Revolver Kaliber .22 lfb mit 5" Lauf

  • Hallo,



    naja, das sind eben kleine .22er Revolver für einen kleinen Preis, vor allem der Taurus. Das man dafür bei beden Firmen keine Matchwaffe bekommt sollte dabei klar sein. Bei so einer Frage, wie Du sie geschrieben hast, solltest du vielleicht noh hinzuschreiben, was du damit machen willst. Für die DSB Disziplinen beispielsweise würdest du mit keinem der beiden glücklich werden.


    Gruß
    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Abgesehen davon, dass es den S&W 63 mE immer nur in 4" gab, warum wird eigentlich immer, sobald jemand nach irgendeiner Waffe fragt, die Nutzung beim DSB als Entscheidungskriterium angebracht ?


    Lieber TE, bevor du hier eine Antwort bekommst, die dir nicht weiter hilft, wäre eine kurze Aussage zum geplanten Verwendungszweck sinnvoll und was du dir erwartest, denn generell ist der J-Rahmen eher richtig Taschen-Flak angesiedelt, denn als Sportwaffenbasis. Somit als Fangschusswaffe oder zur SV oder zum Plinking ideal aber als Basis für den Deutschen Meister bei der KK-Sportpistole eher weniger geeignet.

  • Hallo alle zusammen und vielen Dank für eure Antworten. Ok, ich werde mal versuchen, zu skizzieren, worum es mir geht.


    Nach mehr als 40 Arbeitsjahren habe ich Zeit und Muse, mich wieder meinem Hobby, dem Sportschießen, zu widmen. Allerdings hat sich in der vergangenen Zeit so einiges verändert. U. a. kam es zu einem Unfall mit einem LKW, bei dem ich gerade noch so „von der Schippe gesprungen“ bin. Zig diverse Knochenbrüche und weitere Schädigungen waren die Folge. Diese führten zu Beeinträchtigungen bei der Beweglichkeit.


    In der vergangenen Zeit habe ich neben diversen Langwaffen mit verschiedenen Kurzwaffen geschossen, so z. B. mit Margolin, CZ 75, STI Trojan 5“, S&W 617 und 686 und Taurus M689 EC.
    Am besten kam ich klar mit der STI, einer wirklich schönen Waffe. Tja, und nun kommt das Problem. Sie wirft nun mal nach Schussabgabe die Hülsen aus und ich möchte weder den Schießstand unaufgeräumt verlassen noch einen Butler zum Aufsammeln der Hülsen „beschäftigen“. Ich schieße ja nicht nur 100 Schuss pro Training. Also habe ich mich mal bei den Revolvern umgeschaut. Diese haben für mich den Vorteil, dass sie eben die Hülsen behalten. Ein für meine Belange guter Zustand
    Allerdings sind mir die 6-Zöller von S&W und Taurus nicht nur zu schwer, sondern vor allem durch den full underlug zu mündungslastig. Deshalb habe ich mich auf die Suche begeben und fand zum Thema folgende Seite: http://www.gunblast.com/SW60_KitGun.htm Das dort angegebene Gewicht wäre für mich ideal, da es ungefähr dem einer Glock 34 entspricht. Für einen Revolver ein wirkliches Leichtgewicht mit der Magnum-Macht. Leider hatte ich noch nie die Gelegenheit, mit so einer Waffe zu schießen.


    Unabhängig dazu – natürlich unter der Bedingung, dass ich mit vorgenannter Waffe klar käme - würde ich in der gleichen Gewichtsklasse eine Trainigswaffe im Kaliber .22 lfb suchen.
    Ja, und damit schließt sich der Kreis …


    Übrigens: Ich möchte wirklich nicht Deutscher Meister werden ;)

    Wenn man vom Lügen und Schleimen wachsen würde, könnten Einige den Mond am A... lecken :teufel:

  • CAG

    [...] warum wird eigentlich immer, sobald jemand nach irgendeiner Waffe fragt, die Nutzung beim DSB als Entscheidungskriterium angebracht ?

    Hmmm...die Frage kannst du Dir doch selbst stellen, du machst es doch nicht anders:

    Zitat

    [...] aber als Basis für
    den Deutschen Meister bei der KK-Sportpistole eher weniger geeignet.

    :hyster:



    Mal sachlich zu diesem Punkt:
    Was meinst du denn wohl, war ich schon nach dem Verwendungszweck gefragt hatte?


    Der DSB-Vergleich bietet sich einfach an, da so eine Waffe dafür einfach ein No-Go darstellt, ohne wenn und aber. Über alle anderen Verwendungsarten kann man ja vielleicht noch streiten, bei der DSB-SpoPi und der Std-Pi jedoch nicht. Daher hat man in einem Nebensatz noch gleich ein handfeste Information mitgeliefert, wenn der Themenstarter nichts angegeben hatte. Und ihn ERST zu fragen und DANN mit der Antwort zu beginnen finde ich auch immer nicht so prima.


    Gruß
    Frank

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Hallo Jochen,



    also mit den Informationen sieht die Sache schon ganz anders aus. Wenn dir die diversen Waffen aus den genannten Gründen nciht gefallen, dann bleibt ja nicht mehr so viel übrig. Da es dir ja um den sportlichen Einsatz geht, ggf. sogar um einen Wettkampf, würde ich immer den S&W bevorzugen, da du sicher um ein Abzugstuning nicht herumkommen wirst und das beim S&W schlichtweg einfacher ist, weil es mehr Teile gibt und mehr Leute die sich damit auskennen.


    Als Anmerkung sei noch gesagt: Auch für SpoPi's gibt es den einen oder anderen Hülsenfänger :happy:


    Gruß
    Frank

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  • du machst es doch nicht anders



    Das dort noch was von Fangschuss, SV und Plinking stand, das übergeht er eben gleich mal geflissentlich, also ein Einsatzspektrum genannt wurde, wo hingegen du gleich und geradewegs auf den DSB losgepirscht bist. :rolleyes: Aber OK, sei es drum, der TE will keine Streiterei lesen und jetzt wissen wir, er will nicht plinken und nicht jagen.


    Lieber TE, aus meiner persönlichen Sicht gibt es für das von dir geplante zwei gute Optionen, die den ambitionierten Sportrevolver-Schützen sehr zufrieden stellen müssten:


    1. S&W K-38 Masterpiece
    1a. (Optional) S&W Combat Magnum
    2. S&W K-22 Masterpiece


    Das ist quasi 3x der gleiche Revolver einmal in .38 Special (1) und einmal als .22 l.r. (2). Beides (1 und 2) sind reine Sportrevolver, mit 6"-Rohr, klassisch kurzer Underlug und vom Gewicht ca. 1000 g, sprich kaum schwerer als eine STI 1911. Der Combat Magnum ist ein .357 Mag in der gleichen Gewichtsklasse, aber primär eine Dienstwaffe. So einen habe ich auch (mit dienstwaffenmäßigen 4") und der kleine ist mit seinen 35 Jahren mir für wahr ein großer Quell der Freude.


    Aber auch hier gilt, probieren geht über studieren. :D

  • Ich habe den Taurus 94 in 22 l.r. jedoch mit 6 Zoll Lauf. Der Abzug auch in SA beim Taurus ist relativ hart und seitdem ich den Colt Officers Match in 22 l.r. habe, bleibt der Taurus meistens Zuhause, da der SA-Abzug des Colts einfach extrem geschmeidig weich ist. Da kommt der SA-Abzug des Taurus einfach bei weitem nicht heran.

  • Hmmm, mein Rat: alle ausborgen, sei´s vom Händler und einfach probieren welche dir am besten liegt.
    Hab einen S&W, 5" gebraucht gekauft, k.a. ob da was beim Abzug getunt wurde, aber der ist sehr fein :)
    Treffen tut das Teil an sich, wenn ich´s nicht sabotiere :D

    Alle Waffen sind von sich aus friedlich. Erst durch den Menschen werden sie zur tödlichen Gefahr.
    Deshalb ist es auch zwecklos Waffen zu verbieten, solange Menschen frei herumlaufen dürfen.

  • Bei mir im Verein wird gerade ein alter aber wenig geschossener und top gepflegter Korth verkauft. Ist noch vom Firmengründer Willi Korth selbst gebaut worden.


    Ich kenne den ersten und einzigen Besitzer dieses Revolvers und kann sagen, dass bei dem keine Waffe dreckig in den Schrank geht.