Jägerschaft peilt bleifreies Waidwerk an

  • http://www.kleinezeitung.at/ka…bleifreies-waidwerk.story


    Vorhereilender Gehorsam, und nun ist der Stein entgültig im Rollen und wird uns Schützen alle überrollen......


    Der Schütze ist des Schützens größter Feind......... :kotz:


    lg Leonardo :thumbdown:

    Ich habe keine Vorurteile.
    Ich kann überhaupt niemanden leiden.



    „All right, they're on our left, they're on our right, they're in front of us, they're behind us...they can't get away this time.“
    Lewis B. Puller

  • Solange es wirklich nur auf freiwilliger Basis erfolgen würde??? wäre ich durch aus dafür. Nur in Deutschland sehen wir wie sich sowas dann entwickelt! Da wird der ZWANG dann eben nur schleichend Stück für Stück eingeführt. Das wird dann in Österreich auch nichts anders werden.
    Aus der Büchse jage ich schon länger Blei frei (außgenommen KK wo es bisher keine sinnvolle Alternative zu Blei auf dem Markt gibt) z.B. mit den CNC gedrehten Lutz Möller Messing Jagd Geschossen (MJG), von welchen ich inzwischen wirklich überzeugt bin. Die haben als kontrollierte Teilzerleger ausgezeichnete Wirkung, und mit entsprechender Ladung äußerst präzise ohne als Führbandgeschosse den Lauf stärker zu belasten. Effektive Reichweite ist auch super. Nur eines sind sie wirkllich, sehr teuer! Dagegen mit den billigeren bleifreien Alternativen wie den gepressten Solids, oder eher klassisch nachgeahmte Geschosse auf Zinn Basis etc. habe ich durchweg schlechte Erfahrungen gemacht. Problem bei uns in Deutschland ist auch, viele Vereinstände verbieten das Schießen mit härteren Bleifreien Geschossen, weil zum einen die Kugelfänge (fals nicht aus Sand) deutlich stärker leiden und weil auch die Abprallgefahr deutlich höher zu sein scheint. Und wenn man waidgerecht sauber jagen und treffen will, muss man die Büchse nun mal auch irgendwo einschießen können. Klar in Deutschland könnte man das rein theoretisch auch im Revier machen (wie das in Österreich geregelt ist entzieht sich meiner Kenntnis), aber dass kann ja nun wirklich nicht Sinn der Sache sein, dass man weil man das auf dem Schießstand nicht machen darf dafür in der Öffentlichkeit wo auch jeder Zeit Spaziergänger etc. unterwegs sein können mehr als nötig mit der Waffe schießt.


    Allerdings wenn es dann nicht um die Büchse sondern um die Flinte geht, da sind alle bisherigen Alternativen zu Bleischrot einfach nur MISST. Weicheisenschrot hat z.B. eine deutlich geringere Dichte als Blei, sprich die Schrotgröße muss deutlich erhöht werden für halbwegs vergleichbare Wirkung, nur nimmt dann die Anzahl der Schrote und damit auch die Deckung deutlich ab was die Wirkung wieder deutlich verschlechtert. Selbst wenn man jetzt sofern man eine neue passende Magnumflinte hat lange Magnum Patronen mit hoher Vorlage schießt dann erhöhnt sich zwar wieder die Anzahl der Schrote, dennoch ist die effektive Reichweite deutlich geringer da die größeren Eisenschrote zwar wieder ein ähnliches Gewicht wie die kleineren Bleischrote haben aber der Luftwiederstand ist bei den größeren nunmal auch deutlich größer, sodass die deutlich schneller abgebremst werden! Bei der Jagd auf Wasserwild sieht man das in Deutschland schon zu genüge, und da sind die Schussentfernungen nunmal üblicher weise schon nur etwas weiter möglich, da sieht man immer wieder unrümliche Vorfälle mit Eisenschrot, welche es mit Blei nicht gegeben hätte.
    Die angebliche neuere Alternative Hevi Shot, eine spezielle Wolframlegierung welche annähernd die Dichte von Blei hat, ist problematisch, selbst für Stahlschrot geeignete und beschossene Flinten und deren Chokes scheinen anscheinend auf Dauer Schaden zu nehmen. Klar das Zeug ist nochmal deutlich härter als Stahlschrot. Von der deutlich höheren Abprallgefahr gar nicht erst zu reden.

  • eine spezielle Wolframlegierung


    ...zumal, soweit ich weiß, noch gar nicht ausreichend geklärt ist ob von Wolframlegierungen evtl auch eine Gesundsheitsgefährdung ausgeht.
    Man stelle sich vor das setzt sich durch und in ein paar Jahren heisst es plötzlich "oh, das ist ja noch schlimmer als Blei".
    Wobei für mich aus Sicherheitsaspekten schon allein das Abprallverhalten dieser wenig duktilen Geschosse als KO-Kriterium ausreicht.

  • Ab einer gewissen Härte ist das Panzerbrechend. Ich weiß, daß ein Wolframpenetrator zur Herstellung von Panzerbrechenden Geschossen dient. Und dann...

    Ich werde keiner Partei das Vertrauen zur Herrschaft über Gesetze, Polizei, Justiz und Militär ausprechen, wenn sie mir nichtmal das Vertrauen über den Umgang mit nem 98er ausspricht.


    Menschen starben für die Freiheit, die nur darin bestand, heute das tun zu dürfen, was vorgestern doch allgemeiner Brauch war, seit gestern aber Verbrechen genannt wurde.