.308 oder 8x57IS

  • .308 oder 8x57IS ODER auch :D 7,62 x 51 mm VS 7,92 x 57 mm :Hut:


    Ich kann mich net entscheiden. Vorteil 308 es gibt echt günstig Übungsmun. Das wär schonmal optimal. Hat halt minimal weniger Energie. Aber für Reh, Sau und Fuchs reichts trotzdem oder was meint ihr? :whistling:

    Gruß


    HG

    ::bayernbew::


    SI VIS PACEM PARA BELLUM!

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    Verband: VdRBw, BJV


    :Game: => .22lfB, 9mm Luger, .45 ACP, .223 Rem., .308Win, 7,62x54R, 8x57 IS, 12/76

  • richtig auf Reh reicht auch .223 auf Fuchs auch .22 Hornet ider .22 WMR etc.
    Aber für Schalenwild außer Reh müssen auf 100m min 2000 Joule erreicht werden sowie Mindestkaliber 6,5mm, auf Reh nur min 1000 Joule.
    Das ist aber nur unser beknacktes Gesetz.


    Welche Waffe man sich zulegt hängt vom Revier der vorherrschenden Wildart, der Jagdweise, der hauptsächlichen Schussentfernung und von den persönlichen Vorlieben ab. Die Verwendete Munition ist da übrigens fast noch wichtiger als das Kaliber alleine. Auch ob übermäßige Zerstörung auftritt ist weit weniger vom Kaliber als mehr vom dazu für die jeweilige Wildart passenden Geschoss abhängig.
    Mit 8x57IS sowie mit .308 wird man mit passenden Geschossen alles heimische Wild strecken können. Für schweres Wild und größere Entfernungen können es aber auch 8x68S oder im Extremfall .338 Lapua Magnum sein.
    Für die Ansitzjagd (mit genauen Treffern) mit den passenden Patronen ist aber auch für alles heimische Wild bis hin zum schweren Keiler und Rothirsch die 6,5x55 SE eine sehr sehr schöne Patrone! Für die Ansitzjagd eine echte Alroundpatrone die alte Schwedin, zumal die Flugbahn auf den üblichen Jagdentfernungen sehr flach ist und man damit auch wenn die Entfernung nicht so genau bekannt ist immer noch erstaunlich genau treffen kann.
    9,3 für die Drückjagd warum nicht, aber da könnte man auch zur .444 Marlin greifen.
    Slug o.k. für kurze Entfernung eine Möglichkeit, aber damit muss man dann auch erst mal richtig Treffen.


    Zur Ursprungsfrage wenn ich zwischen .308 und 8x57IS wählen müsste, dann würde ich persönlich die 8x57 nehmen, das heißt aber nichts. Wenn man kein Wiederlader ist, gibt es zur .308 natürlich deutlich günstigere Trainingsmunition für die Scheibe. Die Wirkung auf schweres Wild scheint bei der 8x57IS ein klein wenig besser zu sein (aber natürlich Geschossabhängig), auf etwas größere Entfernung ist die .308 ein klein wenig wegen flacherer Flugbahn und je nach Waffe auch von der Genauigkeit im Vorteil.

  • Ich habe den geerbten k98k mit einem neuen Lauf ausrüsten müssen. Der alte war hin.
    Ich habe mich entschlossen, die 8x57 aufzugeben und habe eine 308 daraus gemacht.
    Grund:
    1) Ich habe eine zweite Waffe in 308, mit einem guten bis sehr guten Lauf. -> Kaliberauswahl verkleinern.
    2) 308 hat preiswertere Matchgeschosse -> beim Sportschießen wichtig.
    3) 308 ist sehr präzise. -> kleiner 1 MOA
    4) 308er - Geschosse und Hülsen gibt es immer, solange es LWB gibt... und das überall.


    Ich habe die Entscheidung noch nicht bereuht.

    Ich werde keiner Partei das Vertrauen zur Herrschaft über Gesetze, Polizei, Justiz und Militär ausprechen, wenn sie mir nichtmal das Vertrauen über den Umgang mit nem 98er ausspricht.


    Menschen starben für die Freiheit, die nur darin bestand, heute das tun zu dürfen, was vorgestern doch allgemeiner Brauch war, seit gestern aber Verbrechen genannt wurde.

  • Revier wo ich mitgehen kann gibts Reh, Fuchs wofür ich Kugel brauch. Jetzt is Treibjagdsaison. Flinte für Feldjagden hab ich, die wurden aber dieses Jahr alle abgesagt da zu wenig Besatz. So Samstag gehts auf Schwarzwild, ich bekomm ne Waffe von nem Kameraden. Da läuft das. Aber für später überleg ich halt also bräucht ich was für wie gesagt Reh, SW, Fuchs. Von daher denk ich wirds dann wohl 308 wegen der genannten vorzüge werden. :D :Braverle:

    Gruß


    HG

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  • Also ich schieße seit etlichen Jahren die .308 aus einem FR8 den ich mal auf ner Waffenbörse gekauft habe und der eigentlich nur für die Drückjagd sein sollte.Hatte mir ne 98ziger Montage drauf gemacht mit einem Aimpoint, habe Sauen, Rot und Damwild mit geschoßen ohne ein Problem (RWS Munition,alle Geschoßtypen ausprobiert). Das lief so gut, das ich irgendwann das Aimpoint gegen ein variables ZF tauschte und bis heute nur noch mit dieser Waffe jage.

  • Wenn es um Drückjagd geht, bei den beiden von dir genannten die 8x57.
    Mein Favorit für Treibjagd auf Schwarzwild ist die 30-06.

    Bei schlechtem Wetter nehme ich aber auch die 8x57 da mir mein 30-06 Repetierer zu schade ist.


    Für Ansitz auf Reh und Hirsch bevorzuge ich die 7x57, die aber in einem Waldrevier auch noch Sauentauglich ist.
    Wenn es mal etwas weiter geht ist die leider zu schwach.
    Die .308 reicht aber auch.


    Das einzig wichtige ist, treffen musst du.

  • Moin zusammen,


    ich würde eine gebrauchte Mauser 66 suchen oder eine Gardena93 wenns teurer sein darf und dann mit der .308 anfangen, dann kannst Du nach und nach Wechselläufe kaufen und hast alles was Du brauchst.

    Gruß Rudi


    "Wer Fleisch isst, sollte auch die Eier haben Tiere zu töten." (Roland Düringer, Kabarettist, Jäger)


  • ...falls man einen elch oder wasserbüffel vor's visier bekommt...


    Kenne Jemanden der im Pott einen offengelassenen ehemaligen Bergbaubereich als Revier hat. Laut seiner Aussage hat er es dort sehr sehr schwer im offenen Gelände näher als 300m an die Sauen ran zu kommen. Er erlegt diese zum Teil mit besagter .338 Lapua Magnum, aus einem Sako TRG 42 für einen guten Schützen mit absolut genauesten Treffern. Habe da ein paar Beweisfotos gesehen, welche das belegen, und übermäßige Zerstörung war jetzt auch nicht zu sehen, ist aber wie gesagt sehr abhängig vom Geschoss.
    Aber das ist natürlich eine Ausnahme.


    Im normalen Feld - Wald Revier wird man selten über 150m Entfernung schießen. Und da ist eine 8x57IS wie auch eine .308 völlig o.k.. Für den Ansitz würde ich sogar die beschriebene 6,5x55 SE bevorzugen, die schiebt nicht so, ist äußerst genau, und mit den passenden Geschossen, sowohl für leichte Rehe als auch schwere Hirsche und Schwarzwild voll ausreichend, solange der Treffer richtig sitzt. Für die Drückjagd auf Schwarzwild würde ich dann allerdings schon was größeres bevorzugen.

  • .300 Winmag....duck und wech :D .


    Ich liebe jagdliche Kaliberdiskussionen, das hat mir hier bis jetzt immer irgendwie gefehlt :thumbsup: .


    Ich finde es auch immer super, wenn ich mit meinen "Schwiegereltern" unterwegs bin und sie sich mit anderen Jägern über DIE richtige Munition streiten. Ich halte mich bis jetzt aber immer aus den Diskussionen raus da ich ja erst im nächsten Jahr meinen Jagdschein mache.

  • :D eigentlich brauch man sich ja nicht über die Munition streiten, funktionieren tut alles,nur treffen muss man. Habe sie alle gehabt :rolleyes: 8x57,8x68,7x57,7x64, 6,5x55, .30-06 und meine .308. kann über keine klagen,haben alle das getan wozu sie da sind,lediglich die .30-06 ist mir in Sachen Wildbretzerstörung etwas negativ aufgefallen.