Zweijähriger erschießt Mutter beim Einkaufen - Südwest Presse

  • Die P38 hab ich das letze Mal vor gut 35 Jahren in den Händen gehabt. Nannte sich beim Bund nur etwas anders (P1).

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

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  • Da wäre ich mir im Amiland nicht so sicher! Die dortigen Rechtsverdreher werden genau dieses Video nutzen uns sagen, dass wenn man die besagte Waffe im Lift "schüttelt", ein Schuss sich lösen tut...



    :thumbsup:


    Und der nächste testet sie im Mixer......weil es in der Gebrauchsanweisung nicht drin steht....Keinen Mixer verwenden.... ::hahah::


    lg leonardo

    Ich habe keine Vorurteile.
    Ich kann überhaupt niemanden leiden.



    „All right, they're on our left, they're on our right, they're in front of us, they're behind us...they can't get away this time.“
    Lewis B. Puller

  • Dass über Sachen geschrieben wird von denen man keine Peilung hat ist ja guter Stil.


    Dann kannst Du mir sicher erklären, was die spezifischen Funktionen bei der P38 sind. Gerne auch per PN, wenn Du glaubst, das ginge zu weit.


    Aus: (http://de.wikipedia.org/wiki/Walther_P38) "Mitte der 1930er Jahre wurde daher von der Carl Walther GmbH eine neue Ordonnanzwaffe entwickelt. Im Jahre 1935 erhielt die Wehrmacht eine Anzahl dieser neuen Walther-Armeepistolen.
    Diese waren mit einem innenliegenden Hahn versehen. Aus Sicherheitsgründen – niemand konnte auf Anhieb sagen, ob die Armeepistole im gespannten Zustand war – wurde ein verbessertes Modell
    in Auftrag gegeben, das im Jahre 1938 als P.38 (übliche Schreib- und Stempelweise mit Punkt) bei der Wehrmacht eingeführt wurde."
    Die P38 bekam später ein Leichtmetallgriffstück und wurde bei der Bundeswehr P1 genannt. Sie hat wie die P.38 einen außenliegenden Hahn (http://de.wikipedia.org/wiki/W…er_HP_Speerwerke_1428.jpg) , damit man sieht, "ob sie gespannt ist" :!:


    Vielleicht hast Du schon damit geschossen und gedacht, sie hätte einen Spannabzug, weil sie so schwer geht (gefühlte 10 Kilo Abzugsgewicht)


    Gruß
    Schwarzer Mann

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  • ...
    Ich glaube nicht dass es für einen 2 jährigen ein Problem ist den 3kg Abzug durchzuziehen, zumal der Abzugsweg nicht allzulang ist, ähnlich wie einer Glock, notfalls fingert er halt mit beiden Händen daran rum.


    Ich weiss nicht, meine 3-jährige Tochter schafft es z. B. nicht den Spannabzug der PPK durchzuziehen. Bei einem Gewehr schafft sie das. Sie kann ja bei der kleinen PPK noch nicht einmal den Griff ganz umfassen. Deshalb gebe ich ihr auch lieber die FN Baby zur Selsbtverteidigung mit in den Kindergarten (kleiner Spaß am Rande).
    Jetzt mal im Ernst: Dass ein 2-Jähriges Kind den Spannabzug einer Pistole auslösen kann, hätte ich auch nicht erwartet. Mit beiden Händen vielleicht, wer weiss. Daran kann man nur sehen, dass man nie vorsichtig genung sein kann bei Kindern.

  • Schwarzer Mann
    Die P38 hat einen kombinierten DA/SA Abzug, sie entspannt gleichzeitig den Hammer wenn man sichert.


    @waldgänger
    Der Spannabzug der PPK ist aber auch schon recht stramm, defintiv über 5,5kg (Ende der Lyman trigger gauge), hinzu kommt der lange Weg.


    Bei der Shield gibt es wie bei der Glock keine Möglichkeit auf den Zustand des Schlosses einzuwirken, der einzige Weg die Waffe zu entspannen ist es den Abzug zu ziehen. Sobald die Waffe durchgeladen ist, ist sie feuerbereit, im Falle der Shield beträgt das Abzugsgewicht konstant knapp 3kg bei einem Abzugsweg von ca. 7mm. Die Shield gibt es mit externer Sicherung, was bei diesen Waffen eigtl. untypisch und ständiger Kritikpunkt ist, worauf S&W die Waffe auch ohne extrern zu bedienende Sicherung auf den Markt brachte.

  • Jetzt mal im Ernst: Dass ein 2-Jähriges Kind den Spannabzug einer Pistole auslösen kann, hätte ich auch nicht erwartet. Mit beiden Händen vielleicht, wer weiss. Daran kann man nur sehen, dass man nie vorsichtig genung sein kann bei Kindern.


    IHR GEHT IMMER DAVON AUS, DASS DAS KIND DIE WAFFE SO IN DIE HAND NIMMT UND DURCHZIEHT, WIE WIR ES GEWOHNT SIND....aber das muss nicht so gewesen sein, was ich hier schon mal vermutete...:



    Noch was zum Kleinkind: Auch einem 2-jährigen ist es durchaus möglich eine kleine Polymerpistole aus der Tasche zu klauben. Danach braucht er diese nicht mal richtig zu fassen (also am Griffstück, so wie wir uns das normalerweise vorstellen), sondern es reicht, wenn er dies wie ein Spielzeug irgendwo umfasst und zum Beispiel auf den Einkaufswagenrahmen schlägt (manchmal toben solch' kleine Racker, wenn sie den Schokorigel nicht bekommen)... hat nun der Einkaufswagen einen Vorsprung (z.B. Haken für die Tasche), dann ist es durchaus möglich, dass der Abzugszüngel dort hängen bleibt und sich so ein Schuss auslöst....! Dass er die Waffe in seinen Patschehändchen in Anschlag genommen hat und den fast 3kg Abzugswiederstand überwinden konnte, halte ich für höchst unwarscheinlich!


    Grüssle
    Urban

    Ofenkäse für alle! :wall::D ...oder doch lieber ein Fondue..? :D::Flgc.h::

  • IHR GEHT IMMER DAVON AUS, DASS DAS KIND DIE WAFFE SO IN DIE HAND NIMMT UND DURCHZIEHT, WIE WIR ES GEWOHNT SIND....aber das muss nicht so gewesen sein, was ich hier schon mal vermutete...:




    Grüssle
    Urban




    Und da es bei dieser Pistole (wenn ich das richtig verstanden habe), wenn sie durchgeladen ist, keine Abzugs- oder Schlagbolzensicherung gibt, und man nur den Abzug durchziehen muss, um einen Schuß abfeuern zu können, dann ist EINE der Möglichkeiten die, die Urban beschrieben hat. Solch eine Pistole in einer Tasche zu deponieren, und zusätzlich in Reichweite eine Kindes zu lassen, ist aus meiner Sicht grob fahrlässig. (wobei ich es immer als extrem fahrlässig erachte, eine Waffe für einen Unbefugten erreichbar zu machen)


    Gruß
    Schwarzer Mann

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  • Hast Du Kinder?
    Was kann ein Zweijähriger... gehen, ein wenig Möbel beklettern... Bälle werfen während es mit dem Fangen so seine Probleme hat.
    Das ist der Entwicklungsstand eines Zweijährigen.


    Also ich habe drei Kinder. Die erste konnte mit zwei Jahren risikolos Karotten schneiden. Als sie mit zweieinhalb Leukämie bakam, konnte sie vollständig erfassen, wie die Krankheit funktioniert und hat ihre Schlüsse gezogen, beispielsweise ein vom Ex-Schwiegervater idiotischerweise angebotenes Eis abgeleht: "Durch die Medizin ist meine Blutpolizei schwach. Und wenn in dem Eis Krankheitskeime drin sind, sterbe ich!". (Ich hatte ihr nur erklärt, daß die Chemo auch die Zellen im Blut zerstört, die zur Abwehr von Krankheitskeimen da sind, und daß die später wiederkommen.)
    Alle drei Mädels haben irgendwann in der Zeit, die man "zweijährig" nennt, also 2,0 bis 2,99, den Umgang mit "Kindersicheren" Feuerzeugen gelernt. Alle haben in dieser Zeit gelernt, mit meinem Jagdmesser ein Schöckchen anzuspitzen.
    Mit anfang drei Jahren hat meine Jüngste angefangen, selbständig der Oma Getränke und Lebensmittel aus dem Keller zu holen. Und das ist von "Zweijähriggenanntwerden" auch nicht weit weg.
    Erzähle also bitte nicht, daß "ein zweijähriges Kind das nicht kann".

    Ich werde keiner Partei das Vertrauen zur Herrschaft über Gesetze, Polizei, Justiz und Militär ausprechen, wenn sie mir nichtmal das Vertrauen über den Umgang mit nem 98er ausspricht.


    Menschen starben für die Freiheit, die nur darin bestand, heute das tun zu dürfen, was vorgestern doch allgemeiner Brauch war, seit gestern aber Verbrechen genannt wurde.

  • Landwirt erschießt Mitarbeiter des Veterinäramtes vor 3 h


    www.augsburger-allgemeine.de/.…esst-Mitarbeiter-des-Vete...


    Nah mal sehen wie lange das in den Medien steht.
    Wen es ne legale war, ewig. Wen es ne Illegale war ist es morgen wieder weg.


    Legal oder illegal ist ja auch scheissegal. Waffe ist Waffe und Mord ist Mord. Die Legalitätsfrage interessiert verständlicherweise außer ein paar WBK-Inhaber, welche sich wegen selbigem Dokument privillegiert fühlen sowieso keine Sau.

  • ERSTENS:
    Waffenbesitz ist kein Privileg! Wir sind hier nicht im Kaiserreich oder NS-Deutschland, wo es einer gewissen Kaste vorenthalten blieb, eine Waffe zu besitzen! (Nur Führen... da sind wir jenen Strukturen leider näher, als es uns lieb sein sollte...)


    JEDER kann in einer freiheitlichen Demokratie zum Waffenbesitzer werden... mitunter sind nur einige REGELN zu beachten!


    LEGAL oder ILLEGAL:
    Illegal oder legal... macht einen RIESEN Unterschied und es wäre angebracht, wenn eine Gesellschaft dahingehend aufgeklärt würde:


    Es ist der immer wieder ins Feld geführte "FAKTOR 10", der den Unterschied macht. Ein legaler WB wird um den Faktor 10 weniger wahrscheinlich die Waffe kriminell einsetzen. Warum? Nun: Unter den illegalen WB befinden sich zu ca. 1/4 Kriminelle und zu weiteren 1/4 ungeeignete Personen (Halbstarke, Demente wie der 72 Jährige, der einen Veterinär erschoss, etc...) und der Rest ist nur selten sachkundlich geschult.
    Der Legale WB muss einige Hürden nehmen, ein SIEB durchlaufen:

    • Er ist NICHT vorbestraft! (Auch in den USA gilt ein Verbot des WB bzgl. einschlägig (!) Vorgestraften (z.B. Gewalttätern, etc...)
    • Er hat eine SACHKUNDE nachgewiesen - Kann also mit der Waffe umgehen, weiß um das Gesetz und um die Sicherheitsbestimmungen, um die Unfallwahrscheinlichkeit auf ein Minimum zu reduzieren
    • Er ist alt genug, um keine Flusen mehr im Koppe zu haben (25 in der Regel, ab 21 mit Psychogutachten)
    • Er fiel nicht durch Taten auf, die ihn als UNGEEIGNET erscheinen lassen
    • Er hat die Waffe zum Bedürfnis des Sports, der Jagd oder als Sammler. KAUM (ganz selten!) wird eine Waffe zur Verteidigung zugestanden.
    • Der legale Besitzer ist REGISTRIERT
    • Der legale Besitzer wird KONTROLLIERT (Besuche zu Hause bei ausgesetztem Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung, etc...), regelmäßige Berdürfnisnachweise, Im Sport VEREINSPFLICHT

    Das wollen wir mal nicht vergessen... und es hat nichts mit Privilegien zu tun, oder das es EGAL wäre!
    Eine legale Waffe ist man heutzutage schneller wieder los, als man gucken kann. Manchmal kann man nur den Kopf schütteln, wie willkürlich das zum angeblichen Schutze der Allgemeinheit geht! Wie gesagt: Faktor 10 passt in guter Näherung!


    So gibt es ca. 10 mal mehr illegale Waffen (da kann nur geschätzt werden: 25..40 Millionen sind es allein in DL!), die ca. 10 mal häufiger deliktrelevant verwendet werden.
    Einfacher geht es sich gegen die registrierten Besitzer zu wenden. JA: Auch sie werden, wenn auch sehr selten und vor allem seltener als ein illegaler WB, kriminell. Diese Opfer liegen auf der einen Seite der Waagschale. Auf der anderen liegt die Freiheit... und das normale Lebensrisiko:
    Es ist eben NICHT nachweisbar, dass die Möglichkeit durch eine legal im Besitz eines Täters befindliche Schußwaffe in Deutschland ums Leben zu kommen größer ist, als das ganz normale Lebensrisiko! (Z.B. Beim besagten "Kacken" vom Blitz getroffen werden... oder sich bei Spaziergehen ohne Fremdverschulden den Hals zu brechen...)
    Selbst wenn man die illegalen Waffenopfer hinzuzählt, ändert dies darauf bezogen nichts... nur ist die absolute Zahl für LAIEN alarmierender! Darum sind all die "AMOKLISTEN" (etwa von Grafe und dem Aktionismusbündnis Winnenden) nur darum "alarmierend", weil Suizide, Taten mit illegalen Waffen und Affekthandlungen hineingezählt werden.


    Wer zwischen LEGAL und ILLEGAL nicht unterscheiden mag, der Pauschalisiert unzulässig!
    Wo diese Gesellschaft sich gerade AUFZWINGT zwischen legalen und illegalen Einwanderern zu unterscheiden, zwischen "Den Islam" und "Den Islamisten" ... so finde ich sollte diese Fairness auch in Bezug auf Waffen gelten, man also zwischen LEGAL und ILLEGAL sehr deutlich unterscheiden.


    Selbst Winnenden war schrecklich, aber der Täter war kein LWB! Er stahl die Waffe von einen, weil dieser sie nicht ausreichende sicherte.
    Auch in Lörrach hatte die Anwältin KEIN Bedürfnis mehr eine Waffe besitzen zu dürfen. Während ihr Fall grenzwertig scheint, da kein Besitzverstoß geltend gemacht werden konnte, ist der Fall um Winnenden eindeutig: Mit gestohlener, sich illegal in seinen Besitz befindlicher Waffe mordete der junge Täter keine 20 Menschen.


    Deutsche Staatsbürger gehen dieser Tage ins Ausland und ermordeten HUNDERTE im Namen des IS... mit ILLEGALEN WAFFEN. Oder beschränken wir das Problem auf Deutschland...? Warum? Sind doch Deutsche Staatsbürger, die da morden...


    DARUM möchte ich sehr deutlich unterscheiden zwischen LEGAL und ILLEGAL Waffen in Bezug auf DEUTSCHE TÄTER.


    Jeder LEGALE FALL erschüttert mich zutiefst... weil wieder ein Rechtschaffener von seinem Weg abkam. Tragisch!
    ÄRGERN tun mich aber die Fälle der ILLEGALEN Besitzer... denn sie sind zur Hälfte ungeeignete, kriminelle Kreaturen, bei denen exakt der dann verwirklichte kriminelle Akt von VORN HEREIN VORHERSEHBAR war!


    MASSNAHMEN JEDOCH... wurden lediglich gegen die legalen Waffenbesitzer gesetzlich verordnet und sie sind allein schon wegen "Faktor 10" ein Tropfen auf dem heißen Stein, weil am eigentlichen Problem "KRIMINALITÄT" rein populistisch vorbei installiert.


    Zumal klar ist: Es gibt Gesetze, die eindeutig das Morden verbieten. Dies ist gar keine Frage des Tatwerkzeuges... es geht nämlich einzig um die HANDLUNG von MENSCHEN!

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  • Du irrst, es ist genau umgekehrt: Hier in diesem Land ist privater Schusswaffenbesitz im Moment tatsächlich ein Privilleg, weil die Masse der Bevölkerung davon ausgeschlossen ist und zwar aufgrund willkürlich durch die Staatsmacht definierter "Bedürfnisse". Wie schnell dieses Privilleg beseitigt werden kann, sieht man an der Sache mit dem "Erbenprivilleg". Schon vergessen? Es ist doch schön, dass wir eine Staatsmacht haben, die väterlich an unserer statt über unsere Bedürfnisse entscheidet und uns unter ihre Vormundschaft nimmt, nicht wahr? Dagegen war z. B im Kaiserreich vor 1914 der Waffenbesitz vollkommen frei für jeden, sogar ohne Altersgrenze, während der Erwerb grundsätzlich allen volljährigen Personen zustand, gegen welche nicht ein gerichtliches Waffenverbot verhängt war! Wann war wohl die Willkür größer, 1914 oder 100 Jahre später?


    Was die "Faktor 10 -Geschichte angeht, darf man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Dieselben Leute, welche im derzeitigen deutschen System ihre Waffen nicht zu Gewalttaten einsetzen, würden dies auch nicht im rechtlichen System von vor 1972 getan haben. Du kannst auch nicht die Kriminalität von 1970 mit der von 2013 vergleichen und den Rückgang auf das Waffengesetz zurückführen, denn auch in den Ländern, in welchen damals nix verschärft wurde gab es Anfang der 1970er-Jahre einen Höhepunkt der Gewaltkriminalität und seit spätestens Ende der 1970er-Jahre ging diese kontinuierlich zurück, ganz unabhängig vom Waffenrecht. In der Schweiz wurde z. B. erst 1990 etwas verschärft (immer noch ohne Registrierung des Altbestandes und ohne Bedürfnisprinzip, wohlgemerkt) und trotzdem war die Entwicklung ähnlich, selbst in den USA war das so, ganz ohne Bedürfnis- oder Sachkundenachweise.


    Deine Einschätzung der nicht WBK-Besitzer ist übrigens schon ziemlich anmaßend: Wenn die denn so kriminell, dumm, unfähig oder verantwortungslos im Umgang mit Waffen wären, warum sind dieselben Leute es dann nicht auch in anderen Bereichen, z. b. im Straßenverkehr oder im Berufs- und Geschäftsleben oder unter den Politikern (Stichwort Halbstarke und Senile ohne Sachkunde)? Warum geht man denn davon aus, dass z. B. der wegen Steuerhinterziehung, Meineid, Körperverletzung, Betrug, Untreue oder etc. verurteilte Kriminelle (ja, es gab z. B. einige solche unter den Politikern) sobald er eine Schusswaffe in den Händen hält, anfängt Amok zu laufen, sonst aber lammfromm ist und alle Welt in Ruhe lässt? Er könnte ja auch ein Messer nehmen oder mit dem Auto Amok fahren, tut es aber so gut wie nicht.
    Ja, Fragen über Fragen, welche die Sinnlosigkeit und die fehlende Logik in den Grundlagen des Deutschen Waffenrechts deutlich machen.