Uberti Navy Conversion

  • Die Frage mit der historischen Korrektheit beim Late Model hat sich bereits geklärt. So wie ich das gelesen habe müsste es die Waffe so tatsächlich gegeben haben.
    Falls nicht freue ich mich über die Richtigstellung eurerseits.
    Was mich nun aber quält ist die Frage bzgl Diameter Trommelbohrungen zu Lauf. Habe hier im Forum aber auch woanders gelesen, dass es da kleine Abweichungen gibt was die Präzision mindern solle.


    Hab da nicht ganz durchgestiegen und hoffe, dass mir das wer begreiflich machen kann.
    Ist das allgemein bei allen Conversion so oder ist da der Late Model aussen vor da dies kein Umbau eines VL Revolvers ist sondern eine speziell für Patronenmunition gefertigte Waffe? https://www.waffen-hege.de/wes…n-revolver?product_id=752


    Wenn das so ist wäre das meine Wahl, denn dann erst noch umbauen damit man halbwegs was trifft will ich nicht bei einer Neuwaffe.


    Eigtl hätte mir ja das frühe Modell des 1871 besser gefallen wegen dem schönen 8kant Lauf. Aber sollte mein Gedanke bzgl der Abweichungen zu Lauf und Tromme stimmen würde es bei dem Modell wohl zutreffen, dass es von Werk ab nicht optimal ist.


    Entschuldigt den langen Text und verzeiht dem Greenhorn
    Hoffe ihr bringt ein bisschen Licht ins Dunkel.
    Freu mich auf jeden Fall auf eure Antworten.

  • Hallo 19zimmerer84
    habe mir auch einen "Man with No Name" gekauft. Meine Frage: Welche Patronen nimmst du, bzw. Ladedaten für diese Waffe.
    Bis jetzt hatte ich Mag Tech Wadcutter und Fiocchi Bleirundkopf probiert. Wobei ich mit den Fiocchi besser zurecht kam. Da ich mit Kurzwaffen nicht vertraut bin, war ich froh, dass ich auf 25m aufgelegt (Tennisarm) im Schwarzen der Scheibe blieb.
    In jedem Fall macht es Spaß.
    Gruß

    entschuldige, sah den Post erst jetzt.
    Ich hab Wadcutter von Fiocci verwenet. Mit denen treffe ich am besten. Wobei Magtech auch ok sind.

  • meiner Meinung nach dürfte es bei den Uberti Conversions und dem Open Top keine Qualitätsunterschiede geben, da beide Typen ja neu produziert werden und keine Umbauten sind.

  • Ok Danke für deine Antwort. Keine Unterschiede und neu produziert hört sich für mich Klasse an. Dann sollte alles passen aber was hat es dann hiermit auf sich?
    http://www.kirstkonverter.com/1851-61-colt-navy.html


    Mein Englisch ist leider nicht das Beste und die Autoübersetzung ist so lala.


    Hier aus dem Text der Seite kopiert.


    The .36 caliber percussion revolver barrel has a bore diameter of .375 inches, and more important is the fact that today’s .38 caliber cartridges are loaded with .357-inch diameter bullets. Therefore, to attain accuracy with a modern .38 caliber cartridge, in your reproduction .36 caliber percussion revolver, you must shoot soft lead .38 Special, hollow base wad cutters, .38 Colt hollow base or .38 Colt healed ammunition. The soft lead hollow base bullet will “bump up” to the .375-inch bore diameter and shoot very accurately.

  • Bei den .36er wie .44er Perkussionsrevolvern sind die Zugdurchmesser dem historischen Vorbild entsprechend größer als die Kammerdurchmesser.
    Sollen diese Perkussionsrevolver mit einem der s.g. Drop-In Conversion-Trommeln für das Verschießen von (modernen) Patronen wie das Kirst-System bestückt werden, dann haben konventionelle Geschosse kaum Führung im Perkussionslauf, mit entsprechenden Auswirkungen auf die Präzision.
    Um das (teilweise) zu überkommen, können Hohlbodengeschosse verladen werden.
    Alternativ ist die Empfehlung, die .36er Perkussionsläufe mit einem Futterlauf .357 bzw. die .44er Perkussionsläufe mit einem Futterlauf von .429 Dia Zugdurchmesser zu versehen.
    Dann ist der Rückbau auf Perkussion jedoch kompliziert bis unmöglich.
    Long Johns Wolf

    Warnhinweis: "Centauren machen süchtig" Zitat Erik Fridjoffson FROCS #44