Suche Empfehlung für "Alleskönner-Zielfernrohr"

  • Hallo Dan512,


    Wie schon mehrfach oben erwähnt, wirst du auch in meinen Augen mit dem ewigen Wechseln nicht glücklich werden. Also brauchst du schon 2 ZFs, das ist schon mal Fakt! Ein weiterer Fakt ist auch, dass bei ZFs immer gilt: You get what you pay for! Die generelle Qualität und vor allem die optische Leistung steigt eben mit dem Preis. Wenn du nacheinander durch ein Bushnell ZF für 400 Euro schaust und anschließend die gleiche Scheibe durch ein ZF von Zeiss für 2000 Euro betrachtest, glaubst du da hat einer eben gerade die Vorhänge aufgezogen!!!


    ABER: Was brauchst du wirklich und wieviel Geld kannst und willst du ausgeben?!



    Du brauchst um auf Scheiben zu schießen:
    1.) Ein feines Absehen, z.B. Fadenkreuz ggf. mit einem Punkt , was die Scheibe wenig verdeckt.
    2.) Ein Absehen in den 2.Bildebene, da es sich nicht mir vergrößert.
    3.) Eine gute Schärfe im Zielbereich.
    4.) Bis 100m eine max. Vergrößerung von 10x bis vielleicht 18x, bei 300m wäre 24x schon von Vorteil.
    5.) Anständige Verstelltürme und eine Parallaxeverstellung wären schön.
    6.) Einen großen Verstellbereich, wenn Longerange geschossen werden soll.



    Du brauchst nicht:
    1.) Leuchtabsehen.
    2.) Höchste Dämmerungsleistung.
    3.) Perfekte Randschärfe (Auch wenn das wirklich toll ist).
    4.) Taktische Absehen (mit Ausnahmen im LongeRange Einsatz wenn keine geneigte Base genutzt werden soll).



    Du solltest ferner dir einmal ein paar ZFs in der Praxis ansehen, um als Einsteiger ein Gefühl für die unterschiedlichen Leistunge der ZFs zu bekommen. Ich würde für den Selbstlader daher auch ein kleineres Glas kaufen als für den Repetierer. Später wirst du das OA15 sicher vornehmlich auf 100m nutzen und ggf. mal weiter. Beim Repetierer wird es sicher wichtiger sein ein Glas zu haben, welches eben auch 300m sehr gut bedient und ggf. auch mal weitere Entfernungen.


    Die wirkliche Entscheidung kannst aber nur du treffen! Also schau die möglichst viel vorher an. Kaufe vielleicht auch erst eine Waffe mit einem ZF (OA15) und schieße damit auf kürzere Entfernugnen. Wenn du dann mal 300m schießst, wirst du eher merken, wo die Grenzen des ZFs sind und was DU dann wirklich mehr "brauchst".


    Ich will mich aber hier auch noch einmal in die Reihe der "Ratgeber" einreihen und dir zwei Vorschläge für in der Summe 1700 Euro machen:


    fürs OA15: http://www.henke-online.de/index.php?id=1202


    für den Repetierer: http://www.henke-online.de/index.php?id=1213


    Und da gibtes auch noch 30 Jahre Garantie drauf.


    Gruß
    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • beim absehen in der ersten bildebene (objektivebene) vergrössert sich das absehen/die balken bei höherer vergrösserung entsprechend mit, in der 2ten bildebene (oklularebene) eben nicht. also verdeckt man doch zwangsläufig mehr vom ziel wenn man ein absehen in der ersten bildebene hat und die vergrösserung hoch dreht.....

  • So sieht das aus ist reine Physik und an zig Stellen im Netz auch entsprechend nachzulesen.


    Zum Beispiel hier: http://www.triebel.de/optik/absehen.html oder http://www.henke-online.de/index.php?id=955



    Gruß
    Frank

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Frank1000 ()

  • Du brauchst nicht:
    1.) Leuchtabsehen.
    2.) Höchste Dämmerungsleistung.
    3.) Perfekte Randschärfe (Auch wenn das wirklich toll ist).


    das stimmt grundsätzlich, aber: ich habe zwar weiter oben geschrieben dass ich pers nur LA kaufen würde, das liegt aber in der verwendung (beim jagen in der dämmerung unverzichtbar). wenn man die optik nur auf den stand und bei tageslicht nutzen möchte, braucht man nicht unbedingt ein leuchtabsehen. "trotzdem haben" kann zwar nicht schaden, muß dann aber auch ensprechend fein sein, da auch ein zu grosser leuchtpunkt bei entfernungen über 100m recht viel vom ziel verdecken kann. das zeiss HT z.b. hat so einen feinen punkt, kostet aber halt auch entsprechend mehr. obwohl man dann auch weitere annehmlichkeiten incl hat wie z.b. randschärfe, top vergütete gläser/dämmerungsleistung und obendrein sind hochwertige optiken auch wertstabiler, man kann sie also später verkaufen und bekommt noch was dafür. worauf ich hinaus will: mitunter bekommt man ja mit bißchen glück für den gleichen preis was ein "gutes" glas (leupold, meopta) neu kostet auch ein gebrauchtes und gut erhaltenes "sehr gutes" (zeiss victory, swaro). ::c.o.l)

  • Hi Dan,


    zunächst einmal die Frage: Wieviel Schuß willst Du so machen? Ich habe recht gute Erfahrungen mit einem preiswerten Sightron gemacht, aber nach über Tausend Schuß hat es einfach aufgegeben. Wenn Du also recht viel Trainierst, ist ein preiswertes Glas bald "verbraucht". Jetzt habe ich ein Leupold für 600,- Euro gekauft. Das hält hoffentlich länger.


    Dann: Absehenfrage: Ein MIL-Dot ist für mich das non plus ultra. Grund: Ich kann immer gut zentrieren Auch einen schwarzen Fleck auf 300m.
    Dazu kann ich gut Korrigieren. Ich mache oft Übungen, daß ich meine Waffe 1/2 mil hoch/seitlich verstelle und dann mit den Dots korrigiere. Eine gute Sache, wenn Du draußen schießt und merkst, daß Du Seitenwind bekommst.


    Dann: Klickfrage: Willst Du die Klicks in 0,1 mil oder in 1/4 MOA haben? Ich rechne lieber nur in mil, da brauche ich nicht umrechnen. Ist schon Doof, wenn Dein Mildot dir sagt, daß Du 0,3 Mil Ablage hast und Du das dann erst in MOA umrechnen mußt. Aber das ist Meinung, subjektiv. Ich möchte nur anregen, daß Du das Entscheidest, bevor Du die Markenfrage stellst.


    Dann: Vergrößerungsfrage: Auf 300m ist ein 10-fach toll. Der Spiegel klemmt recht gut zwischen den Dots. Wie oft kommst Du nach Verdun? Wenn Du immer die selbe Vergrößerung schießt, hast Du den Vorteil der Gewöhnung an das Zielbild.


    Dann: Reglementfrage: Wenn Du nach bestimmten Reglements schießen willst, dann hast Du evtl eine Limitierung in der max. Vergrößerung.


    Dann: Montagefrage: Willst Du das Glas oft abnehmen? Dann wird eine Montage, die fast keine Setzung hat fällig. Teuer.


    Dann: Gewehrfrage: Ich schieße mit einem 1937 gebauten k98k einen Kreis von 1/3 MOA liegend aufgelegt. An einem SEHR guten Tag. Ist allerdings mit Spezieller Aramid-Carbon-Bettung und einem Match-Lauf ausgestattet. Kal .308 WIN. Wird auf 1000m Knapp. Geht nur in großer Höhe oder wenn es sehr heiß ist, weil sonst die Kugel in Unterschall geht, bevor sie im Ziel ist.
    Willst Du für 1-2 mal pro Jahr wirklich immer die teure, leistungsstarkte Mun verschießen? Heute würde ich eine 6,5x55 SE nehmen. Hat nen besseren BC und geht daher weiter. Nur muß der Drall geeignet sein, um lange, schwere Geschosse stabil zu bekommen. Ein Kurzer Drall, aber, verursacht mehr Rotationsschwingungen.


    Auflagefrage: Wenn Du long range schießt, dann aufgelegt. Willst Du eine Zweibein nehmen? Manche schwören drauf. Habe aber von einem Scharfschützen gelernt, daß die Dinger schwingen und ein Sandsack weniger Rückwirkung macht, weil er eben nicht so schwingt.


    Fragen über Fragen.
    Am Ende gilt, was Murmel in den Satz gefügt hat: Die Wahrheit sieht man auf der Scheibe. Will sagen: Die theoretischen Überlegungen sind wichtig, aber nicht alleine entscheidend. Die Waffe, der Schaft, der Augenabstand, selbst die Oberfläche muß zu Dir passen.

    Ich werde keiner Partei das Vertrauen zur Herrschaft über Gesetze, Polizei, Justiz und Militär ausprechen, wenn sie mir nichtmal das Vertrauen über den Umgang mit nem 98er ausspricht.


    Menschen starben für die Freiheit, die nur darin bestand, heute das tun zu dürfen, was vorgestern doch allgemeiner Brauch war, seit gestern aber Verbrechen genannt wurde.

  • premiumjaeger :


    Stimmt absolut, was du schreibst. Vor allem die Randschärfe und der hohe Kontrast sind Vorteile die definitiv treffen. Und ich würde auch mein Zeiss beispielsweise auf meinem OA15 NIE tauschen, selbst wenn ich damit (fast) nur 100m schieße!


    Aber da es sich bei dem Themenstarter um einen Sportschützen und keinen Jäger handelt, es bei Licht betrachtet auf 2 ZFs hinausläuft und das Budget bei in der Summe 1700 Euro liegt, müssen wohl Kompromisse her. Daher meine obige Wertung.


    Sonst kauft er noch für seine 5000 Euro zwei wirklich schöne Zeiss, hat aber leider keine Waffen drunter......nicht gut...gar nicht gut... :hyster:


    Gruß
    Frank

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Ich habe recht gute Erfahrungen mit einem preiswerten Sightron gemacht, aber nach über Tausend Schuß hat es einfach aufgegeben. Wenn Du also recht viel Trainierst, ist ein preiswertes Glas bald "verbraucht". Jetzt habe ich ein Leupold für 600,- Euro gekauft.


    Hallo Hrodgar,


    du solltest aber dazu schreiben, dass du ein Sightron der SI Serie hattest, was im Bereich von 120-170 Euro liegt!


    Gruß
    Frank

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • naja, daher ja mein tipp auch über gebrauchte gläser nachzudenken...ich weiß gerade nicht für wieviel nen gebr swaro habicht oder z4i z.b. über den tresen geht bei egun z.b., aber ich denke für um die 1000.- ist sicher was machbar. das gute daran ist halt: man hat premiumoptik und das geld bekommt man i.d.r. immer beim verkauf wieder raus, sofern man es pfleglich behandelt. ist also quasi sogar ne art wertanlage!
    war ja auch nur mal nen denkanstoss...... ;)

  • Hallo Hrodgar,


    du solltest aber dazu schreiben, dass du ein Sightron der SI Serie hattest, was im Bereich von 120-170 Euro liegt!


    Ja, da hast Du recht!!! Absolut. Danke für die Erinnerung. :-)


    Es gibt ja auch Sightrons in ganz anderen Preisklassen und wohl, was man so liest, mit ganz anderer Robustheit.

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  • also verdeckt man doch zwangsläufig mehr vom ziel wenn man ein absehen in der ersten bildebene hat und die vergrösserung hoch dreht.....


    Und genau das tut es nämlich nicht!


    Anscheinend verwirrt der falsch gewählte Begriff "vergrößert" doch ziemlich viele. Der Begriff Zielabdeckung sagt da doch viel mehr aus. Natürlich erscheint einen das Absehen größer wenn man den Zoom erhöht, aber das Ziel erscheint einen doch auch größer. Wie soll denn das auch sonst funktionieren die Entfernung bei jeder Vergrößerung zu messen oder zum Vor-/Überhalten wenn sich das Zielbild und Absehen nicht proportional zueinander verhalten, also immer im selben Verhältnis zueinander stehen?


    Denn wenn so ein Glas eine Strichstärke mit 5mm auf 100m Zielabdeckung hat dann ist das auf 4x genauso wie auf 16x oder auf 32x!

  • Wie soll denn das auch sonst funktionieren die Entfernung bei jeder Vergrößerung zu messen oder zum Vor-/Überhalten wenn sich das Zielbild und Absehen nicht proportional zueinander verhalten, also immer im selben Verhältnis zueinander stehen?


    Ganz einfach: Kopfrechnen. 1 mil bei 12-fach sind 2 mil bei 6-fach und äääääh bei 5-fach??? ma nachdenken, 2,4?
    Wil sagen: Mildot bei Absehen in der 2BE taugt eigentlich nur in der entsprechend kalibrierten Vergrößerung. Für die halbe muß man das einmessen und eine Feinmarkierung am Verstellring anbringen.
    Vorteil: Das Absehen ist immer gleich groß. Ich kann also die Vergrößerung an die Entfernung anpassen, wenn ich aus das Messen verzichten mag.


    Denn wenn so ein Glas eine Strichstärke mit 5mm auf 100m Zielabdeckung hat dann ist das auf 4x genauso wie auf 16x oder auf 32x!


    Ja, stimmt. Bedeutet aber, daß ich evtl das Absehen in klener Verfrößerung nicht mehr sehe, in großer Vergrößerung es mir zu viel Ziel abdeckt. Lösung ist hier das Duplex. Das hat aber keine Mildots.
    Vorteil: Ich kann in jeder Vergrößerung messen.


    Mir erscheint die Auswahl an Gläsern mit dem Absehen in der 2BE deutlich größer zu sein. Stimmt das?
    Wie auch immer. Meine Wahl ist: Mildot in der 2. BE und vergrößerung Fix halten. Ich wollte nie ein Zoom, aber es ist mittlerweile bei Leupold in meinem Preisrahmen mit Mildot nur Zoom zu bekommen.
    Für die Scheibe brauche ICH (subjektiv!) kein Zoom.

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  • Hallo Hrodgar


    Ja dein Gefühl stimmt, dass es viel mehr Gläser mit dem Absehen in der 2.BE gibt. Das liegt einfach daran, dass es bis auf das Entfernungsmessen wie von .68cal richtig angeführt, nur nachteilig ist wenn das Absehen nicht in der 2.BE ist.


    Vor allem bei den Jägern scheint es in der letzten Zeit aber dann doch mehrere zu geben, die die Entfernungsmessung tatsächlich benutzen wollen. Vielleicht ändert sich das Angebot also doch einmal.


    Noch ein Wort zum Zoom für Sportschützen: Den brauchst du in jedem ZF welches eine große Vergrößerung hat. Wenn du die aufgrund des Wetters mal reduzieren musst.


    Gruß
    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Ich habe noch keine größere Erfahrung im ZF-Bereich.


    Wenn man aber ein hochwertiges Glas nimmt, sind es doch unnötige Kosten, wenn man für jede Waffe eins kauft.


    Deshalb werfe ich mal das Stichwort "EAW-Montage" in den Raum.
    Angeblich kann man mit dieser Montage das ZF abnehmen und es wieder aufsetzen, ohne daß ein erneutes Einschießen erforderlich ist.
    Wie sind da Eure Erfahrungswerte?


    Wenn das mit der EAW-Montage funktioniert, ist das ja auch speziell für einen Selbstlader eine Option, wen man den auch gelegentlich mit offener Visierung schießen möchte.
    Denn sonst bräuchte man zu dem Zweck ja eine zweite Waffe, eine mit und eine ohne Optik, wenn man nicht nachjustieren will, wie es z. B.bei Picatinny-Montage nötig wäre.


    Wenn EAW funktioniert, kann man das Glas natürlich auch auf einer anderen Waffe verwenden, wenn die Einstellwerte sich exakt und wiederholgenau verändern lassen.



    lg Rüdiger:-)

    Desert Eagle Club in Deutschland e.V., BDS, VdRBw,
    Freie Schützen in Deutschland e.V
    ., German Rifle Association, FWR, ProLegal


    Gustav Heinemann: „Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz."

  • Wenn man aber ein hochwertiges Glas nimmt, sind es doch unnötige Kosten, wenn man für jede Waffe eins kauft.


    Deshalb werfe ich mal das Stichwort "EAW-Montage" in den Raum.
    Angeblich kann man mit dieser Montage das ZF abnehmen und es wieder aufsetzen, ohne daß ein erneutes Einschießen erforderlich ist.
    Wie sind da Eure Erfahrungswerte?


    Nun, eine gute Montage braucht kein neues Einschießen. Ich habe eine selbst überarbeitete lange seitenmontage an meinem K98k. Die an ich den Ganzen Tag ab- und wirder draufmachen. da rührt sich nichts am Haltepunkt.
    ABER:
    1/100 mm bei den 50mm Fußabstand einer Montage sind auf 50m eben ein cm.
    Will sagen. Niemand bekommt die Montage auf zwei gesehren so ebenmäßig montiert, daß die selbe ZF-Justage auf beiden Gewehren trifft. Man justiert nunmal am ZF, nicht an der Montage. Ein Gewehr, zwei ZF, das geht. Ein ZF, zwei Gewehre, das geht nicht.


    Noch ein Wort zum Zoom für Sportschützen: Den brauchst du in jedem ZF welches eine große Vergrößerung hat. Wenn du die aufgrund des Wetters mal reduzieren musst.


    Ka, das mag sein. Das Thema hatte ich noch nicht, werde es aber wohl dieses Jahr bekommen, wenn ich meinen Trainingsschwerpunkt auf 300m verlege. Insofern: Danke, schonmal, für den Tip.

    Ich werde keiner Partei das Vertrauen zur Herrschaft über Gesetze, Polizei, Justiz und Militär ausprechen, wenn sie mir nichtmal das Vertrauen über den Umgang mit nem 98er ausspricht.


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  • Wenn EAW funktioniert, kann man das Glas natürlich auch auf einer anderen Waffe verwenden, wenn die Einstellwerte sich exakt und wiederholgenau verändern lassen.


    EAW ist eine geile Sache, aber wie schon geschrieben funktioniert er nur auf einer Waffe.
    Ich nutze es selber um von ZF auf Rotpunkt zu wechseln.
    Da passt nach dem Wechsel alles.
    Wenn du zwei Waffen hast kommst du am besten mit Picatinny und Schraubmontagen (Drehmoment) hin.
    Wenn du dir die jeweiligen Einstellungen der Türme notierst kann man damit zumindest wieder in den engeren Zielbereich stellen.
    Habe ich auch schon so betrieben.
    Bei Wettkämpfen reichen dann die Probeschüsse um es genauer einzustellen, Jagdlich für mich ein NoGo.

  • Ich bin reiner Field Target Schütze und schieße nur zum Spaß auch eine Winchester 9422.
    Beim Field Traget (Jagdsimulation auf Klappziele mit Luftbetriebenen Gewehren und max.16,3 J) ist es absolut notwendig ein ZF wiederholgenau abnehmen und wieder montieren zu können.
    Ich benutze ein Schmid & Bender 12,5 - 50 mit Mildotabsehen auf 2 verschiedenen Waffen. Dank Weaverschiene ist das überhaupt kein Thema.
    Wenn man die Klickwerte kennt, ist kein erneutes Einschießen nach einem Wechsel nötig.
    Natürlich wäre es noch einfacher 2 Gläser zu besitzen. Da aber das S&B so wie ich es habe über 3000 € kostet, kann ich mir davon leider keine 2 leisten.

    Gruß Thomas

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von T.R. ()

  • Vor allem bei den Jägern scheint es in der letzten Zeit aber dann doch mehrere zu geben, die die Entfernungsmessung tatsächlich benutzen wollen. Vielleicht ändert sich das Angebot also doch einmal.


    ne, das stimmt nicht. ich kenne niemanden der sich jetzt noch ein ZF mit absehen in der ersten BE kaufen würde und ich würde das auch nicht tun. das war die ältere garde, die absehen 1 oder 4 nutzten zur entfernugsmessung. mittlerweile gibt es ja auch durchaus taugliche entfernungsmesser für ca 150.-, da kann man sich ein ordentliches absehen in der 2ten BE kaufen, aus vorab genannten gründen. meine favoriten sind zeiss LA 54 und 56 für die drückjagd, und 60 als allroundabsehen! :rolleyes:

  • Doch das geht, man muss sich halt die Klicks für jedes Gewehr aufschreiben.


    Ich nulle mein ZF. Die Klicks nutze ich zur Entfernungskorrektur und zur Korrektur der Temperatur und des Luftdrucks.
    Da müsste man ansonsten halt immer den Offset des Gewehres addieren. Geht sicher... aber mit aufwand.
    Bei einem S&B, wie TR es beschreibt, sicher eine Option. Aus Kostengründen.
    "Geht nicht" war vielleicht etwas hart formuliert. "Geht nicht so einfach" trifft's besser. Oder aus Hessisch: "Issn mords Uffriss".

    Ich werde keiner Partei das Vertrauen zur Herrschaft über Gesetze, Polizei, Justiz und Militär ausprechen, wenn sie mir nichtmal das Vertrauen über den Umgang mit nem 98er ausspricht.


    Menschen starben für die Freiheit, die nur darin bestand, heute das tun zu dürfen, was vorgestern doch allgemeiner Brauch war, seit gestern aber Verbrechen genannt wurde.