Probleme mit .40 S&W in "unsupportet Chambers"

  • Mal ne Frage hat jemand Erfahrungswerte mit der Thematik?


    In US Foren werden da zum Teil regelrechte Horrorszenarien beschrieben.


    Mache mir gerade Gedanken wie kritisch das ist...... bin mit meiner Laborierung noch lange nicht an der Leistungsgrenze (rechnerisch bei 1530 bar, bei max. Wert von 2200). Kann ja aber nicht sein dass dann die Gefahr bestünde das solche Sachen wie im Bild passieren? Oder ist das ein Problem der Hülse und man sollte grundsätzlich "supportet Chambers" einsetzen.... dann wäre es ja aber fahlässig solche Waffen zu verkaufen.


    Klar wen Squib und ein Geschoss im Lauf dann vertragen das wenige Waffen wenn man eine hinterher semmelt....


    40SW.jpg

  • Grundsätzlich sind mir solche Patronenlager welche die Hülse nicht komplett unterstützen sehr suspekt!
    Wenn man dann noch die Hülsen mehrfach wiederläd und am Ende noch schlechte Hülsen bzw. Messingqualität hat, dann ist sowas fast vorprogrammiert je nach Ladung halt.

  • Das Material des Patronenlagers scheint unten etwas sehr dünn geraten zu sein am rechten Rand unten..
    Da sind ja nur ein paar Zehntel...


    :shock:

    ---auch wenn es den "Glöcknern" gegen den Strich geht: Diese Waffe war für 9Para entwickelt. Oder:
    "Don't give a boy a man's job!" Die dickeren Hummeln wie Kal. 40 oder erst recht 45ACP müssen ja im gleichen System untergebracht werden. Also schält man das Material aus, macht es weiter. ---Man will ja verkaufen und "jumpt" auf den "Band waggon", um mitzuhalten und auch andere Kaliber abzudecken.
    Unabhängig von den alternativen dickeren Kalibern ist das System wegen der nicht voll unterstützten Patrone im Lager eine Fehlkonstruktion. Die Glock ist nun mal eine preislich billige Waffe, deshalb der Verkaufserfolg. Die großen Stückzahlen werden in den USA hauptsächlich von Polizeibehörden gekauft.
    Der Anschaffungspreis ist dabei entscheidend, die Waffenbelastung im Dienst ist gleich 0+.
    Jeder Schütze möge mit seiner Kaufentscheidung glücklich werden- jedoch Tatsachen lassen sich nicht leugnen.

  • ---auch wenn es den "Glöcknern" gegen den Strich geht: Diese Waffe war für 9Para entwickelt. Oder:"Don't give a boy a man's job!" Die dickeren Hummeln wie Kal. 40 oder erst recht 45ACP müssen ja im gleichen System untergebracht werden. Also schält man das Material aus, macht es weiter. ---Man will ja verkaufen und "jumpt" auf den "Band waggon", um mitzuhalten und auch andere Kaliber abzudecken.
    Unabhängig von den alternativen dickeren Kalibern ist das System wegen der nicht voll unterstützten Patrone im Lager eine Fehlkonstruktion. Die Glock ist nun mal eine preislich billige Waffe, deshalb der Verkaufserfolg. Die großen Stückzahlen werden in den USA hauptsächlich von Polizeibehörden gekauft.
    Der Anschaffungspreis ist dabei entscheidend, die Waffenbelastung im Dienst ist gleich 0+.
    Jeder Schütze möge mit seiner Kaufentscheidung glücklich werden- jedoch Tatsachen lassen sich nicht leugnen.

    Weißt du eigentlich wieviele Privatleute in Amerika eine Glock besitzen bzw. die Wettkämpfe dort gestaltet sind ? Nenne mir einen Wettkampf bei dem du keine Glock findest, da wünsche ich dir bei den Amerikanern viel Spaß. :D


    Ich persönlich glaube ja, dass solche Vorfälle darauf zurückzuführen sind, weil einfach eine unmenge an Leuten Glockpistolen besitzen und es da zwangsweise zu solchen Vorfällen kommt. Einzelne Fehlkonstruktionen sind immer dabei, gewisse Experimente (Wechselläufe, selber Laden usw.) halt auch mit einem Risiko verbunden, das steht auch in der Gebrauchsanweisung drin und davon wird von Glock explizit abgeraten. Wer den Anweisungen nicht folgt der ist im Prinzip auch selbst schuld.


    Was ich auch lustig finde, solche "Gschichtln" kommen immer aus amerikanischen Foren oder von Polizeibeamten die sich öfter mal in den Fuß geschossen haben weil angeblich Glockpistolen zu den unsichersten Waffen der Welt zählen. Mir wäre kein einziger Fall aus Europa bekannt bei dem es bei einem ordnungsgemäßen Gebrauch laut Hersteller zu solchen Vorfällen gekommen wäre.



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • In US Foren werden da zum Teil regelrechte Horrorszenarien beschrieben.


    Mache mir gerade Gedanken wie kritisch das ist......


    Wenn ich glock bashing wollte hätte ichs gesagt.

    Alles Okaaaaaay, mach dir keine Sorgen, beste Waffen wo gibt, alles nur Bashing, dir kann nix passieren, lasse reden, alles von S&W und Colt inszeniert.


    Zitat

    Klar wen Squib und ein Geschoss im Lauf dann vertragen das wenige Waffen wenn man eine hinterher semmelt....

    Wie jetzt, ich denke du magst kein Bashing?!


    Lieblingszitat aus eGun:


    "Die deutlich beriebenen Metallteile und vereinzelte Flugrostspuren
    verleihen der Waffe einen authentischen Used Look"
    ::hahah::

  • die Waffenbelastung im Dienst ist gleich 0+.

    Die wird auch auf Shooting-Ranches und in der Militär-Aubildung benutzt..
    Da gibt es immer wieder tolle Fotos von Gerissenen Schlitten, Augeschlagenen Schlagbolzen und defekten Glocks..
    Aber das nach 100.000x Leer abschlagen und 250.000 schüssen....


    Da kann man echt nicht sagen daß das ne minderwertige Waffe wäre.....


    Es ist eine KISS - Keep it simple and stupid. Und das ist das was ich an der so mag..
    Mit nem Zantocher hast du in 3-4minuten ALLE Einzelteile...


    Das mit dem .40 mag stimmen...Da hätte man vielleicht nicht die 9er aufbohren, sondern die 10er abspecken sollen...


    Aber ich bin sicher daß auch die 40ger 100.000sende von schuss absolviert hat bevor man sich angeschickt hat die in die USA zu exportieren..
    Der Konzern könnte zusperren wenns da im Dienst ein paar Versager und dadurch Tote gäbe...


    Wer noch kene defekte waffe hatte, hat nicht genug geschossen.... :drink:

  • Bei Fabrikpatronen spielt das so gut wie keine Rolle, wenn man die Hülsen aber mehrmals wiederlädt wird das Material an der Stelle immer mehr geschwächt und gibt halt irgendwann nach, welche Gründe es bei Glock gibt dies nicht zu ändern weiß ich nicht, bei Aftermarketläufen gehts ja auch, und Glock selbst kann es auch, bei der 357 Sig wird die Hülse um einiges weiter umschlossen.


    Glocks sind nicht so gut wie es die Glock Fanboys propagieren, aber auch nicht so schlecht wie es die Hasser gern hätten. Nach etwa 100-150.000 Schuß muss man aber auch bei der Glock mit Schlittenrissen und gebrochen Slide Rails rechnen, hab ich im IPSC Bereich schon öfter gesehen, wie lang der Lauf hält liegt stark an der verwendeten Munition.

  • Bei Fabrikpatronen spielt das so gut wie keine Rolle, wenn man die Hülsen aber mehrmals wiederlädt wird das Material an der Stelle immer mehr geschwächt und gibt halt irgendwann nach, welche Gründe es bei Glock gibt dies nicht zu ändern weiß ich nicht, bei Aftermarketläufen gehts ja auch, und Glock selbst kann es auch, bei der 357 Sig wird die Hülse um einiges weiter umschlossen.


    Glocks sind nicht so gut wie es die Glock Fanboys propagieren, aber auch nicht so schlecht wie es die Hasser gern hätten. Nach etwa 100-150.000 Schuß muss man aber auch bei der Glock mit Schlittenrissen und gebrochen Slide Rails rechnen, hab ich im IPSC Bereich schon öfter gesehen, wie lang der Lauf hält liegt stark an der verwendeten Munition.

    Weil keine einzige Polizeieinheit oder Militär der Welt seine Hülsen selbst stopft. Wie ich bereits sagte, das steht alles in der Gebrauchsanweisung drin, wer sich nicht dran hält selbst schuld. ;)


    Nachdem die dem britischen Militär 25.000 Glocks zukommen liesen ab 2013, spricht das sehr dafür, dass die heute nachwievor unmengen von Aufträgen haben und die Produktion des Bewährten wichtiger ist als die Forschung nach was neuem. Bei so vielen Aftermarktprodukten sollte das aber zumindest für den privaten Bereich kein Problem darstellen, die Behörden interessiert sowas ohnehin nicht.



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • In so gut wie jeder Bedienungsanleitung steht dass nur Fabrikmuntion verwendet werden soll, würde man sich daran halten könnte man die Wiederladerei gleich sein lassen.

    Was sicherlich nicht das Problem des Herstellers ist. ;)


    Ich kann halt auch nicht in mein Auto eine Nitroeinspritzung einbauen und mich dann wundern wieso mir das Ding aller Wahrscheinlichkeit um die Ohren fliegt. Auch wenn das vielleicht tausend andere Menschen mit ihren Autos machen.
    Wiederladen kein Problem, aber man sollte das halt auch auf eigene Gefahr und Folgen machen...



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • Was sicherlich nicht das Problem des Herstellers ist. ;)
    Ich kann halt auch nicht in mein Auto eine Nitroeinspritzung einbauen und mich dann wundern wieso mir das Ding aller Wahrscheinlichkeit um die Ohren fliegt. Auch wenn das vielleicht tausend andere Menschen mit ihren Autos machen.
    Wiederladen kein Problem, aber man sollte das halt auch auf eigene Gefahr und Folgen machen...

    Ich kann aber sehr wohl erwarten dass, sofern ich mich mit der wiedergeladenen Munition innerhalb der Norm für die jeweilige Patrone bewege, dass dies in jeder beschossenen Waffe safe ist...


    Das hat nichts mit Nitroeinspritzung zu tun sondern mit Anpassung an geforderte Rahmenbedingung bestimmter Disziplinen und Waffe.