Statistiken zum Waffemissbrauch

  • Moin zusammen,


    ....sollten von denen kommen, die die einzelnen "Fälle" berufsmäßig bearbeiten. Sie sollten auch von berufswegen her in der Lage sein, diese einzelnen Unterschiede zu erkennen und wissen. Dafür werden sie von uns Steuerzahlern finanziert! Wenn es da informative Mängel gibt, dann muß in Einzelfällen eben nochmals die "Schulbank" gedrück werden. Das LKA und BKA führen ja bereits mit Hilfe der Polizei derartige Statistiken. WIR WOLLEN JA NUR DIE WEITERE UNTERTEILUNG DIESER STATISTIK UM MIT DIESEN DATEN ENDLICH AKTIV IN DER BEVÖLKERUNG AUF DEN BUSCH KLOPFEN UND DEN GUTMENSCHEN DAS IDEOLOGISCHE WASSER ABGRABEN ZU KÖNNEN!


    Wenn da Milladäre ihre Hand im Spiel haben oder andere "Einflußreiche", dann kann ich eben immer wieder nur damit kommen, dass wir hier in Deutschland sind und nicht die Verantwortung der ganzen Welt tragen (müssen). Was andere Staaten entscheiden ist mir erst einmal egal, da ich hier wohne.


    Letztlich wird auch ein Milliadär nicht politisch gegen ca. 5 Mio WÄHLER ankommen!!!


    Also Petition einreichen, auf detailiertere Statistik beharren und Gutmenschen damit mundtot machen..... Welcher Bürger traut schon einem Gutmenschen, der ihn erkennbar belügt? .....


    Relationen zu anderen Todesfällen mit anderen Hintergründen wird der Bürger dann schon ganz von alleine ziehen.


    Grüße


    Der Ethan :Cowboy:

  • Was brauchen wir mehr, als Statistiken, bei denen man uns ohnehin nur Mogelei vorwirft?
    EMOTIONEN!
    Zum einen ist das: Der Sport. Biathlon kommt SUPER an... aber ein Statement PRO Schießsport vermisse ich seitens unserer "Superstars"!
    Zum anderen: SICHERHEIT und HILFE. Wo sind die Fälle, in denen Schützen und Jäger anderen mit der Waffe zur Hilfe eilen? Kann man mit Retter und Opfer keine Photos machen? SCHWER, handelt es sich z.B. um eine vereitelte Vergewaltigung... aber ansonsten? Wenn wir in der Sachkunde mit Fragen rund um die SV gegängelt werden und immer wieder die selben Beispiele genannt werden: Das kommt doch nicht von ungefähr!
    DIESE brauchen wir aus der Praxis: Der Nachbar hat eine Waffe? GUT: So fühle ich mich viel sicherer!


    :thumbup:


    Und genau dieses emotionale "Gutgefühl / Sichergefühl" kann man mit einer sehr detalierten Statistik unterstützen. "Schau her, der Staat (Polizei, Staatsanwaltschaft, Richter, Gutachter, Psychologen, etc.) sagt auch, dass die LWB gesetzestreue, hilfsbereite und vernünftige Menschen sind! Klasse, wenn ich so einen als Nachbarn habe!"

  • Was andere Staaten entscheiden ist keineswegs egal.


    Eines wird Deutschland NICHT machen: Aus UNO und EU austreten. Und wenn auf UNO und EU-Ebene Waffenverbote für Mitgliedsstaaten beschlossen werden, ist völlig gleichgültig, was die Regierungen dazu denken. Die haben das umzusetzen.


    Nicht zuletzt ein Grund, die Internationale Ebene viel mehr zu bemühen als bisher.


    Eine NRA wäre durchaus interessiert, intensiver mit Europa zusammenzuarbeiten. Eine Allianz Deutschland - NRA wäre ein sehr starkes Signal!
    Aber wie sollen die, wenn hier nur unwillige halbseidene Pimperl-Vereine agieren, die entweder ohnehin nicht interessiert sind oder nicht einmal mit sich selbst klar kommen, und nach 2 Jahren verschwunden sind.
    besten Gruß


    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Was den Wert von Statistiken betrifft:


    In Österreich wurde über 10 Jahre die Statistik über jede einzelne Gewalttat geführt. Durch einen Schützen, der Polizeibeamter war. Bessere Daten konnte man sich nicht wünschen. Jede Tat, Motiv, Tatwaffe, Datum, Ort, Zahl der Opfer.
    Dazu die Daten der Statistik Austria: Todesfälle, Ursachen, ...


    Gebracht hat es Null! Genau überhaupt nichts. Deshalb habe ich mir überhaupt erst Gedanken darüber gemacht, warum das nichts hilft. Ursprünglich hätte auch ich Stein und Bein geschworen, dass das der Weg ist.


    Aber: Was Menschen nicht hören wollen, hören sie auch nicht. Gilt für uns ganz genauso.


    besten Gruß


    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Guten Abend,


    mich würde es einfach mal interessieren, wie vielen LWB zB im Jahr 2012, die Zuverlässigkeit abgesprochen wurde. Und wie viele dabei waren, die gegen das WaffR verstoßen haben. :thumbsup: . Egal ob nun Sportschütze, Jäger oder Sammler.
    Das wäre dann zwar keine Statistik, aber wohl eine Zahl, auf die wir uns stützen könnten. ;)


    Nur mal ein Gedanke von mir.
    Und manche werden mich sicher in der Luft zerreißen, weil wir uns ja alle " sooo einig" sind. :sdb1:

  • Das würde mich auch sehr interessieren, M.O.T.U.308.
    Wobei mich dabei noch viel mehr interessieren würde, wie viele dieser Entscheide gerechtfertigt waren, und wie viele in Wahrheit Bösartigkeit und reinen Amtsmissbrauch darstellen. Ich mag mich irren, aber ich hab' da so meinen Verdacht.


    Auch die Statistiken die Ethan einfordern möchte, würden auch mich brennend interessieren. Wäre für uns LWB auch gut zu wissen, sollte jeder von uns wissen. Je detaillierter um so besser.


    Fällt mir nicht ein, solche Daten als unnötig zu sehen, ganz im Gegenteil.


    Was ich dazu sage ist bloß: Macht euch keine Hoffnung, dass derartige Zahlen in Argumente für unsere Sache umsetzbar sind. Diese Zahlen sind wunderbar geeignet, um uns selbst zu bestätigen, dass wir im Recht sind. Auch das ist wichtig, weil ohne Selbstvertrauen lässt sich nicht gut argumentieren.


    Bei unseren Gegnern erzielen wir damit allerdings keinerlei Wirkung. Aufgrund der oben angesprochenen Tatsachen. Derartiges kann man in kleinen Dosen nebenbei 'mal fallen lassen. Nur um ganz beiläufig aufzuzeigen, dass wir auch nicht auf der Nudelsuppe dahergeschwommen sind. Die Basis unserer Argumentation hat aber anders zu funktionieren.


    besten Gruß


    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.




  • :thumbup:


    Und genau dieses emotionale "Gutgefühl / Sichergefühl" kann man mit einer sehr detalierten Statistik unterstützen. "Schau her, der Staat (Polizei, Staatsanwaltschaft, Richter, Gutachter, Psychologen, etc.) sagt auch, dass die LWB gesetzestreue, hilfsbereite und vernünftige Menschen sind! Klasse, wenn ich so einen als Nachbarn habe!"

    Und da haste Du hast Du auch wieder völlig Recht!
    Für diejenigen, die des VERSTEHENS mächtig sind, sind untermauernde Zahlen nützlich.


    Nur sind belastbare Zahlen schwierig zu bekommen! Ich bin immer offen dafür... werde aber nicht fündig. Das Material stammt von vor über 5Jahren. Mehr haben die Kollegen von den Piraten seinerzeit nicht erreicht.
    Heute ist aber interessant und der TREND natürlich.


    Außerdem finde alles mögliche über Fälle, in denen Kriminelle mit Waffen... von Breitfück bis Tim K und Guttenberggymnasium und so weiter... Die HOPLOS leisten in den Suchmaschinen eine GUTE ARBEIT!
    Aber wo sind die Fälle: Nachbar mit Schusswaffe rettet junge Frau... Kind durch Sportschützen vor Kampfhund gerettet... WO SIND DIESE FÄLLE, die es gibt, die aber nicht in Erscheinung treten?!

  • Nur sind belastbare Zahlen schwierig zu bekommen! Ich bin immer offen dafür... werde aber nicht fündig. Das Material stammt von vor über 5Jahren. Mehr haben die Kollegen von den Piraten seinerzeit nicht erreicht.
    Heute ist aber interessant und der TREND natürlich.


    Außerdem finde alles mögliche über Fälle, in denen Kriminelle mit Waffen... von Breitfück bis Tim K und Guttenberggymnasium und so weiter... Die HOPLOS leisten in den Suchmaschinen eine GUTE ARBEIT!
    Aber wo sind die Fälle: Nachbar mit Schusswaffe rettet junge Frau... Kind durch Sportschützen vor Kampfhund gerettet... WO SIND DIESE FÄLLE, die es gibt, die aber nicht in Erscheinung treten?!



    Moin marksman,


    die Fälle, welche Du suchst (Nachbar mit Schusswaffe rettet ...., etc.) wirst Du deshalb wohl nicht finden, da es diese ggf. gar nicht gibt..... Weißt Du wie lange es dauert, bis man als LWB alles mühsam aus den Schränken / Koffern gekramt hat...? Bis dahin ist der Drops doch längst geluscht.... :sla:


    Wenn wir wie in den USA oder bei uns die Kriminellen die Waffen voll durchgeladen einfach im Hosenbund tragen dürften / würden, dann ...... aber auch nur dann (!) würde es wohl eher mal befristet solche Schlagzeilen geben. Denn nach einer Weile wüßten die bösen Buben, dass da ein Sherrif mit fast draw Übung in der Nachbarschaft wohnt.... :bud:


    Das es schon seit Jahren keine detailierte Statistik mehr gibt ist doch klar. Die öffentliche Reaktion, sofern vorhanden, würde den Gutmenschen nicht gefallen, da die Daten unsere weiße Weste bestätigen würden. Daher wird einfach alles mit Waffen zusammen gefaßt und schon kann man mit dem Finger auf die LWB zeigen. So kommt der Wunsch nach einer Petition im Deutschen Bundestag mit den zuvor von mir und anderen hier gewünschten Detaildaten..... :mk: Das wäre eine Forderung, der sich alle LWB und Verbände anschließen könnten und alleine, dass sie dann ca. 5 Mio Befürworter (Wähler / Stimmen) haben könnte, würde der Politik mal ein nachdenkliches Grübchen auf die Stirn meißeln. Nach dem Motto: "Wie lange wollen wir eigentlich noch unsere Steuerzahler entgegen der Aussagen der Staatsorgane (Polizei, Richter, Staatsanwaltschaft, Gutachter, Psychologen, etc.) wissendlich und öffentlich denuzieren?"


    O.K., die Hoffnung eines einzelnen LWB stirbt zuletzt.... ::hahah::


    Der Ethan :Cowboy:

  • Das ist nur eingeschränkt richtig, ethan!


    Deine Einschätzung trifft wohl auf 98% der deutschen Legalwaffenbesitzer zu, vielleicht noch mehr.


    ABER:


    DAs sind genau die 98%, die sich derzeit im Fall des Falles gar nicht verteidigen wollen, die daher auch unvorbereitet sind.


    Wer ernsthaft beabsichtigt, sich im Notfall selbst zu verteidigen, sollte nicht nur üben, er muss vor Allem vorbereitet sein.
    Vorbereitet heißt in erster Linie dafür zu sorgen, dass man im Ernstfall die Vorwarn-Zeit hat, die man benötigt. indem man u.a. dafür sorgt, dass ein Eindringling sich nicht lautlos am Grundstück bewegen kann, schon gar nicht lautlos ins Haus eindringen kann. Laute Alarmanlage ist sinnlos, dadurch hört man den Eindringling selbst dann auch nicht mehr. Stiller Alarm zur Polizei und auf's eigene Handy, ev. mit übertragenen Fotos - bringt schon mehr. Kostet heute kein Haus mehr. Muss aber nicht HiTech sein. Ungeschmierte Gartentore, Zäune die so ausgelegt sind, dass sie beim Übersteigen brechen, Geweg-Platten die beim Betreten Klackern, etc. . Mehr Hitech, Bewegungsmelder die Licht einschalten, etc. etc. . Alles so positioniert, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Nachbar's Katze streunt, sehr gering ist.


    Waffe und Mun. müssen schnell zugänglich sein. auch dazu gibt es legale Möglichkeiten. Und dann braucht es Information, um richtig zu reagieren. Aber - Videokameras die direkt auf einen kleinen SW-Monitor anzeigen kosten heute weniger als einmal Essen gehen mit der Familie.


    Der beschriebene Weg lässt sich nicht überall anwenden. Ist nur ein Beispiel. Soll nur zeigen, wie man an das Thema herangeht:
    1) Man muss wollen.
    2) Man muss Lösungen finden, wie man die eigene Vorwarnzeit optimiert. Weil man sich vorbereiten muss, und Informationen braucht. Im städtischen Hochhaus wird das anders laufen wie im entlegenen Bergbauernhof. Aber Lösungen lassen sich finden.


    Ob man sich damit dann auch wirklich einen Gefallen tut, ist wieder eine ganz andere Frage.


    besten Gruß


    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Genau. Man richtet die passive Sicherheit ein, die einem ermöglicht aktiv für die eigene Sicherheit zu sorgen. Das ist tausendmal effektiver, als vollkommen unvorbereitet mit geholsterter Waffe überrascht zu werden.

  • Moin Greenhorn,


    das kommt immer auf den Einzelfall an.....


    Wenn ich auf dem Weg zum Schützenverein bin, habe ich alles im Kofferraum getrennt unter verschluß. => Aus dem Auto raus, Kofferraum auf, zwei Koffer / Taschen auf, Waffe raus, Muni aus der Packung fummeln, durchladen und dann, wenn immer noch erkennbar und einvernehmlich Nothilfe geleistet werden kann / soll, besteht die Möglichkeit zu helfen.


    Auf dem Weg vom Schützenverein nach Hause nützt mir die Waffe im Kofferraum (unter verschluß natürlich) nischt mehr, da dann Muni alle, alle.... ;(
    Zu Hause habe ich eine einbruchshemmende Wohnungstür (ca. 8 Min.). Wenn da ein böser Bube trotz der Erkenntnis, dass der Eigentümer anwesend ist, weiter einzubrechen versucht, dann:


    1. Weis ich, dass er nicht nur mein Portemonnaie klauen will,
    2. Habe ich genügend Zeit einen Notruf (110) zu Tätigen,
    3. Habe ich immer noch genügend Zeit meine getrennt verstauten Haus- & Hofbesen samt Futter an mich zu nehmen,


    und wenn die örtlichen Sherrifs nicht rechtzeitig da sein sollten (in Bremen innerhalb von 8 Min. garantiert an jedem Ort und ich wohne nicht sooo weit wech von denen) und der Böse Bube dann bei mir in der Tür steht, hat er genau zwei Möglichkeiten: Niederknien und warten bis Sherrifs da sind oder er fällt rücklings. Letzteres nenne ich dann Notwehr!


    Licht auf dem Grundstück und zusätzlich Bewegungsmelder, die an 500W-Strahlern gekoppelt sind, habe ich sowieso. Diese passiven "Einbruchshemmer" sollte eigentlich eh jeder haben.


    So nach dem Motto: Kleine Lichtspur bis zur freien Schußbahn, dann bewegungsmeldergesteuerte 500W-Strahler zum blenden, Lautsprecheranlage zum Warnen und die Schießscharte im Haus nicht vergessen.... ::besoffen:: ........ Der arme Postbote..... :drink:

  • Hallo Werner, Ethan etc..


    so ist es.. - wir haben dafür gesorgt, mit einer Sicherheitsfirma - dass ein Reinkommen - erstmal ziemlich schwer wird - mit Licht, Kameras, einbruchhemmenden Türen und Fenstern und sonstigen kleinen und im übrigen völlig legalen Methoden, z.B. stachlige Bepflanzung.. Würde ich ländlicher wohnen, wäre wohl ein Pfau oder Gänse unsere Mitbewohner.. die sind nicht so leicht zu korrumpieren..
    Aber ganz klar sollte sich jemand bei uns in krimineller Absicht bewegen, dann wird die Polizei zuerst gerufen... und dann mal sehen, was zum Einsatz kommt. ich weiche dem Unrecht nicht, die Polizei könnte, und Alarm vom Revier losfährt in 12 Minuten da sein... wenn' es überhaupt nicht mehr anders gehen sollte, dann gibt es Andenken von Wilhelm Brenneke..


    Heutzutage die gefährlichste Option ist nicht das Einbrechen, dafür tragen wir genug Sorge.. sondern immer mehr das Auflauern wenn man nach Hause kommt.. Dagegen kann man sich erstmal nur mit Umsicht, bei den Aussenanlagen des Hauses verhindern, dass im Bereich von Eingängen uneinsehbare Bereiche und Verstecke angelegt werden und gute Beleuchtung. In Friedberg wurde von ein paar Wochen jemand Opfer durch so was, weil er genau das vergessen hat. - Home Invasion beim ahnungslosen Nachhausekommen.
    /Klaus

    --
    Landesreferent BDMP Hessen für DP DR SAR - ,dazu BDS, ProLegal und Jäger im HLJV

  • ABER:
    DAs sind genau die 98%, die sich derzeit im Fall des Falles gar nicht verteidigen wollen, die daher auch unvorbereitet sind.


    Kein Wunder... entsprechendes Training wäre in DL derzeitig auch verboten.

  • NÖ!


    DOCH... ::boxen::

    besten Gruß
    Werner

    ... Denn: Prävention ist gut und schön und führt überwiegend zum Erfolg. Wenn Du Diese Vorbereitung meinst, also die 90% in der Selbstverteidigung, die sich damit befasst, das es zu keiner kritischen Situation kommt, könnte ich wenigstens noch teilweise Recht geben!
    ABER: Es bleiben 10%... Selbst wenn man sich "nur" ZEIT verschafft hat, die Waffe überhaupt in Anschlag zu bringen... was dann? DANN sollte das Verteidigungsschießen wenigstens in seinen BASICS beherrscht werden! ABER es ist nicht nur das Training eines ANGRIFFSSCHIESSENS verboten, sondern auch des VERTEIDIGUNGSSCHIESSENS.
    Wenn also die Selbstverteidigung fast schon schief gelaufen ist, muss man bei der Notwehrhandlung alles auf diese eine Karte setzen... und das zu trainieren ist in DL VERBOTEN.

  • Und für welche Waffen ist das verboten?


    Sorry, wenn Du die potentielle Situation in DEINEM HEIM beherrschen willst, musst Du ohnehin dort trainieren. Da wirst Du aber ohnehin nicht mit scharfer Munition in Deine Hausmauern ballern, Vasen zerteppern, etc. etc. . Nicht einmal, wenn's erlaubt wäre.


    Das wirst Du mit der leeren Waffe, oder mit Softair-Gun etc. üben müssen. Bewegungsabläufe, Deckung finden, Ziele aus der Bewegung schnell anvisieren, und so fort. Was wenigstens mit der Softair keineswegs verboten ist.


    besten Gruß


    Werner

    Wenn Schusswaffen die Ursache für Gewalt und Leid sind, muss die Menschheit vor dem 13. Jahrhundert friedfertig und glücklich gelebt haben.



  • Und für welche Waffen ist das verboten?


    Hmmm.... warte mal....

    Sorry, wenn Du die potentielle Situation in DEINEM HEIM beherrschen willst, musst Du ohnehin dort trainieren. Da wirst Du aber ohnehin nicht mit scharfer Munition in Deine Hausmauern ballern, Vasen zerteppern, etc. etc. . Nicht einmal, wenn's erlaubt wäre.

    ... DA BIN ICH WIEDER!
    Ich gehe vom Bedürfnisprinzip aus... demnach dürfen wir auf dem Schießstand nur gemäß genehmigter SSO schießen und die beschreibt eindeutig: Kein Schuß aus der Bewegung und kein Angriffs- oder Verteidigungsschießen. (Ohne diesen Passus KEINE GENEHMIGUNG!) ... also habe ich Recht... AUF DEM SCHIESSTAND IM VEREIN!


    FAKT ist jedoch der §27 (7): Kampfmäßiges Schießen ist auf Schießstätten verboten... So eine Stätte ist im Gesetz stets die genehmigungspflichtige "Schießstand", ODER ist es vielmehr jede Stätte, auf der geschossen wird?


    Wie dem auch sei folgt in §27(7) weiter der Passus:

    Zitat

    Vorschriften über den Umfang der Verpflichtungen zu erlassen, die bei Lehrgängen zur Ausbildung in der Verteidigung mit Schusswaffen und bei Schießübungen dieser Art einzuhalten sind; darin kann bestimmt werden,a)dass die Durchführung dieser Veranstaltungen einer Anzeige bedarf,b)dass und in welcher Weise der Veranstalter die Einstellung und das Ausscheiden der verantwortlichen Aufsichtsperson und der Ausbilder anzuzeigen hat,c)dass nur Personen an den Veranstaltungen teilnehmen dürfen, die aus Gründen persönlicher Gefährdung, aus dienstlichen oder beruflichen Gründen zum Besitz oder zum Führen von Schusswaffen einer Erlaubnis bedürfen,d)dass und in welcher Weise der Veranstalter Aufzeichnungen zu führen, aufzubewahren und der zuständigen Behörde vorzulegen hat,e)dass die zuständige Behörde die Veranstaltungen untersagen darf, wenn der Veranstalter, die verantwortliche Aufsichtsperson oder ein Ausbilder die erforderliche Zuverlässigkeit, die persönliche Eignung oder Sachkunde nicht oder nicht mehr besitzt,

    Also: Kurse in VS sind genehmigungspflichtig, wenn dies gewünscht ist... denn es KÖNNEN Auflagen erfolgen... MÜSSEN nicht... und es obliegt dem BMI hier zu regulieren.


    Die Frage ist jetzt, wenn nicht in einem Gesetz... WO FINDE ICH DAS, WAS DAS BMI (aus dessen Feder das Gesetz praktisch stammt...) HAT EINFALLEN LASSEN?!


    Das zum Einen und DANKE an Werner, dass Du so hartnäckig geblieben bist... hat mich zum Nachlesen angeregt und SOOOOO Eindeutig, wie es in der Öffentlichkeit immer hingestellt wird (TOTALES VERBOT!) ist es nicht.... KURZ:

    • ZU HAUSE... privat und nicht auf einer Schießstätte... Waffe nicht geführt, aber Umgang damit... AUSSCHLIESSLICH Bedürfnisbewehrt, oder nicht?
    • Verteidigung ist zum einen kein kampfmäßiges Schießen... zum anderen nur auf der Schießstätte verboten.
      Generell sind in §27 WaffG Möglichkeiten bzgl. VS vorhanden, Einschränkungen nicht GENERELL, sondern MÖGLICH... auch schießend auf dem Stand...


    Kein Fazit, da mir offensichtlich INfos fehlen... :?: ?(