Änderung des Waffengesetzes tritt in Kraft

  • Wir machen das Thema viel zu komplex!

    Mich interessiert Kriminalität und Gewalt nicht.

    Auch als KFZ-Lenker rechtfertige ich mich nicht damit, dass ich ja eh keinen Alkohol trinke. Interessiert mich nicht. Wenn mir jemand vorwerfen will, dass ich alkoholisiert fahre, soll er mich anklagen und es beweisen. Was ob meiner Trinkgewohnheiten schwer fallen wird. Bis dahin ist das kein Thema für mich!


    Ich habe dem Staat ausrechend bewiesen, dass ich im waffenrechtlichen Sinn zuverlässig bin. In meiner Eigenschaft als Waffenbesitzer interessieren mich Gewaltverbrechen nicht. Die kann man mit mir in meiner Eigenschaft als Mensch jederzeit gerne besprechen, nur - in meiner Eigenschaft als Waffenbesitzer kann ich dazu nichts sagen. Ich halte mich an die Gesetze, darüber wie man die Gesetze bricht, wie man Gewalt ausübt oder mordet kann ich nichts sagen. Weiß ich nicht, will ich auch nicht wissen. Interessiert mich nicht. Ich bin nicht bereit, mich in dieses Umfeld hineindiskutieren zu lassen. ENDE solcher Debatten.


    Die Schw... - Pardon - Ferkel sind die Politiker bzw. Moralisten. AUSGERECHNET DIE, die ach so hochmoralisch tun, gefallen sich darin, unseren Jahrhunderte alten Traditions-Sport (auch Fußball ist ein - jüngerer - Traditions-Sport, und daran ändern zeitgemäße Wandlungen auch nichts) als ENTARTETEN SPORT zu behandeln. Was niemand laut zu sagen wagt, aber die Vorgehensweisen sind identisch mit jenen, die in finsteren Zeiten für zur Enteignung von zur entarteten Kunst erklärte Objekte führten. Und uns selbst sehen diese hochmoralischen Menschen auch nicht viel anders als die damals betroffenen Künstler von den Nazis betrachtet wurden. DAS sollten wir unseren Widersachern auch so ins Gesicht sagen. DIE vergleichen uns ständig mit Kriminellen. Wir fügen weder denen noch sonst jemandem Schaden zu. Die Rate der Gewaltbereitschaft ist unter Waffenbesitzern messbar Geringer als beim Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Also was???


    Als wären Terroristen auf meine Waffen angewiesen ::hahah::


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Wenn denen wirklich jedes Leben so wertvoll ist, wieso treten die dann nicht für ein Abtreibungsverbot ein?


    Merkwürdigerweise sind das sogar häufig die gleichen Personen die legalen Privatwaffenbesitz verbieten wollen (weil es könnte ja vielleicht ein Unfall passieren) und gleichzeitig es für völlig OK finden, das tausendfach ungeborenes Leben vernichtet wird.

    owning a gun does not make you a marksman any more than owning a piano makes you a musician

  • So langsam wird das aber arg O.T. hier :rolleyes:.


    Vielleicht sollte jeder mal ganz einfach die Tastatur stillhalten, bis es wieder etwas wirklich zum Thema Passendes zu sagen gibt ::c.o.l)

    "Im Leben braucht man zwei Dinge - Ignoranz und Überheblichkeit

    und

    der Erfolg ist einem sicher."

    (Mark Twain)

  • So langsam wird das aber arg O.T. hier .:rolleyes:

    Das hat Vor- und Nachteile!

    Das Thema ist nun einmal tatsächlich dermaßen komplex geworden.

    Mir ist es offen gestanden lieber, all dies ist "auf einem Haufen" zusammengefasst und

    daher gegebenenfalls auch konzentriert nachzulesen, als über 20 Threads und vielleicht auch

    10 verschiedene Themengruppen verteilt, so dass man die Hälfte der Aussagen gar nicht mitkriegt.

    Auf diese Art ist's bequemer.

    Aber das ist natürlich Geschmacksache, Und stimmt schon, die diversen "Unterbereiche" hätten als

    jeweils eigenes Thema auch ihre Berechtigung.


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Hier gibt es interessante Diskussionen zm Thema Petition gegen die Waffenrechtsverschärfung:


    https://epetitionen.bundestag.…2/Petition_100913.nc.html


    Aktuell sind knapp 30.000 Zeichnungen zu vermelden. Da geht noch was!!!!

    Bei der Diskussion schwillt mir schon wieder der Kam. Stichwort : Dummschwätzer.

    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


    (Mitglied DSB , BDS, proLegal und Firearms United) :f_de:

  • Zum Tema zurück:


    Auf der GRA Seite steht dass, das Gesetz " 14.11.2019 oder 28./29.11.2019" zum verabschieden vorgesetzt wird. Nun habe ich mir die Termine mal auf der Bundestags Seite angeschaut, der 14te ist ja vorbei und für die Zwei anderen tagen steht nichts auf der Tagesliste:pinch: Weiss jemand irgendwas handfestes?

  • Wenn ich mir die Proteste der Landwirte aktuell in Berlin ansehe und die vielen passiven Legalwaffenbesitzer auf der anderen Seite muss ich wirklich sagen:


    Wir sollten uns schämen.


    Wir sind Amateure.


    Wir sind mittlerweile total verblödet.


    Die Evolution lacht wenn sie den deutschen Legalwaffenbesitzer sieht.

    Zwar mag ich Foren, ähnliches und moderne Plattformen wie Facebook, aber trotzdem halte ich es frei nach Guy de Maupassant:


    Es sind die Begegnungen mit den Menschen die das Leben Lebenswert machen.


    (Mitglied DSB , BDS, proLegal und Firearms United) :f_de:

  • Wir Legalwaffenbesitzer haben speziell in Deutschland ein ganz großes Problem: Die allgemeine, quasi nicht vorhandene Akzeptanz eines Großteils der Bevölkerung und der Politik. Alles, was wir öffentlich tun und machen würden, würde sofort gegen uns verwendet werden und alles nur noch schlimmer machen.

    Wir sind maximal geduldet, aber keinesfalls erwünscht.


    Man merkt das aktuell ganz deutlich in den Diskussions-Threads der Bundetags-Petition. Da genügt aktuell ein Troll, und weil alles so schön "neutral" moderiert und zensiert wird, kann keiner mal deutlich seine Meinung sagen. Mir läge da einiges auf der Zunge. Da wird klar vorgegeben, wie und was diskutiert werden darf.

    Wer dort Klartext scheibt, dessen Beiträge werden schnell angemahnt oder gelöscht. Die "Gegenseite" hat jedoch fast Narrenfreiheit.

    Kommt einem ja alles bekannt vor. (Klimawandel, Flüchtlinge und andere heiße Themen)


    Wir könnten ja nicht mal demonstrieren, wie es die Bauern aktuell eindrucksvoll tun. Sollen wir mit Schusswaffen und Plakaten "Waffen für alle" auf die Straße gehen? Die Reaktionen möchte ich nicht erleben.

    Uns bleibt nur die Petition, der Einfluss der Expertenanhörung und das Hoffen auf Vernunft der Entscheider.
    Fürs Quorum fehlen immer noch knappe 20.000!


    Vielleicht ist es ein gutes Zeichen, dass die Entscheidung so lange dauert und nicht hoppla-hop 1:1 durchgewunken wurde.


    Ja, ich weiß, die Hoffnung stirbt zu letzt.

  • Wir könnten ja nicht mal demonstrieren, wie es die Bauern aktuell eindrucksvoll tun. Sollen wir mit Schusswaffen und Plakaten "Waffen für alle" auf die Straße gehen? Die Reaktionen möchte ich nicht erleben.

    Wir können alles was wir wollen, wir haben nur VORHER zu überlegen, was Sympathien bringt und was

    Menschen (noch mehr) gegen uns aufbringt.

    Und da Politik und Medien gegen uns sind, bräuchte es für das Ausarbeiten von Konzepten, Slogans etc. echte Profis.

    Nicht weil Profis zwangsläufig so viel besser sind, sondern weil Profis an diesem Job von 8:00 bis 17:00 arbeiten, 5 Tage die Woche, und danach Feierabend haben. Wer derartiges nebenberuflich und neben der Familie macht, zerbricht daran - oder macht es schlecht.

    EIN Teil des Themas!


    Besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Ja, bin ich voll bei Dir aber mir fällt beim allerbesten Willen nichts ein, was uns bei der Allgemeinheit Sympathien einbringen sollte. Das Thema polarisiert dermaßen, weil die meisten einfach Angst vor Waffen haben. Wir wissen, dass diese Angst unbegründet ist, aber die Mehrheit weiß das gar nicht und will es auch gar nicht wissen.

    Schusswaffe = Schusswaffengewalt ist in den Köpfen drin.

    Wir haben einfach nen Sch... Stand und ein nicht akzeptiertes Hobby. Mit jedem Terroranschlag und Amoklauf wird es noch ein bisschen schlimmer.

    Greta, Extinction Rebellion und die FFF-Kinder haben es mit ihrem Thema da viel einfacher.

  • Schon richtig, geissi , einfach ist das nicht.

    Aber es funktioniert. Ich habe Veranstaltungen an der Wiener Universität hinter mir, in Gemeindeämtern, Pfarrsäälen, …, egal!


    Man braucht ein gutes Thema, eine interessante Darbietung, und siehe da, die Menschen vergessen worum es geht, weil sie auf einmal interessiert sind.

    Und wenn sie dann merken, dass sie interessiert waren, und das gar nicht weh getan hat, dann ist das erste Eis gebrochen. Ich habe schon Menschen auf Schießplätze eingeladen, die sind auch gekommen, und waren dann auch beeindruckt. Einige einstige Gegner sind mittlerweile Schützen. Es geht. Mit: "Ich warte ja nur, dass ich einmal einen Einbrecher erschießen kann" wird man natürlich weder Sympathien noch Verständnis gewinnen. Das ist aber auch gut so!


    besten Gruß

    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Nö, uns fehlen die Trecker ::c.o.l)

    Mit dem AR fuffzehn über der Schulter in Berlin demonstrieren käme verdammt schlecht an ::dry::

    "Im Leben braucht man zwei Dinge - Ignoranz und Überheblichkeit

    und

    der Erfolg ist einem sicher."

    (Mark Twain)

  • :thumbsup:  Greenhorn  :thumbsup:



    Die NRA in den USA hat die einflussreiche Position im Mediengeschäft und in der Politik auch nicht an einem Tag erreicht. Das geht eben nicht mit ein paar nebenberuflichen Aktivitäten, die zwangsläufig sporadisch stattfinden und ausser viel Engagement nichts kosten.

    "It' s the money idiot!"


    Natürlich würden die bessermenschlichen Meinungsdiktatoren laut aufheulen, wenn die Verbände langfristige teure Imagekampagen starten würden und dafür Profis engagieren würden. Aber es sollte allen mittlerweile klar sein, dass sich wegducken und auf unauffällig machen nichts bringt.

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Das Hauptproblem ist doch:

    Man kann einfach der Mehrheit nicht etwas als positiv verkaufen oder nahebringen, was von der Mehrheit generell als schlecht und gefährlich wahrgenommen wird. Das KANN nicht funktionieren.


    Und Waffen, insbesondere Schußwaffen, sind nunmal zum Töten erfunden worden und wo Waffen sind, passieren zwangsläufig Gräueltaten.

    DAS ist im Schwarmbewusstsein so verankert und wird tagtäglich auch so in den Medien, primär dem Fernsehen, gezeigt.

    "Waffen sind böse" ist das Credo, das unisono rauf und runter gebetet wird.

    Dagegen anzugehen ist schlichtweg unmöglich, vor allem hier in Deutschland ...


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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Man kann einfach der Mehrheit nicht etwas als positiv verkaufen oder nahebringen, was von der Mehrheit generell als schlecht und gefährlich wahrgenommen wird.


    Genau DAS bezweifle ich !


    Wenn ich die heitere Unbefangenheit sehe, mit welcher ländliche Schützenfeste von der Bevölkerung hier angenommen werden, dann denke ich, das Hauptproblem ist nicht eine Mehrheit die das ablehnt,

    sondern die lautstarke Minderheit links-grüner Medienleute und Ideologen

    die versucht, dem immer größer werdenden Anteil derjenigen Bürger, die sich in das betreute Denken begeben, das so zu verkaufen.


    Da könnte man wohl schon dagegen halten, aber, wie mehrfach erwähnt, nicht mit gutem Willen und lobenswerten aber trotzdem amateurhaften Bemühungen.


    Würden die Verbände und Hersteller wirklich Geld in die Hand nehmen und professionelle Medienkampagnen aufziehen, dann wäre damit sicher etwas erreichbar.


    ABER


    ich denke, das ist ähnlich wie mit der "Umweltrettung"

    die Frage, ob es selbst bei sofortigem Handeln (das nicht mal erkennbar ist) nicht für solche Bemühungen bereits zu spät,

    also der Zug längst abgefahren ist,

    die drängt sich auf und ist nicht sicher zu beantworten ::c.o.l)

    "Im Leben braucht man zwei Dinge - Ignoranz und Überheblichkeit

    und

    der Erfolg ist einem sicher."

    (Mark Twain)