Colt 1911 Series 80 GCNM Fehlerquellen ?

  • Hallo Schützenfreunde,


    Hab mal ne Frage bezüglich von Fehlerquellen die bei einer 1911'er auftreten können! Hab mir eine GCNM Series 80 in .45 ACP gebraucht gekauft und als ich das Ding das erste mal geschossen hab war ich schon ziemlich erschüttert! Hab erst mal 3 Schuß auf 25m abgegeben und davon war nicht einer auf der Scheibe! Von dann insgesamt ca. 30 Schuß war nicht wirklich ein Trefferbild abzusehen, das berühmte Scheunentor eben. Hab dann gefrustet zusammen gepackt.


    Schon mal ein Paar Dinge:




    Wenn ich im veriegelten Zustand gegen den Lauf drücke sitzt der Bombenfest ( Hab ich irgendwo gelesen das der da nicht klappern bzw. wackeln darf)!



    In der Waffe ist ein Briley Bushing mit so einem Messingring verbaut welcher sich frei bewegen kann, allerdings zum Lauf ca. 1/10mm Spiel hat ( ein wenig viel mM nach)!


    Der Rückschlag kommt mir auch extrem Pervers vor, hat da vielleicht schon jemand die Feder getauscht und evtl. eine falsche eingebaut. Wie lang ist die Original Recoil Spring bei der Gold Cup?


    Der Scheiß Splint bei dem Ellasion Visier ist eine Fehlerquelle die ich schon selbst gefunden habe... :-)



    Vielleicht ist es auch einfach eigenes Unvermögen...


    Bedanke mich schon mal für eventuelle Antworten


    Grüße
    Andreas

  • hats schon wen anderen mit der Waffe schießen lassen, damit du selbst als Fehlerquelle auszuschließen bist (nicht, dass ich dir jetzt unvermögen unterstellen will, aber man weiß ja nie ;))


    bzgl Verschlussfeder: länge is eigentlich wurscht, auf das Federgewicht kommts an. Standard bei .45er 1911er sind 16lbs.


  • Ist meine erste Pistole, geschossen hab ich bisher KK Revolver und ne Sig P220 von nem Vereinskollegen, komme aber bei der mit dem originalen Abzug überhaupt nich klar


    Getestet hab ich S&B und Magtech, eigendlich kein Unterschied vom Trefferbild. Hab keine Möglichkeit zum wiederladen,


    Bushing konnte ich noch nicht messen, zumindest nicht aufs 1/100, komme erst wieder nächste Woche dazu meinen Schrank aufzumachen,


    Gekauft bei einem Händler, kein BüMa, der kauft und verkauft nur,

    hats schon wen anderen mit der Waffe schießen lassen, damit du selbst als Fehlerquelle auszuschließen bist (nicht, dass ich dir jetzt unvermögen unterstellen will, aber man weiß ja nie ;))


    bzgl Verschlussfeder: länge is eigentlich wurscht, auf das Federgewicht kommts an. Standard bei .45er 1911er sind 16lbs.


    3 Leute haben mit der Waffe geschossen und auch Streukreise von ca 30cm/25m fabriziert, letzterer ist Kreismeister Pistole, aber bei ihm hat sich leider nach einem Schuß der Stift vom Visier verabschiedet und selbiges guckte nach 2Uhr rauf!


    Der eine war aber gar nicht mal schlecht :D

  • eine 1911er muss klappern......... :D


    Fehlerquellen können viele vorhanden sein.


    o.k. Du hast die Pistole von einem Händler, das ist schon mal vernünftig und bedeutet, dass Du ggf. Regress stellen kannst, wenn etwas technisch im argen liegen sollte.


    Es macht durchaus Sinn, die Pistole einmal zu einem versierten Büchsenmacher zu geben, um sie prüfen zu lassen.
    Kannst hier im Forum mal Rick Dangerous ansprechen, er kennt sich mit 1911er sehr gut aus und ich vertraue ihm blind.


    Fehlerquellen können sein:


    - Lauf ausgenudelt (mal durch den Lauf schauen und die Felder und Züge prüfen, ob sie noch scharfkantig sind)
    - Schlitten zuviel Spiel auf dem Griffstück (kann nachjustiert werden)
    - Lauf verriegelt nicht richtig im Schlitten
    - Bushing ausgenudelt
    - Visierung für Dich ungünstig


    Ich habe das z.B. manchmal an meiner SpoPi, wenn sich die Laufhalteschraube ein wenig löst und damit der Lauf etwas locker wird. Dann ergibt sich ein Streukreis jenseits von gut und böse.
    1911er können unter Umständen auch sehr Munitionsfühlig sein.


    Aber wie gesagt, um einen technischen Fehler auszuschließen, sollte ein Büchsenmacher die Pistole einmal auf Herz und Nieren überprüfen, auch zu Deiner eigenen Sicherheit und das Problem mit dem wandernden Stift der Visierung kann er mit einem Körner auch gleich beheben.


    Las Dir aber nicht zuviel Zeit, damit Du im Fall der Fälle eine Rückabwicklung, auch auf der Behörde, noch machen kannst, wenn die Pistole tatsächlich einen technischen Mangel haben sollte.

  • Danke Glump


    Rückabwicklung scheidet schon mal aus glaub ich, hab die Waffe schon vor gut 3 Monaten gekauft, da hatte ich noch gar keine WBK!


    Im Lauf seh ich eigendlich nix scharfkantiges, ist ein Polygonlauf...
    Schlitten sitzt aber auch Spielfrei,



    Ich werd wohl um einen richtigen Büma nicht herum kommen, rechne ich dann mal als Lehrgeld ab


    Grüße

  • Serie 80 mit Polygonlauf?



    Dann ist das aber kein Origianllauf.......


    Schreib mal den Rick an. Er ist Büchsenmacher und kennt sich, wie gesagt, sehr gut mit 1911ern aus. ggf. muss nur ein neuer Lauf rein, was ggf. auch nicht so teuer ist.....

  • Sieht dann wohl so aus das der Vorbesitzer ein Set aus Briley Lauf und Bushing eingesetzt hat! Das doofe ist halt nur das ich im Raum Thüringen nicht so viel Auswahl an Büchsenmachern habe ::(

  • Ich hab da noch ne frage an die Experten,


    Bei mir ist ja wie gesagt ein spherical Bushing verbaut welches im "geschlossen" Zustand en weng klapprig ist! Wie funktioniert denn im gegensatz zu letzterem, bei dem ein Messingring sich frei bewegen kann, ein solid Bushing bzw. wie verhält sich dieses wenn der Schlitten repertiert und der Lauf leicht abkippt?!


    Würde gerne ausprobieren das spherical raus zu hauen und ein wesendlich günstigeres solid einzupassen...


    Grüße

  • Wie kann mann denn das Schlittenspiel minimieren?


    Ich zum Bsp habe eine 1991a1 in 45 auto mit 3 Wechselsystemen. Eins würde angepasst aber leider ist dort kein Lauf drin. Jetzt stellt sich die Frage lohnt sich der Kauf eines igb Laufes für 300 bis 350e.? Oder lieber gucken dass man für 500 ein anderes System bekommt was man etwas besser anpassen kann.