Ruger oder S&W?

  • Hallo Zusammen
    jetzt muss ein Revolver her!
    Aber leider kann ich mich nicht entscheiden: ich denke an eine S&W http://de.wikipedia.org/wiki/S%26W_Model_686
    oder an eine Ruger http://www.ruger.com/products/gp100/specSheets/1704.html


    Beide Modelle habe ich schon geschossen und mit beiden komme ich zurecht.


    Die S&W kennt jeder Büma und es gibt unendlich viele Tuningmöglichkeiten dafür gibt es aber das Teil wie Sand am Meer.
    Der Ruger Revolver ist seltener, etwas günstiger aber es gibt weniger Zubehör.


    Persönlich tendiere ich zur Ruger.
    Meine Frage: Kann der durchschnittliche Büma den Abzug bei der Ruger genauso gut überarbeiten wie bei einer S&W686?


    Ich möchte den Revolver optisch nicht verändern und im Originalzustand lassen. Keine Laufgewichte oder sonstige "Modifikationen"
    Eventuell einen Nill Griff anbringen (bei beiden Modellen kein Problem)


    Danke im Voraus für eure Meinungen

  • Hallo Raven
    schöne Revolver aber diese Marke wirkt noch exotischer als Ruger.
    Ehrlich gesagt kenne ich diese Marke nicht.
    Ich habe etwas grössere Hände und deshalb möchte ich keinen zierlichen Revolver.

  • Hallo Speedmaster,



    ein Freund von mir schießt den Ruger seit gut 10 Jahren und ist damit mehr als zufrieden. Ich habe ihn auch in den jahren ein paar mal geschossen, fand Handlage, Abzug, Verarbeitung und Bedienung, sowie auch Optik gut. Kann also nichts negatives darüber berichten.


    Gruß
    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Hallo Speedmaster,


    ich hab zwei 629er von S & W (Classic Hunter 6 " und Classic Champion 6,5 ") außerdem einen 617er. Ich hab auch schon mit nem Ruger geschossen - meine Wahl wäre eindeutig der S & W.
    In der Haltbarkeit werden die sich nichts nehmen, aber schon beim Zubehör gehts los. Wie es mit Ersatzteilen ausschaut weiß ich nicht, bei Rossi musste ein Bekannter von mir jedenfalls mal lange auf einen Schlagbolzen für seinen UHR warten. Also wie gesagt meine Wahl wäre klar (bin kein S & W Vertreter und bekomme auch keine Provision :rolleyes: )

  • Vom Schießen und Handling ist der Ruger definitiv Konkurenzfähig, wenn nicht sogar eine Nasenspitze vor dem S&W.Wenn dir beide liegen und der Preis wohl auch nicht sehr weit auseinander liegt würde ich trotzdem den S&W nehmen.
    Wie du schon schreibst das Zubehör und du willst nur nen Griff...
    Was ist mit nem andern Korn/Drehkorn, was ist mit nem anderen Federnsatz?
    Da wirst du beim Ruger nicht wirklich mit reichlicher Auswahl beglückt.
    Machbar ist bei nem BüMa alles, aber ist es auch bezahlbar?
    Den 686 kannst du mit zwei linken Händen selber umbauen.


    Falls mein alter Python mal irgendwann nicht mehr will hol ich mir auch nen S&W.

  • Ich hatte mal einen brünierten Ruger GP 100 war aber mit dem Abzug nie so ganz zufrieden und schliesslich verkaufte ich den GP 100. Dafür gab es später den S&W 27 und 28 bei N-Rahmen sowie die moderne Variante den 627-0 mit full underlug und ungefluteter Trommel bei mir. Der N-Rahmen ist in .357 Magnum sehr stabil aber auch ein guter 686er tut es. Ich würde wegen dem mehr an Tuningsmöglichkeiten und Sportversionen den 686er bsp vor dem GP100 vorziehen. Falls es ein Sahne-Abzug sein soll, kann ich aus eigener Erfahrung den Colt Python der früheren Baureihe 60er bis frühe 70er Jahre empfehlen. Einziges Manko die Ersatzteileversorgung ist etwas dünn gesäht.

  • ... wenn Du hauptsächlich "Magnum" schiessen willst, ist Ruger die erste Wahl. S&W Revolver sind in Niederdruckkalibern eine Klasse für sich, wenn es heftiger wird machen die Springfielder ihrem Nickname "Schlacker & Wackel" alle Ehre!


    MfG
    Mitr

    Ich bin immun gegen Marketing. Aus diesem Grunde trinke ich kein Red Bull und habe keine Waffen von H+K!

  • ... wenn Du hauptsächlich "Magnum" schiessen willst, ist Ruger die erste Wahl.

    Dem kann ich mich nur anschließen, hab selbst einen. :thumbup:

    soe
    ************************
    Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen.
    Platon


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  • Gestern war ich in einem Schiesskeller wo ich eine S&W 686 und eine Ruger KGP 161 schiessen konnte.
    War eine teure Stunde: Leigebühr für 2 Waffen + Munition. Aber es hat sich gelohnt!!
    In der Handhabung gab es leichte Unterschiede aber ich bin mit beiden zurechtgekommen.
    Aus kostengründen habe ich nur mit 38 Spezial geschossen.
    Mit beiden habe ich ähnliche Resultate geschossen und ich hatte nicht das Gefühl, dass der Ruger Abzug schlechter ist.
    Nach Aussage des Büma kommt mich die S&W deutlich billiger wenn ich den Revolver tunen möchte.
    Aber eine Reduktion des Abzuggewichtes beim Ruger wäre auch nicht so teuer und das ist das Einzige was ich machen würde. Mit Ausnahme eines Holzgriffes.
    Mich reizt einfach die Exklusivität des Ruger revolvers.
    Eines ist aber sicher: Nach einem Erwerb werde ich hier berichten!

  • Federal Hülsen, CCI350, 240grs TM, kräftiger Rollcrimp vor 23,8grs H110 und nach 10'000 Schuss hast Du eine Rassel in der Hand, sofern der Übergangskonus das Spiel solange mitmacht. Bei einem Stainlessmodell ab 6000!


    Ein Ruger SBH kann ab solchen Schusszahlen nur müde lächeln.


    Mitr

    Ich bin immun gegen Marketing. Aus diesem Grunde trinke ich kein Red Bull und habe keine Waffen von H+K!

  • Ich schieße meinen KGP 161 seit inzwischen 10 Jahren......


    Ist ein von Frankonia überarbeiteter mit LPA-Visier, aber den Original Grips.


    Schützen mit S+W Revolvern hatte ich auf diversen Wettkämpfen nie viele vor mir, aber hinter mir immer dutzende..... ::c.o.l)


    Mit einem 686er schieße ich auch nicht besser, hab ich mehrfach ausprobiert.


    Klar ist der S+W Abzug besser, dafür brauch ich bei meinem Ruger nicht ständig die Schrauben nachziehen ( er hat ja keine....).


    Allein der Gag, den Revolver ohne Werkzeug nur mit Hilfe einer Patronenhülse zerlegen zu können war es mir fast schon wert, den zu kaufen.
    Ich hatte allerdings auch mit einem Manurhin geliebäugelt, wenn denn ein vernünftiger zu ergattern gewesen wäre.......

    Frei von jeglicher unerwünschter Signatur.......

  • Hallo Speedmaster,

    Daran habe ich auch gedacht. Hast du Erfahrungen damit?
    Welche Vorteile bringt die Taurus? Abgesehen vom Preis.

    Ich habe selbst einen Taurus (wenn auch ein anderes Modell und Kaliber) und bin damit sehr zufrieden. Die Taurus Waffen sind meiner Meinung nach viel besser als ihr Ruf. Ich hatte dazu aber auch schon mal etwas mehr geschrieben. Der Vorteil der Waffen liegt in einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis, der wesenltiche Nachteil im recht übershaubaren Zubehörangebot. Wenn du also nur wenig an der Waffe ändern willst, schau vorher ob du die gewünschten komponenten bekommst und dann kann man einen Taurus auch kaufen.
    Was du aber in jedem Fall machen solltest, ist die Waffe vorher im Laden einmal anzuschauen und Abzug usw. zu prüfen. Ich hatte mal bei Frank&Monika einen Tracker in der Hand, dessen Abzug unterirdisch schlecht war. Ob das ein Einzelfall war weiß ich nicht, kenne keinen weiteren Ausfall und vom "Hörensagen" soetwas aber auch von S&W.
    Mein RagingBull ist ohne jeden Tadel und um den Taurus-Serienabzug werde ich von diversen S&B-Serienabzugsschützen beneidet.


    Gruß
    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ----


    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Ich besitze schon einen Taurus Kleinkaliber Revolver.
    Ein Klasse Teil und auf 50m durchaus zu gebrauchen.
    Ich hoffe ihr versteht dass der 2. Revolver eine andere Marke sein soll.
    Ich denke, dass ich mich für die Ruger entscheiden werde. Laut Aussage von 2 Büchsenmachern ist ein veringern des Abzugwiderstand kein so grosses Problem und ich besitze ein selteneres Produkt