Montage für Remington 700

  • Ich suche eine Montage für eine Remington 700 in .308. Als Glas habe ich mich für ein Leupold VX2 6-18x40mm entschieden. Ich bin mir noch nicht sicher welche Art der Montage ich Wählen soll, also ob Ringe, Weaverschiene, Blockmontage, etc. Ich muss gestehen ich bin was das angeht auch noch recht unerfahren und bräuchte mal einen groben Überblick.Wie viel Geld sollte ich generell investieren? Ich möchte ungern in naher Zukunft eine "bessere" Montage kaufen müssen, aber auch nicht unötig viel ausgeben. Wo liegt der Vorteil einer vergleichsweise teuren Recknagelmontage? Schießen will ich 100/300 m. Für Empfehlungen, Tipps und Erfahrungen wäre ich euch wie immer danbar

  • Hallo melomanic,


    ich würde mir eine einteilige Picatinyschiene auf das Gewehr setzen. Dann musst Du Dir überlegen, ob das Glas ev auch auf anderen Büchsen eingesetzt werden soll und danach würe ich mir die Montage überlegen.
    also Ringe mit oder ohne Schnellverschluss.


    Gruß.

    HK-Fan



    "Gedanken sind mächtiger als Waffen. Wir erlauben es unseren Bürgern nicht, Waffen zu führen - warum sollten wir es ihnen erlauben, selbständig zu denken?" Josef Stalin


    **SUPPORT GERMAN TROOPS** ::Flgde::

  • Hallo HK-Fan,


    Danke für deine Antwort. Das Glas soll auf der Remington bleiben. Laut Verkaufsangebot ist schon eine Montageschiene dabei, ich weiß allerdings nicht ob Picatinny oder Weaver. Da ich das Glas eigentlich auch auf der Büchse lassen soll ist ein Schnellverschluss auch nicht unbedingt nötig, oder?
    Mir ist auch noch nicht klar ob einteilig oder zweitilig und wo der Vor- oder Nachteil der einzelnen Montagemöglickeit liegt. Für meine KK-Büchse hab ich das ZF mit Ringen direkt auf die 11mm-Schiene montiert.

  • Hallo Melomanic,


    für die Rem.700 short Action gibt es einteilige und zweiteilige Basen. In dem noch moderaten Kaliber tuts auch eine zweiteilige, dann ist die Ladeöffnung besser zugänglich. Nur wenn du über weiter als 300m schießen willst musst du irgendwann eine geneigte Schiene haben, die gibt es dann nur einteilig. Aber bis dahin ist alles okay.


    Dann Ringe drauf und gut ist. Ich habe welche von Warne, die sind in verschiedensten Höhen zu haben und taugen.


    Den ganzen Krams bekommst du beispielsweise hier: http://www.henke-online.de/




    Gruß
    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Hallo Frank,


    Danke für deine Antwort. Bei der Remington ist schon eine Schiene von Henneberger ohne Vorneigung dabei. Bin ja beruhigt das ich bis 300 m auch ohne Vorneigung auskomme. Warne-Ringe habe ich auch auf meinem KK-Repetierer. Wenn die es auch für 308 tun, um so besser. Mir ist einfach nur noch nicht ganz klar woher der Preisunterschied zu Ringen von Recknagel kommt und was diesen rechtfertigt...

  • Hallo melomanic,


    also die Antwort nach der Vorneigung ergibt sich ja weniger aus der Waffe sondern eher aus der Flugbahnkurve des verwendeten Kalibers (mehr oder weniger gestreckte Flugbahn und damit Höhe des Geschossabfalls) in Verbindung mit dem Verstellbereich des tatsächlich verwendeten Zielfernrohrs (Sightron oder Nightforce haben beispielsweise sehr große Verstellbereiche, jagdliche ZFs oftmals eher kleinere).
    Aus der Erfahrung heraus kann man aber sagen, dass man hierzulande mit den üblicherweise sportlich genutzten Kalibern in Verbindung mit handelsüblichen ZFs praktisch nie eine Vorneigung für 300m braucht. Geht's darüber hinaus muss man halt nachrechnen.


    Die Preisunterschiede kommen wie so oft zum einem durch den Namen des Herstellers, aber auch durch die Fertigungsqualität, sowie durch die verwendeten Materialien. Picatinny (Militär) ist beispielsweise enger toleriert als Weaver, Stahlringe oder nur Alu, welches einfach schneller zu bearbeiten ist, Fetsigkeit der Werkstoffe, usw. sind Unterschiede, die den Preis bestimmen. Darüber hinaus gibt es auch funktionale Differenzen zwischen den Montagen. Kann man beispielsweise ein ZF abnehmen und ohne Trefferpunktverlagerung wieder aufsetzen? Allein das macht einen riesen Preisunterschied. Aber: Braucht man das überhaupt bei einem fest montierten ZF?


    Das sind mal so ein paar Grundlagen zu den Montagen. Wenn du nicht laufend wiederholgenau bis aufs letzte das ZF ab und wieder aufsetzen musst, nimm die preiswertere Weaver Montage, ein paar anständige Stahl Ringe dazu und gut ists. Kauf von einem Anständigen Hersteller und nicht via Egon aus China!



    Gruß
    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Ich hoffe, ich fall mit meiner Antwort nicht zu sehr ausm Rahmen ;)
    Leupold Standard...Ist seit fast genau 100 Jahren aufm Markt, komplett aus Stahl, gibts ein- und zweiteilig um war für s M40 Sniper (also Rem 700) in Vietnam auch schon gut...Und ein Super-Preis!

  • Sind klassische Stahl-Ringe. Wenn die Höhe der Ringe passt, kannst du die auch nehmen, wenn du das ZF nicht wechseln oder mal abnehmen willst.


    Picatinny hat die geringsten Toleranzen gem. Mil-Spec. Weaver ist die etwas preiswertere Variante mit geringfügig höheren Toleranzen. Was das Passen angeht, so passt in der Regel beides in allen Kombinationen. Ich habe auch Warne Maxima Ringe (Weaver) auf meier Büchse mit Picatinny Schiene. Probleme wird es vermutlich nur dan geben, wenn die Weaver Teile extremst schlecht gefertigt sind.


    Gruß
    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Sind klassische Stahl-Ringe. Wenn die Höhe der Ringe passt, kannst du die auch nehmen, wenn du das ZF nicht wechseln oder mal abnehmen willst.

    nene, Glas bleibt drauf, meine Remington hat ja keine offene Visierung. Habe mich jetzt doch noch mal umentschieden was das ZF angeht. Wird jetzt ein Nikon Monarch 3 4-16x42. Beim BDS ist beim 300m schießen eh bei 12x Schluss, da nehm ich lieber das etwas günstigere Nikon mit dem minimal größeren Objektivdurchmesser.

  • Auf der Rem 700 hatte ich mal ne Henke - Schwenkmontage drauf. Ist zwar nicht billig. Aber die Montage war ihr Geld wert.

    Um Feinde zu bekommen, ist es nicht nötig, den Krieg zu erklären – es reicht, wenn man sagt, was man denkt. MLK

  • Hallo melomanic,


    ja teure Aufschub- oder Kippmontagen sind eher was für Jäger. Bei Sportschützen ist das Demontieren des ZFs eher unüblich und daher kann man sich meiner Meinung nach den Mehrpreis ruhig sparen.


    Btw. eine anständige Ringmontage auf einer Picatinny kann man auch sicher abnehmen und wiederaufsetzen.


    Zum ZF hast du das schon richtig gesehen. Wenn du eh sicher nur bis 12x schießen wirst, investiere die freigewordenen Mittel eher in Objetivdurchmesser oder qualitativ höherwertige Linsen, folglich schärferes Bild. Achte auch drauf, zum Scheibenschießen ein recht feines Absehen zu kaufen. Sonst wirds nacher schwierig......


    Gruß
    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • nene, Glas bleibt drauf, meine Remington hat ja keine offene Visierung. Habe mich jetzt doch noch mal umentschieden was das ZF angeht. Wird jetzt ein Nikon Monarch 3 4-16x42. Beim BDS ist beim 300m schießen eh bei 12x Schluss, da nehm ich lieber das etwas günstigere Nikon mit dem minimal größeren Objektivdurchmesser.

    das ist so nicht ganz richtig, auch beim BDS 300m gibt es eine Disziplun, bei der Du die größt Mogliche vergrößerung schießen kannst!
    Nämlich "Präazisionsgewehr". Ich glaube 4107 oder 4109.

    HK-Fan



    "Gedanken sind mächtiger als Waffen. Wir erlauben es unseren Bürgern nicht, Waffen zu führen - warum sollten wir es ihnen erlauben, selbständig zu denken?" Josef Stalin


    **SUPPORT GERMAN TROOPS** ::Flgde::

  • das ist so nicht ganz richtig, auch beim BDS 300m gibt es eine Disziplun, bei der Du die größt Mogliche vergrößerung schießen kannst!Nämlich "Präazisionsgewehr". Ich glaube 4107 oder 4109.

    Das ist korrekt, da werde ich mit meiner Remington "von der Stange" aber sowas von konkurrenzlos sein, dass ich eher bei der Disziplin Zielfernrohrgewehr starten werde. Präzisionsgewehr entspricht ja mehr oder weniger einer "open-class"

  • das ist unsinn! Ich weiß nicht ob Du Wiederlader bist, aber mit der richtigen Munition, kannste da auch mitspielen!
    Dreh den Abzugswiderstand runter und Du wirst sehen, dass die Remi da auch mithalten kann. Die Remi ist eine sehr präzise Büchse.

    HK-Fan



    "Gedanken sind mächtiger als Waffen. Wir erlauben es unseren Bürgern nicht, Waffen zu führen - warum sollten wir es ihnen erlauben, selbständig zu denken?" Josef Stalin


    **SUPPORT GERMAN TROOPS** ::Flgde::

  • Hi,


    da ich mir auch gerade eine Remington bestellt habe... Bei mir kommt ein Monarch 3 mit 8-24 drauf. Schiene ist eine Recknagel Piratinny schiene und Ringe werden die QRW von Leupold. Man kann natürlich genauso die PRW nehmen. Bei den QRW kann man nur vermeiden, wenn man doch mal öfters abnimmt zum Transport etc. dass man Schrauben abnutzt

  • Hallo Leute


    Ich habe gerade eure Unterhaltung über die Präzision der Remington verfolgt. Ich möchte mir eine Police mit dem 26" Lauf im Kaliber .308 kaufen. Allerdings habe Ich hier im Forum noch keine Berichte über dieses Gewehr mit dieser Lauflänge gefunden. Kann mir da Einer etwas darüber erzählen? Ich möchte auf 300-600m schiessen.


    Und gibt es in DE/CH die Remington mit Laufgewinde?


    Liebe Grüsse
    Über