S&W Mod. 66 Trommel manchmal schwergängig

  • Hab da mal eine Frage.


    Bei meinem Mod. 66 4" lässt sich in eingeschwenktem Zustand die Trommel hin und wieder nur sehr schwer drehen. Dadurch ein das SA Spannen des Hahns oder auch DA Schießen nicht möglich.
    Schwenke ich die Trommel aus und wieder ein, geht es meist wieder.


    In ausgeschwenktem Zustand dreht sich die Trommel frei und leichtgängig.


    Was ich sehen konnte ist, dass der Stift, der den Verriegelungshebel nach hinten schiebt, wenn die Trommel eingeschwenkt wird, nicht immer nach hinten geschoben wird. Klar das dann die Trommel nicht bewegt werden kann.


    Dieses Problem tritt nicht immer auf, nur hin und wieder.


    Hat einer ne Idee, bevor ich zum Meister Zindel damit fahre?

  • Hallo Glump


    Wenn die Trommelachse i.O. ist würde ich mal die ganze Trommel zerlegen (Kran ausbauen alles auseinander nehmen, oelen... einbauen. Auch der Verriegelungshebel könnte "festgehockt" sein... abmontieren reinigen... und sonst hilft nur noch Komplettzerlegung, Reinigung, einölen...


    ...oder gleich zu Timo... :)


    Gruss
    Urban

    Ofenkäse für alle! :wall::D ...oder doch lieber ein Fondue..? :D::Flgc.h::

  • Hab da mal eine Frage.


    hin und wieder nur sehr schwer drehen.
    In ausgeschwenktem Zustand dreht sich die Trommel frei und leichtgängig.
    wenn die Trommel eingeschwenkt wird, nicht immer nach hinten geschoben wird.
    Dieses Problem tritt nicht immer auf, nur hin und wieder.

    Denk mal nach !! Deswegen Linksgewinde, mal fest, mal nicht, mal fest mal nicht
    Um Ärger zu machen reichen ein paar Zehntel mm ::frinds::

  • Murmel,


    Danke für die Antwort.
    Aber die Achse ist fest.


    Eine lockere Achse hatte ich bei einem meiner Mitglieder.


    Aber bei meinem Revolver habe ich die Achse (wie es Meister Zindel auch macht) behutsam im Schraubstock fixiert und festgezogen.
    Diese Schwergängigkeit tritt auch auf, wenn die Waffe leer und ungeschossen ist und das irritiert mich, aber eben nicht immer.


    Ich kann den Revolver jetzt in die Hand nehmen und ohne ihn zu laden problemlos spannen. Schwenke ich die Trommel aus und wieder ein, kann es dann passieren, dass der Hahn nicht richtig gespannt werden kann und der Halteriegel nicht nach hinten geschoben wird.

  • Trommelachse war auch mein erster Gedanke.
    Wenn es das nicht ist bleibt wohl nur zerlegen.
    Die Mechanik ist ja nicht geschlossen.
    Manchmal kommt Dreck ins "Getriebe".
    Seitenplatte ab, alles ausbauen, reinigen, kontrollieren, schmieren und zusammenbauen.
    Für alle die das noch nicht gemacht haben gibt es sehr schöne YouTube-Anleitungen.

  • Soderle,


    ich habe den Revolver noch mal auseinander genommen. Trommelachse (die war fest) noch mal ausgebaut und alles noch mal geputzt.


    Seitenplatte ab und Abzug mit Hammer raus. War alles sauber, aber trotzdem noch mal sauber gemacht und etwas Schmiermittel eingebracht.
    Alles wieder zusammen und jetzt wird es sich zeigen, ob es jetzt flubt, oder ob meine Mod. 66 zum Büchser muss.

  • Bei meinem 28-2 hatte ich das Problem, daß sich der Hahn nicht mehr richtig spannen ließ, wenn die Waffe schnell 10 oder 15 Schuß durch hatte und warm war. Nach der Abkühlung schoß die Waffe wieder, bis sie entsprechend warm war. Das war nicht von Anfang an so und kam auf einmal wie aus heiterem Himmel. Reinigen und andere Öle/Schmiemittel brachten keinen Erfolg, sodaß ich meinem Büchser den Revolver in die Hand drückte. Ein paar Tage später bekam ich den Revolver zurück und er feuerte und feuerte und feuerte, als wäre er dafür gebaut worden... :-)


    Auf die Frage, was er gemacht hätte, erwiederte der Büchser, daß er die Trommel etwas zurück gesetzt hätte. Was er gemau damit meinte vergaß ich ob der Funktionsfreude zu fragen, aber es war günstig und wirkungsvoll. Der 28-2 schießt auch noch, wenn er mal nicht gereinigt wurde und im Schrank lag.