wie geht das? 8x57

  • ist mir heute auf dem Schießstand passiert. Beim repetieren fällt nur das hintere Stück raus und nach kurzer Suche findet sich der Rest im Lauf. Konnte ich aber leicht entfernen. Liegt das jetzt an der Mun oder an der Büchse?
    Es war keine Wiedergeladene und das Gewehr ist ne Santa Barbara K98

    Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben des Feuers

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  • Was ist es denn für Munition ?
    Das passiert wenn der Verschlußabstand viel zu groß ist.
    Hast du mehrere Patronen verschossen ? Wenn ja müsste bei den abgeschossenen Hülsen ein Ring sicht- oder fühlbar sein, an der Stelle an der die Hülse auf dem, Bild abgerissen ist.

  • An welcher Flinte? So weit ich weiss ist die 8x57 eine Büchsenpatrone.


    Zu deiner Frage. Lass mal den Verschlussabstand überprüfen, das liegt nicht an der Munition

    BDS, DSB, DSU, VdRBw, PROLEGAL, VdW

  • An welcher Flinte? So weit ich weiss ist die 8x57 eine Büchsenpatrone.


    Zu deiner Frage. Lass mal den Verschlussabstand überprüfen, das liegt nicht an der Munition

    natürlich Büchse :D


    die anderen Hülsen hab ich nicht angeschaut. War mit dem Stück was im Lauf steckte beschäftigt.
    Da ich das Ding erst vor kurzem erworben und heute das erste mal damit geschossen habe, habe ich dem Verkäufer mal ne Mail geschickt, was er dazu meint

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  • Wie sieht die Zündhütchen aus? Platt?
    Eventuell zu höher Druck...
    Hast du die Hülse gefettet,
    eventuell war in Patronenlager zu viel Öl drin?
    Ich tippe auf Patronenfehler und nicht die Büchse..
    Hast du außer S&B was anderes probiert?

  • Also wenn es keine falsch produzierten Hülsen waren, was ich jetzt einfach mal auschließe, dann hat farmer3 Recht und Dein Verschlussabstand ist viel zu groß.


    Ich würd mit der Kniffte nicht mehr schießen, sondern diese einem Büma zur Überpüfung vorlegen.

    From all the things I´ve lost, I miss my mind the least.

  • Ich habe den gleichen Abriss, an exakt der gleichen Stelle, in einem meiner G98 gehabt. Gleiche Muni (S&B 50er Packung) allerdings hatte ich im Vergleich zu Westallgäuer schon ein paar Jahre Erfahrung mit meinem Gewehrchen. Der Schock war echt groß!! ich hatte die Hülse am Stand entfernen können, habe das alte Eisen dann kurz auge-mäßig gecheckt und habe (nachdem alles okay schien) gleich mal nachgeladen. War alles okay!! Seitdem ist das mit der Munition und mit diesem Gewehr nie wieder aufgetreten !! habe mit dem Prügel seitdem sicherlich mehr als 500 Schuss mit der Schütte 8X57IS gemacht. Nix... Ich vermute bis heute, dass es sich um einen Materialfehler handelte. Jemand meinte damals, es gab mit der S&B öfter Probleme diesbezüglich. Hauptsächlich bei 8X57IS und .30-06 !! Wenn die Muni also zufällig so ca. 10-11 jahre alt ist, könnte DAS das Problem schonmal gewesen sein. Der gleiche meinte, dass das Geschoss irgendwie einen zu großen Auszugswiederstand hatte und dadurch die Hülse beim Schuss gestreckt haben könnte. Bei meiner abgerissenen Hülse damals war auch in der Tat der Hals minimal länger als bei denen die funzten!


    Ich hatte damals übrigens auch den Verschlussabstand als erstes im Verdacht. Habe mich dann mit Straßenkehrerbesen und Meßschieber bewaffnet und gemessen. Da war alles in Ordnung...

  • Abstand Verschluß zu Hülsenschulter ist zu groß für diese eine Patrone.
    Also:
    Entweder Verschlußabstand, wie schon vorher gesagt,
    Oder : Die Patrone war falsch gefertigt... nur: Wie soll das passieren? Daß eine Patrone mit den Schultern zu nahe am Boden ist...
    Das würde ja bedeuten, daß der Automat einmal eine andere Dimension annimmt... nööö, eher nicht.

    Ich werde keiner Partei das Vertrauen zur Herrschaft über Gesetze, Polizei, Justiz und Militär ausprechen, wenn sie mir nichtmal das Vertrauen über den Umgang mit nem 98er ausspricht.


    Menschen starben für die Freiheit, die nur darin bestand, heute das tun zu dürfen, was vorgestern doch allgemeiner Brauch war, seit gestern aber Verbrechen genannt wurde.

  • Verschlußabstand ist bei 5,5/10
    Somit ist klar, die Waffe geht erst mal zum Händler zurück. Soll er schauen, wie er das macht


    und Danke für eure Beiträge, somit war schnell klar was zu tun ist

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  • Ich hatte genau dasselbe Problem 2 x mit .357 Mag Patronen von Magtech.


    1 x im Rossi UHR


    1 x im S&W 686


    Jetzt schieße ich Magtech nur noch aus meiner X-Five und aus meinem BWT3D


    Bei diesen beiden Waffen hatte ich noch keine Probleme mit Machtech-Mun

  • Das kann natürlich mit einem zu großen Verschlussabstand zu tun haben wie es bei Dir dann wohl auch der Fall war, aber bei Wiedergeladener Muni auch mit den Hülsen selbst.
    S&B hat minderwertiges Messing, das versprödet durch den hohen Zinkanteil recht schnell wenn die Hülsen häufiger wiedergeladen werden.
    Durch die Vollkalibrierung bildet sich unten in der Hülse wo die Vollkalibrierung endet immer ein kleiner Rand in der Hülse. Von innen her wird das Messing an dieser Stelle dann bei häufigerem Wiederladen und Vollkalibrieren immer dünner, bis es irgendwann reißen kann. Diesen Rand kann man ertasten mit einem Stück Draht an dem der vorderste Teil um 90° umgebogen wird ertasten, dann merkt man das frühzeitig.


    Bei sehr guten Hülsen, die z.B. RWS habe ich ca. 50 Ladezyklen in 8x57IS geschafft, bevor die aussortiert werden mussten. Der Hülsenmund wurde natürlich ca. alle 5 mal Wiederladen kurz mit n Gasflamme geglüht und in kaltem Wasser abgeschreckt um den wieder weich und flexible zu machen. Nur unten wo die Vollkalibrierung endet, da kann man nichts machen, da die Zündglocke etc. ja hart bleiben muss. Da helfen nur qualitative Hülsen und solange man die aus immer dem gleichen Repetierer verschießt nur gelegentlich Vollkalibrieren und sonst nur den Hülsenhals kalibrieren. Bei Halbautomaten bleibt einem leider nicht die Wahl da muss wegen der Funktion besser immer Vollkalibriert werden.

  • Das kann natürlich mit einem zu großen Verschlussabstand zu tun haben wie es bei Dir dann wohl auch der Fall war, aber bei Wiedergeladener Muni auch mit den Hülsen selbst.
    S&B hat minderwertiges Messing, das versprödet durch den hohen Zinkanteil recht schnell wenn die Hülsen häufiger wiedergeladen werden.
    Durch die Vollkalibrierung bildet sich unten in der Hülse wo die Vollkalibrierung endet immer ein kleiner Rand in der Hülse. Von innen her wird das Messing an dieser Stelle dann bei häufigerem Wiederladen und Vollkalibrieren immer dünner, bis es irgendwann reißen kann. Diesen Rand kann man ertasten mit einem Stück Draht an dem der vorderste Teil um 90° umgebogen wird ertasten, dann merkt man das frühzeitig.


    Bei sehr guten Hülsen, die z.B. RWS habe ich ca. 50 Ladezyklen in 8x57IS geschafft, bevor die aussortiert werden mussten. Der Hülsenmund wurde natürlich ca. alle 5 mal Wiederladen kurz mit n Gasflamme geglüht und in kaltem Wasser abgeschreckt um den wieder weich und flexible zu machen. Nur unten wo die Vollkalibrierung endet, da kann man nichts machen, da die Zündglocke etc. ja hart bleiben muss. Da helfen nur qualitative Hülsen und solange man die aus immer dem gleichen Repetierer verschießt nur gelegentlich Vollkalibrieren und sonst nur den Hülsenhals kalibrieren. Bei Halbautomaten bleibt einem leider nicht die Wahl da muss wegen der Funktion besser immer Vollkalibriert werden.


    Ich weiß garnicht, wieso ich immer alle "Probleme" mit den S&B Hülsen habt. Ich habe inzwischen 8x57IS Hülsen von S&B die ich jetzt am Wochenende zum 27. Mal wiedergeladen habe - bisher immer ohne Probleme. Ich habe weder Beschädigungen noch sonstiges an den Hülsen feststellen können. Auch dein Test mit dem Draht habe ich gerade mal ein ein paar leeren Hülsen (die sind rund 20 Mal wiedergeladen) durchgeführt und da nichts feststellen können.


    Entweder ich hatte riesen Glück bei meinen S&B Hülsen in .308 Win und 8x57IS oder die haben tatsächlich sehr schwankende Qualität was das Hülsenmaterial angeht.

  • Das kommt wohl auch mit darauf an, ob man eine Ladung stopft, welche die erlaubten Werte ausnutzt, oder ob man nur sagen wir mal relativ softe Ladungen rein steckt.

  • Das kommt wohl auch mit darauf an, ob man eine Ladung stopft, welche die erlaubten Werte ausnutzt, oder ob man nur sagen wir mal relativ softe Ladungen rein steckt.


    mit meiner 8x57IS Ladung bin ich eigentlich an der oberen Grenze des Machbaren - ich hasse nämlich so Schlappladungen und ausserdem ist die stärkste Ladung in meinem K98k die präziseste

  • Der Verschlussabstand regelt sich über die Patronenschulter.
    Einfach hingehen, Fireforming machen und dann nur noch Hülsenhalscalibrierung und gut ist das.
    Man kann auch zwischen HH und Matritze entsprechend Luft lassen um zu verhindern daß die Schulter zu weit zurückgezogen wird, daß kann man mittels billiger Ventillehre selber ausmessen.
    Der weiße Ring entsteht immer an der Stelle wo der HH aufhört und die Vollkalibrierung anfängt
    Bei Randhülsen tritt dieses Problem seltener auf. Die Hilse wird ja mittels Rand abgestützt. Hier gibt es bzw. bei zu weit zurückgezogener Schulter Längsrisse im Schulterbereich.


    Anmerkung: Ordonanzwaffen wurden nicht zum sportlichen schießen hergestellt. Ein schweizer Ordonanzgewehr hätte im Rußlandfeldzug nach einer kurzen Zeit kläglich versagt, von Kälte und Schlamm reden wir erst gar nicht. Da haben selbst die deutschen Wunderknarren den Löffel weggeschmissen.


    Gruß, der gestern den Block gerollingt hat.

  • Wie sieht die Zündhütchen aus? Platt?
    Eventuell zu höher Druck...
    Hast du die Hülse gefettet,
    eventuell war in Patronenlager zu viel Öl drin?
    Ich tippe auf Patronenfehler und nicht die Büchse..
    Hast du außer S&B was anderes probiert?


    Erkläre mir mal einer was Öl oder Fett auf der Hülse oder im Patronenlager bewirken tut ! bzw. welche Auswirkungen Fett und Öl in einem Repetiersystem hat. !


    Nicht im Lauf, sondern nur im Lager oder auf der Hülse.


    Gruß, Don mit Blei