Ladedaten Remington 700 SPS Tactical

  • 168gr? Also .308WIN?

    Ich werde keiner Partei das Vertrauen zur Herrschaft über Gesetze, Polizei, Justiz und Militär ausprechen, wenn sie mir nichtmal das Vertrauen über den Umgang mit nem 98er ausspricht.


    Menschen starben für die Freiheit, die nur darin bestand, heute das tun zu dürfen, was vorgestern doch allgemeiner Brauch war, seit gestern aber Verbrechen genannt wurde.

  • Schieße die mit 167gr Lapua Scenar, 44gr N150, Lapua Hülse Federal Primer.
    Bester Streukreis: 1/3 MOA.
    Setztiefe... muß ich nachlesen. Aber nicht viel freien Geschoßweg.
    V0 = 809m/s
    Streuung: +-3 m/s


    Waffe_ K98k, Matchlauf, Schaft stark überarbeitet, Lange Seitenmontage und Leupold ZF.


    Ladedaten ohne Gewähr

    Ich werde keiner Partei das Vertrauen zur Herrschaft über Gesetze, Polizei, Justiz und Militär ausprechen, wenn sie mir nichtmal das Vertrauen über den Umgang mit nem 98er ausspricht.


    Menschen starben für die Freiheit, die nur darin bestand, heute das tun zu dürfen, was vorgestern doch allgemeiner Brauch war, seit gestern aber Verbrechen genannt wurde.

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  • VV-N140 mit 168gn HPBT
    Schieß eine Ladungsleiter und such dir den besten Bereich raus.
    Wer das in einer Rem700 nicht zum treffen in ein großes Loch bekommt sollte das Laden lassen.


    Es gibt bestimmt noch bessere Ladungen, aber für einen Ladeanfänger ist das was einfaches zum eingewöhnen.

  • Sind diese Daten auch representativ für die 700er?


    Ist sicher ein ganz guter Start für Experimente (ohne Gewähr).
    Vielleicht macht es dann auch schon "das große Loch".
    Vielleicht ist es auch ein kleines.

    Ich werde keiner Partei das Vertrauen zur Herrschaft über Gesetze, Polizei, Justiz und Militär ausprechen, wenn sie mir nichtmal das Vertrauen über den Umgang mit nem 98er ausspricht.


    Menschen starben für die Freiheit, die nur darin bestand, heute das tun zu dürfen, was vorgestern doch allgemeiner Brauch war, seit gestern aber Verbrechen genannt wurde.

  • Mit dem großen Loch meinte ich nicht die relative Größe sondern "keine fünf Löcher".


    Ich auch... Ein kleines oder ein großes, aber keine 2,3,4oder5 löcher...

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  • schau auf die seite von lapua / vithavuori unter dem n 140 mit dem smk 168 grn hpbt geschoss. da hast du die min und max ladung.
    würde erstmal die standard ladung von 41 grn bei einer oal von 71,0 mm nehmen. die passt fast immer recht gut.
    dann solltest du sehen wie weit du dein geschoss an die züge bekommen kannst. je näher umso besser. natürlich nicht schon reinquetschen. so wenig freilauf wie möglich. bei meiner remington ist bei 71,3 schluss. ich setze dann meist 71,1 mm mit 42,3 grn n 140. läuft aus meiner remington am besten. heißt aber nicht, das es bei dir auch so ist.
    ach, geschosse nehme ich nosler custom competition oder auch hornady match in 168 grain hpbt. smk gehen natürlich auch, sind aber vom preis her schon jenseits von gut und böse...

    Ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!

  • VV-N140 mit 168gn HPBT
    Schieß eine Ladungsleiter und such dir den besten Bereich raus.


    So sieht's aus :thumbsup: .


    Vor allem als Ladeanfänger kann man dann dabei auch noch lernen, wie gute, weniger gute und schlechte Laborierungen aussehen. Auf der sichern Seite bist du dann auch IMMER, wenn du dich neben der Pulvermenge und dem Geschoss dann auch noch mit der OAL an die Vorgaben der Herstellers hälst.


    Weiterhin fehlt hier noch die Angabe der Entfernung. Denn es gibt durchaus Laborierungen, die zwar auf 100m gut gehen und auch schön sanft schießen, aber für 300m schlichtweg zu schlapp sind.


    Gruß
    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • so wenig freilauf wie möglich.


    Er hat ein Gewehr und kein Fahrrad...... :hyster: (sorry aber da konnte ich nicht dran vorbei :mk: )


    Da gibt es Freiflug und rotationslosen Geschossweg.


    Beides verschiedene Dinge mit zum Teil unterschiedlichen Ursachen und auch Auswirkungen. Da es sich bei dem Themenstarten um einen Anfänger handelt, würde ich deine obige Aussage so nicht stehen lassen, bzw. ihm das so nicht raten. Durch das setzen der Geschosse direkt an die Züge und Felder können je nach Geschossform mehr oder weniger große Drucküberhöhungen entstehen, die ggf. auch gefährlich sein können.


    Sofern der Geschossherstellen sowas nicht explizit in seinen Ladedaten vorgibt, bzw. das betroffene Geschossmodell dafür auslegt (Berger macht das zum Beispiel), sollte man als ANFÄNGER davon die Finger lassen.



    Gruß
    Frank

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  • schau auf die seite von lapua / vithavuori unter dem n 140 mit dem smk 168 grn hpbt geschoss.


    N140 ist etwas langsamer als das von mir genannte N150. Ich habe das gewählt, um über einen flachen Druckverlauf zu weniger Vibration zu kommen, wobei ich die Vibrationen noch nicht im Vergleich gemessen habe.
    Für N140 spricht, daß am Samstag der Schütze neben mir meinte, bei meinem Gewehr sei das Mündungsfeuer aber noch sehr lang (Also unverbranntes Pulver wird ausgestoßen.).
    Fazit: Vorsatz 2015: Vibrationen messen.


    Weiterhin fehlt hier noch die Angabe der Entfernung. Denn es gibt durchaus Laborierungen, die zwar auf 100m gut gehen und auch schön sanft schießen, aber für 300m schlichtweg zu schlapp sind.


    Daher meine Angabe zur V0: Die sollte nicht zu gering sein. Eine Ballistische Tabelle gibt Auskunft über den Geschwindigkeitsverlauf über der Entfernung. Bei 810 an der Mündung gehst Du bei 300m noch mit etwa Mach Zwei ins Ziel. Startest Du mit 600m/s, sind es nach 300m nur noch 460m/s. (Alles bezogen auf das Scenar, das fast den gleichen BC hat wie das SMK, also das gleiche Luftwiderstandsverhalten.


    Da gibt es Freiflug und rotationslosen Geschossweg.


    Beides verschiedene Dinge mit zum Teil unterschiedlichen Ursachen und auch Auswirkungen. Da es sich bei dem Themenstarten um einen Anfänger handelt, würde ich deine obige Aussage so nicht stehen lassen, bzw. ihm das so nicht raten. Durch das setzen der Geschosse direkt an die Züge und Felder können je nach Geschossform mehr oder weniger große Drucküberhöhungen entstehen, die ggf. auch gefährlich sein können.


    Ja, dem stimme ich zu. bevor man mit der Setztiefe von der Norm abweicht, sollte man viel Erfahrungen haben.


    Noch ein Tip zum Anfang:
    Triff Grundsatzentscheidungen:
    1) Wie weit willst Du schießen? Also für welche Entfernung soll die Ladung gut sein, die Du entwickelst?
    2) Welches Budget willst Du einsetzen?
    3) Bedingungslos auf beste Präzision gehen oder auf hohe Schußzahl?
    Dann erfolgt die Festlegung von Matrizensatz, Geschoßgewicht/-typ und Hülse.
    Alsdann kommen Tests und die Optimierung.
    Hintergrund:
    Wenn Du eh nur auf 100m gehen willst, ist ein leichtes Geschoß evtl von vorteil, wenn Du es preiswerter bekommst. Auch wird die Ladung kleiner, die Lauferwärmung allemal, die Vibrationen auch.
    Nur: Auf 300m kann es schon zu viel Geschwindigkeit einbüßen, weil es eben mit wenig Masse auch wenig Energie pro (m/s)² mitnimmt.
    Wenn Du aber auch auf 300m schießen willst, und die gleiche Patrone verwenden, dann mußt Du immer das schwerere Geschoß bei voller Leistung verschießen. Dann wird Dein Lauf halt schnell flimerig heiß, der volle Rückstoß erinnert Deine Schulter an ihre beste Tugend und bringt den Lauf zum Schwingen.


    Bei der Matrize gilt: Wie du zu einem guten Geschoßrundlauf kommst ist Deine Sache. Nur: Das Geschoß, das schief im Hülsenmund sitzt, geht auch schief auf die Züge und damit ist es mit der Präzision vorbei. Ich nehme hierzu bequemerweise eine Benchrest - Setzmatrize. Aber das ist nicht die einzige Methode.


    Und zum Schluß das Wichtigste: Verändere immer nur einen Parameter bei Tests.


    Am Ende gilt dann halt noch die Murmel'sche Regel: Die Wahrheit steht auf der Scheibe.
    Meine Regel: Wenn Du vieles richtig gemacht hast, dann paßt Deine Ladung im Winter wie im Sommer, aus kalter wie aus heißgeschossener Waffe, bei niedrigem und hohem Luftdruck und auch noch, wenn Du die Waffe aus dem Schaft genommen und wieder eingesetzt hast. Das ist der ultimative Test.


    LG
    H.

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  • Hallo Hrodgar,


    da hast du schon wiele wahre Worte gesprochen, vor allem für einen Anfänger viele Hinweise gebracht.


    :thumbup:



    N140 ist etwas langsamer als das von mir genannte N150.



    Hmmm...die Aussage solltest du noch einmal überdenken.....N140 ist schneller als N150.
    Sonst würde auch deine andere Aussage mit dem Mündungsfeuer nicht passen, wenn N150 das schnellere wäre. ;)




    Wenn Du aber auch auf 300m schießen willst, und die gleiche Patrone verwenden, dann mußt Du immer das schwerere Geschoß bei voller Leistung verschießen.


    Auch hier würde ich noch einmal eine Anmerkung zu schreiben wollen. Grundsätzlich stimmen die Zusammenhänge, die du hier beschrieben hast. Jedoch würde ich die pauschale Aussage auf 300m immer das hohe Geschossgewicht schießen zu müssen so nicht unterschreiben. Denn das hängt in erster Line von der Waffe ab, zum Beispiel dem Drall und dann von der Entfernung. Erst danach kommen die anderen Punkte.


    Ein Beispiel: Willst du mit einem Target Rifle in .308Win 1000yrds schießen, dann nimmt man ein 150grs Geschoss. Das ist auf der einen Seite ganz schön weit und auf der anderen ganz schon leicht, oder. :drink:





    Gruß
    Frank

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Frank1000 ()



  • rabäääääähhhh, natürlich schneller, schneller, schneller.... klar... da habe ich schneller gedacht als getippt und nicht kontrollgelesen.
    Wie gesagt: Sonst würde das mit der Mündungsflamme auch nicht passen. Danke für's aufpassen. :-)


    Ein Beispiel: Willst du mit einem Target Rifle in .308Win 1000yrds schießen, dann nimmt man ein 150grs Geschoss. Das ist auf der einen Seite ganz schön weit und auf der anderen ganz schon leicht, oder.


    Dann mußt Du aber mit über 900m/s aus dem Lauf kommen, oder?
    Wie Gesagt: Ich meinte das als gute Ausgangskonfiguration empfohlen, nicht als einzige Wahrheit.
    Ich war schon skeptisch, ob ich mit den Überlegungen zum ballistischen Coeffizienten (BC) nicht schon zu weit gehe für den Anfang.
    Fakt ist: Sobald das Geschoß vom Über- in den Unterschallgeschwindigkeitsbereich wechselt, wird es unruhig: An den Stellen, an denen Überschallströmungen anliegen, herrschen andere aerodynamische Gesetze als an denen, an denen Unterschallströmung anliegt. Und weil dier Übergang nicht schlagartig am ganzen Geschoß stattfindet sondern je nach Anströmung in Abschnitten, wird die Auswirkung auf das Geschoß unvorhersehbar.
    Also: Will ich 900m schießen, muß ich gewiß sein, daß das Geschoß dort noch schnell genug ist. WIE ich das mache, ist zweitrangig. Und natürlich muß das Geschoßgewicht zum Drall passen. Aber bei der Standardkombi Rem700 und 168gr HPBT bin ich davon ausgegangen, daß es mit dem Drall paßt. Schließlich wird diese Kombi bei einigen Militärs als Scharfschützenausrüstung genommen.
    Klar ist, was Du sagst: Ist der Drall zu lang für ein schweres Geschoß, muß es eben das leichte sein. Das muß aber dann schnell genug das Rohr verlassen.


    Und: Nochmals danke, daß Du meinen Fehler oben abgefangen hast, bevor er Schaden anrichtet...


    LG
    Hrodgar

    Ich werde keiner Partei das Vertrauen zur Herrschaft über Gesetze, Polizei, Justiz und Militär ausprechen, wenn sie mir nichtmal das Vertrauen über den Umgang mit nem 98er ausspricht.


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  • Hallo Hrodgar,



    ja stimme dir absolut zu. Wie oben schon geschrieben sind die grundlegenden Hinweise für einen Anfänge auch vollkommen okay und die wesentlichen Zusammenhänge auch gut erklärt. :thumbup:
    Auch dem Einstieg mit den 168grs Geschossen, zusammen mit N140 halte ich im ersten Schritt für einer gute Wahl für die Rem.700. Schieße ich aktuell auch immer noch.


    Ich bin nur auf den Punkt mit der Entfernung einmal gekommen, da ich an der Stelle an meinen Anfängertagen schon einmal bitter Lehrgeld zahlen musste. Eine super 100m Laborierung gehabt, schön weich und präzise und auf 300m je nach Temperatur nichts oder wenig getroffen. Als Anfänger habe ich dann einfach ne Weile gebraucht, bis ich begriffen hatte, das die für 300m einfach gerade fast zu schlapp war.....jetzt habe ich eine andere.... :happy:


    Gruß
    Frank

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  • Das sind zwei Sachen, die nicht zusammenpassen! Entweder günstig oder präzise.
    Such dir als erstes mal ein Pulver, das DU nutzen willst. Das n140 ist sicher gur, aber bekommst Du es auch immer? Welche Hülsen willst Du nehmen?
    Und vorallem: Was willst Du erreichen?
    Ich schmeiß mal eine andere Kombi in den Äther: 40gr N140+155 gr SMK!

    HK-Fan



    "Gedanken sind mächtiger als Waffen. Wir erlauben es unseren Bürgern nicht, Waffen zu führen - warum sollten wir es ihnen erlauben, selbständig zu denken?" Josef Stalin


    **SUPPORT GERMAN TROOPS** ::Flgde::

  • Hallo zusammen,



    Das sind zwei Sachen, die nicht zusammenpassen! Entweder günstig oder präzise.



    Da will ich dir widersprechen! Denn erstens ist selbst mit teuer eingekauften teuren Komponenten das Wiederladen immer noch günstiger als der Kauf von VERGLEICHBARER Munition. Und zweitens sind teure Komponenten noch laaange kein Garant für gute Ergebnisse auf der Scheibe!





    Das n140 ist sicher gur, aber bekommst Du es auch immer?


    Klar bekommt man N140 aktuell immer, jedenfalls 1000x leichter als jegliches Ami-Pulver! Also von daher sicher eine nicht so schlechte Wahl, wie ich finde.



    Aber, HK-Fan, was du kannst, das kann ich auch: 43,0grs N140, 168grs Sierra MK 2200 und ich lege sogar noch eine OAL von 72mm drauf ;) .



    :drink:


    Gruß
    Frank



    PS: Alle Angaben ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich. Die oben genannte Laborierung ist aus dem Magazin der Rem.700 nicht mehr ladefähig!

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  • ;):drink:

    HK-Fan



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