Hilfe bei einem Bodenfund.

  • Vorab man möge mir mein Crossposting mit einem anderen Forum verzeihen.
    Aber ich würde ums Verrecken gerne wissen was das ist was ich gefunden habe.



    Hallo, eventuell ist hier ein Spezialist, der mir helfen kann.
    Ich habe beim Sondengehen einen Gegenstand gefunden den ich mir, aber auch ein Büchsenmacher-Meister, nicht erklären kann.



    Der Gegenstand ist auf dem ersten Blick ein Auszieher/Patronenlager einer Flinte.
    Es steckt noch der Hülsenboden einer 16er Patrone drin.
    Die Patrone ist von H. Utendoerffer einer nürnberger Farbrik die es von 1855 bis 1889 gegeben hat.



    Den "Ring" kann sich keiner erklären. Er ist aus Messing/Bronze.
    Patronenlager und Auszieher aus der Zeit sehen total anders aus.
    Er ist relativ aufwendig gefertigt für die Zeit.
    Eventuell ist es auch aus einem Schuss-Apparat.



    Hat jemand schon so etwas gesehen?

  • Den Außendurchmesser des Rings mal messen. Ist er identisch mit dem Durchmesser eines 12er Lagers ist das ein Adapter um 16er aus 12er Flinten zu verballern. Ev.Stare zu scheuchen (Wingertspistole) oder für ähnliche Zwecke. Da die Muni kostenlos gestellt wurde,wäre ein Adapter naheliegend gewesen um die eingene Spritze im Cal 12 zu verwenden, falls 16er gestellt wurden. Wingertsschützen (Wingertswächter) waren früher sehr angesehen, denn alles was einen Bobbes hat, klaut und frißt Trauben.

  • Aha neue These, hört sich aber auch plausibel an!


    Außendurchmesser 30,0 mm
    Von Zahnfräsung zu Zahnfräsung 22,8 mm
    Einstich Durchmesser 26,7 mm


    Bisher habe ich den Hinweis es könnte ich um einen Zünder für eine Granate handeln.
    Sprich ein Aufschlagzünder mit Schlagbolzen zündet die 16er Patrone, welche wiederum den Sprengsatz zündet.
    Wer weiß was die um +- 1870 herum für Zündtechniken hatten.