Waffenhistorisches Kalenderblatt, daily talk

  • Historisches

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  • Kalenderblatt 25. April

    Am 25. Maerz 1854 (Quelle bevfitchett.us/american-arms/info-rpf.html) und am 1. August 1854 liess sich Ells, Josiah—Pittsburgh, Pa ein Patent fuer einen double-action Perkussions-Revolver eintragen. Bilder unter littlegun.info/arme americaine/artisan d e f/a ells josiah gb.htm
    Das Datum ist zweifelhaft, denn auf dem Hammer des 3th Model steht "Ells/Patent Aug. 1, 1854/April 28, 1857."

    Hat jemand genaue Informationen dazu?


    Nachtrag: Unter books.google.de/books?id=THeWY…6AEwBw#v=onepage&q=josiah ells revolver&f=false (Flayderman's Guide to Antique American Firearms and Their Values von Norm Flayderman) sind auf den Seiten 356/357 Ells Pevolver abgebildet und beschrieben



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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

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  • Kalenderblatt 26. April


    ich habe nach Daten im Netz gesucht in Zusammenhang mit Buechsenmachern, Patenten in Zusammenhang mit Waffen, oder anderen bemerkenswerten historischen Ereignissen, bei denen Waffen eine wichtige Rolle spielten, oder neue Waffentypen zum Einsatz kamen. Leider habe ich nichts Vermerkenswertes gefunden. (wahrscheinlich habe ich nur die falsche Suchstrategie)

    Aber dafuer habe ich DAS gefunden: americanlongrifles.org/forum/index.php?board=111.0
    Wunderbare Abbildungen von Long Rifles


    Gruss
    Schwarzer Mann
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  • 27. April:

    1773 - Das Britische Parlament verabschiedet den "Tea Act" - den Auslöser der Amerikanischen Revolution.

    1813 - US Truppen besetzen York (heute Toronto) - den Sitz der Regierung Ontario.

    1861 - President Abraham Lincoln setzt das Recht des "habeas corpus" ausser Kraft.

    1861 - West Virginia trennt sich von Virginia, nach dem Virginia sich von der Union getrennt hat. West Virginia verbleibt in der Union.

    1863 - Die Army of the Potomac beginnt ihren Marsch auf Chancellorsville.

    1865 - Das Dampfschiff Sultana explodiert auf dem Mississippi River. Mind.1,700 passengers kamen dabei ums Leben. Unter ihnen viele Hundert entlassene Unions Soldaten.
    Ike Godsey

    Banning guns because the crimminals have too many is like castrating yourself cause your neighbor has too many kids.


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  • Kalenderblatt 28. April


    James Reid Model 4 Revolver

    Produziert zwischen 1863 und 1865 (beispielsweise: rockislandauction.com/viewitem/aid/1022/lid/1337)
    Ein Revolver, der nur in geringen Stueckzahlen produziert wurde. Aus diesem Revolver konnte man sowohl die .32 S&W Rimfire Metallpatronen verschiessen, als auch Pistons einschrauben, und ihn als Vorderlader-Revolver verwenden. Eine Ladepresse ist fuer diese Verwendung angebracht.

    Diese Konstruktion wurde am 28. April 1863 als Patent eingereicht und umging das S&W Rollin Wh ite Patent von durchbohrten Revolver-Trommeln fuer Metallpatronen.

    Diese Rarität wurde erstaunlich billig versteigert.

    Wie ist das nun mit so einem Revolver nach unserem Waffenrecht? Gilt der als Revolver mit Perkussionszuendung oder als Patronenrevolver?




    Beschreibung solch eines Revolvers unter antiquearmsinc.com/james-reid-…in-white-smith-wesson.htm



    Nachtrag: Der James Reid Revolver wurde auch dual-ignition-Revolver genannt. Bekannter sind aber seine Taschenkanonen, unter dem Namen "Knuckle-Duster" bekannt
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  • Kalenderblatt zum 29. April

    Es ist bekannt, dass Colt viele Konstruktionselemente seiner Revolver patentieren hatte lassen und dass er diese Patente mit juristischen Mitteln konsequent verteidigte.Durch neue Patente versuchten Mitbewerber ihm auf dem Gebiet der Revolver konkurrenz zu machen.

    Daniel Leavitt (16. November 1813–27. July 271859) war einer frühen Erfinder, der zusammen mit seinem Partner Edwin Wesson den ersten Revolver nach Samule Colt patentieren ließ. Die beiden fertigten auch eine der ersten Repetierpistolen. Am 29. April 1837 meldete er ein Patent für ein geändertes Trommeldesign an. Durch eine konische Konstruktion sollte die Zündflamme von den anderen Kammern abgelenkt werden und so die gefürchtete Reihenzündung vermieden werden. Eines der ersten Muster, besser gesagt die zweite Waffe, die unter Verwendung des patentierten Prinzips gebaut wurde, war ein 6-schüssiger Perkussionsrevolver im Kaliber .40 mit einem 6 374 Zoll langen lauf.Revolver nach dem patentierten Prinzip wurden in kleinerer Stückzahl von Wesson, Stephens & Miller in Hartford, Connecticut produziert.

    Einer der Wesson& Leavitt Revolver ist unter historicalfirearms.info/post/4…sed-belt-revolvers-wesson abgebildet.
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  • 30. April 1812, Louisiana (das ehemalige Territory of Orleans) wird der 18. Bundesstaat der Union.

    30. April 1804. Schrapnelle, nach dem britischen Offizier Henry Shrapnel benannt, werden zum ersten Mal im Krieg der Englaender gegen die Hollaender in Surinam eingesetzt. Ein Schrapnell, auch Granatkartätsche genannt, ist eine Artilleriegranate, die mit Metallkugeln gefüllt ist. Diese werden kurz vor dem Ziel durch eine Treibladung nach vorn ausgestoßen und dem Ziel entgegengeschleudert

    30. April 1884 – M edicine Lodge, Kansas- (2-3 Tagesritte südwestlich von Wichita)
    Henry Newton Brown (Cowboy und Bueffeljaeger), stirbt bei dem Versuch die Bank der Stadt auszurauben. Er war in dieser Zeit der Marshal von Caldwell, Kansas. Der Bankraub, den er zusammen mit ,John Wesley, Billy Smith, und Ben Wheeler durchführen wollte schlug fehl. Es kam zu einem Schusswechsel, bei dem viele Bürger starben. Die 4 Bankräuber wurde gefasst und ein paar Stunden später gelyncht. In der Nacht wurden sie von aufgebrachten Buergern aus ihren Zellen geholt. Henry Brown starb bei dem Versuch zu flüchten, durch einen Schuss aus einer Schrotflinte. Die anderen Räuber wurden gehängt.

    Henry Newton Brown (1857 – April 30, 1884) war ein "Gunman" (die deutsche Uebersetzung "Revolverheld" trifft die Bedeutung nicht vollständig) im Wilden Westen und war sowohl Gesetzeshüter, wie auch Gesetzloser. Brown war in der Kleinstadt Cold Springs im Phelp County, 10 Meilen suedlich von Rolla, Missouri, aufgewachsen. Als Waise lebte er bei seinem Onkel Jasper und seiner Tante Aldamira Richardson, bis er sie im Alter von 17 Jahren verliess und in den Westen zog.
    Er hatte verschiedene Jobs als Cowboy in Colorado und Texas und soll im
    Texas Panhandle wahrend einer Schiesserei einen Mann getötet haben Er soll auch in den Lincoln County Rinderkrieg in Neumexiko verwickelt gewesen sein. Das Bild (i2.wp.com/www.legacy-america.n…ewton-Brown-Gang-1884.jpg) zeigt die Bankräuber bevor sie gelyncht wurden.
    Ausführlicher Artikel dazu: cyberlodg.com/mlcity/rob.html
    Eine Gedenktafel: waymarking.com/gallery/image.a…0-898c-a82a32eb1d8d&gid=3
    Die Bankräuber waren zunächst aus der Stadt entkommen, wurden aber in einem Canyon gestellt. kansasmemory.org/item/213999

    30. April 1864. Amerikanischer Buergerkrieg. Gefecht bei Jenkins’ Ferry in Arkansas. Unionstruppen unter General Frederick Steele wehrten eine Konföderierten-Armee unter General Edmund Kirby Smith ab, waehrend sich die Yankees sich Richtung Little Rock, Arkansas zurueckzogen. Jenkins’ Ferry fand gegen Ende der Unions-Offensive in Arkansas statt. Bild unter
    i0.wp.com/www.legacy-america.n…12/04/battle_redriver.jpg
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  • April 29/30

    An diesem Tag in 1856, kam eine Schiffsladung Kamele im Hafen von Indianola/Texas an. Secretary of War Jefferson Davis hatte den Kongress gedrängt, Kamele aus Nordafrika in die USA zu bringen, um mit diesen die Truppen in den Wüstengebieten von Texas für die Feldzüge gegen die Indianer einzusetzen.
    Major H. C. Wayne schiffte also mit dem US Navy Frachtschiff “Supply” im Mai 1855 nach Nordafrika und kam am 29. April 1856 mit den ersten 33 Kamelen nach Texas zurück. Er landete am 30. April

    Am 04. Juni marschierte Major Wayne mit seiner Karavane in Richtung der Froniert Outposts los. Die Expedition stoppte für eine Zeit in Victoria, wo die Kamele geschoren wurden und Mrs. Mary A. Shirkey stellte ein paar Kamel-Haar-Socken für den US Präsidenten Franklin Pierce her.

    In Camp Verde wurden dann Experimente durchgeführt um herauszufinden, wie die Kamele für die Indianerfeldzüge einsetzbar waren, rep. wie sie sich als Lasttiere erwiesen. Auch wenn wesentlich mehr Tiere als die Ursprünglichen 33 Stück nach USA gebracht wurden, so schlug das Experiment “Kamel” jedoch fehl. Die Reiter fanden die Tiere zu schwer zu kontrollieren,

    Entkommene Kamele verteilten sich über die Region und lebten dort über Jahre hinweg, vermehrten sich sogar.
    Dateien
    • camel.jpg

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    Ike Godsey

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  • Nachtrag zum Bankraub in M edizine Lodge. Henry Newton Brown soll im Rinderkrieg zusammen mit Billy the Kid geritten sein. Auch Ben Wheeler war Marshal einer Kleinstadt. Beide hatten in den Rinderstaedten mit einem schnellen Colt fuer Frieden gesorgt und beide hatten wohl vergessen, den Magistraten von ihren Erfahrungen an der Seite der Regulatoren zu erzaehlen.

    Korrektur zum Kalenderblattbeitrag. Der Bankraub war zunächst erfolgreich, auch wenn sie einen Menschen in der Bank erschossen. Sie konnten zunächst aus der Stadt fliehen, wurden aber in einem Canyon gestellt, und ergaben sich nach einer zweistündigen Schiesserei. Henry Newton Brown hoffte wohl zunächst, mit einem blauen Auge aus der Sache raus zu kommen. Ein letzter Brief an seine Frau wird so interpretiert. Da lag er aber falsch, denn aufgebrachte Bürger holten die Bankräuber aus den Zellen um sie zu lynchen. (Diese hegten wohl auch die Vermutung, dass die Räuber davonkommen könnten). Bei einem Fluchtversuch. wurde Brown erschossen; ob mit einer Schrotflinte, oder ob er im Kugelhagel starb, wird unterschiedlich dargestellt.
    Die restlichen Bankräuber jedenfalls ereilte der Tod an Strang.

    Vor dem geschichtlichen Hintergrund erscheint natürlich die aktuelle Situation in den USA ganz anders. Es gibt da viel weniger die Vollkaskomentalitaet, sondern jeder fühlt sich fuer sein eigenes Schicksal und die eigene Sicherheit verantwortlich. Und wenn man merkt, dass die Polizei mit der Kriminalität überfordert ist, dann kümmert man sich selbst darum. Auch deshalb gibt es Extreme, wie Lynchjustiz oder Erschiessen eines Einbrechers in der Garage.
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  • Hallo Ike,

    der Beitrag mit den Kamelen ist ein sehr interessanter Aspekt.
    In Australien waren Dromedare ja sehr erfolgreich bei der Erschliessung des Outback eingesetzt worden, in den USA ging dieses Experiment schief.
    Was waren letztendlich die Gruende dafuer?
    Du hast ja als Grund genannt, dass die Reiter die Tiere fuer zu anstrengend hielten und mit ihnen nicht zurecht kamen. War die Logistik mit Wasser in den Wuestengebieten das Suedwestens der USA einfacher oder besser als in Australien? Oder lagen die Wasserstellen einfach doch so nahe beieinander, dass man mit Pferden arbeiten konnte? War die Mentalitaet der Soldaten anders? Oder wurden die Tiere von einer anderen Gruppe eingesetzt?

    In Australien gibt es angeblich grosse Probleme mit verwilderten Dromedaren. Die werden von Hubschrauber aus abgeschossen. In den USA ist mir nicht bekannt, dass es eine Wildpopulation von Dromedaren gibt. Oder habe ich da etwas uebersehen?
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  • Australien hat weltweit die grösste Population an frei lebenden Kamelen. Ein Arbeitskollege wanderte vor gut 20 Jahren nach Australien, hat eine grossen Viehbestand und dauernd Ärger mit Kamelen.
    Ich bin immun gegen Marketing. Aus diesem Grunde trinke ich kein Red Bull und habe keine Waffen von H+K!
  • Hier ist die Story als Zusammenfassung:

    The Civil War featured many dazzling innovations: ironclads, hot-air balloons, the Gatling gun. But if armored warships and more powerful guns pointed to the future of warfare, another innovation, hailed at the time as a forerunner of combat to come, certainly did not: the United States Army’s Camel Corps.

    In 1836 an army officer from Georgia, George Crosman, first touted the idea of importing camels to America. The animals were perfect for making the long, grueling treks then being mapped out across the country. Still, not much came of the idea until about 15 years later when, thanks to some publicists like the well-known diplomat and writer George Perkins Marsh, the “Camel Transportation Company” was formed to operate a camel express between Texas and California and down to Panama, later to be called the “Dromedary Line.”

    It wasn’t alone: there was also an American Camel Company.

    Both companies soon failed, but the idea had taken hold. Among its adherents was Jefferson Davis, the secretary of war under Franklin Pierce. A native of Mississippi, Davis was interested in the integration and development of the Southwest, perhaps with an eye toward expanding the Southern economy — and the slave system it relied on — toward the Pacific. But he and others struggled to find ways to overcome what in pre-railroad days was called the “tyranny of distance.” Davis’s belief that camels could be the solution was affirmed by a retired naval officer named Edward Beale, who had become something of a zealot on the subject of camels after reading about them in the French missionary Évariste R. Huc’s “Recollections of a journey through Tartary, Thibet and China, during the years 1844, 1845 and 1846,” a famous account of travels around Central Asia. In 1855 Davis had a ship outfitted and sent to North Africa and the Levant to purchase several camels “for army transportation and for other military purposes.”

    Overseeing the project for Davis was Maj. Henry Wayne, another camel advocate, who argued that the animals could have direct military uses in “speedy communication,” and even as cavalry. He speculated that “Americans will be able to manage camels not only as well, but better than Arabs, as they will do it with more humanity and with far greater intelligence.” Moreover, he added, the project would be “a legacy to posterity, of precisely the same character as the introduction of the horse and other domestic animals by the early settlers of America.”

    Joining Wayne on the voyage were his young son and Lt. David Porter, a naval officer and relative of Beale. Porter was also the brother-in-law of another camel enthusiast, the explorer and illustrator Gwinn Harris Heap, whose own father had been the American consul in Tunis. Together they formed a small but vocal American camel lobby.

    The men sailed to Europe, where they stopped along the way to ask advice from experienced camel owners, including the grand duke of Tuscany, who had several on his estate. They also met zoological experts and scientists in England and France, some of whom discouraged them, partly on environmental grounds but also on financial ones, as the Crimean War had driven up the price of camels. But they proceeded onward after leaving Wayne’s son behind in a French school, where he remained for three years before seeing his father again.

    They traveled on to Tunis, Malta, Smyrna, Constantinople and Alexandria. They returned to Texas with about three dozen animals, including several Arabian (dromedary) and Bactrian camels, a “Tunis camel” and a Tulu, which was a mix of Bactrian and Arabian. A second trip, in 1856, resulted in another four dozen, as wellas some camel handlers, Wayne’s prediction about Americans’ facility with the animals having proved too optimistic. (Among the handlers were two men who would become well-known figures around postwar Arizona and California: the Syrian Hadji Ali, a colorful, moderately successful businessman better known to Americans as “Hi Jolly”; and George Caralambo, a similarly colorful rancher who was renowned as “Greek George.”)

    The romance of camel-borne transportation took hold of the government’s imagination in the late 1850s. Beale imported more dromedaries to California in 1857, and in 1860 some three dozen Bactrian camels were brought from Mongolia by a German entrepreneur, Otto Esche, also to California. Davis’s successor, the Virginian John Floyd, was even more of a camel enthusiast, and he ordered a thousand camels to be bought and outfitted.

    The camels began to prove their worth as packanimals. These “ships of the desert” could carry upwards of 300 pounds and could travel up to four miles an hour with few stops (certainly fewer than horses). They carried salt, dry goods and even the mail between Tucson and Los Angeles. Not only did they appear to be more economical than horses or mules, but also more self-sufficient: they ate Texas mountain cedar and creosote bush, plentiful plants that other pack animals wouldn’t go near.

    Camels also had disadvantages. They were known, with justification, for terrible tempers. Horses were prone to panic around them — a fact that the camel lobby tried to spin, arguing that marauding Indians would be less likely to attack their caravans as a result. But this did little to persuade soldiers, who wanted little to do with them. This included the man in command of Texas and therefore of most of the camels, Gen. David Twiggs. Twiggs’ views were clear: “I prefer mules for packing.”

    On Feb. 28, 1861, Confederate forces took over Camp Verde, Tex., where many of the camels were based. With the lines to the Pacific suddenly cut and the impending war clouds concentrated in the East, nobody knew what to do with the animals.
    Commanders used them to give rides to local children. Some camels in Arkansas were taken by Federal troops, who sent them on to Iowa and then proposed that they be auctioned. Elsewhere Confederate soldiers pushed a camel off a cliff because they thought it was a nuisance. “They were like a wart on a stick. We had them and couldn’t get rid of them,” said one.


    Beale did not give up. He wrote to the new Union secretary of war, Edwin M. Stanton, about devising new roles for the camels, but Stanton never replied. Eventually some were sold to the Ringling Brothers Circus. Others were made into jerky. Many were simply allowed to wander. In 1869 the first transcontinental railroad put an end to the “tyranny of distance” — and the need for camels.

    A few of the camel handlers stayed on. Greek George changed his name to George Allen, got married and lived in what is now Hollywood. There were many rumors about his fate — that he had been killed by Apaches, or that he had committed suicide to avoid capture for a murder. In fact he died peacefully at Mission Viejo in 1913, at the age of 84.

    Hi Jolly became a citizen around 1880 and became known as Philip Tedro. Like Greek George, he spoke better Spanish than English. He married in Tucson and had two daughters, Amelia and Herminia, and lived until 1902. Three decades later the state of Arizona built a monument to him: a stone pyramid with a camel on top.

    As for the camels, there were sightings of their descendants throughout the Southwest until the middle of the 20th century.

    Despite their exotic nature, the camels did prove useful and, even with the coming of the railroads, might have served a supporting role in the settlement of the American West. So why did the Camel Corps fail? Part of it was due to the inability of the lobbyists, who saw the camels’ advantages in theory, to convince soldiers to overlook the many disadvantages that they saw in fact. But other innovations were successfully forced on military men. The camels, however, had the added misfortune of having Jefferson Davis as their lead advocate.

    Still, why didn’t the South make more use of the camels? Davis surely had other things on his mind during the war, and his commanders evidently failed to share his enthusiasm for the project. More decisive may have been the fact that so much of the war took place east of the Mississippi. The camels languished in the West.

    We are left to wonder. What if the war had been fought differently? Would the camels have made a fine American cavalry? Would they have one day become as ubiquitous a symbol of the Wild West as the horse and cowboy?




    Die einzige bekannte Aufnahme eines Kamels im US Dienst. Hier am Depot bei Bannings Warf.
    Ike Godsey

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  • 1. Mai 1778 – Amerikanische Revolution: Die Schlacht von Crooked Billet beginnt in Hatboro, Pennsylvania

    1. Mai 1847. Auf dem Weg der Mormonen nach Westen ins "gelobte Land" erblickten die Pioniere der Gruppe um Brigham Young die erste Bueffelherde, nicht weit westlich von dem heutigen Ort Kearney, Nebraska. (Kearney liegt in Nebraska im Buffalo County am Nordufer des Platte River. Die Stadt wurde nach dem naheliegenden Fort Kearny benannt, einem Außenposten der US-Armee am Oregon Trail in der Mitte des 19. Jahrhunderts.)
    Diese riesige Ansammlung von amerikanischen Bisons war wirklich etwas, um einen Mann zum Staunen zu bringen, schrieb der "Apostel" Wilford Woodruff. "Tausende über Tausende davon waren an einem Ort. Es war ein einziges dunkles Schauspiel von sich bewegenden Massen. Es sah aus, als ob die Oberfläche der Erde lebendig wäre und sich wie die Wellen der See bewegen würde"

    1. Mai 1852- Princeton, Missouri- Martha Jane Canary, Besser bekannt als Calamity Jane, wird geboren. Sie arbeitete bei der Armee als Mauleseltreiber (= muleskinner = The term muleskinner means someone who can "skin" or outsmart a mule. Mules are known for being stubborn, but really are just smart. So, you have to be smarter than a mule to train them.) war als exzellente Schützin bekannt und im Jahr 1893 ging sie zu Buffalo Bills Wild West Show. 1870 heiratete sie Wild Bill Hickock, allerdings nicht amtlich, sondern nur durch einen Eintrag ins Deckblatt einer Bibel, so wie das im Westen ohne Standesamt üblich war. Sie ist in Deadwood South Dakota neben Wild Bill Hickock begraben.

    1. Mai 1862 – Die Nordstaaten-Armee schliesst die Eroberung und Besetzung von New Orleans im Bürgerkrieg ab.

    1863 – Amerikanischer Bürgerkrieg: Beginn der Schlacht von Chancellorsville





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  • Nachtrag zum 30. April:

    In 1871 fand Camp Grant Massaker statt.

    Es war eine Attake gegen die Pinal und Aravaipa Apachen, die sich in Camp Grant, Arizona Territory am San Pedro Fluss, der US Army ergaben.
    Über 144 Pinal and Aravaipa Apaches wurden getötet - nur 8 von ihnen waren "Krieger". Der Rest bestand aus Frauen und 27 Kindern, welche nach Mexiko in die Sklaverei verkauft wurden.
    Dateien
    • Camp Grant.jpg

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    Ike Godsey

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  • Hallo Ike

    danke fuer die Erwaehnung des Grant Camp Massackers am 30. April 1871. Ich habe versucht, darueber ein wenig mehr heraus zu bekommen.
    Die Wikipedia-Beiträge sind ja nicht unbedingt so informativ.
    Meine laienhafte Zusammenfassung:
    In der Nähe eines Armee-Postens im Süden Arizonas, nicht weit von der mexikanischen Grenze entfernt hatten sich im Winter 1870/71 eine Reihe "Apachen" in einem Camp (Rancheria) am San Pedro Fluss niedergelassen, weil sich dort sicher fühlten und auch von der Regierung Nahrungsmittel erhielten. Die Zahlen, wie viele es waren, variieren, aber insgesamt waren es wohl mehr als 200 Frauen, Männer und Kinder.
    Auf der Seite der Weissen gab es Befürchtungen, dass die Indianer nicht friedlich bleiben würden.
    Angefuehrt von angesehenen Buergern, darunter der Buergermeister von Tucson machte sich eine Gesellschaft von sechs Anglo-Amerikanern, etwa 45-50 Mexikanen und knapp 100 Tohono O'odham Indianen auf, um die Apachen in dem Grand Camp zu "bekaempfen". Die Gruppe erreichte nach einem Ritt von 2 Tagen das Lager in der Morgendämmerung des 30. April 1871 und umzingelte es.
    Während die Amerikaner und die Mexikaner hauptsächlich verhinderten, dass jemand entkommen konnte, drangen die indianischen Verbündeten ( Tohono O'odham) ins Lager ein und töteten innerhalb von 30 Minuten fast alle, die fassen konnten, mit der Kriegskeule. Nur sehr Wenigen gelang die Flucht, darunter auch Häuptling Eskiminzin mit seiner kleinen Tochter. Etwa 30 Apachenkinder wurden gefangen genommen und als Sklaven nach Mexiko verkauft.
    Die aktive Beteiligung der Anglo-Amerikaner wurde in der Folgezeit versucht, herunterzuspielen, und die Haupt-Täterschaft den mit den Apachen verfeindeten Tohono O'odham zuzuschieben. Nachdem die Teilnehmer des "Feldzugs gegen die Apachen" zunächst von der lokalen weissen Bevölkerung gefeiert worden waren und hohe "Erfolgszahlen" genannt worden waren, wurden die Zahl der Morde und die Beteiligung der Weissen heruntergespielt, nachdem in den Zeitungen an der Ostküste negativ darüber berichtet worden war.
    Der US-Präsident ordnete selbst eine Untersuchung an, und in Folge kam es zu einem Gerichtsprozess gegen einen Grossteil der Beteiligten, die von der Jury jedoch freigesprochen wurden. Der Richter hatte die Geschworenen ermahnt, bei der Urteilsfindung die vorhergegangenen Raubzüge der Apachen zu berücksichtigen.

    Das Grant Camp Massacker war fuer die Befriedung des Südwestens sicher nicht förderlich gewesen.

    Anmerkung: Der Organisator des Ueberfalls William S. Oury wurde als gewalttätiger Mann aus Virginia beschrieben, der in 2 Duellen schon 2 Männer erschossen hatte.

    Gruss
    Schwarzer Mann
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  • Kalenderblatt 2. Mai

    Die Brüder, Bee, Calvin, Dal, George and Bill
    Dunn, hatten eine Art Gasthaus an einer Straße in der Nähe von
    Ingall, und ein Fleischgeschäft in Pawnee, Oklahoma . Der älteste
    Bruder, Bill Dunn, war deren Anführer. Nach der Übernachtung bei
    ihnen sollen Gäste überraschend oft auf der Landstraße ausgeraubt
    worden sein. Um 1890 arbeiteten die Dunn-Brüder dann auch als
    Kopfgeldjäger, obwohl sie vorher in Viehdiebstahl und Straßenraub
    verwickelt gewesen sein sollen.

    Ihre kleine Schwester Rose (Rosa Dunn, bekannt
    geworden als Rose of Cimarron) im Teenager-Alter (sie war 14 Jahre
    alt) war in George “Bittercreek” Newcomb (er war mit Bill Doolin
    in der Bande „The Wild Bunch geritten) verliebt und hatte trotz des
    Verbots eine romantische Beziehung zu ihm (und auch mit Ihm herum
    gezogen). Am 2. Mai 1895, als Newcomb und
    Charley Pierce vor das Dunn Haus ritten, um Rose aufzusuchen,
    wurden sie von den Brüdern erschossen, als sie aus dem Sattel
    stiegen. Danach fuhren die Dunns die Toten in die Stadt, um sich das
    Kopfgeld für die Beiden abzuholen, das 5000 Dollar für einen Jeden
    betragen haben soll. Es wird erzählt, dass Newcomb auf der Fahrt in
    die Stadt plötzlich stöhnte und nach Wasser fragte, was die Brüder
    mit einer weiteren Kugel beantworteten.

    Am 25. August 1896 führte Bill Dunn dann den Deputy
    US Marshal Heck Thomas zum Versteck von Bill Doolin (ehemaliges
    Mitglied der Dalton Bande und Gründer von „The Wild Bunch“) Es
    gab Gerüchte, dass Dunn Doolin ermordet haben soll, aber im
    offiziellen Bericht wurde angegeben, der Depute Marshal Thomas hätte
    ihn getötet. Später in diesem Jahr wurden die Dunn-Brüder von den
    Leuten rund um Pawnee des Viehdiebstahls und Raubes beschuldigt und
    Scheriff Frank Conton – ein Gunman mit einigem Ruf, der vorher
    schon mal Bill Dunn wegen Viehdiebstahls verhaftet hatte - begann mit
    Ermittlungen gegen die Brüder.

    Am 6. November ritt Bill Dunn dann nach Pawnee, um
    Sheriff Canton zu töten. Als Canton aus einem Gasthaus kam, wo er zu
    Mittag gegessen hatte, schoß Bill Dunn dann 2 Mal auf ihn, verfehlte
    ihn jedoch. Canton zog und feuerte schnell 2 Schüsse ab, die Bill
    Dunn töteten. Ein Gericht beurteilte dieses Vorkommnis später als
    Notwehr.

    Bilder:
    i2.wp.com/www.legacy-america.n…ll_-_The_Cow_Boy-edit.jpg

    und

    i2.wp.com/www.legacy-america.n…2/05/Tulsa_Jacks_body.jpg

    Rosa Dunn:
    die-oklahombres.de/resources/RosaDunn.jpg

    Die Dunn-Ranch lag am Cimarron River (The
    location of the Dunn Ranch as taken from the probate papers when Eva
    Cotts Dunn sold the place described it as: North 2 SW 4 Secttin 26
    Township 19 N, Range 4 East; also SE 4 Section 26 Township 19 North
    of Range 4 East.) Man soll von dort sehr gut den Cimarron River
    überblickt haben.

    Ingalls im Payne County Oklahoma liegt etwa 10 Meilen östlich von
    Stillwater. Ein Postamt hatte Ingalls zwischen 1890 und 1907.
    Mittlerweile ist Ingalls eine Geisterstadt
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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

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  • Kalenderblatt, 02.Mai
    Am 02. Mai 1813 schlägt Napoleon bei Großgörschen in der ersten Schlacht der Befreiungskriege die verbündeten preußischen und russische Truppen. Das preußische Korps wurde von Blücher geführt, das russische von Wittgenstein. Frankreich hatte zwar gesiegt, allerdings unter sehr hohen Verlusten. Trotz des französischen Sieges waren die Preußen und Russen nicht entscheidend geschwächt.
    Auf französischer Seite gab es etwa 22.000 Tote und Verwundete, die Preußen hatten Verluste Höhe von 8.500 Mann, die Russen beklagten etwa 3.000 Tote und Verwundete.
    Bei Großgörschen wurde Scharnhorst am Knie verwundet, wegen mangelhafter Wundversorgung starb er daran 8 Wochen später.
  • Kalenderblatt 3. Mai

    Am 3. Mai 1871 wurde Emmet Dalton in der Naehe von Belton, missouri, geboren. Er war das elfte, von fuenfzehn Kindern.
    Die Familie zog, als er elf Jahre alt war, nach Coffeyville, Kansas um. Das war der Ort wo die Dalton-Bande am 5. Oktober des Jahres 1892 beim Versuch scheiterte, gleichzeitig die beiden Banken der Stadt - die C.M. Condon Bank und die First National Bank - zu überfallen. Zunächst jedoch deutete überhaupt nichts darauf hin, dass die Dalton-Brüder mal als Verbrecher bekannt werden sollten. Emmet arbeitete als Cowboy auf der "Bar X " (X) Ranch, während seine Brueder Frank, Grat, und Bob, US-Debuty-Marshals wurden.
    Frank wurde 1887 im Dienst erschossen und Emmet schloss sich mit Bob zusammen. Beide wurden dabei ertappt, dass sie Alkohol an Indianer im Reservat verkauften und wurden wenig danach auch wegen Pferdediebstahl angeklagt. Emmet führte diese falsche Anklage später als Grund fuer die Verbrecherkarriere als Zug- und Bankräuber an.
    Beim fehlgeschlagenen Doppelbankraub von Coffeyville wurden sie schliesslich nach einem Feuergefecht gefasst. Emmet wurde zu lebenslaenglicher Haft verurteilt, nach 14 1/2 Jahren aber begnadigt und starb am 13. Juli 1937 in Long Beach Kalifornien.
    Er schrieb über die Verbrecherkarriere nach seiner Freilassung aus dem Zuchthaus zwei Bücher. So richtig bekannt geworden ist die Dalton-Bande aber durch den Lucky Luke Comic.
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  • Kalenderblatt 4. Mai:


    4. Mai 1626
    – Der niederländische Erforscher Peter Minuit kommt in New
    Netherland (heutzutage Manhattan Island genannt) an Bord der See Meeuw an. Indianer verkaufen ihm
    das unwirtliches Stück Land für Kleidung und Knöpfe im Wert von 24 Dollar.


    Am 4. Mai 1891 starb Edward Maynard (geb. April 26, 1813 in Madison,
    New York. Nach einem halben Jahr an der Militärakademie in West
    Point musste er diese wegen seiner schlechten Gesundheit verlassen,
    und wurde Zahnarzt. Diesen Beruf übte er für den Rest seines Lebens
    aus, und war einer der bekanntesten Zahnärzte des Landes.

    1845 ließ sich Maynard die erste seiner insgesamt 23 mit Feuerwaffen
    zusammenhängende Erfindungen patentieren. Es war das sogenannte
    Maynard Tape Primer System. Beim Spannen des hahns schob sich ein Zündplättchen auf ein spezielles
    Piston, und man brauchte keine Zündhütchen mehr auf das Piston
    aufzusetzen. Man kann es sich ungefähr wie das Band einer
    Knallplättchen-Kinderpistole (die jeder Junge schon mal in den
    Händen hatte). Damit sollte theoretisch die Feuergeschwindigkeit mit
    Perkussions-Vorderlader-Waffen erhöht werden, da der Schütze nur
    noch die Ladung in dem Lauf einbringen musste.

    Im Jahr 1855 wurde das Maynard Tape Primer System im alle
    Modell 1855 Militär Gewehre und Karabiner in
    Kaliber .58 eingebaut, die in den Militärarsemalen des Bundes gebaut
    wurden. Das System erwies sich jedoch im Feld als unzuverlässig und
    wurde nach ausführlichen Versuchen 1860 für die Verwendung bei der
    Truppe abgelehnt und fallen gelassen. In die berühmte 1861
    Springfield rifled Musketen wurde das Maynard System nicht eingebaut.

    Im Jahr 1851 ließ sich Maynard jedoch eine erfogreichere Erfindung
    patentieren: Ein einfaches, über einen Hebel bedientes
    Hinterladergewehr, das eine spezielle Metallpatrone verwendete, die
    Maynard ebenfalls erfunden hatte.
    (en.wikipedia.org/wiki/File:MaynardCartridgeBase.jpg)
    Diese Patrone hatt jedoch das Perkussionszündhütchen nicht
    integriert, sondern besaß ein kleines Loch, durch das der Zündfunke
    durchschlagen konnte. Die Messingpatrone hatte einen Rand, der das
    leichte Ausziehen erlaubte, und konnte bis zu 500 Mal wiedergeladen werden.

    Im amerikanischen Bürgerkrieg wurden etwa 2000 Maynard-Gewehre von den
    Südstaatentruppen eingesetzt, wo sie einen guten Ruf als
    Scharfschützenwaffen genossen. Der Norder hatte zwar 20.000 Second
    Model Maynard-Rifles
    in Auftrag gegeben. Diese gelanten jedoch nur
    in geringen Mengen an die Truppe.

    Da die Maynard-Gewehre auch auf die moderneren Patronen mit integriertem
    Zündhütchen umrüstbar waren, wurden sie bis in die 1890er Jahre von Jägern verwendet.

    Bilder:

    guns.com/wp-content/uploads/20…ns-maynard-rifle-2211.jpg

    civilwarguns.com/gif/mynrdopn.jpg
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  • Kalenderblatt 5. Mai


    Der große Eisenbahnraub von North Bend, Ohio


    In den Abendstunden des 5. Mai 1865
    wurde der Zug von Cincinnati nach St. Louis kurz vor der Grenz von
    Ohio und Indiana gestoppt. Die Räuber hatten eine ganze
    Schienenlänge entfernt, so dass die Lokomotive und einer der zwei
    Gepäckwagons aus den Gleisen sprangen und zu Seite kippten. Bei der
    Entgleisung wurden mehrere Passagiere verletzt.

    Obwohl eine Reihe von Schüssen abgegeben wurden, wurde niemand bei der Schießerei verletzt.

    Einige der Räuber wurden als sehr höflich beschrieben, andere sollen die
    Passagiere mit silbernen Navy-Colts bedroht haben. Zunächst
    versuchten sie die Tresore mit Äxten aufzubrechen, sprengten sie
    aber dann doch mit Schießpulver auf. Die meisten der männlichen
    Passagiere wurden ihrer Wertsachen beraubt, die Frauen entkamen
    jedoch mit den Dingen, die sie unter den Kleidern verbergen konnten.
    Der Raub dauerte fast eine Stunde. Danach flüchteten die Räuber
    über den Ohio mit 4 kleinen Booten. Keiner der Räuber wurde je
    gefasst oder identifiziert, obwohl diese von den Passagieren gut
    beschrieben worden waren.

    Bilder:
    4.bp.blogspot.com/_8WcI2dFLWUk…/CW69SMwmOFs/s1600/16.bmp

    cbsnews1.cbsistatic.com/hub/i/…e552d7b/1800s_robbery.jpg

    northbendohio.org/images/graphics/northbendky.jpg

    Der Eisenbahnraub von North Bend gilt als der erste seiner Art in Amerika.
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  • Kalenderblatt 6. Mai

    Am 6. Mai 1836 wurde John Mahlon Marin in der Nähe der Stadt Windsor
    Locks im Hartford County Connectiut geboren. Bevor er selbst eine
    Büchsenmacher-Werkstadt für Pistolen in Hardford Conn. Im Jahr 1863
    aufmachte, soll er auch bei Colt als Werkzeugmacher gearbeitet haben.

    1870 ließ er sich 2 Erfindungen für Unterhebelrepetierer patentieren. In
    seiner 1872 gegründeten Firma The Marlin Firearms Co., of New Haven,
    produzierte er unter anderem die Modelle 1891 and 1893, die heute
    noch in unveränderten Design als Modelle 39 and 336 hergestellt und
    verkauft werden. Marlin UHR waren Ende des 19. Jahrhunderts bekannt
    für die besonders gute Qualität. Das Modell 1891 (jetzt Modell 39)
    war sehr beliebt bei Showschützen wie Annie Oakley in Buffalo
    Bills Western Show.

    John M. Marlin starb am 1. Juli 1901.
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