Ursache für vertikale Schußgruppen?

  • ~ 1 MOA bei Unspezifizierter Munition, bei einem Halbautomaten ist jetzt nix was für mich besorgniserregend wäre...


    Geschwindigkeitsschwankung der Muni, Abzugsfehler, Parallaxefehler - is alles möglich...


    Incl Ölschuß?


    Mit welcher KAdenz - Kühlt der Lauf zwischendurch ab ?


    etc etc..


    Das ist wie - mein Auto fährt nur 110 - Warum?

  • 24" mit 8" Drall. Munition ist 52gr Sierra MK HPBT, Hülse Lapua, Pulver VV N133 23,0gr, CCI-BR4. Und hier nen typisches Schussbild: 3 sind im Zentrum und zwei oben und unten. Manchmal sind sie auch von oben nach unten wie auf einer Perlenschnur aufgereiht. ZF ist nen Sightron 8-32x56.

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  • Hast du die Mischung geerbt oder selbst ermittelt?

    Stammt ursprünglich aus den Sierra RIFLE RELOADING DATA fürs AR15 und ist mit nem 20"
    Twist: 1 x 7" als Accuracy Load mit 23,5 Grain ermittelt worden. Die "reduzierte" Ladung mit 23,0 grain wurde mir in einem anderen Forum empfohlen. Quelle:
    http://accurateshooter.net/Downloads/sierra223ar.pdf

    Ist die Reihenfolge des Einschlages ähnlich, oder verschieden?

    Hab ich ehrlich
    gesagt noch nicht so genau darauf geachtet, aber soweit ich mich
    erinnern kann, ist die Reihenfolge unterschiedlich. Ich habe
    mittlerweile die Art des Anschlags bzw. Abschusses in Verdacht.
    Vielleicht liegts am Zweibein wie es über den Boden rutscht oder der
    Schaft im Ohrensandsack.

  • Geliehen Ladedaten sind meistens Funktionssicher, aber auch oft nicht der beste Sweetspot.
    Schieß mal eine Ladungsleiter und schau was passiert. Evlt. liegts du nicht am Ende sondern eher mitten in der Schwingung.


    Das ganze könnte auch an der Zuführung liegen.
    Evtl. bekommt die Patrone. ja nach Position im Magazin, eine leichte mechanische Manipulation mit.
    Kannst ja mal einzeln schießen und sehen ob sie dann alle in eine Richtung gehen.

  • Heisst das für Dummies wie mich, dass die Hülse vorne am Patronenlager anstand und verquetscht wurde, sodass sich der Druck von Patrone zu Patrone so dermassen unterschieden hat, dass sich die vertikalen Gruppen ergaben?

  • Also erstens ist das der rotationslose Geschossweg, der Freiflug ist etwas anderes und zweitens schon einmal daran gedacht das nicht die OAL zu lang sondern das Patronenlager zu kurz geschnitten wurde? Wie hast du denn gemessen wann dein Geschoss die Felder berührt?

  • Habe eine voll kalibrierte Hülse seitlich am Hülsenmund bis zur Schulter mit der Dremel aufgeschlitzt und dann das Geschoss so eingesetzt, das die Patronenlänge deutlich länger als die empfohlene OAL ist. Dann die Patrone in das Patronenlager bis zum Anschlag eingeführt und vorsichtig mit dem Putzstock wieder heraus geschoben. Das ganze mehrmals wiederholt und die Gesamtlänge der Patrone gemessen. Ein Gegenversuch mit einer leeren Patrone mit der gemäß Sierra Handbuch empfohlenen Länge hergestellt und das Geschoss rußgeschwärzt, zeigte dass das Geschoss schon den Übergangskegel berührte. Allerdings habe ich das nur bei den 52 Grain Geschossen, bei deutlich spitzeren Geschossen wie z.B. Sierra 77 gr. sind deutlich längere OAL als die empfohlenen 57,4 mm bei meinem Patronenlager möglich.

  • Schon bei 55gn VMBT PRVI hätte ich eine OAL, die länger als das Magazin ist...


    Messen geht imho einfacher, wenn du ohne Hülse misst...


    Mit dem Putzstock auf den Stoßboden und dann das Projektil an die Züge halten und auf die Spitze des jeweiligen Projektils messen.


    Somit kommt man auch auf die OAL ohne Gesäge und geschwärze...


    Kontrolliert wird dann mit Messring auf der Ogive


    Wichtig, daß das Geschoß beim Zuführen nicht an der Rampe beleidigt wird oder das Magazin zu kurz wird...


    :drink: