GSG 1911er in 22 lfb getestet

  • GSG 1911 22 lfb getestet. ...fun!


    Es gibt Dinge die sind ein "Must have", für meine Frau sind es Schuhe, für Manager ist es der Daimler und die Macht, für die A-Z Promies ist es ein Lamborghini Gallardo. Eine lange Zeit war es für mich eine Rolex - ich hab mir eine Sea Dweller gekauft- eine Taucheruhr die bs 1200 Meter wasserdicht ist. Ich habe sie bestellt und 9 Monate gewartet bis ich sie in den Hände hielt. Die Rolex hatte eine Halbwertzeit von einem Jahr, dann hab ich sie wieder verkauft. ;(


    Ein anderes "Must have" war für mich seit ich 12 Jahre alt war, ein Colt Government 1911 in .45 ACP. :thumbsup:
    Automatic Colt Pistol, klingt für mich wie ein Zauberspruch. Der Große wiegt leer 1,1 kg mit den Maßen: Height: 5.25 in (133 mm) Length: 8.25 in (210 mm) und ist eine Legende. Ich hab meinen 1981 gekauft uund hab ihn immer noch. Für den aktiven Sportschützen mit .45er Munition nicht grade billig und nicht jeder Colt schluckt jede Munition, meiner nimmt nur Rundkopf. Bei 20 Euro für 50 Schuß im Durchschnitt eine teure Angelegenheit. Ein IPSC - Match mit 160 Schuß schlägt da mit guten 100 Euro zu Buche.
    Viel schlimmer jedoch, der 1911er ist ein Traum der nach Lage der Gesetze bis zum 25sten Geburtstag für viele eine Luftblase bleibt. :thumbdown:


    Der 1911er ist nicht nur eine Pistole, er ist ein geschichtsträchtiges Objekt durch das man vieles ins Gespräch bringen kann.
    Geschichte - vom Wilden Westen bis zum Weltkrieg Nummer 2,
    Kriminalgeschichte - bis zur Einführung der 9 para in den Behörden,
    technische Entwicklung - vom Metall zu Kunsstoffpolymer,
    Vergleiche - amerikanischer und deutscher Produktionstechniken,
    man kann als Schießleiter auch Systematisierung von Lehrstoff damit verdeutlichen. Also wie der 98er Karabiner ist der 1911er ein Lehrstück und ein Stück für eine Lehrstunde. :drink:


    Seit einiger Zeit gibt es dieses Lehrstück von GSG im Kaliber .22 lfb. Ich hab das Eisen gesehen und mein Herz hat einen kleinen Hüpfer gemacht. Auf den Bild sah er so so so 1911er like aus, pur, old school, sauber eben - ein "Must have!" .
    Da ich mit Jugendlichen, also jungen Menschen die 14 bis 18 Jahre alt sind, Schießsport betreiben möchte brauche ich dafür Sportgeräte.
    Der 1911er ist eben nicht nur Sportgerät sondern auch ein super Aufhänger für viele Themen, die Schießleiter mit Jugendlichen behandeln kann.


    Doch schiessen sollte der 1911er auch und Spaß machen und keine Ladehemmungen haben, für viele Disziplinen nutzbar sein und für jeden Verband und innerhalb seiner Regeln schiessbar !
    mein Steckenpferd IPSC, Fallscheibe - kann er das?
    .... und die BDMP Disziplinen muss ich mir noch aneignen.
    ....wenn ich das hab dann kommt die von der DSU dran.....?


    Also ich krieg den GSG 1911er, oldschool mit Nussgriffschalen, ich nehm ihn aus der Kiste und sie fühlt sich gut an. Wie eine Große liegt sie in der Hand. Metallen, kühl und auf den ersten Blick sauber gearbeitet.
    Ich bin von meinem Gold-Cup schlabbern gewohnt, der Schlitten klappert rum, da ist Spiel in jeder Fuge. Das Geklapper hat seinen Grund, als Militärwaffe konzipiert sollte der Government nicht nur ein Pferd umwerfen können, sondern auch aus der Matsche gezogen problemlos weiter funktionieren.
    (Scherz an) Also aus emanzipatorischer Sicht politisch korrekt gesagt, bei der .45er ging es um Fraustopwirkung. (Scherz wieder aus)
    Das wäre dann wieder ein Aufhänger für eine kleine Diskussionsrunde mit Jugendlichen.
    Die GSG kommt jedoch ganz anders daher, saubere Passungen, der Schlitten ist wie auf Schienen geführt und der Lauf starr im Griffstück. Die Visierung bleibt also in einer Linie mit dem Lauf.


    Also Magzin raus und 10 Schuß rein. Da höre ich schon: "He geil, was is´n das darf ich mal!". Bevor ich probieren kann ist die Neue unterwegs. Hier 10 Schuß, da 10 Schuß, noch 10 Schuß und wieder 10. Nicht jeder Schuß ist eine zehn, aber die Präzison ist super, die Visierung stimmt so wie sie aus der Kiste kommt. ....und da steht dann meine Frau in der Reihe: "Ich will auch!" Gerade hatte ich die GSG wieder in der Hand uns schon ist sie wieder weg. Leider für den Rest der nächsten Stunde.


    So kann ich erstmal nur kommentieren was ein Rookie mir sagt: "Boah die ist ja wie deine .45er und liegt super in der Hand. Der Abzug ist besser, der kratzt nicht so und kommt sofort. Weißt du was lustig ist? Die schlägt beim Schuß auch mit dem Lauf nach rechtsoben. Aber lass mich noch ein paar Schuß machen!"
    Wiederspruch zwecklos! ....da hätte ich beim Schuhkauf mehr Mitbestimmungrecht. :whistling:


    So gute 300 Schuß muss die GSG noch ausspucken, das einzige was mir bleibt ist saubermachen - Hülsen auffegen und zu hause Waffe reinigen.
    Dabei sehe ich mir die Legende genauer an..
    Ich bin kein großer Waffenputzer, aber jetzt gehts los.
    Dafür ist die Waffe zu zerlegen. Die geniale Kettengliedsteuerung im Innern der echten l9ll erstezt GSG durch einen kraftschlüssigen Feder- Masseverschluß mit feststehendem Lauf, in den Aluschlitten ist ein Metallstoßboden eingelassen. Ein festangebrachter Auswerfer macht die Sache rund.


    Neuer Tag und wieder ist die GSG dabei, heute mit Sandra und Andreas. Die beiden sind Schießneulinge und sammeln Erfahrungen, beide haben ein paarmal geschossen und jetzt üben wir Handhabung, IPSC-Abläufe des Ladens, Schiessens und Entladens.
    Are you ready, stand by, akustisches zeichen, unload, show clear, hammer down, holster, dazu Übungen mit Magazinwechseln.
    Nach dreimal Waffenwechseln bleibt Sandra bei der GSG hängen.
    Griffwinkel, Handlage alles passt. Mein Neid wächst, schnelle Dubletten und die Treffer liegen auf 15 Meter nur 2 cm auseinander.
    Sandra findet die Waffenliebe ihres jungen Schießsportlebens, wenn da nicht das Gesetz im Wege wäre. ...sie würde sofort zuschlagen.
    Ich fühle mich peinlich erinnert an ein Pokalschießen, bei dem ich meine Große mit hatte und unrühmlich - nicht die Fallplatten getroffen habe
    .......sondern eher die Holzumrandung zerflakt hab` So sorry! (kleinlaut sei)


    So sehr ich meine 1911er liebe ich komm mit dem Griffwinkel nicht klar.


    Frisch geputzt liegt sie jetzt vor mir, die GSG 1911, mit ihren Daten: Gesamtlänge 218 mm, Gesamthöhe 140 mm, Gewicht 975 Gramm, Lauflänge 129 mm, Visierlänge 136 ganz nahe am Original und wirklich meine Frau hat Recht, wie das Original schlägt sie nach rechts, sie liegt ebenso satt in der Hand wie das Original, die Handballensicherung und der skeletierte Hahn machen einen schlanken Fuß. Die Visierung läßt sich gut erfassen. Für den Magazinknopf muss ich umgreifen, meine Hände sind zu klein :-(. Der Magazinwechsel klappt hervorragend, das Magazin ist groß und leicht angeschrägt es rutscht quasi von alleine ins Griffstück. Schnelle Schußfolgen gehen super, aber wie im richtigen Leben- daneben ist vorbei. Ich liege immer 10-15 cm zu hoch. Mein Neid auf Sandra wächst. Hätte es die GSG schon früher gegeben ich hätte hingebungsvoll damit trainiert und wäre jetzt ein
    Top-1911erSchütze.


    Also für alle die eine 1911er lieben - eigentlich ein Muss, Schießsportler die noch nicht mit einer Großen dürfen, können ein optisches Highlight erwerben, das old schoolisch und ein Funktionsleckerchen ist. .....und seit ich die Kleine in der Hand hatte, weiß ich wieso die Amis den letzten großen Krieg gewonnen haben.
    Sie wissen wie eine Sicherung zu funktionieren hat - und die hat die GSG beidseitig. Was mir aber an den neuen KK - Pistolen am Besten gefällt ist die Magazinsicherung, die Pistole kann nur mit eingeführtem Magazin abgefeuert werden. Grade bei der Arbeit mit Anfänger bietet dieses Feature einen erheblichen Sicherheitsgewinn. Ist das Magazin raus ist alles safe!


    Mein Fazit jeder Verein sollte eine GSG 1911 haben! Sie ist ein gutes Trainingsgerät, macht Spaß, hat verstecktes Potenzial ....und ein Grund sie zu kaufen sie sieht saugut aus.


    ...und ich, also seit 1981 hab ich meinen Großen 1911er und ich werde mit der GSG trainieren keine 10 Schuß hier, keine 10 Schuß da, lieber 300 Schuß für mich, damit mein 1911er ....ähem damit ich keine Holzrahmen mehr schreddere.


    Oliver Huber

  • Ich besitze und schiesse seit meinem 18. Lebensjahr 1911 Pistolen, vorzugsweise in .45ACP, aber in meinem Bestand befinden sich auch zwei Randzünder, eine .17 Mach 2 von Kimber und eine .22lr von Colt. Die Kimber funktioniert tadellos, schiesst überaus präzise, macht einen Krach wie eine 9 Para und einen Feuerball wie eine .357 Mag., aber bei null fühlbarem Rückstoss.


    Anders das die Colt KK. Dieses Wechselsystem ist sogar rund 60gr schwerer als ein originales .45ACP oberteil und arbeitet mit einem beweglichen Patronenlager (Colt Jargon: Floating Chamber) zwecks Rückstossverstärkung. Das Ding produziert einen deutlich fühlbaren Rückstoss und funktioniert mit allen Patronensorten die bei 40grs Geschossgewicht >270m/sek bringen einwandfrei. M. M. nach das einzig wahre kleinkalibrige Trainingssystem für die 1911. Abzugsverhalten und Gewicht bleiben (bis auf ein paar wenige Gramm mehr) gleich.


    Die GSG 1911 besteht aber aus Zinkdruckguss. Dieses Material mag gut für Modellautos sein, hat aber m. M. im Waffenbau nichts zu suchen. Ich testete vor ein paar Monaten das Pendant von Walther, von dem Schock habe ich mich bis heute noch nicht erholt. So ein mies verarbeitetes Stück Metall :kotz: mit Wurfpassungen, miserabler Schussleistung ist mir mit der Bestempelung "Made in Germany" noch nie untergekommen. Wenn sowas aus einem nordkoreanischen Politstraflager käme würde ich es noch begreifen, aber so ... .


    Ich besitze und besass noch nie 1911 Waffen mit LM Griffstücken. Passt nicht zu einer 1911 :NO: , auch nicht wenn es von Colt selbst kommt. Aber überhaupt nie mehr werde ich mich an einer 1911 aus Zinkdruckguss versuchen, das Material ist Schei§§e und daraus lässt sich auch nur Schei§§e bauen.


    Mitr

    Ich bin immun gegen Marketing. Aus diesem Grunde trinke ich kein Red Bull und habe keine Waffen von H+K!

  • lieber mitr,
    das was du über einen 1911er von Colt sagst :thumbsup:


    ......leider muss ich dich korregieren, die GSG ist schlittentechnisch aus Alufreinguss.
    Ich war zuerst deiner Meinung musste mich aber eines besseren belehren lassen. Deutlich gesagt ich schreibe nur über Dinge die ich selbst aus genanneten Gründen besitzen wollen würde.
    Ich schreibe aus persönlicher Erfahrung und die schildere ich authentisch uund versuche sie intersubjektiv darzustellen.


    Ich denke an einen Schüler der 15 Jahre alt ist und sich für den Schießsport interessiert.
    Mein Sohn der neben seiner Schule arbeite hätte durchaus meine finazielle Unterstürtzung nötig, wenn er ca. 400,00 Euro für eine Waffe ausgeben sollte.


    Ein Verein der sich mit der Jugendarbeit befassen möchte müsste je nach Mitgliederzahl pro Mitglied 30,00 oder 40,00 ausgeben. Versuch das mal dem Durchschnittsschützen zu verklickern.


    Liebe Grüße Oliver Huber :drink:


    P.S. auf Red Bull muss ich kotzen.

  • Hallo Oliver,


    bin beim Forumstöbern über den Testbericht gestolpert, weil ich mir eigentlich auch mal die 1911-er von GSG holen wollte. Endlich mal eine KK, die wie eine "richtige" Kanone aussieht 8o


    Dann den unterhaltsam geschriebenen Test gelesen :thumbup: und erst ganz zum Schluß bei Deinem Namen ist der Groschen gefallen, DER Oliver ( ohne Mütze erkenne ich Dich halt nicht, Du solltest unbedingt Dein Profilbild ändern... :D )


    Bringst Du das Schmuckstück Samstag mit ? Ich habe mich bisher auch von den ganzen "Zinkdruckguss"-Unkenrufen verunsichern lassen, aber bei dem recht günstigen Preis ist diese 1911-er sehr interessant! Ja, ja, Du darft dann sicher auch mal kurz zwischendurch mit Deiner neuen Pistole schießen... :lol-du:


    Gruß Wolfgang I. aus D.

  • Tut mir leid, das kann nicht sein. In der aktuellen Visier ist ein Test des GSG 1911 Wechselsystems (und dort schreinben sie auch "Zinkdruckguss"). Ich nehme schwer an, dass so ein GSG WS die obere Hälfte des kompletten KK Pistole darstellt. In dem Bericht wird für das WS ein Gewicht von 350gr genannt. Das komplette Oberteil einer Colt 1911 Serie 70 wiegt nach meiner Katzenwelpenwaage exakt 502gr. Eisen (Hauptbestandteil jedes Stahls) hat ein spezifisches Gewicht von ~7,8, Aluminium ein solches von ~2,7. Also wenn das GSG Oberteil aus Aluminium sein soll, ist es viel zu schwer. Anders sieht es aber aus wenn es aus Zink besteht, hier ist die Dichte ~7,1.


    Warum nicht für die Jugendförderung im Verein ein paar klassische KK Pistolen zulegen? Was man da in den einschlägigen Auktionsportalen so zu sehen bekommt ... .FN, High Standard u. ä. Schwere Vollstahlpistolen mit einer Lebensdauer die garantiert kein Leichtmetall / Zinkdruckpuster erreicht, zu minimalsten Preisen.


    Meine Abneigung gegen Zinkdruckguss im Waffenbau rührt von meinem ersten Halbautomaten her, einer ERMA M1. Wunderbares Spassgewehr, leider mit beschränkter Lebensdauer.


    Schönes Wochenende!
    Mitr

    Ich bin immun gegen Marketing. Aus diesem Grunde trinke ich kein Red Bull und habe keine Waffen von H+K!

  • einer ERMA M1. Wunderbares Spassgewehr, leider mit beschränkter Lebensdauer.



    Das Erma macht genau das was es kostet.........Und die GSG ist auch ein reines Fun Gerät....und wenn es nach ca. 5000 Schuss für den Kübel ist....auch Okay bei dem Preis.....



    oliver-huber


    Toller Beitrag...... :thumbsup:


    Es gibt übrigens einige KK die wie richtige Waffen sind....CZ Sport III.....CZ 75 Kadett......von Beretta die 87 Cheetah von Ciener das WS für die Berretta 92 Fs /Taurus/Vektor.......Beretta Target..........S & W 41.......usw........



    lg Leonardo :thumbup:

    Ich habe keine Vorurteile.
    Ich kann überhaupt niemanden leiden.



    „All right, they're on our left, they're on our right, they're in front of us, they're behind us...they can't get away this time.“
    Lewis B. Puller


  • Meine Abneigung gegen Zinkdruckguss im Waffenbau rührt von meinem ersten Halbautomaten her, einer ERMA M1. Wunderbares Spassgewehr, leider mit beschränkter Lebensdauer.


    Schönes Wochenende!
    Mitr


    Hallo Mitr,


    waren die Schwachstellen an Deiner Erma M1 auch die Führung des Spannhebels und das Gegenstück am Verschluss, die durch die ständigen Bewegungen immer dünner wurden und schliesslich brachen. :think: :?:


    Grüsse


    czler


    Wahlempfehlung: http://www.gun-forum.de/index.…chment&attachmentID=15077

    46887-czler-jpg


    Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen. (Erich Maria Remarque)


    »Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz.«
    Gustav Heinemann (ehemaliger deutscher Bundespräsident 1899 – 1976)

  • Hallo czler


    Kann ich Dir beim besten Willen nicht mehr sagen. Ich habe das Gewehr so ziemlich genau vor vierzig Jahren geschrottet.


    Aber etwas anderes kann ich Dir erzählen: Ich habe einige Geschwister und so kamen im Laufe der Jahre eine stattliche Anzahl von 21 Neffen und Nichten zusammen. Und all diese lieben Blutsverwandten haben das Schiessen bei mir gelernt. Wenn die jeweilige Jungmannschaft in der Waffenhandhabung sattelfest war, nahm ich sie mit in die Indooranlage. Dort mietet ich ihnen eine 25/50 Meter Bahn und überliess ihnen das Gewehr und eine 500 er Packung .22lr., während ich mich mit Kurzwaffen auf der angrenzenden 25 Meter Bahn austobte. Rekordhalter war ein Mädchen, die Isabelle, nach einer knappen Stunde fragt sie nach mehr Munition.
    Durch diese Form von Nachwuchsarbeit verschoss das Gewehr im Laufe der Jahre gute 30'000 Schuss und das Teil funktioniert immer noch wie am ersten Tag. Keine Schwächen, keine Brüche - einfach Funktion pur.


    Die Waffe: Remington Nylon 66!


    MfG
    Mitr

    Ich bin immun gegen Marketing. Aus diesem Grunde trinke ich kein Red Bull und habe keine Waffen von H+K!

  • So wie ich das jetzt rausgelesen hab, ist der Schlitten aus Aluguss, und das Griffstück aus Zinkdruckguss. Das macht die Sache ned wirklich besser. Einzig als Spaß-Wechselsystem könnts vielleicht seinen Zweck erfüllen.

    De guadn Gedankn und de hingadn Rooß kemma ollawei hintnach ::bayernbew::

  • Hallo czler


    Kann ich Dir beim besten Willen nicht mehr sagen. Ich habe das Gewehr so ziemlich genau vor vierzig Jahren geschrottet.


    Hallo Mitr,


    ich schätze mal wir haben das Gewehr so zum gleichen Zeitpunkt (ich 1970) und daher mit der gleichen techischen Bauweise, was die verbauten Metalle angeht gekauft. Als die Firma Erma noch exisitierte, brach mir nach zig Jahren Nutzung mal die Verschlussrückholfeder, die ich für mich überraschend kostenlos von Erma zugeschickt bekam.


    Später (vor drei oder vier Jahren) brach wegen der ständigen Repetiervorgänge nur die Führung des Spannhebels, die sich im Laufe der Jahre abgenutzt hatte, was zu Repetierproblemen führte, bis ich den Defekt lokalisieren konnte. Bei mir war übrigens der damalige Kauf historisch und nicht sportlich bedingt.


    Grüsse in die Schweiz ::Flgc.h::


    czler :drink:

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    Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen. (Erich Maria Remarque)


    »Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz.«
    Gustav Heinemann (ehemaliger deutscher Bundespräsident 1899 – 1976)

  • Ich hatte heute in der Indooranlage die Gelegenheit die GSG 1911 zu befingern und Probe zu schiessen.


    Das gleiche furchtbare, nutzlose, minderwertige Knallzeugs wie das Pendant von Walther. Dafür würde ich keinen Fünfliber auslegen. Da bleib ich bei meinen kleinkalibrigen Oberteilen von Kimber und Colt.


    Mitr

    Ich bin immun gegen Marketing. Aus diesem Grunde trinke ich kein Red Bull und habe keine Waffen von H+K!

  • Servus !


    Gestern und heute habe ich auf der IWA mit der GSG 1911 in den unterschiedlichsten Varianten "gespielt".


    Der neue Holzgriff ist sehr schön, wobei er mir unlackiert besser gefallen würde.


    Alle Modelle werden in der nächsten Zeit mit verstellbarer Visierung ausgeliefert. Die verstellbare Kimme ist problemlos nachrüstbar und kostet knapp unter 30 Euro.


    Mit am GSG-Srand war auch der "Haustuner" der 1911. Er hatte seine eigene Waffe dabei. Der Abzug war traumhaft. Vergleichbar mit meiner SVI-Infinity !


    Er bietet div. Zubehör- bzw. Tuningteile wie JetFunnel, längerer Verschlussfanghebel, größerer Magazinlöseknopf usw usw...


    Mir pers. gefällt die Waffe gut. Letztendlich muss man ja auch mal den Preis sehen...Für knapp unter 400 Euro gibt´s halt nicht mehr Waffe !

  • Mir sagt das Billigzeug von Walther und GSG absolut nicht zu dann lieber ein Wechselsystem das belastet wenigstens die WBK nicht Wenn man eine gute KK Pistole sucht wird man sicher mit einer CZ 75 Kadett oder der SigSauer P229 glücklich da hat man lange Spaß dran

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  • Mit am GSG-Srand war auch der "Haustuner" der 1911. Er hatte seine eigene Waffe dabei. Der Abzug war traumhaft. Vergleichbar mit meiner SVI-Infinity !


    Er bietet div. Zubehör- bzw. Tuningteile wie JetFunnel, längerer Verschlussfanghebel, größerer Magazinlöseknopf usw usw...


    Mir pers. gefällt die Waffe gut. Letztendlich muss man ja auch mal den Preis sehen...Für knapp unter 400 Euro gibt´s halt nicht mehr Waffe !

    Lieber AdventureQ , ich kann dir in deinen ausführungen nur beipflichten.
    es geht im ersten falle um preis/leistung und um den einstieg in den schiesssport.
    Für ca. 400,- euro sind die P22, die ISSC M22, die Mosquito oder die GSG 1911 ein prima einstieg.
    oft wird vergessen, dass ich für ein wechselsystem immer die waffe, auf die ich das wechselsystem aufbaue, kaufen/besitzen muss.
    das alleine schlägt unter umständen schon mit ca.1000,- euro zu buche und hier muss ich das wechselsystem noch hinzurechnen also waffe 1000,- PLUS wechselsystem - und was macht ein junger mensch unter einem alter von 25 Jahren? .....oder gibt es die im schiesssport nicht?


    ich habe auf der IWA auch mit Oliver Winkler gesprochen und seine abzugsüberarbeitung - ein echter traum!
    ich werde mir die zeit nehmen ihn mal zu besuchen und die waffe auf dem stand zu testen .....und auch hier ist das preis/leistungsverhältnis in meinen augen super.


    immer über die eingenen grenzen denken ....
    ..und jeden das seine


    liebe grüße oliver

  • Mir sagt das Billigzeug von Walther und GSG absolut nicht zu dann lieber ein Wechselsystem das belastet wenigstens die WBK nicht Wenn man eine gute KK Pistole sucht wird man sicher mit einer CZ 75 Kadett oder der SigSauer P229 glücklich da hat man lange Spaß dran

    lieber ROOTADMIN nicht jeder kann sich teuerzeug leisten!
    ....und was kauft ein junger mensch der 20 jahre alt ist für eine grundwaffe?, um dann ein wechselsystem aufzubauen. wenn er eine Billigzeugwaffe kauft und die ist nach eventuell 4 jahren und 20.000 schuß ausgeschoßen, dann hat ihn diese billigwaffe 100,- euro pro jahr/ im monat 8,30 euro - also den gegenwert von nicht ganz 2 schachteln zigaretten, gekostet und spaß gemacht.
    damit hat eine solche waffe in meinen augen ihren zweck übererfüllt.
    einen schönen tag oliver huber

  • Wenn ich überlege, gestern war ein Schützenbruder im Verein, mit seiner P226 Sport 2 oder wie die heisst.


    Die Kostet Neu ja schon um die € 1.600,-


    Das Wechselsysstem soll angeblich ein Drop-In teil sein, ohne Nacharbeiten, Kostet aber auch € 380,-
    Nacharbeiten waren trotzdem erforderlich und haben mir € 90, zu Buche geschlagen. Er hat also € 470,- für das WS hingelegt.


    Für das Geld, um etwas Spaßplinken zu betreiben, kann ich dann auch gleich eine KK Pistole kaufen, wie eine Mosquito, P22, oder, oder, oder....