die AfD rechtsextrem ist, oder nicht...


    Und das meine ich. Die prüfende Kontrolle durch das Verfassungsgericht, ob ein Verbot einer Vereinigung rechtens ist, oder nicht, entfällt ja dann.

    Mit einfachen Worten, früher gab es entweder verbotene Vereinigungen, oder nicht verbotene Vereinigungen.

    Zukünftig gesellt sich dann vielleicht noch eine dritte Art hinzu, nämlich jene der nicht verbotenen, aber von der Regierung unerwünschten Vereinigungen.

    Und diese dritte Art würde reichen, um für LWBs Probleme zu verursachen.

    Da ist doch meiner Ansicht nach regierungspolitischer Willkür Tür und Tor geöffnet.

  • ...

    Mit einfachen Worten, früher gab es entweder verbotene Vereinigungen, oder nicht verbotene Vereinigungen.

    Zukünftig gesellt sich dann vielleicht noch eine dritte Art hinzu, nämlich jene der nicht verbotenen, aber von der Regierung unerwünschten Vereinigungen.

    Und diese dritte Art würde reichen, um für LWBs Probleme zu verursachen.

    Da ist doch meiner Ansicht nach regierungspolitischer Willkür Tür und Tor geöffnet.

    So wie die sich das vorstellen, soll wohl einfach der Verfassungsschutz darüber entscheiden, wer wie einzustufen ist, selbstredend vollkommen intransparent und teilt dann der Waffenbehörde nicht mal mit, ob der zu untersuchende Kandidat tatsächlich irgendeiner dubiosen Vereinigung angehört, sondern nur dass er bei ihnen irgendwie gelistet ist, was dann schon reicht um ihn als "unzuverlässig" einzustufen, fertig. Einfacher geht es nicht, ganz unbürokratisch, sozusagen. Wenn so eine Verfahrensweise rechtsstaatlich in Ordnung ist, war selbst die Sovietunion noch ein Rechtsstaat.

  • Man wird sich ansehen müssen wie das in der Praxis gehandhabt wird. Ganz so einfach wie du es jetzt darstellst ist es nicht und die Kompetenz des BVerfG reicht deutlich weiter als dass es sich vom Gesetzgeber sagen lassen muss was und wie es eine Norm zu prüfen hat. Das ist das Gute an der Gewaltenteilung.


    Im Grunde ist es aber auch keine Neuigkeit und wird vorallem wieder ins Leere laufen, weil die meisten Amokläufer oder Terroristen gar nicht in einer Organisation formiert sind und ein LWB in Deutschland im Regelfall ein einfacher Sportschütze ist der nach Sportordnung schießt.


    In Österreich haben wir ja eine ähnliche Diskussion zu den Identitären. Da sagt aber der aktuelle BMI der Expertenregierung, dass eine Mitgliedschaft bei den Identitären nicht unvereinbar mit dem Beruf des Polizisten ist.


    https://www.google.at/amp/s/ww…titaeren%3famplified=True



    Ich persönlich habe zu den Identitären aber keine wirkliche Meinung, nur um das an dieser Stelle klarzustellen. Mir sind die egal.



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  • Erklär mal etwas näher.

    Du kennst doch sicher den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum?


    Ein Mieter ist beispielsweise der Besitzer einer Wohnung. Nur er darf sie nutzen, der Eigentümer nicht.

    Wenn der Staat immobilien in Besitz nimmt, kann er sie entsprechend den gesetzlichen Vorgaben nutzen, und darüber verfügen; beispielsweise an Bedürftige zur Nutzung überlassen. Der Eigentümer steht immer noch im Grundbuch, und bekommt eine Nutzungsentschädigung, die der Staat als Besitzer aufgrund aktuell gültiger Gesetze festlegen kann.

    Da Eigentum verpflichtet, kann dieses Vorgehen natürlich durch das Gemeinwohl begründet werden,


    Das ist natürlich nur hypothetisch, aber dieses Gedankenspiel zeigt, was der Staat auch ohne Enteignung machen kann.


    Bei erlaubnispflichtigen Schusswaffen ist es ähnlich. Man kann Eigentümer sein, aber ohne die waffenrechtliche Erlaubnis hat man nicht die tatsächliche Verfügungsgewalt. Beispiel: Die Waffe ist bei einem Berechtigten eingelagert. immer noch im Eigentum, aber der Besitzer darf diese Dir nicht überlassen, wenn Du keine WBK hast (keine waffenrechtliche Erlaubnis hast)

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.