Urteil des BVerwG für Jäger wirkt sich erstmalig auch auf Sportschützen aus

  • so einen Misst habe ich ja auch schon befürchtet!

  • so einen Misst habe ich ja auch schon Befürchtet!

    wahrscheinlich auch noch mit der gleichen begründung... es gibt ja auch 30er mags die sind ja nicht vom 10 schuss bedürnis abgedeckt... letztenendes bietet das jetzt aber auch die chance einen rundumschlag zu machen und auch rechtsklarheit für die sportschützen zu schaffen!! jetzt ist es noch mehr als jeh zu vor an der zeit zusammen zu arbeiten!


    die eu hat den plan aufgestellt und D führt es bereits aus (keine HA mehr!)

  • Das ist Behördenwillkür! Sportschützen sind im Urteil nicht beinhaltet. Bei sowas würde ich offiziell Beschwerde einreichen und Rechtsmittel ankündigen wenn sich die Behörde weigert geltendes Recht umzusetzen.


    Der SB hat nach geltendem Recht und den allgemeinen Verwaltungsvorschroften zu handeln. Sonst nach gar nichts! Hier könnte man evtl auch direkt gegen den SB klagen.

  • Tja, WILLKÜR ist wenn IDEOLOGIE und die Zuständigkeit eines Amtes sich in einer Person vereinen!


    Ganz klar und UNMISSVERSTÄNDLICH:


    WaffG
    "halbautomatische Langwaffen mit einem Magazin, das eine Kapazität von mehr als zehn Patronen hat."
    Hier ist EINEINDEUTIG die Kombination aus LANGWAFFE und MAGAZIN gemeint, wobei das Magazin eben nicht mehr als 10 Schuss KAPAZITÄT haben darf.
    NICHTS steht da, dass die Waffe nichts anderes AUFNEHMEN KÖNNEN DARF... MIT EINEM (beliebigen) MAGAZIN... die natürlich auswechselbar sind, da GENEHMIGTE DISZIPLINEN ja mitunter darauf aufbauen.


    ::trenn::


    Anders sieht es leider im BJagdG aus :
    "auf Wild mit halbautomatischen oder automatischen Waffen, die mehr als zwei Patronen in das Magazin aufnehmen können, zu schießen;"


    Hier werden WAFFEN näher definiert, nämlich als solche, die nicht mehr als zwei Patronen in DAS (EINE) Magazin aufnehmen KÖNNEN.


    Unterschied:


    "MIT EINEM MAGAZIN" .... VS. ..... "IN DAS MAGAZIN"

  • Hoffentlich schnallt es jetzt auch der letzte Sportschütze, der in den letzten Wochen nur mit Fingern auf uns Jäger gezeigt hat: WIR LWB MÜSSEN ALLE ZUSAMMENHALTEN - EGAL OB JÄGER, SPOSCHÜ, SAMMLER, ETC. !!!

  • Das ist Behördenwillkür! Sportschützen sind im Urteil nicht beinhaltet. Bei sowas würde ich offiziell Beschwerde einreichen und Rechtsmittel ankündigen wenn sich die Behörde weigert geltendes Recht umzusetzen.


    Der SB hat nach geltendem Recht und den allgemeinen Verwaltungsvorschroften zu handeln. Sonst nach gar nichts! Hier könnte man evtl auch direkt gegen den SB klagen.

    Wie willst du einen Beamten bitte klagen ?


    Sofort Rechtsmittel einlegen (wegen der Frist !) und notfalls vor die zuständigen Gerichte ziehen. Die Rechtslage ist hier eindeutig.



    Tapfer und treu bis die Granate verglühte ! 156 Jahre Gendarmerie in Österreich (1849-2005) :f_at:




    IWÖ, NFVÖ, Firearms United ! :f_at::f_eu:

  • Der SB setzt sich eigenmächtig über Gesetze und Vorschriften hinweg. Da liegt persönliches Fehlverhalten zu Grunde. Das muß nichts mit der Behörde selbst zu tun haben.
    Man kann auch andere Beamte für ihr Handeln im Dienst anklagen. Das muß nicht unbedingt gegen die Behörde/Einrichtung gehen.

  • Der SB setzt sich eigenmächtig über Gesetze und Vorschriften hinweg. Da liegt persönliches Fehlverhalten zu Grunde. Das muß nichts mit der Behörde selbst zu tun haben.
    Man kann auch andere Beamte für ihr Handeln im Dienst anklagen. Das muß nicht unbedingt gegen die Behörde/Einrichtung gehen.

    Die Staatsanwaltschaft ja, aber nicht du...
    Die Entscheidung ergeht trotzdem im Namen der Behörde und nicht des SB. Daher Rechtsmittel einlegen...



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  • Leite eine Dienstaufsichtsbeschwerde ein und verlange den Vorgesetzten. Bei einer Dienstaufsichtsbeschwerde zuckt er schon....

    HK-Fan



    "Gedanken sind mächtiger als Waffen. Wir erlauben es unseren Bürgern nicht, Waffen zu führen - warum sollten wir es ihnen erlauben, selbständig zu denken?" Josef Stalin


    **SUPPORT GERMAN TROOPS** ::Flgde::

  • Leite eine Dienstaufsichtsbeschwerde ein und verlange den Vorgesetzten. Bei einer Dienstaufsichtsbeschwerde zuckt er schon....

    Das wäre ein Schritt, allerdings weiß man auch nie ob es da Weisungen von oben gab.


    Aber das ändert am abgelehnten Ersuchen nichts, weil die Behörde ja wie gesagt entscheidet, nicht der SB als solches. Der wird nur als Organ der Behörde tätig.



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  • @Glock4Ever wenn du gegen ihn klagen so auslegt, dann wäre das entsprechende Wort für das was ich sagen will "Anzeige erstatten". Bei uns sagt man dazu umgangssprachlich gegen jemanden klagen.


    Dienstaufsichtsbeschwerde ist auf alle Fälle das erste was man androhen sollte wenn der Vorgesetzte weigert. Von Oben kann da nichts angeordnet werden, da das WaffG und die Verwaltungsvorschrift nicht geändert wurde. Nur Anweisungen im Einklang mit beiden sind rechtens. So ist es Behördenwillkür. Das ist auch für SB und Amtsleiter strafbar in Deutschland.

  • Anders sieht es leider im BJagdG aus :
    "auf Wild mit halbautomatischen oder automatischen Waffen, die mehr als zwei Patronen in das Magazin aufnehmen können, zu schießen;"

    nun fängst du auch wieder an das hinter dem komma stehende "ZU SCHIEßEN!!!" zu ignorieren ... mach es nicht wie unsere tollen richter... lies den GANZEN satz und nicht nur 80%


    wenn das thema jetzt wieder aufkommt muss ich auch wieder meinen senf dazu abgeben und damit mach ich mir hier eh keine freunde :D


    Edit: damit will ich nicht sagen dass das verhalten richtig ist ... ich will damit sagen dass BEIDE argumentationen GLEICHWERTIG falsch sind!!! Also fangt bitte nicht an zu argumentieren wie viel klarer die rechtslage erscheint...


    WIR WERDEN IN BEIDEN FÄLLEN VERARSCHT!!! Also jetzt hier nicht gegeneinander argumentieren sondern zusammen gegen die rechtssprechung argumentieren!!!! Begreift es endlich mal!!!

  • @Glock4Ever wenn du gegen ihn klagen so auslegt, dann wäre das entsprechende Wort für das was ich sagen will "Anzeige erstatten". Bei uns sagt man dazu umgangssprachlich gegen jemanden klagen.


    Dienstaufsichtsbeschwerde ist auf alle Fälle das erste was man androhen sollte wenn der Vorgesetzte weigert. Von Oben kann da nichts angeordnet werden, da das WaffG und die Verwaltungsvorschrift nicht geändert wurde. Nur Anweisungen im Einklang mit beiden sind rechtens. So ist es Behördenwillkür. Das ist auch für SB und Amtsleiter strafbar in Deutschland.

    Ja, weil "Anzeige erstatten" und "anklagen"zwei völlig unterschiedliche Sachen sind, auch in Deutschland. ;)


    Ich bin mir aber relativ sicher, dass man auch bei euch einen SB nicht wegen einer Amtshandlung "klagen" kann. ;) Man kann ihn höchstens als Organ anklagen wegen Pflichtverletzung etc. aber das hat verwaltungs- und verfassungsrechtlich bzw. waffenrechtlich überhaupt keine Relevanz für den Waffenbesitzer. Eine Entscheidung der Behörde (die vom SB erlassen wurde) bekämpft man mit anderen Rechtsmitteln. Dienstaufsichtsbeschwerden schön und gut, das ändert aber am Bescheid der Behörde nichts.



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  • Anders sieht es leider im BJagdG aus :
    "auf Wild mit halbautomatischen oder automatischen Waffen, die mehr als zwei Patronen in das Magazin aufnehmen können, zu schießen;"

    Das würde ich auf das tatsächlich auf der Jagd verwendete Magazin beziehen, nicht auf ein passendes Magazin mit höherer Kapazität.

    Gruss, Alex


    DSU, DSB, FWR, NRA, GRA

  • Das würde ich auf das tatsächlich auf der Jagd verwendete Magazin beziehen, nicht auf ein passendes Magazin mit höherer Kapazität.

    Kann man so sehen, das Gericht hat es halt anders interpretiert. Aber das ist eben (leider) so, viele Menschen haben eben auch viele unterschiedliche Meinungen und Interpretationen. Das ist in quasi jedem Rechtsbereich so, auch dort wo man es überhaupt nicht vermutet (zB. im Strafrecht).



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  • Man kann ihn höchstens als Organ anklagen wegen Pflichtverletzung etc. aber das hat verwaltungs- und verfassungsrechtlich bzw. waffenrechtlich überhaupt keine Relevanz für den Waffenbesitzer. Eine Entscheidung der Behörde (die vom SB erlassen wurde) bekämpft man mit anderen Rechtsmitteln. Dienstaufsichtsbeschwerden schön und gut, das ändert aber am Bescheid der Behörde nichts.

    Hallo Glock4Ever,


    das wäre nicht der erste Bescheid der auf Grund einer Dienstaufsichtsbeschwerde geändert oder zurückgenommen würde. Wenn der SB von sich aus über das Ziel hinausgeschossen hat, ohne Anweisung von seinem Vorgesetzten, wird dieser Vorgesetzte sicherlich seinen SB mal zu sich zu einer Tasse Kaffee bitten und ihm den rechten Weg zeigen, hat der SB aber auf Anweisung seines Vorgesetzten so gehandelt, hilft nur noch ein eingelegtes Rechtsmittel mit einer möglichen Klage vor dem Verwaltungsgericht.


    Grüsse
    czler :drink:

    46887-czler-jpg


    Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen. (Erich Maria Remarque)


    »Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz.«
    Gustav Heinemann (ehemaliger deutscher Bundespräsident 1899 – 1976)

  • Hoffentlich schnallt es jetzt auch der letzte Sportschütze, der in den letzten Wochen nur mit Fingern auf uns Jäger gezeigt hat: WIR LWB MÜSSEN ALLE ZUSAMMENHALTEN - EGAL OB JÄGER, SPOSCHÜ, SAMMLER, ETC. !!!

    Sag ich schon lange, nur hab ich fast immer nur Finger von (alt)Jägern auf mich zeigen sehen.

    Gruß aus dem Kraichgau




    ::bw1:: Wir lassen uns nicht beGRÜNEN, wo ist mein RoundUp?

  • Die Sportschützen schnallen das sehr schnell ,es waren immer die Jäger die sich für unantastbar hielten und wegen des fehlenden Zusammenhaltes kam es immer zu Verschärfungen ;) ,dazu gibt es ab 2003 hier einige Themen .
    Nach Winnenden waren es die Jäger die meinten wir sind ja nicht betroffen ::besoffen:: . Aber man kann hoffen das das jetzt anders wird .

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