44 Cal. Navy Model

  • Schönen guten Tag, ich habe leider über die Suchfunktion leider keine Antwort bekommen können, habe mich dementsprechend kurz angemeldet und zack sitze ich hier.
    Bei einer Haushaltsauflösung ist mir eine scheinbar aalte Waffe in den Besitz bekommen.
    Leider kenne ich mich nicht aus und ein Fan von Waffen war ich ebenfalls nie und hoffe eine Rarität in den Händen zu halten, damit sich zumindest ein Tag meiner Arbeit doch mal sinnvoll und lohnenswert war.
    Ich selbst kenne mich nicht aus, es handelt sich um eine "44 Cal. Navy Model" wenn ich das "Magazin" des Revolvers herausnehme finde ich eine Gravur am Mittelstab des Revolvers, diese ist "574".
    Eine nächste Gravur ist im der nähe des Abzugs am Rand. (Bilder hänge ich an) auf dieser steht "40133".
    Ich hoffe ihr könnt mir helfen, bei wert und Seltenheitswert.
    Vielen Dank und freundliche grüße.

  • Falls Du aus Deutschland kommst, vorab der Hinweis auf unser geliebtes Waffengesetz, für das Gerät benötigt man eine Waffenbesitzkarte.
    Falls keine vorhanden ist, hast Du ein kleines Problemchen.


    Zur Waffe, ein Phantasieprodukt aus italienischer Produktion, nicht sonderlich rar und auch nicht sonderlich teuer, das Alter wird um die 40 bis 50 Jahre liegen.
    Das genaue Baujahr sollte sich anhand der Beschusszeichen nachvollziehen lassen.
    Die Zahlen die Du fotografiert hast sind die Seriennrn..


    Es handelt sich um eine Replik des Colt Navy Modell 1851 (.36 Zoll /inch) im Kaliber des Army (.44).


    Wert liegt irgendwo zwischen 0 und 99€, wenn sich jemand findet der sowas haben will.


    Das Magazin nennt sich übrigens in dem Fall Trommel, die Waffe ansich nennt sich Perkussionsrevolver.

    Wer nach allen Seiten offen ist,ist nicht ganz dicht.

    μολὼν λαβέ

  • Könnte sich um eine Uberti (Replika) handeln. Die Buchstaben AA (?) am Rahmen deuten auf Bj. 75 und später hin. Wert in etwa wie Sharpsshootist schreibt. Wenn keine waffenrechtliche Erlaubnis vorhanden, Polizei oder Waffenbehörde über Fund informieren und Waffe abholen lassen. Auf keinen Fall Waffe (ohne Absprache) selber dort hin bringen.

    "Ich fürchte nicht die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten"
    Theodor Adorno

  • Zur Erklärung....: Es gab mal eine Zeit in Deutschland, da konnte man sowas ohne weitere Erlaubnis für kleines Geld einfach bei Neckermann kaufen.


    In den 70ern wurden derartige Waffen dann im Zuge der RAF-Hysterie erlaubnispflichtig und hätten eigentlich alle angemeldet werden müssen, was aber warscheinlich ein paar 10000-Neckermannkunden schlichtweg ignoriert oder einfach nicht mitbekommen haben.


    Rein theoretisch könntest du die Waffe einem " berechtigten "überlassen, sprich verkaufen ( wenn sie denn dein Eigentum aus welchem Grund auch immer geworden ist...), das Procedere ist aber umständlich, zeitraubend und bietet reichlich Raum sich als Laie doch irgendwie strafbar zu machen.


    Es ist zwar schade um jede Waffe die dem Staat letztendlich zur Vernichtung und ohne Gegenleistung in den Rachen geworfen wird, aber hier stellt sich eben halt die Frage ob der Aufwand und die Zeit die es kostet das Ding legal zu veräußern sich tatsächlich lohnt.

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