Remington 700 zu "M40A3"

  • Hey zusammen,



    Da sich die WBK nicht mehr in soo weiter Entfernung befindet (warte immer noch auf den BSSB (Bedürnis Pistole) und dann aufs Rathaus) bin ich am schauen wegen einer Repetierbüchse in 308, die u.a. die BSSB Disziplin Zielfernrohrgewehr 100m abdeckt.
    (Kurzfassung der Diszi: Magazin mit mind. 5 Patronen, Kaliber 5,6mm-11,4mm, Hülsenlänge >30mm, Größe u. Gewicht nicht limitiert, keine Mündungsbremsen, max 12x Vergrößerung, reine Liegend-Disziplin)



    Seit längerem schwebt mir da als Idee im Hinterkopf rum, dass ich gerne ein M40A3 hätte (bzw einen Nachbau). Eine Airsoft-Variante hab ich mir schon gebaut, aber ich hätt gern eine in.308 :D

    (Meine Airsoft)


    Ein Wort zu "Authenzität":
    Klar, die einfache Variante wäre sich eine M700 mit Bull Barrel zu kaufen, einen McMillan A4 Stock zu bestellen und das "nur" zusammenzusetzen.
    Ich hätte gerne eine "orginalgetreue" M40A3 als "Late Version (2007-2009)" mit herausnehmbaren Magazin, also quasi nach Original-USMC-Bauplan. Eine "Bau-Anleitung" dazu hätte ich auch, ich bin nur halt kein BüMa...



    Jetzt ist halt die Frage "Woher?"
    Es gibt in den USA zwei oder drei Firmen, die M40 nach original Bauplan herstellen (teils auch von ehemaligen MOS 2112ern, also denen die die Teile für das USMC gebaut haben), allerdings muss man das Teil dann noch importieren, beschießen, etc.
    (Falls sich jemand dafür interessiert, das ist die eine Firma: https://chpws.com/m40a-rifles-for-sale/ (4225$ für ein M40A3) und das die andere: http://www.gaprecision.net/mil-spec-rifles/m40a3.html (4360$). Texas Brigade Armory gäbe es noch: http://www.texasbrigadearmory.com/m40a3.htm (3250$, allerdings ist der Preis von 2007))



    Da ich aber vom Import etc keine Ahnung habe würde ich die Möglichkeit erstmal hinten anstellen und versuchen hier in Deutschland fündig zu werden.
    (Plus es kommt ja noch MwSt., Transport, Beschuss, etc. dazu... Insgesamt schätze ich so ca 5000€ für die GA Precision.)




    Die andere Möglichkeit wäre "bauen lassen", Teile zusammensuchen kein Problem (Liste habe ich), einen Büchsenmacher finden der so etwas macht (und nicht am anderen Ende von Deutschland wohnt) ist eher schwieriger.


    Kennt da jemand wen der an so etwas interessiert wäre und idealerweise aus Nähe Nürnberg kommt?
    Gefunden habe ich bisher die Waffenschmiede Kühn (aus der Nähe von Frankfurt): http://www.waffenschmiede-kueh…m-shop/remington-mod-700/



    Danke schonmal für eure Tips!

  • Hedetac kenn ich, mit denen hab ich aufm GRA Rangeday gesprochen. Schien mir zwar so als würden die haptsächlich verkaufen und weniger Büchsenmachertätigkeiten anbieten, aber die schreib ich auch mal an, danke!


    Naja, eigentlich muss nicht so viel außergewöhnliches gemacht werden. Blueprinting, Bolt lugs lappen, Lauf schneiden, Duracote/Ceracote, Bedding und Zusammenbau.
    Das schwierigste denke ich dürfte das lug slotting des Recievers für die Montageschiene sein.

  • Ja, dass der nicht so ganz zuverlääsig ist was Lieferzeiten angeht hab ich auch schon gelesen, außerdem ist das halt von mir aus quasi die andere Seite Deutschlands...


    Weißt du zu den Firmen grad zufällig n paar Firmennamen oder Websiten?
    Wenn ich da bisher so google frage komme ich nur auf jahrealte Threads, von denen die Links alle nicht mehr gehen und wo anscheinend die Firmen alle nicht mehr existieren...
    (Bspw. ETSS, Website seit 2010 nicht mehr aktualisiert, etc.)

  • Warum ich gerne nen Büma in meiner Nähe hätte ist hat folgende Gründe:


    - Ich würde gerne während dem Bauprozess nach Absprache zwischendrin gerne das Zwischenergebnis sehen (keine Ahnung ob das überhaupt jemand macht...)
    - Falls irgendwas sein sollte müsste ich das Gerät nicht quer durch die Republik schicken sondern könnte das Gewehr vorbeibringen


    Hab mal Mails geschrieben an die hier im Thread genannten und weitere mir bekannte Bümas der Umgebung...

  • Mmmh, leider bisher noch 0, nada, niente, garkeine Reaktion auf meine Mails...
    Naja, war IWA. Mal nochmal versuchen.


    Kennt noch jemand nen Büma bei dem ich es versuchen könnte?

  • Sooo, nach ewigen Email-Schreibereien und wenigen bis gar keinen Antworten habe ich gerade einen Anruf bekommen, es hat jemand Interesse ::happy2::


    Ich müsste nur die Teile liefern, kennt jemand Läden (außer Brownells, dass die das M5 haben weiß ich) die Badger Ordonance anbieten?
    Ich bräuchte:
    - M5 Bottom Metal (Teilenummer 306-82)
    - Steel Recoil Lug (Teilenummer 306-01M)
    - Lug Slot Scope Rail (Teilenummer 306-06-A3)
    - 34mm Scope RInge (Teilenummer 306-75)

  • Ok, Teile sind alle bestellt. Ich hab am Freitag THE DUKE noch angeschrieben, ob die mir die Teile besorgen könnten, gerade hab ich das fest gemacht.


    Lieferzeit wird zwar ca 8-10 Wochen betragen, ist aber nicht schlimm, da ich ja den Schaft eh erst vmtl. Ende Oktober/Anfang November bekomme...
    Auf jeden Fall schon mal ein großes Lob an The Duke, super schneller und netter Email-Kontakt!

  • Muss ich das wirklich? :D
    Die Waffe wird am Ende mit einer Rem 700 nur noch den Reciever gemeinsam haben und auch der wird stark überarbeitet werden.


    Aber ich versuchs mal (alles so ca Werte):
    Schaft: 1300
    Badger Teile: 1100
    Reciever, Lauf: vmtl so 1400
    BüMa Arbeiten: ???
    Glas: mal schauen, eigentlich muss da n S&B PMII 3-12 drauf...

  • Was gibts denn für Custom-Büxer die mir hier empfohlen wurden?


    Andreas Schuler (ASH) baut nix auf Rem700 System
    Roedale hat mir auf mehrfachen Email Kontakt nicht geantwortet
    Hedetac ist wie gesagt "nur" Händler
    Waffen-Rettinger hat keine Zeit
    Waffen RSS hat keine Zeit
    Waffen Mette hat keine Zeit
    Waffen Rödter hat mir nach der ersten Mail nicht mehr geantwortet
    Waffen Rost hat mir nicht geantwortet
    Meine beiden Büxer vor Ort haben keine Zeit und keine Lust



    Du siehst, ich hab Emails geschrieben ohne Ende, einige auch angerufen, keiner hat Zeit...


    Die besagte Waffenschmiede Kühn hat sich bei mir gemeldet und will das auch übernehmen.
    Und vor allem, was fehlt denn jetzt noch dass die Büchse "Custom" wird?

  • Du siehst, ich hab Emails geschrieben ohne Ende, einige auch angerufen, keiner hat Zeit...


    Hier liegt der Hase begraben! Emails! Wenn ich mich an jemanden wende für eine derartige Arbeit, die auch relativ grosse Inverstitionen des Tuners erfordert, frage ich per Brief an. Lege dem Angeschriebenen meine Gedankengänge dar, wie ich mir das fertige Produkt und den Weg dort hin vorstelle. Sowas hat Hand und Fuss - Email ist nur unverbindlicher Plunder. Wenn jeder derartige Spezialist, die in der Regel Kleinstbetriebe sind, auf jede derartige Email antworten möchte, fehlte ihm zuletzt die Zeit für die erwartete Arbeit.
    Ich persönlich bin mit meinem System "persönlicher Brief" bisher sehr gut gefahren.


    MfG
    Mitr

    Ich bin immun gegen Marketing. Aus diesem Grunde trinke ich kein Red Bull und habe keine Waffen von H+K!

  • Also ich bin der Meinung das EMail mittlerweile ein bzw. das gängigste Kommunikationsmittel ist und für solche Anfragen auch sehr gut geeignet ist. Natürlich kann man nicht auf alle EMails antworten welche relativ wenig Inhalt haben ala "Was kostet Waffe?", gehe aber davon aus das Phil alle von Mitr angesprochenen Inhalte den Empfängern mitgeteilt hat. Wenn der Empfänger also eine solche Nachricht liest wird er abschätzen könne ob es ein ernstgemeintes Vorhaben ist oder nicht. Zusätzlich kann man ja nach ein paar Tagen nochmal persönlich/telefonisch nachfragen.

  • Also ich bin der Meinung das EMail mittlerweile ein bzw. das gängigste Kommunikationsmittel ist und für solche Anfragen auch sehr gut geeignet ist. Natürlich kann man nicht auf alle EMails antworten welche relativ wenig Inhalt haben ala "Was kostet Waffe?", gehe aber davon aus das Phil alle von Mitr angesprochenen Inhalte den Empfängern mitgeteilt hat. Wenn der Empfänger also eine solche Nachricht liest wird er abschätzen könne ob es ein ernstgemeintes Vorhaben ist oder nicht. Zusätzlich kann man ja nach ein paar Tagen nochmal persönlich/telefonisch nachfragen.

    Bei einem Brief oder dem Direktkontakt zeigt man allerdings mehr Interesse und persönliche Wertschätzung. Alleine diese beiden Gründe, sind für mich schon Grund genug, bei solch einem Anliegen auf die EMail zu verzichten. Vom Grundsatz her, hast du natürlich Recht.

  • Ein handgeschriebener Brief, mit Tinte und Feder auf ein schönes Papier, drückt in der Tat eine hohe persönliche Wertschätzung aus. Für meinen Geschmack schon zu viel für einen rein geschäftlichen Kontakt ::c.o.l)


    Wenn ein Händler aber eine Emailadresse für geschäftliche Korrespondenz angibt hat er m. E. darüber eingehende Anfragen gefälligst auch ernst zu nehmen und zu beantworten.

    "Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden" - R. L.